(Rezi von Adelheid) Joe Heap: Die Welt in allen Farben

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich bin wieder zurück aus einem aufregenden Urlaub in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. Gelesen habe ich dort unter anderem folgendes Buch:

Die Welt in allen Farben

Geschrieben wurde es vom britischen Autoren Joe Heap. Wie mir das Buch gefallen hat, erfährt man jetzt.

Kurze Informationen über das Buch „Die Welt in allen Farben“ von Joe Heap:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 16. September 2019

ISBN-Nummer: 978-3-95967-340-2

Verlag: Harper Collins

Seitenzahl: 400 Seiten

Das Buch erscheint in der deutschen Fassung als Hardcoverbuch mit Schutzumschlag und kostet 20 Euro im Buchhandel in Deutschland.

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach das Buch dort suchen, auf die Option „Leseprobe öffnen“ klicken. Schon ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen.  

Über den Autor Joe Heap:

Joe Heap ist ein britischer Autor, Jahrgang 1986. Er wohnt mit seiner Familie in London. „Die Welt in allen Farben“ ist sein erster Roman.

Die Welt aus der Sicht einer Sehbehinderten – oder: Worum geht es in diesem Buch?

Kate wohnt in London und ist verheiratet mit Tony. Tony ist lieblos. Er lässt sie beispielsweise allein, wenn sie verletzt ist und Hilfe braucht. Ihm macht es Spaß, Leute psychisch zu quälen. Als er beispielsweise herausbekommt, dass sie gewisse Geräusche nicht mag, versucht er genau mit diesen Geräuschen Kate zu verstören.

Kate bekommt immer wieder Panikattacken und Momente, während derer sie sich zu Hause einigelt.

Nova ist blind. Blind geboren, sehr klug, sie spricht fünf Sprachen und arbeitet bei der Polizei in London.

Eines Tages lässt sich Nova operieren. Die Operation bringt ihr die Fähigkeit zu sehen, aber sie muss trainieren, wie sie Formen, Objekte und Körper genau sehen und einordnen kann. Sie bekommt Karten und therapeutische Hilfe, um Fortschritte zu machen. Dieses Sehtraining ist mühsam, es erfordert viel Zeit und Geduld.

Als Nova im Krankenhaus liegt, lernt sie Kate kennen, die ebenfalls dort Patientin ist. Sie tauschen Telefonnummern aus und treffen sich wenige Male. Dadurch merken sie, dass sie einander brauchen, dass sie sich irgendwie ergänzen. Kate hilft Nova beim Sehtraining und Nova hilft Kate, ihre Panikattacken zu reduzieren und wieder mehr Vertrauen zu haben.

Nova wohnt einige Zeit bei Kate – und aus Freundschaft entwickelt sich Liebe. Die beiden Frauen merken, dass Tony eine ernsthafte Bedrohung ist. Er kann angsteinflößend, fies und brutal sein. Eines Tages droht die Situation zu eskalieren.

Mal ein anderes Thema für einen Roman als die, die ich bisher gelesen habe – oder: Meine Meinung:

Da mein Sohn sehbehindert ist, hat mich die Lektüre dieses Buches interessiert. Es ist in einer einfachen Sprache aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) geschrieben.

Ich habe dieses Buch gern gelesen. Es ist kurzweilig und interessant. Vom Thema her ist es etwas völlig Anderes als alle Bücher, die ich bisher gelesen habe. Kate und Nova sind mir sympathisch. Jede der beiden Frauen ist hilfesuchend auf ihre Weise. Beide Frauen entwickeln sich in diesem Roman, sie lernen voneinander.

Kate ist oft ängstlich und will schnell aufgeben. Nova ist selbstbewusster als Kate, weil Nova es gelernt hat, als Blinde im täglichen Leben zurechtzukommen. Aber die neue Situation – das Sehen-Lernen – überfordert sie oft. Immer wieder will sie aufgeben und als Blinde weiterleben, weil sie das gut kann. Aber Kate ist ein Antrieb für Nova, das Ziel sehen zu lernen, weiterzuverfolgen.

