(Rezi von Adelheid) Anstey Harris: Find mich da, wo Liebe ist

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

während meines Urlaubs in den baltischen Staaten konnte ich einige Bücher lesen – auch dieses hier:

„Find mich da, wo Liebe ist“ der britischen Autorin Anstey Harris.

Die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht auf dieses Buch – deswegen habe ich es gelesen.

Kurze Informationen zu dem Buch „Find mich da, wo Liebe ist“:

Verlag: Ullstein

ISBN-Nummer: 978-3548291413

Erscheinungsdatum: 2. Juli 2019

Seitenzahl: 336 Seiten

Das Buch ist in der deutschen Ausgabe als Paperback erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 12,99 Euro.

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben sind mehrfach im Netz zu finden. Auch auf diversen Händlerseiten. Beispielsweise bei Amazon.de. Einfach dort nach dem Buch suchen und auf die Option „Blick ins Buch“ klicken. Schon ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen.

Über Anstey Harris:

Anstey Harris ist eine britische Autorin, die „kreatives Schreiben“ an einer Universität unterrichtet. Ihr Mann kennt sich gut mit dem Bau von Geigen aus.

Grace baut Instrumente und liebt einen verheirateten Mann – oder: Worum geht es in dem Buch?

Die Ich-Erzählerin Grace ist 40 Jahre alt und hat eine starke Liebe zu klassischer Musik und zu Instrumenten, wie Cello, Geige und Bratsche. Sie baut und repariert solche Instrumente in ihrem kleinen Laden irgendwo in Großbritannien.

Liiert ist sie seit acht Jahren mit David, einem Franzosen, der verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Grace und David schon seit acht Jahren eine Fernbeziehung. Sie treffen sich immer wieder – mal in Großbritannien, jedoch meistens in Paris. Er macht ihr Geschenke, sie genießen die Zeit miteinander.

Grace träumt davon, dass David sie heiratet und seine Frau verlässt – jedoch ist das für ihn nicht so einfach, weil er an seinen Kindern hängt.

Vor Jahren war Grace eine Musikerhoffnung – sie studierte an einer Musikhochschule. Ihr Traum war, als Cellistin die große Karriere zu machen. Einfach war die Ausbildung an der Musikhochschule nicht. Da gab es einen Dozenten, der die Studenten hart rannahm, der sie stundenlang üben ließ, bis die Finger wund waren. Und der sie anschrie.

Irgendwann hielt Grace das nicht mehr aus und verließ Hals über Kopf die Musikhochschule. Seitdem hat sie ihre Karriere als Musikerin an den Nagel gehängt und kümmert sich um ihre Beziehung mit David und um Musikinstrumente.

In ihrem Laden hilft ihr die 17-jährige Nadia. Nadia ist eine sehr gute Geigenspielerin, jedoch leidet sie daran, dass die Beziehung ihrer Eltern gerade in die Brüche geht.

Mr. Williams ist ein Kunde, 86 Jahre alt, der Grace eine Geige zur Reparatur anvertraut.

Eines Tages bringt jedoch eine Nachricht Graces Gefühle total durcheinander – und sie rastet aus. Nadia und Mr. Williams, versuchen, ihr in dieser Krise beizustehen, damit sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt. 

Schöner Roman mit Ausschweifungen oder: Meine Meinung:

Das Buch war bei vorablesen.de zu gewinnen – und ich hatte mich auch darauf beworben. Da meine Glücksfee aber nicht da war, ging ich bei der Verlosung leer aus.

Eigentlich wollte ich das Buch nicht kaufen, habe es dann aber doch getan. Es war eine gute Urlaubslektüre für mich.

Grace ist die Ich-Erzählerin. Sie schildert die Ereignisse im Präsens. Immer wieder gibt es Rückblicke in dem Buch, die im imperfekt (Vergangenheit) geschrieben sind.

Ich habe das Buch gern gelesen, es ist gut geschrieben. Ich mag Grace und es tut mir leid, dass sie sich von David so lange hinhalten lässt. Sie treffen sich, sie mögen sich – aber es sieht nicht so aus, dass er für ein Leben mit Grace seine Familie in Frankreich aufgeben wird.

In dieser Situation stützt sie die Liebe zu den Instrumenten, die sie baut und repariert. Sie weiß viel über das richtige Holz für den Bau von Geigen, Bratschen und Cello – und redet sehr ausführlich darüber. Mir war das an manchen Stellen zu ausführlich.

Ich habe das Buch gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Grace und David weitergeht. Ich wollte auch wissen, ob Grace mit dem Cello, das sie mit Herzblut für einen Wettbewerb in Italien gebaut hat, gewinnen wird. Und ich wollte wissen, warum sie die Musikhochschule vor vielen Jahren verlassen musste.

Ihr Dozent war unsympathisch – von einen Schreihals möchte ich auch nicht unterrichtet werden. Aber es gab noch andere Ereignisse in der Musikhochschule.

Nadia und Mr. Williams sind zu Anfang unscheinbare Charaktere, die sich aber im Laufe der Lektüre entwickeln und mir sympathisch wurden.

