Kleine Schwäne – Eva Maaser

Dieses Buch lag nun schon viele Jahre auf meinem SUB, aber es schien nie der richtige Zeitpunkt zu sein, um genau dieses Buch zu lesen. Nun habe ich ja schon bei der Challenge 12 Bücher in 12 Monaten mitgemacht und es auf die entsprechende Leseliste gesetzt.
Kurz zum Inhalt:
Seit der Geigenstunde ist eine Zwölfjährige verschwunden. Zunächst laufen nur Routineermittlungen an, denn ihre Mutter hatte zwei Wochen zuvor schon einmal voreilig eine Vermißtenmeldung gemacht. Drei Tage später aber wird die Leiche des Mädchens an einem See bei Steinfurt entdeckt, seltsam drapiert und fast romantisch anzusehen in einem schwanenweißen Kleid. Ehe Lilli Gärtner, die Ermittlerin, eine konkrete Spur verfolgen kann, gräbt Kollege Patrick Knolle einen unaufgeklärten Fall aus, der erschreckende Parallelen aufweist. Und dann wird ein weiteres totes Kind unter ähnlichen Umständen gefunden. Jetzt ist es sicher: Ein Serienmörder muß am Werk sein. Plötzlich nimmt Lilli ihre gesamte Umgebung mit anderen Augen wahr, sogar ihr Mann und ihre beiden Töchter scheinen sich verändert zu haben.Wie der Fund des „Puppenkindes“ und der malerisch gefrorenen Tangotänzerin ist auch der dritte Fall des Ermittlerteams um Kommissar Rohleff außergewöhnlich.
Mein Eindruck:
Das Buch lässt sich relativ schnell lesen, aber es plätscherte irgendwie nur so dahin, es kam bei mir nie Spannung auf. Und wäre das Buch nicht so dünn gewesen, hätte ich es mit Sicherheit abgebrochen. Der Schreibstil gefiel mir auch nicht besonders, es gab gerade anfangs viele Beisätze, die es mir zusätzlich erschwerten ins Buch reinzufinden. Gegen Ende wurde das dann besser. Mir fehlte auch, dass die Charaktere beschrieben wurden; zu den Kommissaren konnte ich keinerlei Beziehung aufbauen. Deren Namen verwirrten mich. Bei den anderen handelnden Personen gelang mir das besser. Meiner Meinung nach kein Buch, das man lesen muss. Aber ich vergebe trotzdem zwei von fünf Sternen.
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