Rezension: James Carol: Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen (Thriller)

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brokendolls

 

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342321550X
  • ISBN-13: 978-3423215503
  • Originaltitel: Broken Dolls
Inhalt:
Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Und ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann …Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt – womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.

Meine Meinung:
Es gibt viele Thriller, in welchen Serienmörder ihr Unwesen treiben. Aber dieser hier ist anders. Jefferson Winter ist der Sohn eines Serienmörders und versucht viele von Ihnen unschädlich zu machen, was ihm erfolgreich gelingt. Er ist der Beste und reist zu diesem Zwecke ständig herum und ist in Hotelzimmern zu Hause. Winter hat viele interessante, unkonventionelle und nicht legale Ermittlungsmethoden, die ihm zum Erfolg verhelfen. Er ist der Hauptprotagonist und er wirkt von Anfang an sehr sympthatisch, klug und behält in allen Situationen den Überblick. Er hat eine Partnerin zur Seite, die zwar anfangs etwas distanziert ist, aber die man zum Schluss ebenfalls sehr ins Herz schließt. MIr hat gefallen, dass es immer wieder zu neuen Wendungen kommt, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Toll ist auch, dass der Täter die Frauen nicht umbringt, sondern sie einer Lobotonie unterzieht, etwas von dem ich bisher nicht wusste, das es das gibt geschweige denn, was es ist. Die Story ist gut umgesetzt und von mir gibts eine klare Leseempfehlung … 5/5 Sternen. Bin auf den zweiten Roman gespannt!

(Rezi von Adelheid) „Unvergolten“ von Chris Karlden

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Produktbild - eingestellt von Sydneysider47„Ich bin überall und du entkommst mir nicht!“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
dank vorablesen.de durfte ich folgendes Buch kostenlos auf meinem E-Book-Reader lesen:
„Unvergolten“ von Chris Karlden
Wie ich das Buch fand, zeigt der folgende Bericht.

Informationen zum Buch „Unvergolten“
Autor: Chris Karlden
Erscheinungsdatum in Deutschland: 19. September 2014
Verlag: Edel eBooks
Seitenzahl: 380 Seiten
ISBN-Nummer: 978-3-95530-560-4

Das Buch ist als Kindle-Version bei Amazon.de, aber auch als ePub-Ausgabe für eBook-Reader erhältlich. Es kostet 4,99 Euro.

Über den Autor Chris Karlden
Der deutsche Autor Chris Karlden wurde 1971 geboren und studierte Rechtswissenschaft. Er ist als Jurist in der Gesundheitsbranche tätig. Schon als Kind machte es ihm Spaß, sich spannende Geschichten auszudenken. In den letzten Jahren begann er, Thriller zu schreiben.

Sein Buch „Monströs“, das er als E-Book auf den Markt brachte, landete auf den vorderen Plätzen der Amazon-E-Book-Bestsellerliste.
„Unvergolten“ ist das zweite Buch von Chris Karlden, das ebenso nur als E-Book erscheint.
Chris Karlden ist verheiratet und lebt mit seiner Familie im Saarland.

Leseprobe
Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe gibt es unter folgendem Link:
http://www.vorablesen.de/sites/vorablesen.de/files/buecher/leseproben/karlden_unvergolten_leseprobe.pdf

