Bastei Lübbe / 558 Seiten / 9,99€ – E-Book 8,49€

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht …

Nachdem ich erfolgreich den neuen Roman „Das Paket“ von Sebastian Fitzek gelesen hatte, bin ich auf den Geschmack gekommen und habe mir „Noah“ aus meinem Stapel ungelesener Bücher gezogen. Ich war gespannt, klingt der Klappentext doch ganz anders, als die bisherigen Bücher des Autors.

Und es war anders. Es war kein Psychothriller wie gewohnt, es war ein Verschwörungsroman.
Es war so spannend und so aufrüttelnd auch – ich war begeistert.
War ich in den Ersten Kapiteln noch unschlüssig, ob ich das Buch mögen könnte, baute sich ein Spannungsbogen auf, der mich das Buch einfach nicht weglegen lies, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Und wie üblich in den Büchern des Autors, tappte man auch hier bis zum Schluss im Dunkeln und die vielen unerwarteten Wendungen lies auch viel Platz zum spekulieren.

Herr Fitzek schreibt zwar im Nachwort, dass es ein Unterhaltungsroman ist, trotzdem wirft „Noah“ so viele Themen auf, über die man natürlich weiß, aber auch wirklich hinweg schaut. Erschreckende Zusammenhänge tun sich auf,  die hier zum Teil auf den Punkt gebracht werden und man als Leser darauf gestoßen wird.

Ein Buch, dass viel Platz zum nachdenken lässt: Massenproduktion, Verschwendung von Ressourcen, Raubbau, Kriege usw.
Ein spannender Thriller immer auf der Suche, wer Noah eigentlich ist und was er mit einer radikalen Gruppe „Room 17“ zu tun hat.
Ein wichtiges Thema, welcher Herr Fitzek unterhaltend aufgegriffen hat und ein Buch, das mich nachdenklich zurück gelassen hat.
Für mich eine klare Leseempfehlung!

 

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