Als Leser erfährt man, wie Nova die Welt und ihre Sicht der Dinge aus der Sicht einer sehbehinderten Person sieht. Das fand ich faszinierend zu lesen. Ebenfalls die immer wieder eingestreuten Sehregeln sind einfallsreich und interessant und regten mich zum Nachdenken an.

In Kates innere Welt der Panikattacken und weiterer psychischen Probleme einzutauchen, fand ich da schon schwieriger. Kates Verhalten ist wohl oft nur für Psychologen nachvollziehbar.

Den Schluss des Buches fand ich etwas wirklichkeitsfremd und abrupt. Die Gründe für diesen Schluss sind aber auch für mich nachvollziehbar.

Die Liebeszenen zwischen den beiden Frauen sind nicht zu ausführlich geschildert, sie haben mich beim Lesen nicht gestört.

Ich fühlte mich von der Lektüre gut unterhalten, und die Handlung fand ich interessant. Deswegen vergebe ich fünf von fünf Sternen.

(Rezi von Adelheid) Julian Barnes: Die einzige Geschichte

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich hatte mich vor einigen Monaten zu einer Leserunde des neuen Romans von Julian Barnes mit dem Titel „Die einzige Geschichte“ beworben. Leider wurde ich nicht ausgewählt – aber unsere Bücherei am Wohnort hat das Buch unterdessen da, und so habe ich es mir zum Lesen ausgeliehen.

Kurzinformationen zum Buch „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes:

Verlag: Kiepenhauer & Witsch

Erscheinungsdatum in Deutschland: 14. Februar 2019

ISBN-Nummer: 978-3462051544

Seitenzahl: 304

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 22 Euro.

Über den Autor Julian Barnes:

Julian Barnes ist ein britischer Autor, Jahrgang 1946. Er wuchs in London und Northwood auf. Er hat ein Studium der „Modernen Sprachen“ absolviert, das er mit Auszeichnung abschloss.

Er arbeitete für das „Oxford English Dictionary“ und diverse Zeitungen, außerdem als Fernsehkritiker.

Seine Frau verstarb 2008 plötzlich an einem Gehirntumor. Darüber schreibt Julian Barnes auch in einigen seiner Romane, die sehr erfolgreich sind und von Kritikern immer sehr gut bewertet werden.

Leseprobe:

Kostenlose Leseproben gibt es mehrere im Internet. Auch bei Amazon.de. Einfach das Buch suchen und auf die Option „Blick ins Buch“ klicken.

Worum geht es in dem Buch?

Der Ich-Erzähler Paul  ist Student, 19 Jahre alt. Beim Tennisspielen verliebt er sich in Susan McLeod, 48 Jahre alt. Die beiden beginnen eine Partnerschaft miteinander.

Pauls Eltern sind nicht begeistert über diese Beziehung, und der Tennisclub schließt Paul und Susan irgendwann aus.

Susan ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ihr Mann zeigt sich ihr gegenüber immer wieder gewalttätig. Er trinkt und schlägt Susan und zwingt sie immer wieder, Alkohol zu trinken. Das führt dazu, dass sie Alkohol hasst.

In London kann sie ein Haus kaufen und zieht mit Paul dort ein. Nun scheint Normalität in Susans Leben einzukehren – aber so ist es nicht. Auf einmal verfällt Susan dem Alkohol, sie trinkt Hochprozentiges und versucht, das vor Paul zu verheimlichen. Paul hat unterdessen sein Jurastudium beendet, er kommt ihr auf die Schliche, versucht, ihr zu helfen – aber die Situation scheint ihm zu entgleiten….

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt in den 1960er-Jahren in Großbritannien.

Am Anfang fiel es mir schwer, in die Handlung des Buches hineinzufinden. Über Tennisspielen mochte ich nichts lesen – und über die Beziehung eines jungen Mannes mit einer wesentlich älteren Frau auch nicht.

Aber irgendwann begann das Buch, interessant zu werden, mich beim Lesen zu halten. Ich mag den  Schreibstil von Julian Barnes, er ist ruhig, ohne ordinäre Ausdrücke.

