Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dank vorablesen.de konnte ich folgendes Buch lesen:

Und damit fing es an

von der Autorin

Rose Tremain

 

Wie ich das Buch fand, liest man jetzt.

 

Informationen zum Buch „Und damit fing es an“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 08.08.2016

Verlag: Insel-Verlag

ISBN-Nummer: 978-3458176848

Seitenzahl: 333 Seiten

Das Buch erscheint als Hardcoverausgabe im deutschsprachigen Raum. Im deutschen Buchhandel kostet es 22 Euro.

 

Zu Rose Tremain:

Die britische Schriftstellerin Rose Tremain ist Jahrgang 1943. Nach einem Anglistikstudium war sie als Dozentin für „Creative Writing“ (kreatives Schreiben) tätig und Lehrerin an einer Privatschule für Jungen.

Rose Tremain hat schon einige Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. Bekannt wurde beispielsweise „Zeit der Sinnlichkeit“. Dieser Roman wurde auch verfilmt. Für ihren Roman „Der weite Weg nach Hause“ erhielt sie 2008 den „Orange Prize for Fiction“.

Die Autorin wohnt mit ihrem Lebenspartner sowohl in London, als auch in Norwich.

 

Die Handlung:

Gustav Perle wohnt mit seiner Mutter Emilie in der Kleinstadt Matzlingen in der Schweiz. Arm sind sie, das Geld das Emilie in einer Käserei verdient, reicht nicht zum Leben. Sie muss noch Kirchen reinigen, damit sie sich und ihren Jungen ernähren kann.

Der Vater – Erich Perle – ist schon gestorben. Emilie erklärt ihrem Sohn, er sei als Held gestorben. Er sei gestorben, weil er Juden geholfen hat. Der Zweite Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei.

In der Vorschule trifft er Anton Zwiebel. Anton kommt aus wohlhabenderen Verhältnissen, fühlt sich aber als neuer Schüler nicht wohl Das ist ein Grund, warum sich Anton und Gustav anfreunden. Anton und seine Familie wohnen in der Fribourgstraße, und sie sind für ihn die Familie, die Gustav nie hatte und nie haben wird. Sie laden ihn zu einem Urlaub nach Davos ein. Und in Bern darf Gustav zusammen mit den Zwiebels sehen, wie Anton ein Klavierkonzert gibt.

Anton ist ein begabter Klavierspieler – doch mit der Karriere als Pianist will es nicht klappen. Denn immer, wenn Anton öffentlich vorspielen soll, packt ihn eine Angst. Und dann spielt er schlecht.

Der Leser begleitet Gustav und Anton während einer Periode ihrer Kindheit sowie, als beide schon älter sind. Sie sind Freunde, aber es gibt auch Zeiten, während derer ihre Freundschaft auf eine Probe gestellt wird. Darüber hinaus versucht Gustav zu erfahren, was für ein Mensch sein Vater Erich genau war…

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man, wenn man auf die Webseite von vorablesen.de geht. Bei „Bücher“ den Buchtitel eingeben. Wenn das Buch erscheint, gibt es rechts oben einen Button „Leseprobe öffnen“. Tut man das, kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung:

Das Buch hat mich begeistert. Die Hauptpersonen Gustav und Anton sind sympathisch. Als Leserin wollte ich wissen, was mit den beiden Jungs passiert, wie sie sich entwickeln.

Die Autorin gliedert das Buch in drei Teile. Im ersten Teil lerne ich Gustav und seine Mutter kennen. Auch Anton und seine Familie werden eingeführt. Gustav weiß, dass er und seine Mutter arm sind. Er versucht, das Beste aus der Situation zu machen, während seine Mutter oft trinkt, raucht und Illustrierte liest. Das kann Gustav verkraften. Was er von seiner Mutter haben möchte, ist Liebe – aber sie ist nicht fähig, ihm diese zu geben.

Im zweiten Teil des Buches erfahre ich, wie Emilie und Erich sich kennen lernten, heirateten und wie ihre Ehe verlief. Einmal gab es eine tiefe Krise in der Ehe und sie wäre dadurch fast in die Brüche gegangen.

Im dritten Teil des Buches sehe ich, was aus Gustav und Anton geworden ist. Ich will nicht zu viel verraten. Beide haben einen Beruf und beide sollten glücklich sein. Aber Anton verfolgt immer noch einen Kindheitstraum, und Gustav ist dabei zu ergründen, was für ein Mensch sein Vater war.

In dieser Freundschaft spielt die Kleinstadt Matzlingen, aber auch das mondäne Davos eine Rolle. Der Schweizer Nobelskiort Davos ist in diesem Roman ein Ort, an dem die Menschen glücklich sind. So geschah es Emilie und Erich, die als junges Paar dorthin kamen. Gustav und Anton verbringen als Kinder einen Urlaub dort.

Der Schluss des Buches hat mich ebenfalls nicht enttäuscht. Auf jeden Fall ist „Und damit fing es an“ von Rose Tremain ein empfehlenswertes und schönes Buch. Es handelt von der Freundschaft zweier Männer, die sich schon als Kinder kennen lernten.

Ich vergebe dem Buch „Und damit fing es an“ fünf von fünf Sternen (also die Note „sehr gut“) und empfehle es weiter.

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