Innerhalb weniger Stunden habe ich an einem Nachmittag folgenden Krimi verschlungen

Aroma des Todes

des deutschen Schriftstellers

Jacob Nomus

Das Buch war so spannend, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.

 

Kurze Informationen zu „Aroma des Todes“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 18. Februar 2016

Verlag: Bastei-Lübbe Entertainment

ISBN-Nummer: 978-3-7325-1984-2

Seitenzahl: 150

 

Über Jacob Nomus:

Jacob Nomus ist ein deutscher Autor aus Köln, Jahrgang 1968. Er hat schon mehrere Bücher veröffentlicht – zum Beispiel „Das Amarna-Grab“.

Mit seinem Roman „Aroma des Todes“ hat er einen Literaturwettbewerb gewonnen, der 2015 von Bastei-Entertainment und BookRix durchgeführt wurde.

 

Die Handlung

Die Malerin Sylvia Bönnemark ist glücklich. Sie wohnt mit ihrer Freundin Anna, einer Krankenschwester, zusammen in einer Wohnung.

Zu ihrem Vater, der in Fröson wohnt, hat sie schon seit einigen Jahren keinen Kontakt mehr.

Eines Tages erhält Sylvia ein Päckchen, das ein Buch enthält. Das Buch soll angeblich sie verfasst haben. Es beschreibt den Tod von Sylvias Freund Mats. Angeblich soll sie ihn umgebracht haben. Sylvia erinnert sich nicht daran, solch eine Tat begangen zu haben.

Allerdings wird Mats seit 11 Tagen vermisst – er ist spurlos verschwunden. Hat Sylvias Amnesie ihr einen Streich gespielt?

Mit Anna fährt Sylvia in die Nähe des Hauses, in dem ihr Vater wohnt. Sie suchen in der Nähe des Hauses nach Spuren eines Mordes, weil das im Buch so erwähnt ist.

Auf einmal ist Anna verschwunden. Sylvia erkennt in einem Holzfass im Wald Mats Füße. Befindet sich Mats Leiche in diesem Fass? Wer hat ihn umgebracht?

Sylvia bricht zusammen und erwacht wieder in einem Krankenhaus. Sie meldet der Polizei, dass sie eine Leiche gesehen hat – doch es ist keine Leiche zu finden.

Was ist los mit Sylvia? Sie will wissen, was sie in dem Holzfass gesehen hat. Und Anna interessiert sich dafür, warum Sylvia Dinge sieht, die so nicht existieren. Sie forscht nach – und erfährt, dass Sylvia ein großes Drama in ihrem Leben erlebt hat. Sie bittet Sylvias Psychiater Dr. Nyström um Hilfe, der auch schon Sylvias Mutter Cecilia vor Jahren behandelte. Cecilia lebt nicht mehr – man sagt, sie habe sich das Leben genommen.

Aber – je tiefer man in der Vergangenheit wühlt, desto dramatischer können sich manche Dinge entwickeln…

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man bei Vorablesen.de auf der Seite, die dem Buch „Aroma des Todes“ gewidmet ist – nämlich unter:

http://www.vorablesen.de/buecher/aroma-des-todes

Rechts oben auf dieser Seite gibt es die Option „Leseprobe öffnen“. Macht man das, kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung

Der Roman beginnt sofort sehr spannend. Der Autor hält sich nicht mit Nebenhandlungen auf. Er hat vier Hauptcharaktere: Sylvia, Anna, Sylvias Vater und Mats. Und um diese Personen dreht sich die Geschichte hauptsächlich.

Der Leser weiß lange Zeit nicht, was es mit Sylvias Amnesie auf sich hat – ob manche Dinge, die sie sieht und erlebt, auch tatsächlich passiert sind. Auch Anna erweckt zuerst Misstrauen. Sie arbeitet mit Sylvias Vater zusammen – so, dass Sylvia es nicht merkt. Aber auf wessen Seite steht sie? Ist sie Sylvias Freundin – oder arbeitet sie gegen Sylvia, indem sie das tut, was Sylvias Vater will?

Herausgekommen ist eine mitreißende Krimihandlung mit immer wieder unerwarteten Wendungen. Wer wen wann umgebracht hat – und ob das überhaupt passiert ist, bleibt lange unklar. So sieht Sylvia mal eine Figur – fast schon ein Monster -, die sie mit einem großen Ast bedroht. War das jetzt Wirklichkeit oder eine von Sylvias Wahnvorstellungen? Hat Sylvia überhaupt Wahnvorstellungen – oder gibt es für alles eine Erklärung?

Wer das wissen will, muss dieses überaus spannende Buch lesen. Und zum Schluss gibt es noch einen Showdown – ein dramatisches Ereignis, das vieles auflösen kann.

Erwähnen sollte ich noch, dass das Buch aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst ist. Nicht nur die Handlung ist sehr spannend, sondern auch die Schreibweise des Autors gefällt mir sehr gut – und die Tatsache, dass viele Dialoge vorkommen.

 

Mein Fazit
„Aroma des Todes“ ist ein überaus spannender Krimi mit vielen unerwarteten Wendungen über Sylvia, ihre Vergangenheit und die Dinge, die sie gerade erlebt.

Da in dem Buch auch einige blutige und erschreckende Szenen vorkommen, empfehle ich das Buch Lesern ab 18 Jahren.

Ich vergebe diesem Krimi  alle fünf Sterne und empfehle ihn weiter.

 

P.S.: In verkürzter Version ist diese Rezension schon bei Vorablesen.de erschienen. Dort bin ich als „adel69“ unterwegs. Auch bei Amazon habe ich eine Rezension veröffentlicht unter meinem Usernamen „Irina Melbourne“. Auch bei „buch7.de“ habe ich eine Rezension einstellen können. Dort bin ich als „adel69“ angemeldet.

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