Interessant ist das Buch durch seine Handlung. Es schockiert mich, wie McLeod mit Susan umgeht – und es interessiert mich auf einmal doch, wie die Beziehung zwischen Susan und Paul weitergeht.

Paul wird verzweifelt, als Susan alkoholabhängig wird – dadurch passieren ihr auch Sachen, die nicht passieren sollen. Je verzweifelter Paul wird, desto spricht der Autor direkt mit ihm. Die Geschichte wird also nicht mehr aus der Ich-Perspektive, sondern aus der Du-Perspektive erzählt. Das finde ich außergewöhnlich.

Der letzte Teil des Buches wird aus der auktorialen Erzählperspektive erzählt. Ich finde diesen letzten Teil ziemlich deprimierend.

Manchmal wird – durch philosophische Betrachtungen – die Handlung ziemlich in die Länge gezogen. Manche dieser Betrachtungen fand ich gut, andere zu langatmig.

Mein Fazit:

Das Buch „Die einzige Geschichte“ ist ein ruhig erzählter Roman, nicht spektakulär, immer wieder interessant. Die philosophischen, eingestreuten Gedanken ziehen das Buch teilweise in die Länge.

Ich vergebe vier von fünf Sternen.

P.S.: Ich schreibe zurzeit nur sehr selten für vorablesen.de, da meine „Glücksfee“ dort wohl gekündigt wurde. Wer mir Bücher senden möchte, die auf vorablesen.de vorgestellt werden und möchte, dass ich sie rezensiere, schreibt mir bitte eine E-Mail an twodoor2015@web.de.

Es ist auch möglich, mir ein solches Buch zu leihen – ich sende es nach der Lektüre gerne wieder an den Inhaber zurück. Aber vorher bitte ich, über meine vorhin genannte E-Mail-Adresse mit mir Kontakt aufzunehmen!

(Rezi von Adelheid) Libby Page: Im Freibad

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei vorablesen.de habe ich momentan kein Glück. Ich bekomme dort nur dann ein Buch, wenn ich es mit Punkten einlöse. Die Punkte bekomme ich durch Rezensionen und Verlinkungen meiner Rezensionen.

Heute habe ich bei vier Buchverlosungen mitgemacht – und – wetten? – ich werde morgen kein einziges dieser vier Bücher gewinnen, weil ich gar nicht im Lostopf bin. Keine Ahnung, warum ich nicht mehr in den Lostopf komme. Da muss ich mich eben mit den Punkten für meine Leseeindrücke zufriedengeben. Naja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Das nun folgende Buch wollte ich auch gerne gewinnen. Das klappte nicht. Dann überlegte ich, ob ich es mir kaufe oder nicht. Die Leseprobe klang ansprechend und verlockend. Nachdem die Inhaberin einer Buchhandlung im Nachbarort dann noch nett Werbung für dieses Buch machte, habe ich es mitgenommen.

Die Werbung in dieser Buchhandlung finde ich immer besonders schön. Die Inhaberin oder eine ihrer Mitarbeiterinnen liest ein Buch und schreibt dann einige positive Eigenschaften darüber auf eine „Post-It-Notiz“, die dann auf das Buch geklebt wird. Diese Post-It-Notizen lassen sich problemlos entfernen, ohne dass ein Buch Schaden nimmt.

Und solche eine Notiz hing auch auf dem Buch

„Im Freibad“ der britischen Schriftstellerin Libby Page.

Ich habe das Buch gelesen. Wie ich es finde, liest man jetzt.

Kurze Informationen zu dem Buch „Im Freibad“ von Libby Page:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 27. Juni 2019

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 384 Seiten

ISBN-Nummer: 9783548290416

Über die Autorin:

Libby Page ist eine britische Autorin, die in London lebt und gerne schwimmt. Sie ist studierte Journalistin, hat schon für eine Zeitung gearbeitet und für eine Wohltätigkeitsorganisation.

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es mehrfach im Netz. Beispielsweise bei verschiedenen Online-Buchhandlungen. Auch bei Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken, schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

Worum geht es in dem Buch?        

Rosemary ist 86 Jahre alt, noch sportlich und fit. Sie ist verwitwet und lebt alleine im Londoner Stadtteil Brixton.

