(Rezi von Adelheid) Pam Hillman: Das Haus hinter den Magnolienblüten

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein christlicher Liebesroman – gibt es das?

Ja, klar, das gibt es! Ich hatte nur bis vor einigen Wochen noch keinen gelesen. Ich lese gerne christliche Bücher – auch vom Brunnen-Verlag. Das sind aber eher Sachbücher über Glaubensthemen oder Biographien oder auch Romane, die mehr oder weniger mit dem Thema „Glauben“ etwas zu tun haben.

Vor kurzem habe ich folgendes Buch gelesen:

Das Haus hinter den Magnolienblüten von Pam Hillman.

Hier soll es sich um einen christlichen Liebesroman handeln. Ja, da kann ich teilweise zustimmen. Es ist ein Liebes- und ein Familienroman. Es geht um Geschwister und Verantwortung und darüber, wie man sich ein neues Leben in einem neuen Land, einem neuen Kontinent aufbauen kann. Nicht in heutiger Zeit, sondern vor Jahrhunderten.

Dieses Buch ist also auch ein historischer Roman.

Kurze Informationen zu diesem Buch:

Verlag: Brunnen

Seitenzahl: 368 Seiten

ISBN-Nummer: 9783765506079

Erscheinungsdatum: 30.01.2019

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverausgabe erschienen und kostet in Deutschland 17 Euro.

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es einige im Internet. Beispielsweise auf der Homepage des Brunnen-Verlags. Einfach dort nach dem Buch suchen und auf die Option „Leseproben“ gehen.

Worum geht es in diesem Buch?

1772 kommen die Irinnen Kiera Young und ihre Schwestern Amelia und Megan in Natches, Mississippi (Amerika) an. Kiera soll dort mit Pierre Le Bonne verheiratet werden. Ihr Schwager George hat alles arrangiert. Er ist verheiratet mit Charlotte, der Halbschwester der drei Mädchen, und betrachtet seine Schwägerinnen als Leibeigene, über deren Schicksal er bestimmen kann.

Als Kiera, Amelia und Megan auf den Franzosen Pierre Le Bonne treffen, wird schnell klar, dass dieser nicht die Absicht hat, Kiera zu heiraten. Er möchte die drei Mädchen in seinem Bordell für sich arbeiten lassen, als Bezahlung für Spielschulden, die George gemacht hat.

Dass die Young-Schwestern in einer üblen Situation stecken, merkt auch der Ire Quinn O’Shea, der Kiera auf dem Schiff kennen gelernt hat. In einer halsbrecherischen Aktion befreit er zusammen mit zwei anderen Männern Kiera, Amelia und Megan aus dem Bordell. Quinn O’Shea hat die Idee, Kiera und ihre Schwestern mitzunehmen nach Breeze Hill. Das ist die Plantage seines Bruders Connor und dessen Frau Isabella.  Dorthin ist Quinn unterwegs, zusammen mit seinen jüngeren Brüdern Rory und Patrick.

Connor ist nicht besonders glücklich, Kiera und ihre Schwestern bei sich aufzunehmen, denn er kennt ihre Halbschwester Charlotte, mit der er sehr schlechte Erfahrungen machte. Aber er möchte die drei Schwestern auch nicht Pierre Le Bonne überlassen.

Zuerst sind alle sicher auf Breeze Hill – Quinn arbeitet als Schmied, Kiera betätigt sich als Köchin, die auch eine Herberge für Reisende anbieten kann. Und so langsam kommen sich Kiera und Quinn näher, eine Liebe zwischen den beiden ist entfacht, die sich entwickelt. Aber Pierre Le Bonne ist erpicht, Kiera und ihre Schwestern zu finden…

Meine Meinung:

Das aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) verfasste Buch ist sofort mitreißend und interessant. Ich brauche keine lange Einlesezeit, um in die Handlung hineinzukommen. Das Buch vermittelt einen Einblick in das 18. Jahrhundert. Frauen hatten offensichtlich nicht viele Rechte.  Ich war entsetzt zu lesen, wie ein Mann seine Schwägerinnen in ein Bordell „verkaufen“ konnte, um seine Spielschulden zu bezahlen!

Dank der vielen Dialoge und der guten Beschreibungen der Schauplätze konnte ich mir alles beim Lesen sehr gut vorstellen.