Linda sucht nach der Wahrheit – oder: die Handlung
Im Prolog des Buches lernt der Leser einen Menschen kennen, männlich, der keine anderen Menschen mag. Das ist sein Motiv dafür, andere Menschen umzubringen.
In Jürgen Brauer hat er das perfekte Opfer gefunden. Jürgen Brauer ist Familienvater, von Beruf Bankangestellter. Heute will er noch mit seine Frau Anne und den beiden Töchtern Laura und Marie Maries vierten Geburtstag feiern. Aber zuerst muss er noch zur Arbeit fahren.
Familienidylle? Nein. Irgendein Geheimnis trägt Jürgen mit sich herum. Ein Geheimnis, das ihm ein Zeitungsartikel am Morgen wieder ins Gedächtnis gerufen hat. Und als Jürgen das Haus verlässt, um mit seinem Auto fortzufahren, trifft er einen vermummten Killer. Ein Mann, der ihn mit gezielten Pistolenschüssen vor den Augen seiner Frau und seiner beiden Töchter innerhalb weniger Minuten regelrecht hinrichtet.
In den darauffolgenden Kapiteln lernt der Leser Linda Förster kennen. Linda, die im Alter von neun Jahren von dem Verbrecher Artur Walkowski in ein Loch gesperrt wurde und seitdem an einem Trauma leidet. Linda, die als Lehrerin mit ansehen musste, wie ein Kind von einem Baum stürzte – das zum Glück mit dem Leben davon kam.
Linda liegt jetzt in einem Krankenhaus und kann sich zunächst an nichts mehr erinnern. Aber im Laufe der kommenden Tage tauchen wichtige Erinnerungen wieder auf. Sie ist 29 Jahre alt, glücklich verheiratet und Grundschullehrerin. Aber warum liegt sie im Krankenhaus? Ihr betreuender Oberarzt ist Dr. Obermann. Niemand will ihr etwas sagen – auch die Eltern, die sie immer wieder besuchen, tun sehr geheimnisvoll.
Allmählich erinnert sich Linda an mehr Details aus ihrem Leben. Sie erinnert sich an einen Telefonanruf, der sich an ihren Mann Mark richtete und den sie entgegennahm. Eine Drohung. Nach dem Telefonanruf wurde sie ohnmächtig und prallte mit dem Kopf auf den Steinboden. Und deswegen liegt sie im Krankenhaus – das ist Lindas logische Schlussfolgerung.
Ihre Eltern und das Klinikpersonal sagen ihr, dass sie nicht recht hat. Linda hat in Wirklichkeit einen Autounfall erlitten, der zu ihren Verletzungen führte und nach dem sie ins Koma fiel. Mark ist dabei gestorben.
Linda möchte diesen Ausführungen nicht Glauben schenken, da sie sich nicht an diese Ereignisse erinnern kann. Langsam kommen viele Erinnerungen wieder – auch die an den Beginn ihrer Schwangerschaft und den Besuch bei ihrer Schwester Maja. Zum Glück hat Lindas ungeborenes Kind durch den Autounfall keinen Schaden davon getragen. Aber Linda macht sich Sorgen um die Zukunft. Und sie macht sich Sorgen darüber, dass sie sich an die Ereignisse zwischen dem Anruf für Mark und dem Autounfall nicht mehr erinnern kann.
Während sich Linda langsam erholt und das Krankenhaus verlassen kann, erinnert sie sich an immer mehr Details aus ihrer Vergangenheit. Ganz überrascht ist sie, als die Erinnerung an den Autounfall in ihren Gedanken auftaucht. Allerdings saß nicht Mark als Beifahrer neben ihr in ihrem Peugeot, sie saß alleine im Auto. Was hat das zu bedeuten? Ist Mark etwa noch am Leben?
Auch weitere merkwürdige Vorgänge geschehen in ihrem Leben. Artur Walkowski, der sie als Kind entführte, taucht immer wieder auf. Einmal im Krankenhaus, dann auf einer Straße hinter dem Auto, in dem Linda mit ihrer Schwester Maja sitzt. Walkowski will Linda umbringen – da ist sie sich ganz sicher. Doch offensichtlich scheint nur sie diesen Mann gesehen zu haben – alle anderen Leute in ihrer Umgebung nicht.
Außerdem KANN Artur Walkowski sie gar nicht verfolgt haben – er saß doch im Gefängnis. Warum also sollte er in Lindas Umgebung auftauchen?
Wird Linda langsam verrückt oder gibt es doch einen Grund für Lindas Ängste? Lindas Schwester Maja, ihre Freundin Daniela, einige Leute von der Polizei und auch der Arzt Dr. Kreutzer versuchen, Linda zu helfen. Aber sie haben es nicht einfach. Leidet Linda an Halluzinationen, die immer stärker werden – oder wird sie tatsächlich verfolgt?