Zu ihrem Leben gehören einige Rituale, beispielsweise regelmäßige Treffen mit ihrer ehemaligen Kollegin Hope, mit der sie einst in einer Bibliothek arbeitete. Außerdem das tägliche Schwimmen im Freibad in Brixton.

Doch eines Tages wird bekannt, dass das Schwimmbad bald schließen soll. Ein Fitnessstudio und Eigentumswohnungen sollen an dieser Stelle entstehen.

Rosemary ist untröstlich und kämpft um den Erhalt des Freibades. Kate, eine Lokalreporterin, soll darüber berichten. Rosemary kann sie für das Schwimmbad begeistern – und schon bald entdeckt Kate das Schwimmen für sich. Sie und Rosemary werden Freundinnen. Gemeinsam versuchen sie, das Freibad zu retten…

Meine Meinung zu diesem Buch:

Ich habe im Moment immer wieder Alpträume – zur Ablenkung kam mir dieses nette Frauenbuch gerade recht.

Es ist aus der auktorialen Erzählperspektive vorwiegend im Präsens verfasst. Die Geschichte gefällt mir, sie ist positiv, Mut machend und sie lenkt ab.

Kate und Rosemary sind sympathisch – und auch die meisten anderen Leute, die sie treffen.

Kate wohnt einige Jahre in London, sie fühlt sich dort nicht wohl, weil sie keine Freunde hat. Nicht einmal die Menschen, mit denen sie in einer Wohngemeinschaft wohnt, kennt sie genau.

Als sie von ihrem Chef in der Lokalzeitung den Auftrag bekommt, über das Freibad und dessen drohende Schließung zu schreiben, wittert sie ihre Chance, dass ihre Artikel auch von einem größeren Publikum gelesen werden. Und so kommt es auch. Gleichzeitig verändert sich Kate. Sie wird mutiger, selbstbewusster, sie entdeckt das Schwimmen für sich – und sie merkt, dass die Freundschaft zu Rosemary und das Schwimmen ihrem Leben viel Qualität gibt.

Auf einmal lernt Kate mehr Leute kennen, findet weitere Freunde, knüpft Kontakt zu ihrem Arbeitskollegen Jay und vertieft den Kontakt zu ihrer Schwester Erin. Sie geht aufmerksam durch London und beginnt, ihr Leben dort zu lieben und zu akzeptieren.

Das Freibad ist hier ein Symbol. Es ist ein Symbol für die Freundschaft der beiden Frauen untereinander, aber auch ein Symbol für den Zusammenhalt in einem Stadtviertel. Denn nicht nur Kate und Rosemary wollen, dass das Freibad weiterbesteht, sondern auch andere Leute, die dorthin zum Schwimmen gehen. Und durch die Zeitungsartikel können noch mehr Anhänger gewonnen werden.

Weiterhin ist das Freibad ein Ort der Erinnerungen. Immer wieder liest man, wie Rosemary und ihr Mann George ins Freibad gingen, wie sie auch mal nachts heimlich ins Freibad kamen – und wie das Freibad ihr Leben prägte.

Das Thema „Freibad“ ist auch interessant für deutsche Leser, da auch in Deutschland immer mehr Freibäder schließen müssen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Beim Lesen habe ich immer wieder Lust verspürt, selbst ein Freibad aufzusuchen – so liebenswert und interessant fand ich die Schilderungen in dem Roman „Im Freibad“.

„Im Freibad“ ist ein Buch, das mich unterhalten und auch etwas ablenken konnte – im positiven Sinne. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und empfehle das Buch weiter.

(Rezi von Adelheid) Helene Hanff – 84, Charing Cross Road

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

folgendes Buch habe ich irgendwann im Jahre 2011 während einer Bahnfahrt von Stuttgart nach Ulm und zurück gelesen:

84, Charing Cross Road

Autorin: Helene Hanff

Verlag: btb-Verlag (gehört zur Verlagsgruppe Random House)

Erscheinungsdatum in Deutschland: 1. Februar 2004

Seitenzahl: 160 Seiten

Preis: 7,00 Euro

ISBN-Nr. 978-3442731299

Diese Rezension erschien bereits bei der Verbraucherplattform Ciao.de unter dem Titel „Helene korrespondiert mit ihrem Buchhändler“. Leider gibt es Ciao.de als Verbraucherplattform nicht mehr – aber diese Rezension finde ich schön, deswegen erscheint sie auf dem Buchblog der Verrueckten_Leseratten.

