Dank vorablesen.de durfte ich das Buch

Gute Töchter

der Schriftstellerin Joyce Maynard lesen.  Ich hatte das Buch als E-Book zur Verfügung gestellt bekommen. Mein Sony-E-Book-Reader hatte einige Probleme mit dem E-Book-Format, das er nicht kannte, zurechtzukommen.  Aber schließlich hat es doch geklappt, dass ich das Buch lesen konnte.

 

Informationen zu dem Buch „Gute Töchter“

Erscheinungsdatum in Deutschland: 9. Oktober 2015

Verlag: HarperCollins; Auflage: 1

ISBN-Nummer: ISBN-13: 978-3959670067

Seitenzahl: 352 Seiten

 

Hier kann man das Buch kaufen:

http://www.amazon.de/Gute-T%C3%B6chter-Joyce-Maynard/dp/3959670060/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1460489016&sr=1-3&keywords=joyce+maynard

 

Über Joyce Maynard

Joyce Maynard ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie arbeitete bereits als Reporterin und  Journalistin. Sie hat eine gemeinsame Zeit mit dem Schriftsteller J.D. Salinger verbracht und diese Erinnerungen aufgeschrieben.

Aus ihrer Feder stammen noch die Romane „Der Duft des Sommers“ und „Das Leben einer anderen“.  Zwei ihrer Romane wurden verfilmt.

Die Autorin hat drei erwachsene Kinder.

 

Die Jugend von Rachel und Patty – überschattet vom Sunset Strangler – oder: die Handlung

Die Ich-Erzählerin Rachel ist 44 Jahre alt, als sie sich an die gemeinsame Zeit mit ihrer Schwester Patty zurückerinnert.

In der Nähe der kalifornischen Metropole San Francisco, in Marin County, wuchsen Rachel und Patty auf. Ihr Vater war Polizist, und eines Tages verließ er seine Frau, um mit Margret Ann ein neues Leben zu beginnen. Die Mutter von Rachel und Patty wurde daraufhin noch depressiver.

Als Kinder und Jugendliche erleben Rachel und Patty viel miteinander. Sie sind fantasievoll und einfallsreich. Als sich ihre Mutter nach dem Weggang des Vaters nicht mehr viel leisten kann, auch keinen Fernseher mehr, finden Rachel und Patty eine Möglichkeit, bei Nachbarn fernzusehen. Sie stellen sich vor deren Wohnzimmerfenster, wenn Sendungen kommen, die sie interessieren. Sie können so einige Sendungen sehen – auch Lieblingsserien.

Gerne spielen sie auf dem Berg in der Nähe ihres Hauses. Sie spielen auch noch dort, als es dort Mordfälle gibt. Der „Sunset Strangler“ hat es auf junge Frauen abgesehen. Ihre Leichen werden nackt in einer Gebetshaltung gefunden. Von den Schuhen der getöteten Frauen fehlen die Schnürsenkel. Es scheint, als wolle der Mörder von jedem seiner Opfer die Schnürsenkel als Trophäe mitnehmen.

Wochen, Monate gehen dahin, und der Mörder wird nicht geschnappt. Es gibt fünf, sechs, sieben, acht Morde. Rachel und Pattys Vater ist damit beauftragt, den Mörder zu finden. Immer wieder kommt er im Fernsehen, aber die Morde hören nicht auf. Selbst nach der achten Leiche ist der Vater genauso ratlos wie zu Anfang der Ermittlungen.

Der „Sunset Strangler“ führt allerdings dazu, dass Rachel neue und interessante Freundinnen in der Schule findet, die immer wieder wissen wollen, wie weit ihr Vater mit seinen Ermittlungen gediehen ist. Rachel verrät nie, was sie weiß – denn auch ihr Vater muss während der laufenden Ermittlungen Stillschweigen bewahren. Aber sie fühlt sich auf einmal interessant, während sie vorher Außenseiterin war. Und sie kann viele Details zu den Mordfällen erfinden, um die Fragen ihrer neugierigen Freunde zu beantworten.

Patty lernt den Nachbarn Herrn Armitage näher kennen und freundet sich mit seiner Hündin Petra an. So erschließt sich ihr eine neue Welt, wenn Rachel ihre Freundinnen besucht. Außerdem lernt Patty den Baseballsport kennen und lieben.

Eine erlebnisreiche und angenehme Jugendzeit wäre das für Rachel und Patty – gäbe es nicht den „Sunset Strangler“. Seinetwegen warnt Rachels und Pattys Vater seine Töchter, sich weiterhin auf dem Berg aufzuhalten.  Doch dieser Mörder scheint unauffindbar zu sein…

 

Buch mit Sogwirkung – oder: meine Meinung

Schon die Leseprobe fand ich sehr gut zu lesen, die Hauptpersonen Rachel und Patty waren mir schon von Anfang an sympathisch.

