Gerade habe ich folgendes Buch zu Ende gelesen:

Die Tage, die ich dir verspreche

der deutschen Autorin

Lily Oliver.

Wie ich das Buch fand, zeigt der folgende Bericht.

 

Kurze Informationen zum Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 1. September 2016

Verlag: Knaur-Taschenbuch

Seitenzahl: 368 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-426-51676-8

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 9,99 Euro.

 

Über Lily Oliver:

Lily Oliver studierte Tiermedizin, bevor sie zum Schreiben kam. Die Autorin ist verheiratet und lebt in München. Sie liebt gefühlvolle Geschichten, in denen Themen wie „Organtransplantationen“ ebenfalls zur Sprache kommen.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe ist beispielsweise beim Online-Buchhändler Amazon.de zu finden. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ tippen und schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Gwen ist 19 Jahre alt und hat ein Spenderherz bekommen. In der REHA hat sie gelernt, worauf sie achten muss, damit sie und ihr Herz gesund bleiben. Gewichtszunahmen sollten beispielsweise nicht passieren, auf Bewegung soll geachtet und Medikamente müssen eingenommen werden.

Eines Tages wird Gwen aus der REHA entlassen. Sie hat Angst auf ihr Leben, den Alltag – ohne den Schutz, den sie in der Klinik hatte. Ihre Eltern und der Bruder meinen, sie müsste glücklich sein. Wie es ihr geht, fragen sie nicht.

Dabei wird Gwen immer trauriger. Sie plagt das schlechte Gewissen, ein Herz von einem Menschen bekommen zu haben, die oder der dafür sterben musste. Um sich das alles von der Seele schreiben zu können, sucht sie Trost in einem Forum, in dem Leute schreiben, die auf ein Spenderherz warten oder schon eines bekommen haben. Gwen würde am liebsten nicht mehr leben und ihr Herz einem herzkranken Menschen geben. Doch Noah, ein Student aus München, der das Forum betreibt, hält Gwen für einen Fake und löscht ihre Mitgliedschaft.

Verzweifelt fährt sie von Berlin nach München und sucht Noah auf. Er hat seine Adresse in dem Forum hinterlegt und ist verblüfft, als er sie sieht. Sie ist verzweifelt, und er nimmt sie bei sich auf. Am liebsten will sie sich umbringen – aber sie möchte sicher sein, dass ein Mensch dann ihr Herz bekommt, der es dringend braucht. Es dauert nicht lange und sie verliebt sich in Noah. Sie wünscht sich, dass er ihr Herz bekommen möge.

Noah spürt ihre Verzweiflung und will ihr die Lebensfreude wiedergeben, indem er einiges mit ihr unternimmt. Aber er hat ihr nicht alles über sich erzählt….

 

Meine Meinung:

Ich hatte mich auf die Lektüre dieses Buches gefreut, denn die Art und Weise, wie in der Leseprobe über Menschen, die Spenderorgane bekommen haben, berichtet wurde, hat mir sehr gut gefallen. Auch vom Thema her schien dieses Buch etwas zu sein, das ich vorher noch nie gelesen hatte.

Dass Gwen ein Spenderherz bekommen hat und bestimmte Dinge beachten muss, damit sie gesund bleibt, wird zwar immer wieder in dem Roman erwähnt. Allerdings steht die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Noah im Vordergrund – abwechselnd erzählt aus der Ich-Perspektive von Gwen und der Ich-Perspektive von Noah. Und leider gibt es dann auch Szenen, die sehr ausschweifend beschrieben werden. Das war mir dann doch zu langatmig, weil die Romanhandlung dadurch auf der Stelle trat.

Das hat mir nicht gefallen – denn nachdem der Anfang des Buches so verheißungsvoll war und Lust auf die Lektüre machte, fiel der Spannungsbogen rapide ab, nachdem Gwen in München angekommen war. Dadurch erlahmte dann auch mein Interesse an der Handlung, und es blieb nicht aus, dass ich einige Passagen überflog – beispielsweise solche, in denen Liebesszenen beschrieben wurden. Da half es auch nicht, dass mir die Hauptcharaktere Gwen und Noah sehr sympathisch waren.

Den Schluss finde ich gut. In mancher Hinsicht ist er vorhersehbar – aber es gibt auch Überraschungen.

 

Mein Fazit:

„Die Tage, die ich dir verspreche“ ist ein Liebesroman, den schon Teenies lesen können und in dem das Thema „Spenderorgane“ eine gewisse Rolle spielt. Da mir die Handlung immer wieder zu langatmig war, fand ich das Buch nur durchschnittlich.

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