Meine Leseerfahrung
Das aus der Sicht des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschriebene Buch fängt sofort spannend an. Der Leser ist Zeuge der Hinrichtung von Jürgen Brauer, die der Autor so lebendig beschreibt, dass es mir als Leserin eiskalt den Rücken herunterläuft… Über das weitere Schicksal der Familie hätte ich gern noch mehr gelesen -jedoch verschwindet diese Familie aus diesem Roman.
Dafür kommt auf einmal Linda Förster ins Spiel. Eine zuerst sympathische Frau, die nach einem Autounfall aus dem Koma erwacht ist und die begreifen muss, dass sie sich an einige Dinge erinnern sollte – aber nicht mehr erinnern kann. Wie soll sie beispielsweise akzeptieren, dass ihr Mann Mark gestorben ist, wenn sie sich nicht daran erinnern kann?
Je weiter ich jedoch lese, desto mehr nervt mich Linda. Sie macht Aktionen, deren Sinn ich als Leserin nicht mehr verstehen kann. Warum springt sie beispielsweise aus dem Auto ihrer Schwester Maja und bringt damit nicht nur sich, sondern auch Maja in Gefahr? Im Buch steht, dass sie Artur Walkowski auf einem Fahrrad gesehen hat – ein anderes Mal hat sie einen Doktor Feiser gesehen, den offensichtlich nur sie kennt und sonst niemand.
Als Leserin frage ich mich: Was will Linda erreichen, wenn sie aus dem Auto springt und irgendwelchen Personen hinterherläuft? Einholen kann sie diese Leute sowieso nicht – und ob es sich um die Leute handelt, die Linda meint zu sehen, bezweifle ich immer mehr, je länger ich das Buch lese. Außerdem: wenn sie von Leuten verfolgt wird, rennen sie ihr doch normalerweise hinterher und nicht umgekehrt!
Linda wird allmählich wahnsinnig – und ich bekomme das als Leserin in allen Facetten mit. Der Autor schildert fast jede Sekunde von Lindas Zweifeln, Ängsten, Gedanken und Kopfschmerzen. Auch übergibt sich Linda häufig. Sorry, mir ist das zu ausführlich. So detailliert muss ich das nicht lesen! Hier hätte man kürzen können!
Die Detailverliebtheit des Autors stört, je weiter ich mit der Lektüre voranschreite. Warum muss es so viele Kapitel geben über Linda? So leid mir Linda am Anfang der Lektüre tat, so unsäglich wird sie mir in deren Verlauf!
Im letzten Drittel ergibt sich auf einmal eine unerwartete Wendung in der Handlung – und das Buch wird auf einmal wieder spannend. Alles ist für mich auf einmal logisch, schlüssig und nachvollziehbar.
Bis auf den Schluss. Dieser ist merkwürdig – auch hier hat der Autor wieder unerwartete Wendungen parat, die alle vorher beschriebenen Vorgänge in Frage stellen. Ich frage mich beim Lesen: musste das jetzt sein?
Unwillkürlich frage ich mich dann auch: was stimmt jetzt in dem Roman und was ist den Halluzinationen Lindas zuzuschreiben? Um mir so wenig Gedanken wie möglich darüber zu machen, komme ich für mich zu der Schlussfolgerung, dass das letzte Kapitel auf jeden Fall keine Halluzination ist, sondern die Handlung des Romans abschließt.
Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk. Manchmal ist es mir zu detailliert, zu ausschmückend geschrieben. Von einem Thriller kann ich bei diesem Buch nicht sprechen – denn es fehlt oft die knisternde Spannung, die den Leser packt und ihn atemlos Seite um Seite umblättern lässt. Ich würde den Roman als „Krimi“ bezeichnen.

==Rechtschreibfehler==
Leider gibt es sie – wenn auch nicht in großer Anzahl. Mir fiel beispielsweise auf Seite 226 das Wort „nutze“ auf – obwohl es vom Satzzusammenhang richtig „nutzte“ heißen muss.
Einmal wird „sie“ großgeschrieben – obwohl im Satz „sie überlegte, was sie noch tun konnte“ dieses Wort kleingeschrieben sein muss. Bei manchen Büchern frage ich mich schon: wer hat das lektoriert?
Dasselbe gilt für „… wie sie die verbleibende Zeit noch nutzen konnte“. Solche Rechtschreibfehler nerven mich. Es gibt noch einige andere Rechtschreibfehler – zum Glück sind es nur wenige.

Mein Fazit
„Unvergolten“ von Chris Karlden ist ein Krimi, der mich anfangs packte – mich dann aber lange Zeit nervte. Mehrmals wollte ich die Lektüre nicht mehr fortsetzen. Grund dafür war der Hauptcharakter Linda, ihre Handlungen, Ängste und Probleme.
Im letzten Drittel wurde das Buch spannend für mich durch viele Wendungen, die ich gut fand. Der unerwartete Schluss ist äußerst merkwürdig – aber das letzte Kapitel ist für mich persönlich in Ordnung.
Ich vergebe dem Buch drei von fünf Sternen und bleibe unentschlossen in der Weiterempfehlung.

P.S.: Diese Rezension habe ich in verkürzter Form bei vorablesen.de veröffentlicht. Dort bin ich mit dem Nicknamen „adel69“ unterwegs. Bei Ciao.de erscheint die Rezension unter meinem dortigen Usernamen „Sydneysider47“. Ich habe vor, Rezensionen noch bei anderen Webseiten veröffentlichen zu lassen.

