(Rezi von Adelheid) Rafik Schami: Die geheime Mission des Kardinals

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich mag viele Bücher von Rafik Schami und habe auch schon eine Lesung dieses Autors besucht. Lesungen mit Herrn Schami kann ich überaus empfehlen.

Kein Wunder also, dass ich erpicht darauf war, sein neuestes Werk zu lesen.

Kurze Informationen zu dem Buch „Die geheime Mission des Kardinals“ von Rafik Schami:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 22. Juli 2019

Verlag: Carl-Hanser-Verlag

ISBN-Nummer: 978-3446263796

Seitenzahl: 432 Seiten

Das Buch ist als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 26 Euro.

Über Rafik Schami:

Der Schriftsteller Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. Im Jahre 1971 kam er nach Deutschland, wo er Chemie in Heidelberg studierte. Er promovierte.

Unterdessen ist er einer der bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Seine Bücher erschienen in 30 Sprachen und wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Chamisso-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis und dem Preis gegen das Vergessen und für Demokratie.

Von ihm stammen Bücher, wie »Eine Hand voller Sterne« (1987), »Erzähler der Nacht« (1989), »Die dunkle Seite der Liebe« (2004), »Das Geheimnis des Kalligraphen« (2008), »Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat« (2012).

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben sind auf diversen Händlerseiten zu finden. Auch bei vorablesen.de. Einfach nach dem Buch suchen und auf die Option „Leseprobe öffnen“ klicken – schon hat man die Möglichkeit, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen.

Worum geht es in diesem Buch?

Es war einmal in Syrien, als dort noch kein Bürgerkrieg herrschte und als im Vatikan der Papst noch Benedikt XVI hieß. Da erhielt der italienische Botschafter in Damaskus (Syrien) ein Fass mit Öl darin. Erwartet wurde das Fass nicht, es war ein Geschenk einer unbekannten Person.

Schon bald wird entdeckt, dass das Fass nicht nur Öl enthält, sondern die Leiche des Kardinals Cornaro. Jemand hat ihn umgebracht – aber wer und aus welchen Gründen? Der syrische Kommissar Barudi ermittelt. Ihm wird der Italiener Mancini zur Seite gestellt. Damit dieser unbehelligt ermitteln kann, gibt er sich als Journalist aus.

Die Ermittlungen laufen in viele Richtungen. Warum weilte ein italienischer Kardinal in Syrien? Wollte er vielleicht einen Wunderheiler treffen?

Irgendwann taucht ein Bekennerschreiben auf. Aber ob man das ernstnehmen kann?

Barudis Ziel ist nicht nur, den Mord des Kardinals aufzuklären, sondern auch Mancini einen sehr guten Eindruck von Syrien zu vermitteln, so dass dieser dann positiv darüber in Italien berichten kann.

Meine Meinung:

Das Buch fängt spannend an. Die Leiche des Kardinals wird gefunden. Danach flacht die Handlung leider ab, denn der Kriminalfall gerät zur Nebensache. Im Vordergrund des Romans stehen Barudis Vergangenheit, beispielsweise die Erinnerungen an seine Frau Basma, die er während eines London-Aufenthalts kennen lernte und die leider schon gestorben ist.

Auch die sich anbahnende Freundschaft zwischen Barudi und Mancini ist ein großes Thema des Buches sowie diverse Überlegungen zu den Themen „Aberglaube“, „katholische Kirche“ und „Wunderheilungen“.

Immer wieder werden die Notizen, die Barudi in seinem Tagebuch macht, zitiert. Das sind Geschichten aus Syrien, frühe Ermittlungen von Barudi und Erinnerungen an seine Frau Basma. Davon ist nicht viel für die Handlung des Buches relevant. Die Tagebuchaufzeichnungen ziehen den Roman in die Länge. Das hat mich beim Lesen gestört.