Das Buch dreht sich auch vorwiegend um sie – um die Freundschaft zweier Schwestern. Sie sind Seelenverwandte, sie ergänzen einander, sie lernen viel voneinander, sie haben Spaß miteinander. Ich bin erstaunt, wie fantasievoll sie sind. Besonders die Geschichte mit dem Fernsehen in der Nachbarschaft hat mir gut gefallen. Ich hätte mich wahrscheinlich grimmig mit der Situation abgefunden, nicht mehr fernsehen zu können. Nicht so Rachel und Patty. Sie geben nicht auf. Sie geben nie auf. Und so ersinnen sie sich eine Möglichkeit, doch irgendwie ihre Lieblingsserien schauen zu können.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Autorin hat eine wunderbare bildhafte Schreibe. Bilder entstehen vor meinem geistigen Auge. Bilder darüber, wie es in den 1960er- und 1970er-Jahren war. Da gab es Serien, wie „Drei Mädchen und drei Jungen“, an die ich mich übrigens auch noch erinnere, da sie auch im deutschen Fernsehen lief.

Neben Rachels und Pattys Jugend und ihrer Unbeschwertheit gibt es auch für den Leser die drohende Gewissheit, dass ein Mörder noch frei herumläuft. Er könnte auch Rachel und Patty gefährlich werden. Immer wieder – mitten hinein in Rachels und Pattys Jugend – platzen die Mordfälle. Der Vater der Mädchen erscheint dann wieder im Fernsehen. Ein Vater, der nicht nur gut aussieht, sondern auch wegen seines Jobs als Polizist von seinen Töchtern bewundert wird.  Er muss den Mörder liefern, das weiß er, um auch weiterhin diese Bewunderung zu verdienen. Doch lange hat es den Anschein, als ob er erfolglos bliebe.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, zeichnet es doch das Bild einer Zeit, die vor 40, 50 Jahren stattfand. Und mitten in diese heile Welt, in diese Freundschaft zweier Schwestern und ihr Umfeld, platzen üble Morde. Als Leser hat man gleich einen Grund, das Buch zu Ende lesen zu wollen – da jeder wissen will, wer der Mörder ist und wann er gefasst wird. Und man möchte wissen, wie sich Rachel und Patty weiter entwickeln.

Ich gebe dem Buch „Gute Töchter“ fünf Sterne und empfehle es weiter.

P.S.: Demnächst gibt es eine Rezension über das Buch bei Ciao.de. Ich habe auch noch vor, Rezensionen auf anderen Plattformen zu posten.

 

Adelheids neueste Lesetipps:

Lesen Sie doch wieder mal einen tollen Internetartikel! Ich empfehle Ihnen

http://www.pagewizz.com/wer-das-landleben-mag-wird-schnelldorf-lieben-35458

Das ist ein toller Artikel über das Leben auf dem Lande, genauer gesagt in dem mittelfränkischen Dorf Schnelldorf. Alles aufgelockert durch ein paar flotte Youtube-Videos und klasse Buchtipps aus dem Hause Amazon.de!

Weiterhin empfehle ich Ihnen

http://www.pagewizz.com/warum-ist-es-in-der-schweiz-so-teuer-35434

Ja, warum ist es in der Schweiz so teuer? Seit Januar 2015 – wir erinnern uns – ist es in der Schweiz besonders teuer. Macht es überhaupt noch Sinn, in die Schweiz zu fahren als „Otto Normalverbraucher“? Genau das versucht der genannte Artikel ebenfalls zu ergründen.

Oder haben Sie sich schon mal die Frage gestellt: Woher kommt der Ausdruck „sich verfranzen“?

Folgender überaus lesenswerte Artikel gibt die Antwort:

http://www.pagewizz.com/woher-kommt-der-ausdruck-sich-verfranzen-35271

Haben Sie schon mal den Film „Die Schweizermacher“ gesehen?

Nein? Dann wird es aber Zeit! Der folgende Artikel stimmt Sie darauf ein:

http://www.pagewizz.com/wer-sind-die-schweizermacher-und-welche-aufgabe-haben-sie-35376

Ein Meisterwerk ist der folgende Artikel, der die Vorteile von Latein herausstellt:

http://www.pagewizz.com/warum-man-latein-bereits-auf-dem-gymnasium-lernen-sollte-35214

Und hier gibt es noch zwei tolle Buchrezensionen:

http://www.pagewizz.com/andrews-zweites-leben-rezension-35335

http://www.pagewizz.com/folgenreiche-schicksalsnacht-rezension-35147

Und bitte nicht vergessen: überall den „Gefällt mir“-Button drücken!

 

 

 

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