Vor einigen Monaten habe ich folgendes Buch zu Ende gelesen:

Arnie, unser kleiner Star

der Autorin

Margarete Sigl Corbo

Das Buch ist schon etwas älter.

Es erschien  1987 im Benzinger Verlag unter der ISBN-Nummer 978-3545363861.

Aber 1985 war das Buch bereits Bestandteil eines „Das-Beste-Auswahl-Buches“ – sowohl in Deutschland, als auch im englischsprachigen Raum.

Mir liegt dieses deutschsprachige Auswahlbuch vor, das ich geschenkt bekommen habe. Dieses Auswahlbuch besteht aus vier Büchern, deren Inhalt etwas verkürzt wurde. Das Buch „Arnie, unser kleiner Star“ hat hier 99 Seiten.

 

Über die Autorin Margarete Sigl Corbo

Margarete Sigl Corbo ist eine Autorin, die in München geboren wurde. Im Jahre 1948 – also nach dem Zweiten Weltkrieg – zog Margarete Sigl Corbo mit ihrem amerikanischen Mann in die USA. Sie zogen nach Massachusetts, später wohnte Margarete in Texas.

Frau Sigl Corbo kümmerte sich schon immer gerne um Tiere, aber arbeitete auch schon in einer Betreuungsstelle für behinderte Kinder mit.

Diane Marie Barras ist eine amerikanische Journalistin, die Frau Sigl Corbo kennen lernte, als sie selbst ein Tierheim in Kalifornien leitete.

Diese Journalistin half Frau Sigl Corbo auch bei m Entwurf und der Fertigstellung des Buches „Arnie, unser kleiner Star“.

Dieses Buch  erschien in den 1980er-Jahren. Wie es der Autorin Frau Sigl Corbo und der Journalistin Diane Marie Barras jetzt geht, konnte ich nicht herausfinden.

 

Leseprobe

Da das Buch schon über 30 Jahre alt ist, konnte ich keine vom Verlag mehr genehmigte Leseprobe im Internet finden. Deswegen kann ich auch keinen Link dazu angeben.

 

Schreibstil

Bei vorliegendem Buch handelt es sich um ein Erfahrungsbuch. Die Autorin schreibt aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit.

Nur das letzte Kapitel – der Epilog – wurde von Diane Marie Barras verfasst. Sie machte dies aus der Perspektive des auktorialen Erzählers, wählte also keine Ich-Perspektive.

 

Worum geht es in dem Buch? Oder: die Handlung

Arnold – genannt Arnie – ist ein Starenjunges, das eines Tages aus seinem Nest fällt. Ausgerechnet in ein Beet voller Tausendschönchen, das Margarete Sigl Corbo gehört. Sie wohnt im US-Bundesstaat Texas.

Ohne Federn ist das Vogeljunge noch – und hässlich sieht es aus.

Margarete Sigl Corbo versucht, das Vogeljunge wieder in sein Netz zu setzen. Deswegen begibt sie sich auf den Speicher ihres Hauses, balanciert über einige Bretter und wirft das Vogeljunge zurück in dessen Nest. Richtig getroffen hat sie schon, was aus dem Gepiepse der vielen Vögel in dem Nest hörbar ist.

Umso erstaunter ist Margarete Sigl Corbo, als das Vogeljunge nur Minuten später wieder in ihrem Garten liegt. Beherzt wirft sie den Vogel erneut zurück zu seinen Geschwistern – und wieder liegt er in ihrem Garten. Dieses „Spielchen“ geht viermal so. Etwas resigniert beschließt Margarete, den Vogel hochzupäppeln und ihn wieder in die Freiheit zu entlassen, sobald das möglich ist.

Doch Arnie will bei ihr bleiben. Es scheint so, als habe er sich sie als seine Familie ausgesucht.

Zuerst verstaut sie ihn in einer Schachtel, dann in einem Käfig. Arnie verträgt sich sogar gut mit Margaretes drei Katzen, die ihn dulden und ihm nichts tun. Er ist sehr anhänglich und weicht Margarete oft nicht von der Seite. Bald kann er seinen Namen „Arnold“ sprechen sowie einige Sätze, mit denen er viele Leute amüsieren kann.

Margarete füttert ihn mit Käfern und kann auch ihre Enkel Kyle und Travis dazu bewegen, Käfer für Arnie zu fangen.

Innerhalb von zwei Monaten bekommt Arnie ein Federkleid und Margarete gibt ihm Flugstunden im Garten. Dazu wirft sie ihn immer in die Luft. Er muss seine Flügel verwenden, um zu Boden zu kommen. Auch bringt Margarete ihm das Sitzen bei, so dass er sich beispielsweise mit seinen Füßen auf Stangen krallen kann.

Als sie Arnie in ein Vogelhaus setzt, das sie in ihrer Wohnung aufgestellt hat und in dem er viel Platz hat zum Herumfliegen, verschafft ihr das mehr Zeit für sich selbst. Denn Arnie weiß, sich in dem Vogelhaus zu beschäftigen.