Kiera und Quinn und die meisten Hauptpersonen sind sympathisch – und das Leben auf Breeze Hill ist kein Zuckerschlecken, aber jeder versucht, mit den Herausforderungen dort fertig zu werden. Immer wieder gibt es auch Kontakt mit Indianern, die Tauschgeschäfte mit den Siedlern machen.

Pierre Le Bonne ist der Bösewicht, ein absolut unsympathischer Mensch – und man will als Leser wissen, ob er Kiera und ihre Schwestern finden wird und was dann mit ihnen passiert. Weiterhin möchte man wissen, ob es eine gemeinsame Zukunft für Kiera und Quinn geben wird.

Es gibt noch weitere offene Fragen in dem Buch, die mich an der Lektüre hielten – beispielsweise, was mit Reginald Caruthers und seiner Familie passiert.

Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es war schnell und angenehm zu lesen. Der Glaube und ein gewisses Vertrauen an Gott spielen auch immer wieder eine Rolle. Ich vergebe dem Buch fünf von fünf Sternen und empfehle es weiter.

(Rezi von Adelheid) J. Courtney Sullivan: All die Jahre

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Weil mir das Buch „Die Verlobungen“ von J. Courtney Sullivan sehr gut gefallen hatte, war ich überaus gespannt, ihr neues Werk „All die Jahre“ zu lesen. Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch „All die Jahre“ von J. Courtney Sullivan:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 29. Januar 2018

Verlag: Deuticke-Verlag

Seitenzahl: 464 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3552063662

 

Das Buch ist in deutscher Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 22 Euro.

 

Über die Autorin J. Courtney Sullivan:

Courtney Sullivan ist eine US-amerikanische Autorin, die in New York lebt. Sie schreibt für verschiedene Zeitungen.

Ihr Roman „Sommer in Maine“ verhalf ihr zum Durchbruch als Autorin. Das Buch zählte zu den Top Ten der besten Bücher 2011 des »Time Magazine«.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man mehrfach im Internet. Beispielsweise auch bei vorablesen.de. Einfach den Artikel suchen, auf die Option „Leseprobe“ klicken und schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Die irischen Schwestern Nora und Theresa Flynn wandern Ende der 1950er-Jahre in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) aus, um dort eine bessere Zukunft zu haben. Auf Nora wartet Charlie Rafferty, ein Ire, den sie nicht liebt. Nora will ihn aber heiraten, um ihrer jüngeren Schwester Theresa eine Ausbildung zur Lehrerin zu ermöglichen.

Nora und Theresa werden von Charlie und seinen Verwandten in Boston gut aufgenommen. Aber Theresa fühlt sich immer wieder eingeengt. Sie möchte ausgehen, Männer kennen lernen, tanzen gehen. Einige Male gelingt es ihr, unbemerkt auszugehen. Sie lernt einen Mann, namens Walter, kennen und lieben – und wird schwanger von ihm.

Ein uneheliches Kind – das war nicht nur in den USA der 1950er-Jahre etwas Unerhörtes. Nora und Theresa müssen eine Lösung finden. Abtreiben will Theresa das Kind nicht, und Walter kann sie nicht heiraten, da er bereits verheiratet ist. Theresa wird während der letzten Monate der Schwangerschaft in einem Kloster aufgenommen, wo sie auch ihr Kind zur Welt bringt – einen Jungen, namens Patrick.

Damit das Kind in der Familie bleibt, beschließt Nora, das Kind zu adoptieren. Sie will es so aussehen lassen, als habe sie selbst Patrick geboren – und beginnt, weite Kleidung zu tragen. Außerdem gibt sie ihren Job auf.

Doch als Theresa und Patrick wieder zu Hause bei den Raffertys sind, beginnen viele Probleme. Nora fühlt sich oft überfordert mit Patrick – und Theresa wird von Liebe zu ihrem Kind oft überwältigt. Sie bedauert es, das Kind nicht selbst großziehen zu können. Außerdem belasten sie die Streitereien mit ihrer Schwester Nora so sehr, dass sie eines Tages verschwindet.

50 Jahre später ist Patrick tot. Gestorben, weil er betrunken Auto fuhr und mit seinem Auto gegen eine Mauer prallte. Nora und seine Geschwister John, Bridget und Brian versuchen, sich zu erinnern, wie sie Patrick als Sohn und Bruder erlebten, welche Gefühle sie ihm gegenüber hatten und wie schwierig er oft war. Währenddessen sind sie mit ihren eigenen Problemen, ihrem eigenen Leben und ihren Partnern beschäftigt.