Pentecost … und die Suche nach den 12 Apostelsteinen

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Und wie geht’s weiter?

 

Das war die Frage, die ich mir am Ende des Thrillers gestellt habe, also eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch! Aber der Reihe nach!

 

Inhalt:

In Varanasi/Indien wird eine Nonne bei lebendigem Leib auf den heiligen Ghats verbrannt und einer der zwölf Apostelsteine gestolen, den sie bei sich hatte. In Oxford/England wird Morgan Sierra, eine Wissenschaftlerin der Fachgebiete Relgion und Psychologie, angegriffen und anschließend von der Organisation ARKANE auf der Straße aufgegriffen und zur Zusammenarbeit aufgefordert, während deren Schwester und dessen Tochter von einem verzweifelten Mann entführt werden. Nun liegt es an Morgan und Jake, einem Vertreter der Organisation ARKANE, die 12 Apostelsteine binnen sehr kurzer Zeit zu finden und bis zum Pfingstfest wieder zu vereinen.

 

Meine Meinung:

Bereits durch die Leseprobe war meine Neugier geweckt und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen! Zum Glück gehörte ich zu den Gewinnern bei vorablesen.de und kann das Ebook nun mein Eigen nennen! Der Thriller lässt sich sehr gut lesen, zum Teil musste ich schlucken, wenn wieder etwas passiert ist. Die Hauptakteure Morgan und Jake wirken sehr sympatisch und sind ein tolles Team, auch wenn sie sich erst vor kurzem kennengelernt haben. Bei der Suche nach den 12 Apostelsteinen gibt es natürlich auch Widersacher, die Gegner nennen sich Thanatos. Woher kommen sie und in welcher Verbindung stehen sie mit Arkane? Das kommt mir immer wieder in den Sinn! Man reist zu den schönsten Kirchen der Welt und wenn man noch nicht dort gewesen ist, bekommt man Lust, sich diese Kirchen alsbald selbst anzusehen. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil sich die Suche zu einfach gestaltet. Auf einmal wissen alle Sucher, wo sie die Steine zu suchen haben und sie finden sie ohne großen Aufwand. Das ging mir zu einfach und da hätte ich gerne noch etwas mehr Action und Probleme/Irrtümer erwartet. Ansonsten hat mir der Thriller gut gefallen, ich werde ihn weiterempfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung von ARKANE.

{Rezension} Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

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Autor: Sebastian Fitzek
Titel:  Der Nachtwandler
Verlag: Knaur Verlag
Erschienen am: 14.März 2013
ISBN-10: 3426503743
ISBN-13: 978-3426503744
Seitenzahl: 320
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

 In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …

Was passiert, wenn man Nachtwandelt und am nächsten Morgen nicht mehr weiss, was man getan hat?
So ergeht es Leon Nadler, der eines morgens aufwacht, seine Frau eben dabei ist ihre Sachen zu packen, dabei weint und deutliche Spuren eines Kampfes an sich trägt.
Und Leon fragt sich: Was habe ich heute Nacht getan?
sein Psychologe sagt ebenfalls, er kenne Patienten, die Gespräche während des Nachtwandelns führen, Essen kochen und ähnliches tun, aber es am nächsten Tag, wenn sie wach sind nicht mehr wissen.

Und schon befinden wir uns in einem totalen WirrWarr zwischen Realität und Traum!
Und ich muss zugeben, ich fühlte mich erschlagen von den Geschehnissen. Es wurde von Kapitel zu Kapitel wirrer und immer mehr ertappte ich mich dabei, nachlesen zu wollen, wie es ausgeht. Aber nein, das habe ich natürlich nicht gemacht und kam irgendwann von alleine zum Ende. Dieses wiederum war doch etwas sehr haarsträubend.Und ich weiss gar nicht so recht, was ich davon halten soll.

Mir hat dieser Fitzek Thriller wieder sehr gefallen, allerdings war er so ein wenig anders, als die, die ich bisher gelesen habe. Hier ging es von Anfang an recht schaurig zu, während die anderen etwas langsamer diese typische Thriller Spannung aufbauten.
Trotzdem finde ich den Nachtwandler lesens- und empfehlenswert.

Ein reißerischer Fitzek-Thriller, der nicht ganz an seine Vorgänger heran kommt, trotzdem sehr gut zu lesen ist und ich viel Spannung dabei hatte.

