Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute poste ich eine Rezension, die ich schon länger auf dem Rechner gespeichert habe. Es geht um das Buch

==Alles für die Katz==

Autor: Tom Cox

Seitenzahl: 297 Seiten

Verlag: List

Erscheinungsdatum in Deutschland: 14. Mai 2010

ISBN-Nr. 978-3471350195

Das Buch kostet im Moment im Buchhandel 14,95 Euro. Es handelt sich hier um eine Buchausgabe, die etwas größer ist als ein Taschenbuch und mit einem sehr praktischen Plastikeinband (so genanntes „Flex-Cover“) versehen ist.

==Über Tom Cox==

Der Engländer Tom Cox, geboren 1975, ist der geborene Katzennarr. Bekannt wurde er, als er in diversen Zeitungen – beispielsweise der „Sunday Times“ und dem „Guardian“ – Artikel über Katzen und über Musik veröffentlichte.

Er ist verheiratet. Seine Frau und er haben sechs Katzen und leben in Norfolk (Großbritannien).

==Leseprobe==

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe gibt es bei Vorablesen.de – unter folgendem Link:

http://www.vorablesen.de/files/Leseprobe_Cox_Katz.pdf

==Tom und seine Katzen – oder: Die Handlung==

Tom, ein Mann, der Musikrezensionen für Zeitungen schreibt, lernt Dee auf einer Party kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb – eine besondere Eigenschaft, die beide haben, ist ihre Vorliebe für Katzen.

Klingt alles sehr verheißungsvoll für eine glückliche Partnerschaft, wäre da nicht Dees Kater „The Bear“ (der Bär), der kein liebevolles Schmusekätzchen ist, sondern richtig fies sein kann.

==Alles Kater – oder nicht? – Oder: meine Leserfahrung==

Ich  habe das Buch geschenkt bekommen als Rezensionsexemplar. Es ist zwar als „Roman“ betitelt, jedoch merke ich beim Lesen, dass hier der Autor aus seinem Leben plaudert. Es ist also eher ein „Erfahrungsbuch mit Katzen“.

Die Schreibe finde ich flott und ansprechend – sie ist in der Ich-Form verfasst und in der Vergangenheit.

Das Leben des Autors rankte sich schon immer um Katzen und um Musik – und genau aus diesen Erlebnissen und seinen Gedanken hierzu hat der Autor ein Buch gemacht.

Das wäre ja ganz nett zu lesen, jedoch stören mich beim Lesen immer wieder „Zwischenlisten“, die der Autor mitten in die Kapitel hängt. So mag ja eine Auflistung der Katzen, die der Autor gerne sein eigen genannt hätte (aber aus diversen Gründen nicht bekommen konnte), ganz hilfreich sein für den Autor selbst (als Gedächtnisstütze vielleicht). Jedoch frage ich mich, was ich als Leserin, die ich den Autor nicht persönlich kenne, mit dieser Auflistung anfangen soll.

Da hier also immer wieder der Lesefluss der Erinnerungen des Autors durch diverse Einschübe unterbrochen wird, bezeichne ich das Buch nicht als Roman, sondern als „Aufsätze rund um Katzen und um Musik“.

Apropos Musik. Ja, ich bin ein großer Musikfan, und all die Band- und Interpretennamen haben mich bei der Lektüre nicht gestört. Aus diesem Grund aber würde ich das Buch nie meiner Schwägerin B. schenken, die zwei Katzen hat, aber mit der Musik, über die der Autor spricht, nichts anfangen kann.

Wer jetzt also denkt, das Buch sei „ein tolles Geschenk für Katzenfans“, sollte erst mal selbst hineinlesen, bevor sie/er es verschenkt. Das Buch ist – aufgrund der dort erwähnten Musik und der Musiktitel – nicht für jeden Katzenfan tauglich!

==Mein Fazit==

Eigentlich hatte ich mir mehr erwartet von dem Buch. Es ist ganz nett – mehr auch nicht.

Ich vergebe 3 Sterne und ein „unentschlossen“ bei der Leseempfehlung.

P.S.: Ich schreibe noch als Sydneysider47 für Ciao.de, für Vorablesen.de unter „adel69“ und für Amazon.de unter „Irina Melbourne“.

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