Darüber hinaus hat Nora ihren Kindern jahrelang verschwiegen, dass sie eine Schwester, namens Theresa, hat. Patricks Beerdigung könnte ein Anlass sein, dass Nora wieder Kontakt zu Theresa aufnimmt.

 

Meine Meinung:

Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschrieben.

Ich finde es sehr gut geschrieben, die Handlung berührt und ist mitreißend. Ich lese in diesem Roman Ereignisse aus dem Jahre 2009 – dem Jahr, als Patrick starb – und Ereignisse, die Ende der 1950er-Jahre beginnen. Damals waren die Ansichten über viele Dinge noch engstirniger. Ein uneheliches Kind war eine Schande – und vielen Müttern blieb nur, ihr uneheliches Kind zur Adoption freizugeben. Da scheint die Lösung, die Nora parat hat – nämlich ihren Neffen Patrick zu adoptieren – wie ein Hoffnungsschimmer zu sein. Dann bleibt er in der Familie, und Theresa kann ihn immer wieder sehen.

Oft habe ich beim Lesen Noras Verhalten nicht verstanden.Ebenfalls ihre Kinder empfanden sie oft als zu spießig – während sie bei Patrick mehr „durchgehen“ ließ als bei ihren leiblichen Kindern John, Bridget und Brian. Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt, warum sie so lange ihren leiblichen Kindern nicht sagt, dass Patrick ihr Neffe ist und sie ihn adoptiert hat. Das erscheint ihr peinlich zu sein gegenüber den eigenen Kindern. Auch ihre Kinder John, Bridget und Brian finden sie oft zu engstirnig – die Familien ihrer Freunde und Partner sind in vielen Dingen liberaler.

Interessant fand ich es ebenso zu lesen, wie Patricks Geschwister zu ihm stehen. John mochte und mag ihn nicht – und hat auch seine Gründe. Bridget und Brian mochten und mögen ihn.

Berührt hat mich ebenfalls Theresas Geschichte – der Weg, den sie einschlug, nachdem sie die Raffertys verlassen hatte. Da gab es immer wieder Zeiten, während derer sie einen losen Briefkontakt zu Nora hatte – dann gab es wieder Zeiten, während derer kein Kontakt bestand. Oft waren Noras engstirnige Ansichten der Grund für Streitigkeiten, Theresa war in vieler Hinsicht viel liberaler.

Meine Gründe, das Buch zu lesen, waren beispielsweise, weil ich wissen wollte, wie es mit den Schwestern Nora und Theresa weitergeht – ob sie sich bei der Beerdigung von Patrick wiedersehen oder nicht. Weiterhin wollte ich lesen, wie es der Familie Rafferty ging, als ihre Kinder noch zur Schule gingen – und wie es ihnen als Erwachsene geht.

Wer Familienromane mag, wird an diesem Buch Gefallen finden. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mich gepackt, berührt und regte mich zum Nachdenken an.

Deswegen vergebe ich fünf Sterne und eine Weiterempfehlung. Als Zielgruppe für das Buch sehe ich Frauen.

 

(Rezi von Adelheid) Mary Bond – Und plötzlich war es Liebe

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Monaten habe ich folgendes Buch gelesen:

Und plötzlich war es Liebe

Autorin: Mary Bond
Verlag: Knaur-Taschenbuch
Erscheinungsdatum in Deutschland: 1. August 2008
ISBN-Nummer: 978-3426500965
Seitenzahl: 528

Das Buch ist eine Sonderausgabe und kostete 6 Euro. Ich konnte es als „preisreduziertes Mängelexemplar“ ergattern und bezahlte 3,50 Euro dafür. Ob sich der Preis gelohnt hat, zeigt der folgende Bericht.

 

Über Mary Bond

Mary Bond ist eine irische Autorin, die mit ihrer Familie in Dublin lebt. Sie schreibt bereits seit ihrer Kindheit und gewann zwei Schreibwettbewerbe. Dadurch ermutigt, wagte sie sich an ihren ersten Roman „Und plötzlich ist es Liebe“.

In deutscher Sprache ist von Mary Bond weiterhin noch im Knaur-Verlag das Buch „Was du vom Leben willst“ erschienen.

