Produktinformation

  • Taschenbuch: 321 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1 (8. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839212170
  • ISBN-13: 978-3839212172

Klappentext:

Wien, 27. Juli 1911. Ein Großbrand wütet auf den Holzlagerplätzen am Nordwestbahnhof. Erst nach zwei Tagen kann er unter Einsatz von 167 Mann der Wiener Berufsfeuerwehr gelöscht werden. Inmitten tausender Schaulustiger wird ein Mann brutal zu Tode geprügelt. Frantisek Oprschalek und sein bester Freund Nepomuk Budka, ein mehrfach verurteilter Gewaltverbrecher, ziehen eine blutige Spur von Morden und Brandstiftungen durch Wien. Inspector Nechyba und seine Frau Aurelia geraten in einen Strudel der Gewalt, der sie auch ganz persönlich bedroht

Meine Meinung:

Wien im Jahre 1911. In diesem Historischen Krimi werden keineswegs rasante Verfolgungsjagden oder ähnliches aufgezeigt. Hier geht es um kleine Kriminalarbeit zu Zeiten des Kaisers, als Wien gebeutelt wurde vom Schicksal – Einfuhrbeschränkungen des Fleisches und immer niedrigere Löhne usw.
Die Menschen sind unzufrieden in Wien.

Aus dieser Unzufriedenheit wachsen auch Menschen heraus, die einen ganz anderen Weg gehen – einen Weg mit Gewalt und Feuer, vor Mord nicht zurückschreckend. So ist Inspektor Nechyba hinter Opraschalek her – einen Mörder und Brandstifte. Auf diesem Weg kreuzt auch der Mörder Budka.

Vieles ist in Wiener Mundart geschrieben und bei vielen Begriffen war ich froh, üvber deren Übersetzung in der Fußzeile. Ausserdem ist im hinteren Teil des Buches ebenfalls nochmals eine Liste der Begriffe dabei.
Oft habe ich mich in den Dialogen schwer getan, aber mit der Zeit habe ich es besser hinbekommen, alles zu verstehen.

Die Charaktere fand ich toll herausgearbeitet und alles war richtig gut geschrieben.
Sicherlich ein Buch, was nicht jedem gefällt, auch ich tat mich anfangs schwer, aber es war es wert, gelesen zu werden!

Advertisements