{Rezension} Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

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Autor: Sebastian Fitzek
Titel:  Der Augenjäger
Verlag: Droemer / Knaur
Erschienen am:  2012
ISBN-10: 3426503735
ISBN-13: 978-3426503737
Seitenzahl: 432
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 10,99 €

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen …

Die Geschichte des Augenjägers schliesst sich an den Augensammler an. Zwar sind dies getrennte Thriller und jeder für sich allein auch lesbar, aber für das bessere Verständnis ist es wohl doch besser, wenn man den Augensammler vorher gelesen hat.

Alina wird von der Polizei um Mithilfe gesucht, sie soll einen potenziellen Psychopath stellen. Doch statt das Richtige zu sehen, gerät sie selbst in seine Fänge.
Nun beginnt ein Katz und Mausspiel der Besonderen Art und Weise.
Alexander Zorbach, dessen Frau ermordet und der Sohn verschleppt wurde durch den Augensammler liegt schwer verletzt in einer Spezialklinik, jedoch versucht er einen Zusammenhang zwischen den beiden Mördern herzustellen.

Viel möchte ich gar nicht über den Inhalt verraten – wie immer ist auch der Augenjäger ein Thriller, den man nicht aus der hand legen kann. Spannend von Anfang bis zum Schluss. Immer neue Wendungen, immer neue  Täter. Mich hat der Thriller und der Autor wieder begeistern können.

Das Buch ist sehr fliessend geschrieben und hat mir regelrecht Bilder im Kopf erzeugt – was nicht immer von Vorteil ist, aber das Buch mich somit total gefesselt hat.
Ich jedenfalls kann es mit guten Gewissen weiter empfehlen.
Einen Fitzek muss man einfach mal gelesen haben!

 

{Rezension} Schwarzer Mittwoch von Nicci French

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Autor: Nicci French
Titel:  Schwarzer Mittwoch
Originaltital: Waiting for Wednesday
Serie: Dr.Frieda Klein – Band 3
Verlag: C.Bertelsmann Verlag
Erschienen am: 13.Januar 2014 ISBN-10: 3570101649
ISBN-13: 978-3570101643
Seitenzahl: 544
Ausgabe: Broschiert
Preis: 14,99 €

Sensationeller internationaler Erfolg einer neuen Krimireihe

Ruth Lennox, Mutter von drei Kindern und seit mehr als zwanzig Jahren glücklich verheiratet, wird ermordet aufgefunden. Inspektor Karlsson tappt im Dunkeln. Psychotherapeutin Frieda Klein müsste sich dringend erholen, aber sie will ihrem Freund Karlsson helfen. Ihr erscheint die Familienfassade der Lennox zu perfekt: Und sie soll recht behalten. Zur gleichen Zeit ist der Journalist Jim Fearby einer Serie von Mädchenmorden auf der Spur. Fearbys und Friedas Wege kreuzen sich. Bald lässt auch Frieda das Schicksal der jungen Frauen nicht mehr los, und sie stößt auf ein schreckliches Geheimnis…

Ein atemloser Thriller, bei dem man Frieda auf ihren Spaziergängen zu längst vergessenen Orten in London begleitet.

Die 13jährige Dora kommt nach hause und findet ihre Mutter Ruth Lennox tot auf.
Karlsson beginnt mit den Ermittlungen, Ruth Lennox schien ein ausgefülltes, glückliches leben mit ihrem Mann und ihren drei Kindern zu führen. Aber wie immer trügt auch hier der Schein und bald findet sich Karlsson in einemWirrwarr an in Frage kommende Täter wieder.

Frieda Klein hingegen kämpft mit ihren eigenen Problemen. Sie hat noch sehr an der Verletzung zu tun, die aus band 2 „Eisiger Dienstag“ ihr zugefügt wurde. Ausserdem fühlt sie sich immer noch von Dean Reeves verfolgt und beobachtet.
Aber auch mit ihrer Schwägerin Olivia und ihrer Nichte Chloe hat sie viel mehr um die Ohren als sie eigentlich wollte. Und dann gerät sie in eine Serie von vermutlich entführten Mädchen, welche aber als Ausreisser gelten.

Dieser dritte band ist wieder so spannend, dass ich ihn kaum aus den Händen legen konnte. Meiner Meinung nach steigert sich die Serie von Buch zu Buch. Frieda wird mir mehr und mehr sympathischer, gerade in diesem band lernt man sie von einer ganz neuen Seite kennen. Noch immer fällt es ihr schwer, sich um andere zu kümmern oder über ihre Probleme zu sprechen, aber wie sie sich um ihre Nichte und die Lennox Kinder kümmert finde ich toll. Und gerade ihre etwas raue Methode scheint genau das richtige zu sein.