 

Leseprobe

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe ist im Netz nicht zu finden – deswegen kann ich dazu auch keinen Link angeben.

Mein Buch sah so aus – ich habe es unterdessen bei einer Tauschbörse vertauscht:

http://www.amazon.de/Und-pl%C3%B6tzlich-war-es-Liebe/dp/3426500965/ref=sr_1_fkmr1_2?ie=UTF8&qid=1401309796&sr=8-2-fkmr1&keywords=Mary+Bond+Und+pl%C3%B6tzlich+war+es+Liebe

 

Daisy und Eve sind Cousinen – oder: die Handlung

Daisy und Eve sind Cousinen. Sie leben in Dublin und arbeiten jede in einem Büro. Mit ihrer Kollegin Rachel tauscht sich Eve gerne aus.

Daisys Mutter heißt Marina, Eves Mutter heißt Liz. Liz vergöttert Eve und gibt ihr alles, was sie nur will.

Daisy wächst eher spartanisch auf, sie kümmert sich um ihre alleinstehende Mutter Marina. Diese hat ein Alkoholproblem – und ein Familiengeheimnis. Eines, über das sie Daisy lange nichts erzählt.

Eve und Daisy haben kein besonders gutes Verhältnis miteinander. Nur selten tauschen sie sich miteinander aus. Daran ändert sich auch nichts, als sie sich ausgerechnet beide in denselben Mann verknallen. Sein Name ist Alex Gallagher, er sieht total gut aus und ist auch ein erfolgreicher Mann.

Zuerst verknallt sich Eve in ihn – und macht sich sogar Hoffnungen auf ihn. Schmerzlich wird ihr bewusst, dass er sie zwar wahrnimmt, aber einer tieferen Beziehung zu ihr kein Interesse zeigt. Er will lieber nach London ziehen, um dort Karriere zu machen. Dort begegnet er Daisy, die nach einem Streit mit ihrer Mutter in London weilt und sich in ihn verliebt.

Ja, und mit Daisy könnte es vielleicht etwas werden. Vielleicht – wäre da nicht Eve, die es mitbekommt, dass sich zwischen Daisy und Alex eine Beziehung anbahnt. Das passt ihr gar nicht – und auf einmal kommt auch das lang gehütete Familiengeheimnis zur Sprache…

 

Ein dahinplätschernder Frauenroman – oder: meine Lese-Erfahrung

Spannend beginnt dieses – aus Sicht des auktorialen Erzählers (also: kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasste – Buch. Zwei Babys, Zwillinge, saßen in einem Auto, das in einem Unfall verwickelt wurde. Genau das steht im Prolog. Das ist spannend, und ich will wissen, wie es weitergeht. Welches der Babys wurde verletzt? Wurde eventuell eines von ihnen getötet?

All das interessiert mich – und deswegen lese ich das Buch weiter. Was mich nach dem spannenden Prolog jedoch erwartet, ist eine lahme Frauengeschichte. Daisy und Eve sind Cousinen, und beide arbeiten in einem Büro. Nicht im Büro der gleichen Firma, sondern in verschiedenen Firmen.

Es wird viel geredet in dem Buch, das liest sich schnell und abwechslungsreich. Doch was nützen Dialoge, wenn die Handlung ansonsten flach ist und nicht richtig mitzureißen vermag?

Auch die Figuren können nicht wirklich meine Sympathien gewinnen – sowohl Daisy und auch Eve bleiben oft blass und können nicht mein Mitgefühl für ihre Beweggründe, ihre Handlungen wecken. Was mich interessiert, ist, was aus den beiden Babys, die im Prolog in einen Unfall verwickelt wurden, passiert ist. Genau dieses Geheimnis um diese Babys ist das lang gehütete Familiengeheimnis, über das sich sowohl Daisy und Eve, aber auch Marina und Eve ausschweigen. Und das seitenlang. Hunderte von Seiten lang.

Um das Geheimnis endlich zu erfahren, lese ich das Buch. Leider kommt die Auflösung dieses Familiengeheimnisses ziemlich spät in dem Buch, und ich finde es nicht gut, wie wenig warmherzig über verunglückte Babys geredet wird.

Letztendlich können also weder die Handlung, noch die Mitwirkenden meine Sympathien gewinnen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bleibt also ein „schales“ Gefühl zurück – nach dem Motto: „Hätte ich meine Zeit doch mit sinnvollerer und besserer Lektüre gefüllt. Gut, das Buch hat mich nur 3,50 Euro gekostet – aber letztendlich hätte ich mir das Geld auch sparen können.

