• Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch
  • ISBN: 978-3548610382
  • Preis: 8,99€

Klappentext: Pippa Bolle ist begeistert: Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert ihre Enkelin als Haushüterin in die Nähe von Stratford-upon-Avon, den Heimatort Shakespeares. Endlich kann sich Pippa sämtliche Stücke ansehen! Durch die Vermittlung ihrer Großmutter übernimmt sie die Betreuung einer internationalen Theatertruppe, die mit dem weltberühmten Theater-Regisseur Hasso von Kestring für ein Festival probt. Ein Schauspiel in mehreren dramatischen, komödiantischen – und tödlichen Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner.

Ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu lesen. Insgesamt fand ich die „witzigste“ Situation im Buch zwar gerade die, mit der die Leseprobe aufgehört hat, aber insgesamt wird das Buch doch immer wieder mit solchen Situationen aufgelockert – auch in eher traurigen Situationen.
Zwischenzeitlich wurde ich allerdings etwas ungeduldig, weil der erste Mord doch eine ganze Weile auf sich warten ließ. Dafür hatte man umso mehr Gelegenheit, die doch relativ vielen Personen der Handlung kennenzulernen – und zusammen mit Pippa dann auch so manches Geheimnis herauszufinden. Und da (fast) jeder ein Motiv für die Morde gehabt hätte, fand ich die Detektivarbeit mit allen dazwischen handelnden Situationen, die auf den ersten Blick nichts damit zu tun haben, unterhaltsam und kurzweilig.
Ein paar Fragen sind am Ende – trotz der gelösten Fälle – zumindest für mich noch geblieben. Und etwas untypisch fand ich, daß die Morde am Ende offiziell als Unfälle/Krankheit behandelt wurden, was aber andererseits auch wieder keinen echten Unterschied macht – außer der Öffentlichkeit gegenüber und daß das sicher mehr Papierkram gegeben hätte. Aber mehr verrate ich lieber nicht, denn das Buch sollte man doch besser selbst lesen 🙂
Das Buch hat mir auf jeden Fall so gut gefallen, daß der 1. und der im Sommer erscheinende 3. Band auch schon auf meiner Wunschliste stehen. Zum 1. Teil gibt es ja schon ein paar Hinweise, um was es dort geht, aber es hat finde ich nichts ausgemacht, daß ich den 1. Teil noch nicht kannte.

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