„Find mich da, wo Liebe ist“ ist also ein Roman, den ich gerne gelesen habe. Die Hauptpersonen sind sympathisch, es gibt Dramatik in dem Buch, aber auch ruhige Szenen. Gestört haben mich die ausschweifenden Beschreibungen über Instrumente und die Materialien, mit denen sie gebaut oder repariert werden können. Deswegen ziehe ich einen Stern ab.

Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.  

(Rezi von Adelheid: John Jay Osborn: Liebe ist die beste Therapie

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unsere Bücherei hier am Ort hat in den letzten Jahren bald aktuelle Bestseller zum Ausleihen da. Und da ich von dem Buch „Liebe ist die beste Therapie“ schon bei vorablesen.de erfahren hatte, nahm ich es mir auch zum Lesen mit.

Diese Rezension behandelt also das Buch

Liebe ist die beste Therapie

des US-amerikanischen Schriftstellers, Jura-Professors und Anwalts

John Jay Osborn.

Wie und ob mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

Kurze Informationen zu dem Buch „Liebe ist die beste Therapie“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 24. Oktober 2018

Verlag: Diogenes

ISBN-Nummer: 978-3257070439

Seitenzahl: 288 Seiten

Das Buch kostet im deutschen Buchhandel 22 Euro. Es ist als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen.

Über den Autor John Jay Osborn:

John Jay Osborn ist ein US-amerikanischer Jura-Professor, Anwalt und Autor. Er wurde 1945 geboren.

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe gibt es an mehreren Stellen im Internet. Auch auf diversen Buchhändlerseiten, wie beispielsweise Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken, schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

Worum geht es in diesem Roman?

Dieser Roman ist aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) geschrieben.

Es geht um das Ehepaar Charlotte und Steve, beide Mitte 30, die zwei gemeinsame Kinder haben. In der Ehe kriselt es, also suchen sie die Therapeutin Sandy auf. Sandy versucht, mit Hilfe von Gesprächen Struktur in die Ehe zu bringen.

Sowohl Charlotte als auch Steve hatten und haben bereits Liebhaber. So gilt es Fragen zu klären, wie „Wer kümmert sich wann um die beiden gemeinsamen Kinder?“ oder „Wer beginnt wo das Wochenende mit den Kindern?“

So kann beispielsweise Charlotte das Ehepaar Snyder, Steves Freunde, nicht leiden und will nicht, dass Steve, wenn er mit den Kindern zusammen ist, diese Bekannten aufsucht.

Es wird auch die Frage aufgeworfen, was mit dem Auto passieren soll, das Charlotte von ihrer Mutter hat. Immerhin hängt sie sehr an diesem Auto.

Es gibt viele Dialoge in dem Buch, mal vernünftige, mal hitzige. Sandy hat bei der Therapie, die die Fragen so behandelt, als ob Charlotte und Steve sich scheiden lassen würden, vier Stühle aufgestellt. Einen für sich, einen für Charlotte, einen für Steve und einen für die Ehe.

Meine Leseerfahrung – oder: ein Ehekrisenroman:

Dank der vielen Dialoge lässt sich der Roman recht leicht und schnell lesen.

Allerdings ist der Roman ziemlich amerikanisch – mit einer Art „0815-Familie“. Also nichts, was mir konkret helfen würde, wenn die Ehe zwischen meinem Mann und mir in die Krise käme. Wir haben ein hartes Los zu stemmen – nicht nur mit unserem zu 100 Prozent schwerbehinderten Sohn, sondern auch mit einer 91-jährigen Nervensäge (Schwiegermutter), um die wir uns immer wieder kümmern müssen. Diese Pflege schlaucht.

Ob dieser Roman jetzt einer Familie mit zwei Kindern, die eine Ehekrise haben, helfen würde, kann ich also nicht sagen. Die Idee, einen Roman als eine Art Therapie zu schreiben mit vielen Dialogen ist neu und außergewöhnlich. Allerdings bleibt bei diesem Schema die Spannung auf der Strecke.

Eine Paartherapie ersetzt solch ein Buch sicherlich nicht – kann aber doch einige interessante Hinweise geben, welche Fragen für eine Paartherapie wichtig sein könnten.

Gut ist, dass dieses Buch nicht allzu lang ist – obwohl auch diese 288 Seiten immer wieder inhaltliche Längen aufweisen.

Ein weiterer Nachteil ist auch der Preis. 22 Euro für solch ein dünnes Buch ist schon ziemlich heftig.

Ich vergebe drei Sterne und bleibe bei einer Kaufempfehlung unentschlossen.