Informationen über die Autorin Helene Hanff

Helene Hanff war eine Theaterautorin, die 1917 in Philadelphia geboren wurde. Als Theaterautorin war sie kaum erfolgreich und so verfasste sie Schul- und Drehbücher. Durch ihren Briefwechsel mit dem Inhaber Frank Doel der Buchhandlung „Marks & Co.“ in London wurde sie in Großbritannien und in den USA über Nacht berühmt.

Helene Hanff starb 1997 in New York, ihr Briefpartner Frank Doel starb bereits am 22.12.1968.

Briefwechsel zwischen einer amerikanischen Büchernärrin und einem englischen Antiquar – oder: Die Handlung

Helene Hanff wohnt in New York und ist Büchernärrin. Durch die Anzeige in einer US-amerikanischen Bücherzeitschrift gerät sie an die Anschrift der Londoner Buchhandlung Marks & Co. in der Adresse 84, Charing Cross Road und bestellt einige antiquarische Bücher dort.

Da die Buchhandlung fast immer liefern kann – zu akzeptablen Preisen für Helene Hanff -, entspinnt sich zwischen Helene und einigen Angestellten der Buchhandlung ein Briefwechsel. Vorwiegend korrespondiert sie mit dem Inhaber Frank Doel. Dieser Briefkontakt mit Frank dauert von 1949 bis 1968.

Helene lobt Bücher und beschwert sich über Bücher (sie bestellt beispielsweise Werke von Jane Austen aber auch Werke, die bei uns weniger bekannt sind, beispielsweise „Pepys Tagebuch“) – ihr Ton ist oft ruppig und rau. Frank Doel und seine Kollegen dagegen bleiben höflich und verständnisvoll. So können sie sich Helene als Kundin erhalten, die weitere Bücher ordert und mit ihren Bestellungen nicht nur Dollarnoten, sondern auch Lebensmittel schickt, beispielsweise Schinken und Eier. Denn sie hat erfahren, dass auch im Nachkriegsengland viele Lebensmittel nicht erhältlich sind.

Frank und seine Kollegen laden Helene immer wieder ein, nach London zu Besuch zu kommen – jedoch gelingt ihr das zu Lebzeiten von Frank nicht mehr. Er stirbt 1968.

Aber auch nach seinem Tod reißt der Kontakt zwischen Helene Hanff und den Mitarbeitern der Buchhandlung nie ganz ab. Diese unterrichten Helene über Franks Ableben – und einige von ihnen können Helene sogar in London empfangen… Aber dieser Londonbesuch ist nicht mehr Thema des Buches, er wird in einem weiteren Buch von Helene Hanff behandelt.

Leseprobe

Ich habe keine – vom Verlag genehmigte – Leseprobe im Internet finden können, zu der ich einen Link nennen könnte.

Interessante Gedanken zu Büchern – oder: Meine Erfahrungen/Gedanken beim Lesen

Es ist ja schon kurios – da müht sich Helene Hanff Jahre – ja, sogar Jahrzehnte! – damit ab, als Autorin von Theaterstücken Anerkennung zu erhaschen – und wird letztendlich durch einen Briefwechsel, der als Buch herauskommt, zumindest in vielen englischsprachigen Ländern berühmt! So berühmt, dass diese Story rund um den Briefwechsel mit ihrem Buchhändler sogar mit angesehenen Schauspielern verfilmt wird!

Diese Gedanken habe ich beim Lesen dieses Buches – und ich habe sie noch jetzt. In der Bücherei hier am Ort stieß ich auf dieses Buch und lieh es mir zum Lesen aus. Die Briefe sind schnell zu lesen – sie sind kurz, aus der Ich- und Wir-Perspektive verfasst, wie bei Briefen so üblich. Es sind Briefe, die teilweise in geschäftlichem Ton abgefasst sind – aber auch immer wieder einige persönliche Formulierungen an den jeweiligen Adressaten bieten.