Einige Schreibfehler fielen mir auf, die man in der nächsten Auflage verbessern könnte. Auf Seite 123 steht „Dabei griet er in eine Falle“. Es muss „Dabei geriet er in eine Falle“ heißen. Weiterhin steht auf Seite 108: „außerhalb der tourstischen Stadtpläne von Rom“. Es muss „außerhalb der touristischen Stadtpläne von Rom“ heißen.

Auf Seite 180 steht: „wenn Kardinal Buri entdeckt, dass ihr ihn getäuschte habt“. Es muss „getäuscht“ heißen.

Auf Seite 271 steht: „man macht den Fernsehen an“. Richtig heißen sollte es: „man macht den Fernseher an.

Diese Schreibfehler haben mich jetzt nicht so gestört wie diverse Längen und Nebenhandlungen in dem Buch.

Ansonsten finde ich die Sprache des Buches gelungen. Der Autor bringt immer wieder Dialoge, aber auch indirekte Rede.

Mein Fazit:

„Die geheime Mission des Kardinals“ ist ein Roman über zwei sympathische Ermittler, die versuchen, in Syrien den Mord an einem Kardinal aufzuklären. Jedoch geht es vorrangiger eher um die persönlichen Erinnerungen der Ermittler, Sitten und Kultur in Syrien sowie Überlegungen über die katholische Kirche und Wunderheilungen. Das macht die Handlung oft langatmig.

Ich vergebe drei von fünf Sternen.

(Rezi von Adelheid) Laetitia Colombani: Der Zopf

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als ich in einer „Für Sie“-Zeitschrift eine Leseprobe des Romans „Der Zopf“ las, wollte ich unbedingt das ganze Buch lesen. Aber sollte ich 20 Euro für ein Werk von gerade mal 288 Seiten ausgeben?

Ich zauderte, andererseits wollte ich das Buch unbedingt lesen. Um es bei irgendwelchen Preisrätseln zu gewinnen, war es zu spät – und in unserer Bücherei ist das Buch zur Zeit auch ständig ausgeliehen.

Also – Augen zu – und das Buch gekauft! Ich habe das Buch gelesen. Wie ich es fand, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Der Zopf“ von Laetitia Colombani

Erscheinungsdatum in Deutschland: 21. März 2018

Verlag: S. Fischer-Verlag

ISBN-Nummer: 978-3103973518

Seitenzahl: 288 Seiten

Das Buch ist als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag in der deutschen Übersetzung erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 20 Euro.

 

Über Laetitia Colombani:

Laetitia Colombani ist eine französische Autorin, Jahrgang 1976. Sie ist nicht nur Autorin, sondern auch Filmschauspielerin und Regisseurin.

„Der Zopf“ ist ihr erster Roman.

 

Leseproben:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es viele im Internet. Wie gesagt, hatte ich eine Leseprobe aus Papier, die in einer Ausgabe der Frauenzeitschrift „Für Sie“ enthalten war.

Im Internet findet man Leseproben bei diversen Internet-Buchhändlern, beispielsweise bei Amazon.de. Einfach nach dem Buch suchen und die Option „Blick ins Buch“ anklicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Schreibfehler/Grammatikfehler:

Leider gibt es sie – wenn auch nicht in rauen Mengen. Auf Seite 18 steht: „Selbst, wenn Lalita Lesen und Schreiben lernt…“

Sorry, aber richtig muss es heißen: „Selbst, wenn Lalita lesen und schreiben lernt…“

Es gibt in diesem Satz keinen einzigen Grund, diese Verben zu substantivieren!

Auf Seite 156 fiel mir ein weiterer Fehler auf. Dort steht: „Den Berechnungen zufolge, bleibt die Werkstatt noch ein Monat.“

Erstens gefällt mir das Komma nach dem Wort „zufolge“ nicht. Das kann man weglassen. Es gibt keinen Grund, es zu setzen.