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 1:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 2:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 3:

Erfahrungsbericht über einen Film über das Leben in Nordkorea:

Erfahrungsbericht über ein Handy aus Schokolade:

Erfahrungsbericht über den regionalen Postdienstleister REGIO-MAIL:

Erfahrungsbericht zu einem Lippenpflegestift von AVEO (Eigenmarke von Drogeriemarkt „Müller“):

Rezension zu dem Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin:

Rezension zu dem Buch „Blätterrauschen weit weg“ von Elaine-Laurae Weolke:

Rezension zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ von Elaine-Laurae Weolke:

Rezension zu dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi:

Rezension zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

Erfahrungsbericht zu dem Alverde-Duschgel „Grapefruit-Bambus“:

Erfahrungsbericht zu dem Lacura-Duschgel „Wunderblume“:

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

Erfahrungsbericht zu Zeltkirchen:

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn:

(Rezi von Adelheid) Marissa Stapley: Das Glück an Regentagen

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Auf die Lektüre von „Das Glück an Regentagen“ hatte ich mich gefreut. Ich erwartete ein Wohlfühlbuch, das mir die regnerischen Januartage versüßen würde.  Wie ich das Buch fand, zeigt der folgende Bericht.

 

Kurze Informationen zu „Das Glück an Regentagen“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 7. November 2017

Verlag: Rowohlt

Seitenzahl: 302 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-499-29170-8

Das Buch ist als Paperbackausgabe in der deutschen Übersetzung erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 14,99 Euro.

 

Über die Autorin Marissa Stapley:

Marissa Stapley ist eine kanadische Autorin, die für eine Zeitschrift tätig war und „Kreatives Schreiben“ unterrichtete, bevor sie ihr erstes Buch schrieb. Das avancierte in Kanada zum Bestseller.

Frau Stapley ist immer noch für Zeitungen tätig und schreibt Romane. „Das Glück an Regentagen“ ist ihr zweiter Roman und der erste, der in deutscher Sprache erscheint.

 

Die Handlung:

In dem Buch geht es um mehrere Personen, die irgendwie miteinander verbunden sind  – entweder durch Verwandtschaft oder auch durch andere Beziehungen.

Lilly ist verheiratet mit George. Beide sind schon sehr alt, seit 67 Jahren verheiratet. Lilly ist dement und vergisst immer wieder Dinge.

George liebt Lilly nicht, aber er vermisst seinen Freund Everett, der im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam.

Mae ist die Enkelin von Lilly und George. Sie wurde von ihren Großeltern großgezogen, da ihre Eltern schon früh starben.

Mae wähnte sich glücklich mit ihrem Partner Peter, der sie jedoch eines Tages plötzlich verließ. Zurück ließ er ihr seinen Hund Bud. Von der Polizei erfährt Mae später, dass Peter in Wirklichkeit einen anderen Namen hat und polizeilich gesucht wird.

Sie ist tief betroffen und kehrt zurück in den Ort ihrer Kindheit – Alexandria Bay. Dort will sie nicht nur ihre Großeltern wieder treffen, sondern auch Gabriel – genannt Gabe – ihre einzige große Liebe. Und sie trifft Gabe wieder, der sich mit seinem Vater überworfen hat. Sie versucht zu ergründen, warum er sie vor Jahren so plötzlich verlassen hat, obwohl sie ihre Jugend miteinander verbrachten und sich liebten. Doch es gibt ein Familiengeheimnis, von dem sie nichts weiß und an dem er sich schuldig fühlt. Wahre Liebe scheint auch das zu überwinden – doch es ergeben sich andere Probleme…

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise beim Internethändler Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken – schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung:

Das Buch nennt sich „Das Glück an Regentagen“ – doch von Glück war während der Romanhandlung lange nichts zu spüren. Ich las von traurigen Leuten, von Leuten, die zerbrochen sind, von Leuten, die im Streit mit anderen sind.

Die Geschichten von Mae, Lilly und George usw. werden in diesem Buch nicht nacheinander erzählt, sondern abwechselnd in kleinen Portionen. Man erfährt wechselweise Ereignisse aus deren Gegenwart und aus deren Vergangenheit  Für mich war das anfangs ziemlich mühsam. So dauerte es eine Weile, bis ich mich in der Handlung zurechtfand, und, bis ich wusste, in welcher Beziehung die vorkommenden Personen zueinander stehen und was genau ihre Geschichte ist. Dann jedoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Der Schluss ist gut – nicht vorhersehbar, und er zeigt, wozu wahre Liebe fähig sein kann.

Sehr erfrischend fand ich die Kapitelüberschriften. Tipps für Regentage, die Maes Mutter Virginia aufgeschrieben hatte. Das sind Tipps, über die man selbst als Leser/-in auch nachdenken kann, ob man sie selbst nicht auch beherzigen sollte. Gerade an Regentagen.

 

Mein Fazit:

„Das Glück an Regentagen“ ist ein Roman rund um die Beziehung von Mae und Gabe. Sie liebten sich, sie verloren sich aus den Augen, sie treffen sich wieder. Ihre Liebe muss sich neuen Herausforderungen stellen.

Wer einen Liebesroman sucht, der schön geschrieben ist und keine offenherzigen Szenen beinhaltet, liegt  bei diesem Roman genau richtig. Ich musste mich zu Anfang durch einige Szenen kämpfen, bis ich überhaupt wusste, worum es in dem Buch genau geht. Außerdem waren mir manche Szenen zu detailliert.

Ich vergebe dem Buch drei von fünf Sternen und empfehle es weiter.