Autor: Cornelia Funke
Titel:  Herr der Diebe
Originaltitel: Herr der Diebe
Verlag: Dressler
Erschienen: November 2005
ISBN-10: 3791504746
ISBN-13: 978-3791504742
Seiten: 391
Einband: Gebundene Ausgabe
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
Preis: 16,90 €

Klappentext

 

Nachdem ihre Mutter gestorben ist, haben sich die beiden Brüder Prosper, zwölf, und Bo, fünf Jahre in die Stadt der Gondeln geflüchtet. Sie wollen nicht getrennt werden, denn ihre Tante Esther möchte nur den kleinen niedlichen Bo aufnehmen. Umgehend beauftragt Tante Esther den besten Detektiv der Stadt, nach ihnen zu suchen. Zum Glück haben die beiden Jungs das praktische Mädchen Wespe und ihre drei Freunde getroffen. Alle vier hausen in einem alten, verlassenen Kino. Bei ihnen können Prosper und Bo zunächst unterschlüpfen.
Anführer der Kinder ist Scipio, der Herr der Diebe, wie er sich selbst nennt. Wenn er abends unangekündigt ins Kino schneit, mit seiner schwarzen Maske und den hochhackigen Stiefeln, verbreitet er eine Menge Respekt. Kaum einer merkt, dass Scipio kaum älter als zwölf ist. Von seinen Beutezügen versorgt er die Kinder mit Waren, die diese zu guten Preisen wieder verkaufen. Doch die Herkunft Scipios ist geheimnisvoll. Wo wohnt er wirklich?

 

Meine Meinung

Prosper und Bo flüchten nach dem Tod ihrer Mutter nach Venedig. Der Stadt, von der ihre Mutter ihnen immer die schönsten Geschichten erzählt hat – und auch sie fangen an, die Stadt zu lieben. Sie dinden Unterschlupf bei Wespe, Riccio und Mosca – und die werden unterstützt vom Herr der Diebe. Dieser geht auf Diebstähle in reichen Häusern, das Diebesgut verhökern sie an den Antiquitätenhändler Barbarossa. Und von dem Geld leben die Kinder.

Eines Tages tauchen Onkel und Tante von Prosper und Bo auf, angaieren den Detektiv Viktor Gretz – sie wollen Bo unbedingt finden. Denn Bo soll zu ihnen kommen und da leben, wo hingegen Prosper in ein Internat soll. Doch die Kinder wollten sich nicht trennen.
Viktor macht die Kinder ausfindig – was soll er nun tun?

Das Buch ist wundervoll geschrieben. Cornelia Funke hat hier ein kleines Meisterwerk geschaffen, voll von Freundschaft, Geschwisterliebe und Vertrauen.  Und das alles vor einer traumhaften Kulisse in Venedig.

Ein Happy End gibt es auf jeden Fall für die Brüder und Wespe. Klar auch Mosca und Riccio bekommen das, was sie wollen – aber ist das so ein Happy End? Sie leben wieder auf der Strasse und Riccio geht wieder stehlen. Auch Scipio – ist er richtig glücklich mit seiner Entscheidung?

Trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen und es ist einfach nur empfehlenswert!

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