Der zweite Fehler in diesem Satz ist allerdings gravierender: „… bleibt die Werkstatt noch ein Monat.“

Es muss „einen Monat“ heißen, da „DER Monat“ maskulin ist – also ein männliches Substantiv. Und solche Substantive werden im Akkusativ mit „DEN Monat“ – oder, wie hier, „EINEN Monat“ geschrieben. Richtig also: „Den Berechnungen zufolge bleibt die Werkstatt noch einen Monat.“

 

Die Handlung:

Smita lebt in Indien. Sie ist verheiratet mit Nagarajan, der als Rattenfänger Geld verdient. Die Ratten werden in Indien gegessen. Smita gehört der untersten Kaste an, und als Frau hat sie kaum Rechte in Indien. Sie reinigt die Toiletten von Menschen, die den oberen Kasten angehören. Ihre Mutter und Großmutter haben schon dasselbe getan. Smita ist gewillt, dass ihre Tochter Lalita nicht auch Toiletten reinigen wird. Sie meldet Lalita an einer Schule an, damit diese dort lesen und schreiben lernt. Als Lalita an einem Tag dort den Boden kehren soll und sich weigert, wird sie von einem Lehrer geschlagen – und wird von da an die Schule nicht mehr besuchen. Smita beschließt, an einen anderen Ort zu fliehen, um ihrer Tochter doch noch die Möglichkeit zu geben, eine Schule zu besuchen. Doch so einfach ist das nicht.

Der Vater von Giulia aus Italien hat eine Perückenfabrik – und es war schon immer Giulias Wunsch, einmal in dieser Fabrik zu arbeiten. Als ihr Vater einen Verkehrsunfall erleidet und im Krankenhaus behandelt werden muss, entdeckt sie, dass die Perückenfabrik verschuldet ist. Eine neue Idee muss her – eine Idee, die die Firma rettet. Denn Giulia sieht ihre Zukunft weiterhin in dieser Fabrik – an der Seite ihres Partners Kamaljit Singh, der Inder ist und sein Land verließ, weil er dort Probleme hatte, als Sikh zu leben.

Sarah aus Montreal in Kanada ist eine erfolgreiche Anwältin. Hartnäckig hat sie an ihrer Familie gebastelt und ihren Job und ihr Familienleben voll im Griff. Ihr Leben ist strukturiert, es funktioniert, dass sie sich um ihre drei Kinder kümmert, aber auch als Anwältin Karriere macht. Doch eines Tages muss sie ihr Tempo zurücknehmen. Krebs wird in ihrer Brust entdeckt, und sie muss sich sofort operieren lassen. Sarah versucht, ihre Krankheit geheim zu halten – sowohl vor ihren Kindern, aber auch vor ihren Kollegen in der Kanzlei. Doch eines Tages begegnet sie einer Kollegin, die ihre Mutter begleitet, im Krankenhaus.

 

Meine Meinung;

Was ich hier lese, sind drei berührende Frauenschicksale –alle aus der auktorialen Erzählperspektive verfasst. Direkte Rede kommt selten vor, dafür viel indirekte Rede. Die Handlungen werden im Präsens erzählt.

Ich erfahre so nach und nach, wie sich das Schicksal der drei Frauen, die mir alle sympathisch sind und deren Beweggründe ich gut verstehen kann, entwickelt. Das ist interessant und hält mich am Lesen. Das Schicksal von Smita aus Indien hat mich erschüttert, ich spüre ihre Ausweglosigkeit in ihrer Situation als Frau einer unteren Kaste. Sympathisch war mir auch Giulia, die mit allen Mitteln versucht, die Firma ihres Vaters zu retten. Und ich fühle mit Sarah, weil ich selbst schon eine Schwester durch Krebs verloren habe. Ich will wissen, wie sie mit dieser schweren Krankheit umgeht, ob sie es schaffen wird, diese Krankheit zu überwinden.