Dank Arnie und seinen Späßen gelingt es Margarete, sich um einen kleinen Spatzen zu kümmern und Freundschaft mit Suzanne zu schließen, die in die USA eingewandert ist. Leute, die in die USA eingewandert sind, haben es eine Zeitlang nicht einfach dort, denn der „Klu-Klux-Clan“, eine fremdenfeindliche Gruppierung, versucht, sie zu vertreiben.

Eines Tages hat Margarete Geldprobleme. Da kommt einer ihrer Enkel auf die Idee, mit Hilfe von Arnie und seinen Späßen Geld zu verdienen…

 

Eine schöne Zwischendurchlektüre – oder: meine Leseerfahrung

Nach einigen langen „Wälzern“ wollte ich zwischendurch schnelle, leichte Lektüre lesen. Das Buch „Arnie, unser kleiner Star“ fand ich dafür ideal. Es lässt sich schnell lesen – es ist sehr anschaulich geschrieben, so dass ich mir Margaretes Leben mit dem Vogel Arnie sehr gut vorstellen konnte.

Die Autorin versteht es, gut zu erklären, wie sie mit dem Vogel umgeht. Man merkt beim Lesen, dass sie schon Erfahrungen mit anderen Tieren gesammelt hat und generell sehr tierfreundlich ist. Oft mit einer leichten Prise Humor beschreibt sie diverse Aktionen des Vogels – und wie darauf ihre Katzen oder auch andere Personen  – und sie selbst darauf reagieren. Damit verleiht sie den Tieren oft menschliche Züge – und das weckt die Sympathie beim Leser für den Vogel, die Katzen und die Autorin selbst. Aber auch die meisten anderen Personen, die in dem Buch vorkommen, werden als sehr sympathisch geschildert. Bis auf den Klu-Klux-Clan. Dieser kommt zum Glück kaum vor, es wird nur erwähnt, dass er existiert und gegen wen er agiert.

Auch wenn ich selbst keinen Vogel als Haustier habe, habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Es ist nicht kompliziert geschrieben – es kommen also kaum Fremdwörter vor.

Es handelt sich um eine überaus interessante und lebendig geschriebene Erfahrungsgeschichte über eine Frau, die sich intensiv um einen Vogel kümmert. Dieser Vogel überrascht sie immer wieder und sie kann viele seiner Eigenheiten mit Humor nehmen.

 

Mein Fazit

Wer eine kurzweilige Geschichte darüber sucht, wie sich eine Frau um ein Tier kümmert, wird am Buch „Arnie, unser kleiner Star“ seine Freude haben.

Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter. Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich die verkürzte Version des Buches, die im „Das Beste-Verlag“ vor 30 Jahren erschien, gelesen habe. Ob die Buchversion in Originallänge mich genauso entzücken würde, weiß ich nicht.

P.S.: Diesen Bericht habe ich bereits bei Ciao.de unter meinem Usernamen Sydneysider47 veröffentlicht.

 

Adelheids neueste Lesetipps:

Lesen Sie doch wieder mal einen tollen Internetartikel! Ich empfehle Ihnen

http://www.pagewizz.com/wer-das-landleben-mag-wird-schnelldorf-lieben-35458

Das ist ein toller Artikel über das Leben auf dem Lande, genauer gesagt in dem mittelfränkischen Dorf Schnelldorf. Alles aufgelockert durch ein paar flotte Youtube-Videos und klasse Buchtipps aus dem Hause Amazon.de!

Weiterhin empfehle ich Ihnen

http://www.pagewizz.com/warum-ist-es-in-der-schweiz-so-teuer-35434

Ja, warum ist es in der Schweiz so teuer? Seit Januar 2015 – wir erinnern uns – ist es in der Schweiz besonders teuer. Macht es überhaupt noch Sinn, in die Schweiz zu fahren als „Otto Normalverbraucher“? Genau das versucht der genannte Artikel ebenfalls zu ergründen.

Oder haben Sie sich schon mal die Frage gestellt: Woher kommt der Ausdruck „sich verfranzen“?

Folgender überaus lesenswerte Artikel gibt die Antwort:

http://www.pagewizz.com/woher-kommt-der-ausdruck-sich-verfranzen-35271

Haben Sie schon mal den Film „Die Schweizermacher“ gesehen?

Nein? Dann wird es aber Zeit! Der folgende Artikel stimmt Sie darauf ein:

http://www.pagewizz.com/wer-sind-die-schweizermacher-und-welche-aufgabe-haben-sie-35376

Ein Meisterwerk ist der folgende Artikel, der die Vorteile von Latein herausstellt:

http://www.pagewizz.com/warum-man-latein-bereits-auf-dem-gymnasium-lernen-sollte-35214

Und hier gibt es noch zwei tolle Buchrezensionen:

http://www.pagewizz.com/andrews-zweites-leben-rezension-35335

http://www.pagewizz.com/folgenreiche-schicksalsnacht-rezension-35147

Und bitte nicht vergessen: überall den “Gefällt mir”-Button drücken!

 

 

 

 

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