Im Nachwort des Buches, das sich unmittelbar an den Briefwechsel anschließt, erfahre ich, dass dieser ganze Briefwechsel wirklich stattgefunden hat. Und das macht das Buch für mich interessant. Ich bekomme „ein Stück Nachkriegsgeschichte aus Großbritannien und den USA“ mit – ich erfahre: wie sah es aus im Jahre 1949 in New York und in London? Wie versuchten die Menschen, dort zu leben und zu überleben? Welcher Arbeit gingen sie nach? Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte man in beiden Städten – wie auch in der ganzen Welt – wieder Anschluss an ein „normales“ Leben zu finden – einige Leute hatten einen Laden und machten Geschäfte. So auch die Buchhandlung Marks & Co. in London.

Und ich weiß beim Lesen: all diese Briefe sind nicht konstruiert – sie sind wirklich geschrieben und versendet worden. Es gab tatsächlich Menschen, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich über zwei Kontinente hinweg über Bücher unterhielten (es sind keine Bücher, die in Deutschland bekannt sind). Ein bisschen noch fließen Gedanken zum Privatleben von Helene in den USA und Frank und seinen Kollegen in London ein – aber diese Gedanken sind eher nebensächlich.

Schön finde ich auch, dass Helene immer wieder nach Europa eingeladen wird, was sie aber lange Zeit finanziell nicht ermöglichen kann, da sie ihr Geld braucht, um sich beispielsweise Zahnkronen machen zu lassen. Frank und seine Kollegen bieten Helene freie Kost und Unterkunft in der Umgebung in und um London an. Helene schafft es tatsächlich – das erfahre ich aus dem Nachwort – nach London zu reisen -, aber da lebt Frank schon nicht mehr.

Das Lesen der Briefe geht leicht und flüssig vor sich, der Schreibstil ist angenehm, der Inhalt der Briefe unterhaltsam und nicht zu kompliziert – schnell kann ich die Seiten umblättern, denn viele der Briefe enden mittendrin auf einer Buchseite – und danach ist oftmals ein großer Teil einer Buchseite noch frei. Auch wird der Text einiger Grußkarten – zu Weihnachten beispielsweise – abgedruckt, das sind dann nur drei oder vier Zeilen – und der Rest der Buchseite ist dann leer. Das stört mich persönlich – denn so wird das Buch von der Seitenzahl her umfangreicher gemacht, als es eigentlich ist. Deswegen ziehe ich einen Bewertungsstern ab.

Beim Lesen bin ich amüsiert, wie Helene sich über manche Bücher – deren Inhalt oder deren Aufmachung oder deren Übersetzung – „auslässt“ – aber ich bin auch beeindruckt von der Höflichkeit ihrer Briefpartner in London. Sie lassen sich von Helenes – oft rauem, aber bestimmten – aber auch manchmal herzlichem – Umgangston nicht aus dem Konzept bringen – sie bleiben nett, höflich und bestimmt.

Das Buch wurde übrigens auch mit Anne Bancroft und Anthony Hopkins unter dem Filmtitel „Zwischen den Zeilen“ verfilmt – der Film kam aber nie in die deutschen Kinos. Die DVD ist im Internet ab ca. 14 Euro zu bekommen (Quelle: Amazon.de).

Mich hätte der Film sehr wohl interessiert – weiterhin hätte ich gerne die englische Originalversion des hier von mir vorgestellten Buches gelesen. Sollte ich mal wieder auf „die Insel“ (also nach Großbritannien) kommen, werde ich nach Helene Hanffs Buch in der englischen Originalversion Ausschau halten.

Mein Fazit

Das Buch „84, Charing Cross Road“ ist ein schnell zu lesender Briefroman für Leute, die Literatur mögen.

Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 1:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 2:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/15/erfahrungsbericht-ueber-books-on-demand-bod-teil-2-wie-kam-ich-auf-die-idee-buecher-bei-bod-zu-veroeffentlichen-wie-veroeffentlicht-man-am-besten-dort-als-autor-oder-als-ver/

Erfahrungsbericht über einen Film über das Leben in Nordkorea:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/01/ein-film-ueber-das-leben-in-nordkorea-meine-brueder-und-schwestern-im-norden/

Erfahrungsbericht über ein Handy aus Schokolade:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/09/12/ein-geschenk-fuer-leute-die-kein-smartphone-haben-wollen-aber-schokolade-moegen/

Erfahrungsbericht über den regionalen Postdienstleister REGIO-MAIL:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/04/16/ist-regio-mail-eine-gute-alternative-zur-deutschen-post/

Erfahrungsbericht über ein Konzert des Sängers Kieran Halpin:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2019/02/12/ein-konzert-des-irischen-rockpoeten-kieran-halpin-ist-einen-besuch-wert-leider-ist-das-konzert-am-17-02-2019-schon-ausverkauft-und-ich-kann-es-nicht-besuchen/

Erfahrungsbericht zu einem Lippenpflegestift von AVEO (Eigenmarke von Drogeriemarkt „Müller“):

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/01/angenehm-und-pflegend-der-aveo-lippenpflegestift-intensive-repair/

Rezension zu dem Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/08/rezi-von-adelheid-chloe-benjamin-die-unsterblichen/

Rezension zu dem Buch „Blätterrauschen weit weg“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/11/21/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-blaetterrauschen-weit-weg/

Rezension zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/12/24/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-naechster-halt-sydney-harbour-bridge/

Rezension zu dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2018/04/01/rezi-von-adelheid-abby-fabiaschi-fuer-immer-ist-die-laengste-zeit/

Rezension zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/23/rezi-von-adelheid-gayle-forman-manchmal-musst-du-einfach-leben/

Erfahrungsbericht zu dem Alverde-Duschgel „Grapefruit-Bambus“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/15/die-alverde-pflegedusche-grapefruit-bambus-ist-eine-fruchtige-dusche/

Erfahrungsbericht zu dem Lacura-Duschgel „Wunderblume“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/26/%ef%bb%bfdas-verwoehnende-duschgel-lacura-naturals-wunderblume-ist-eine-wohlfuehldusche/

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/21/isana-duschgel-frangipani-man-fuehlt-sich-sauber-aber-die-inhaltsstoffe-koennten-besser-sein/

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/18/air-malta-eine-gute-und-zuverlaessige-fluggesellschaft/

Erfahrungsbericht zu Zeltkirchen:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/08/01/zeltkirche-beobachtungen-und-erfahrungen/

Erfahrungsbericht über den schlimmsten Hauskreis im Landkreis Heilbronn (ich hoffe, dass dieser Hauskreis nicht mehr existiert!):

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/03/24/der-schlimmste-hauskreis-im-landkreis-heilbronn/

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/03/24/erster-blogbeitrag/

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/29/noch-mehr-neue-buecher-eine-veranstaltung-der-vhs-in-der-buecherei-boek-in-lauffen-am-neckar-am-16-11-2018/

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn: https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/27/ratskeller-in-heilbronn-manchmal-kann-es-vorkommen-dass-der-gast-kein-getraenk-bekommt/

(Rezi von Adelheid) Michael Robotham: Die andere Frau

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Tagen habe ich folgendes Buch zu Ende gelesen:

„Die andere Frau“ von Michael Robotham.

Von diesem Autor habe ich schon einmal ein Buch gelesen, das sehr spannend war und mitreißend. So war es kein Wunder, dass ich auch das neue Buch von ihm lesen wollte. Es wurde schon gleich nach Erscheinen ein Bestseller – und als ich es in einem öffentlichen Bücherschrank fand, nahm ich es zum Lesen mit.

Kurze Infomationen zu dem Buch „Die andere Frau“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: Dezember 2018

Verlag: Goldmann (Verlagsgruppe Random House)

Seitenzahl: 480 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3442315048

Über den Autor Michael Robotham:

Michael Robotham ist ein australischer Autor, Jahrgang 1960. Bevor er zum Autor wurde, war er einige Jahre als Journalist tätig.