Die Autorin präsentiert die Geschichten ihrer drei Hauptpersonen häppchenweise. Zuerst lese ich ein Kapitel über Smita, dann eines über Giulia, schließlich eines über Sarah. Fast immer enden die Kapitel mit einem „Cliffhanger“, so dass man atemlos an der Lektüre bleibt, weil man wissen will, wie die Geschichten weitergehen.

Weiterhin will man als Leser/-in wissen, warum dieses Buch „Der Zopf“ heißt. Denn irgendwie gehören die drei Geschichten verschiedener Frauen auf drei Kontinenten zusammen  – und das kann man am Schluss des Buches sehen.

Für mich war das eine berührende, immer wieder atemlose und schöne Lektüre, der ich gerne alle Sterne vergebe.

(Rezi von Adelheid) Glenn Dixon: Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Tagen habe ich folgendes E-Book zu Ende gelesen:

„Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ des kanadischen Autors Glenn Dixon.

Wie ich die Lektüre fand, kann man jetzt lesen.

 

Kurze Informationen zu diesem Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: Als E-Book ist der Titel bereits am 11. Januar 2018 erschienen. Man kann das Buch als E-Pub-Datei kaufen, aber auch in der Kindle-Version für den Amazon-Reader. Ich habe das Buch als E-Pub auf meinem Sony-E-Book-Reader gelesen.

Als Taschenbuch wird das Buch am 8. März 2018 in Deutschland erscheinen. Es kostet dann im deutschen Buchhandel 9,99 Euro.

Seitenzahl: 336 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3462051148

Verlag: Kiepenhauer und Witsch (KiWi)

 

Über den Autor Glenn Dixon:

Glenn Dixon ist Kanadier. Er hat viele Jahre als Lehrer auf Highschools gearbeitet. Jetzt lebt er als Autor, Musiker und Filmemacher in der kanadischen Stadt Toronto.

Er hat bereits drei Bücher veröffentlicht.

 

Die Handlung:

Glenn Dixon ist Lehrer an einer Highschool in Kanada. Mit den Schülern der jeweiligen Abschlussklasse nimmt er jedes Jahr das Stück „Romeo und Julia“ durch. Er liebt dieses Stück und weiß, wie er seine Schüler dafür begeistern kann.

In den Sommerferien reist er einmal nach Verona, wo es einen berühmten Balkon der Julia gibt. Er ist fasziniert davon und entdeckt den „Club der Julias“. Das sind Frauen, die Briefe von Menschen aus aller Welt beantworten. Menschen, die Liebeskummer haben oder wissen wollen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollen. Ob sie beispielsweise zum Studium in eine andere Stadt ziehen sollen – weg von ihrem Partner. Oder, warum die Liebe bei manchen Leuten bleibt, bei anderen aber nicht.

Glenn ist fasziniert von diesem „Club der Julias“ – leidet er doch selbst an Liebeskummer. Er hat Claire verloren – seine große Liebe.

Als einziger Mann wird er Mitglied im „Club der Julias“ und versucht, viele Briefe zu beantworten. Glenn muss hier Einfühlungsvermögen zeigen und diplomatische Formulierungen wählen, die den Leuten, die die Briefe verfasst haben, weiterhelfen und Mut machen. Er bekommt viel Unterstützung von den Frauen, die ehrenamtlich im „Club der Julias“ arbeiten. Eines Tages schreibt er selbst an „Julia“, denn die Erinnerungen an Claire lassen ihn nicht los.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe kann man auf mehreren Seiten im Internet finden. Beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach auf dieser Seite nach dem Buchtitel suchen und links oben die Option „Leseprobe öffnen“ anklicken. Schon ist es möglich, einige Seiten dieses Buches kostenlos zu lesen.

 

Meine Meinung zu diesem Buch:

Die Stadt Verona kenne ich bisher nur vom Namen nach. Fast hätte ich sie selbst besucht mit meiner Schwester S. vor einigen Jahren. Doch es kam nicht soweit – meine Schwester S. ist gestorben.

