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  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Fischer Krüger
  • ISBN: 978-3-8105-0456-2
  • Preis: 14,99€

Klappentext: Ein wunderbarer Frauenroman um Familie, Schwestern und den Duft von Limonenkuchen.
Bei der Londoner Familie Atwater geht es herrlich chaotisch und liebevoll zu. Die Schwestern Emma, Lulu und Sophie sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können. Emma bereitet ihre Hochzeit vor, Sophie bastelt an ihrer Schauspielkarriere, aber Lulu, die Schlauste von ihnen allen, fühlt sich irgendwie verloren. Wenn das Leben so toll ist, warum steckt sie in öden Aushilfsjobs fest?
Auf dem Dachboden entdeckt Lulu eine Kiste mit Briefen ihrer Ur-Urgroßmutter Jo. Jos Gedanken und Träume eröffnen Lulu eine ganz neue Welt. Als die Atwater-Familie auf einmal in eine schwere Krise gerät, sucht Lulu in den Briefen Trost und Rat. Kann Lulu darin den Weg finden, der zu ihrem Glück führt?

Gleich zu Beginn platzt man in den sonntäglichen Brunch der Familie Atwater hinein – und lernt diese wie ich finde sympathisch-chaotische Familie auch gleich ganz gut kennen. Die Hauptrolle spielen dabei die 3 Schwestern Emma, Lulu und Sophie. Das meiste wird aus der Sicht von Lulu geschrieben, die auf dem Dachboden Briefe ihrer Ururgroßmutter entdeckt, die ihr in vielem recht ähnlich war – so verwundert es auch nicht, daß zwischen den entdeckten Briefen auch immer wieder Parallelen in Lulus Leben eintreten, die ihren Weg im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern noch nicht gefunden hat.
Man merkt gar nicht, daß in der Handlung fast ein ganzes Jahr vergeht, aber andererseits ist vor allem Lulus Entwicklung in dieser Zeit sehr interessant. Ich finde es toll, wie die Charaktere der einzelnen Personen so richtig echt wirken – ich fand es richtig schade, als das Buch zu Ende war. Wobei ich dem Ende durchaus lassen muß, daß es passend ist und zeigt, daß die ganze Familie Atwater sich weiterentwickelt hat – jeder auf seine Art und alle haben in diesem Jahr Schritte auf dem Weg in die Zukunft unternommen, mit denen nicht unbedingt zu rechnen war.
Ein wenig lustig fand ich allerdings, daß Lulu so erstaunt war, daß „Koch“ ein richtiger Beruf ist – aber wer sonst sollte in Restaurants kochen? 😉

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