• Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Ullstein
  • ISBN: 9783548283654
  • Preis: 8,99€

Klappentext: Felix ist im besten Mannesalter, als er nach einem Besuch beim Urologen erfährt, dass seine Spermien nichts taugen. Eine Katastrophe, findet nicht nur er, sondern auch Sonja, seine Frau. Schließlich wünschen sich beide ein Kind. Sehr. Schnell.
Mutig und wunderbar komisch schildert Felix, wie er seinem gar nicht so ungewöhnlichen Leiden auf den Grund geht. Er erzählt von seltsamen Therapien (Zink!), fruchtbaren Orten (Prag!) und seinem besten Freund mit dem gleichen Problem (Jörg!). Überhaupt scheint sein halber Freundeskreis plötzlich aus Männern mit mangelhaften Hoden zu bestehen…

Die Leseprobe hatte ich bei vorablesen vor etlicher Zeit ganz kurzweilig gefunden und mir dann, da ich bei der Verlosung kein Glück gehabt hatte, kurz darauf ertauscht. Ja, und seitdem wartete es auf meinem SUB auf die passende Gelegenheit, die sich diesmal daraus ergab, daß ich wusste, daß ein Wanderbuch auf dem Weg zu mir war und ich bis zum Eintreffen lieber mal was mit eher wenigen Seiten gesucht habe, das sich auch recht locker lesen lässt. Und das ist bei diesem Buch – vor allem wenn man selbst auch im Ruhrpott zu Hause ist und dementsprechend auch ein wenig die Art der Region wiederfindet – absolut der Fall. Und obwohl das Thema ja eigentlich recht ernst ist, ist das Buch sehr humorvoll geschrieben, dabei aber auch nicht übertrieben. Daß die Rückschläge auch verarbeitet werden „wollen“, liest man genauso gut raus, und die doch verschiedenen Ansichten von Sonja und Felix dazu, wie sie mit dem Thema nach außen hin umgehen fand ich auch sehr interssant. Am Ende freut man sich dann direkt mit über das Ergebnis der Leidenszeit. Insgesammt merkt man im Buch aber gar nicht, wie viel Zeit insgesamt vergangen sein muß – Zeitangaben ergeben sich nur am Rande mal aus 2 oder 3 Angaben oder Rückschlüssen auf die Jahreszeit oder andere Ereignisse wie die Fußball-EM 2008.

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