Die Lektüre des Buches „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ stimmte mich positiv. Glenn Dixon kann sehr gut erzählen. Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht lesbar. Es ist kein „simpler“ Liebesroman, denn ich erfahre viel über das Stück „Romeo und Julia“, mit dem ich mich bisher noch nicht befasst hatte.  Außerdem lässt der Autor immer wieder lehrreiche Informationen einfließen, die ich ebenfalls sehr interessant fand. Beispielsweise darüber, wie die Liebe entstand und sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelte.

Glenn Dixon kann die Atmosphäre in Verona sehr gut herüberbringen. Beim Lesen sehe ich den Balkon der Julia vor mir und ich wünschte mir, irgendwann doch noch nach Verona zu reisen und diesen Balkon zu sehen.

Beim Lesen merkt man immer wieder, wie sehr Glenn Dixon noch Claire hinterher trauert, in die er verliebt war, mit der ihn allerdings ausschließlich eine platonische Liebe verband. Ich wollte wissen, ob aus dieser Liebe doch noch „etwas“ wird. Das war einer der Gründe, warum ich dieses Buch gelesen habe.

Der Schluss ist schön und lange nicht vorhersehbar – manchmal jedoch drohte das Buch gegen Ende, ein wenig in Kitsch abzudriften. Es gab einige Abschnitte, die ich zu langatmig fand.

 

Mein Fazit:

Das Buch „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ ist ein gut erzähltes biographisches Buch, das dem Leser Wissen über Dinge gibt, die bisher sicherlich wenigen bekannt waren. Es vermag den Wunsch zu wecken, nach Verona zu reisen und sich mit dem Stück „Romeo und Julia“ genauer auseinanderzusetzen.

Manchmal gegen Ende des Buches gab es einige Passagen, die ich zu langatmig fand, deswegen ziehe ich einen Stern in der Gesamtwertung ab.

Ich vergebe diesem Buch also vier von fünf Sternen und empfehle es weiter.

 

[Rezi] Anne Fortier – Julia [Hörbuch] [Isa]

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  • Hörbuch: 8 CDs
  • Verlag: Dhv der Hörverlag
  • ISBN: 978-3867175418
  • Preis: 24,95€

Klappentext: Ein altes Buch lockt die junge Amerikanerin Julia nach Italien: Es ist die längst vergessene erste Fassung der Romeo-und-Julia-Geschichte und handelt von den verfeindeten Familien Tolomei und Salimbeni in Siena. Völlig überrascht stößt Julia auch auf die Warnung ihrer verstorbenen Mutter: Bis heute liege ein Fluch auf den Familien – und damit auch auf ihr. Denn ihr wahrer Name ist Giulietta Tolomei… Auf der Suche nach ihrem Erbe spürt Julia, dass sie beobachtet und verfolgt wird. Wird der Fluch der Vergangenheit auch ihr zum Schicksal? Gekürzte Lesung.

Dieses Hörbuch hat mir eine sehr unterhaltsame Zeit beim Autofahren beschert 🙂 Sehr gut gelungen fand ich, daß die verschiedenen Zeiten – Vergangenheit und Gegenwart – durch 2 verschiedene Sprecher gelesen wurden. Und beide haben wirklich gut gelesen, da hat das Zuhören Spaß gemacht!
Die Handlung hat mir auch sehr gut gefallen – aus einer Art „Ahnenforschung“ und Erbschaftssuche nach dem Tod der Tante von Julia (bei der sie aufgewachsen ist) entwickelt sich eine spannende Handlung, in der nicht immer jeder derjenige ist, der er zu sein scheint. Die Schatzsuche endet in einem spannenden Finale, aber mehr möchte ich über die Handlung gar nicht verraten…
So langsam glaube ich aber, ich muß Shakespeare wirklich mal im Original lesen, so oft wie ich darüber in letzter Zeit beim Lesen und Hören stolpere 😉 Wenn da nur nicht mein großer SUB wäre 😉