Hier werden also mehrere Handlungstränge gesponnen, aber statt verwirrend zu wirken, laufen diese irgendwie alle aufeinander zu. Ich fand das so spannend und gut gemacht, dass man regelrecht mit gefiebert hat und ich lag immer irgendwie falsch, denn ständig nahm die Geschichte eine neue Wendung.
Bis zum Schluss wurde ich immer wieder überrascht.

Ein echt gelungener Thriller und eine richtig gute Fortsetzung der ersten beiden Bände.
Frieda und Karlsson sind zwei durchaus sympathische Charaktere, die mir von Buch zu Buch mehr gefallen.
Ein – wie die beiden Vorgänger bereits auch – ruhiger und nachdenklicher, trotz alledem spannender Thriller.

Vielen dank an den Bertelsmann Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares!

 

{Rezension} Eisiger Dienstag von Nicci French

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Autor: Nicci French
Titel:  Eisiger dienstag
Originaltital: Tuesday’s Gone
Serie: Dr.Frieda Klein – Band 2
Verlag: C.Bertelsmann Verlag
Erschienen am: 14.Januar 2013
ISBN-10: 3570100839
ISBN-13: 978-3570100837
Seitenzahl: 528
Ausgabe: Broschiert
Preis: 14,99 €

In der Wohnung einer psychisch Kranken wird ein Toter gefunden: Edward Green, alias Robert Poole, der zu seinen Lebzeiten den Mitmenschen mit Charme und Charisma Alltag und Bankkonto erleichterte. Wieder einmal unterstützt die Psychotherapeutin Frieda Klein die Polizei bei den Ermittlungen. Das wird nicht überall gern gesehen. Zumal die Leiche einer jungen Studentin aufgefunden wird, die durch Kleins Fehleinschätzung ums Leben kam. Die Presse veranstaltet eine Hetzjagd auf sie. Aber sie trotzt allen Anfeindungen und hat bald eine schreckliche Vermutung. Und die Suche nach Pooles Mörder bringt auch sie in Lebensgefahr… Ein intelligenter Thriller aus einem London, wie es nur wenige von uns kennen.

Ein Jahr ist fast vergangen, seit Friedas mitwirken in dem Fall der verschwundenen Kinder. Noch immer beschäftigt sie dieser und sie stellt Fragen, über Alan und Dean. Und immer noch wird Kathy gesucht.

Aber nun kommt Karlsson mit einem neuen Fall und bittet Frieda um Hilfe. Ein mann ist tod in einer Wohnung einer Frau, die geistig gestört ist. Schnell sollte der fall klar sein – die Frau hat ihn ermordet.
Aber für Frieda ist das alles nicht so einfach und klar und sie beginnt wieder zu ermitteln.

Dieser zwe8ite Fall ist wieder recht verworren und kompliziert, alles ist wieder sehr spannend und immer wieder denkt man, man liegt nun doch richtig, aber nein, da kommt wieder eine Wendung in dem Fall. Das ist echt super und lässt sich richtig gut lesen.

In diesem zweiten Band ist mir die Protagonistin Dr.Frieda Klein auch um einiges sympatischer noch. Langsam bekommt man ein Gespür für sie und kann sich oft in sie hineinversetzen.
Hier wurde ein toller Charakter geschaffen und in diesem Band auch mal aufgezeigt, dass sie nicht immer die taffe ist, sondern ebenfalls mit Ängsten etc. zu kämpfen hat.

Auch wird wieder einiges in ihrem Privatleben beleuchtet, was mir gut gefallen hat. Es war nicht zuviel, um die Spannung aus der Geschichte zu nehmen, aber doch genug um einen guten Einblick zu bekommen und dem Charakter etwas mehr Tiefe verliehen wird.

Sehr guter Kriminalroman mit Psychologischen Faktor! Besonders das Thema Einsamkeit wird hier behandelt und beleuchtet, was manches mal doch recht erschreckend wirkt.
Ein toller zweiter band und eine gelungene Fortsetzung!
es empfiehlt sich allerdings zu erst band 1 „Blauer Montag“ unbedingt zu lesen, da einiges darauf aufbaut und sich ein roter Faden durchzieht – ich denke, da werden wir in band 3 „Schwarzer Mittwoch“ noch mehr darüber zu lesen bekommen!

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