 

Mein Fazit

„Und plötzlich war es Liebe“ von Mary Bond ist ein Frauenroman, der gut anfängt, aber schnell langweilig wird. Da können auch die vielen Dialoge nichts ändern. Keiner der Charaktere wird wirklich interessant und weckt irgendein Mitgefühl beim Lesen.

Auch nicht gut fand ich, wie beinahe schon lieblos irgendwann nach vielen hundert Seiten das so genannte „Familiengeheimnis“ abgehandelt wird.

Ich vergebe 2 von 5 Sternen und keine Leseempfehlung.

P.S.: Diese Rezension habe ich im März 2013 bei der Verbraucherplattform Ciao.de bereits unter meinem Usernamen Sydneysider47 eingestellt.

 

 

{Rezension} Das Gold der Maori von Sarah Lark

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 752 Seiten
  • Verlag: Lübbe Paperback; Auflage: 1. (14. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785760248
  • ISBN-13: 978-3785760246

Klappentext

Kathleen und Michael wollen Irland verlassen. Das heimlich verlobte Paar schmiedet Pläne von einem besseren Leben in der neuen Welt. Aber all ihre Träume finden ein jähes Ende: Michael wird als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt. Die schwangere Kathleen muss gegen ihren Willen einen Viehhändler heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern … Michael gelingt schließlich mit Hilfe der einfallsreichen Lizzie die Flucht aus der Strafkolonie, und das Schicksal verschlägt die beiden ebenfalls nach Neuseeland. Seine große Liebe Kathleen kann er allerdings nicht vergessen … Mitreißend, gefühlvoll, voller unerwarteter Schicksalswendungen – eine einzigartige Familiensaga 

Zum Inhalt

Die Geschichte beginnt in Irland. Kathleen und Michael treffen sich heimlich und schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Kathleen wird schwanger und Michael will sie heiraten. Aber dann wird er wegen Diebstahl und Schwarzbrennerei verhaftet und nach Australien verbannt.

Kathleen kehrt in ihr Dorf zurück und wird gegen ihren Willen verheiratet. Sie ziehen nach Neuseeland, wo Kathleens Mann Viehzucht betreiben will.

Michael lernt auf dem Schiff nach Australien Lissy kennen. Auch sie wird wegen Diebstahl nach Australien verbannt. Beide mögen sich auf Anhieb.
In Australien sind sie beide den Irrungen ihrer Verbannung ausgesetzt, bis es ihnen gelingt, zu fliehen. Sie erschleichen sich zwei Schiffspassagen nach Neuseeland.

Dort leben inzwischen Kathleen und ihr Mann, zusammen mit Kathleens Sohn von Michael und weiteren zwei Kindern mit ihrem Mann.   Ihr Mann macht ihr das Leben zur Hölle. Da lernt sie Claire kennen, auch deren Ehe ist nicht zum Besten bestellt. Zusammen versuchen sie ein kleines Geschäft aufzuziehen und als die Ehe bei Claire eskaliert, nehmen sie ihre Ersparnisse und fliehen mit ihren Kindern vor ihren Ehemännern.

Meine Meinung

Ein wahrhaft meisterlicher Auftakt zur Maori Triologie!
Die Geschichte rund um die Hauptprotagonisten ist so spannend und mitreissend, ich war doch sehr überwältigt. Von Anfang an habe ich mit Kathleen und Michael mitgelitten. Aber auch Lissy ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich mochte sie immer.
Auch die Begegnungen mit den Maori waren toll beschrieben und man konnte sich gut hineinversetzen.

Die Liebesgeschichten machen nicht das Hauptaugenmerk aus und sind zu keiner Zeit schnulzig.
Vielmehr geht es hier um die Geschichte Neuseelands im 19.Jahrhundert. Und um die Geschichte und Traditionen rund um die Maori.

Das Ende war anders, als ich gedacht habe, aber für mich nur schlüssig und sinnig.
Nun bin ich auf Band 2 der Triologie gespannt!

Fazit

Das Buch macht Spaß zum lesen und ist sehr facettenreich, aufgrund der vielen kleinen Nebengeschichten. Auf keinen Fall langweilig.