Seine Romane entwickeln sich regelmäßig zu Bestsellern.

Michael Robotham lebt mit seiner Familie in Sydney.  

Worum geht es in dem Buch?

Der Psychologe Joe O’Loughlin ist Witwer und mit seinen beiden Töchtern Charlie (20) und Emma (12) nach London gezogen.

Charlie studiert Verhaltenspsychologie, weil sie forensische Psychologin werden möchte. Ihr Vater ist damit nicht ganz einverstanden – aber was will er machen?

Seine Tochter Emma ist 12 und geht noch zur Schule.

Sowohl Joe, als auch seine Töchter vermissen die Mutter Julianne, die infolge eines Aneurysmas starb.

Joe unterhält sich immer wieder mit seiner Bekannten Dr. Victoria Naparstek. Das hilft ihm etwas, mit seiner Trauer fertig zu werden, auch wenn er sie anlügt.

Joe leidet an der Parkinson’schen Krankheit.

Die Spannung des Buches entsteht auf den ersten Seiten, als Joe in ein Londoner Krankenhaus gerufen wird. Sein Vater hat sich schwer verletzt und liegt auf einer Intensivstation. Aber die Frau, die bei ihm ist, ist nicht seine Mutter. Es ist Olivia Blackmore, die behauptet, Joes Vater auf Bali geheiratet zu haben. Aus Liebe.

Joe hält alles für einen kompletten Unsinn, eine Lüge. Außerdem klebt Blut auf der Kleidung von Olivia – und da Joe mutmaßt, dass sein Vater nicht gefallen ist, sondern geschlagen wurde, steht Olivia in Verdacht, seinem Vater diese Körperverletzung gemacht zu haben.

Die Polizei nimmt Ermittlungen auf, und Joe tut es auch.

Im Laufe des Romans kommt immer mehr zutage. Joes Mutter wusste offensichtlich von Olivia. Sie reiste immer wieder nach London, um ihren Mann zu beobachten.

Der Roman bleibt überraschend. Es gibt vieles im Leben von Joes Vater, was weder er, noch seine Schwestern wussten. So hat Olivia einen Sohn, namens Ewan, für den Joes Vater ebenfalls einige Kosten übernahm…

Ein Thriller ist das nicht – eher ein Familiendrama. Oder: meine Meinung zu dem Buch:

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive im Präsens (Gegenwart) verfasst.

Spannend und interessant ist das Buch schon nach kurzer Zeit – ich brauche also keine lange Einlesezeit. Erstaunt macht mich, dass Joes Vater ein Doppelleben führte, das lange Zeit seinem Sohn  und seinen Töchtern unbekannt war. Dennoch ist das Buch kein Thriller, es passiert kein blutiger Mord – es ist eher ein Familiendrama, in dem viel zutage kommt, das Joe und seinen Vater betrifft.

Immer wieder gibt es Rückblenden in dem Buch – beispielsweise Szenen aus der Zeit, als Joe noch jünger war und bei seinen Eltern wohnte.

Neben seinen Ermittlungen, die immer wieder gefährlich sind, ist Joe noch mit den Problemen seiner Tochter Emma beschäftigt. Sie hat immer noch Probleme, mit der Trauer um ihre Mutter fertig zu werden.

Manchmal gibt es Längen in dem Buch – zu ausführliche Beschreibungen für mich. Dennoch habe ich dieses fast 480-seitige Buch gerne gelesen.

Ich vergebe vier von fünf Sternen und empfehle das Buch „Die andere Frau“ von Michael Robotham weiter.

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Rezension zu dem Buch „Die Farben des Feuers“ von Pierre Lemaître:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/03/20/rezi-von-adelheid-pierre-lemaitre-die-farben-des-feuers/

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 1:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 2:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/15/erfahrungsbericht-ueber-books-on-demand-bod-teil-2-wie-kam-ich-auf-die-idee-buecher-bei-bod-zu-veroeffentlichen-wie-veroeffentlicht-man-am-besten-dort-als-autor-oder-als-ver/

Erfahrungsbericht über einen Film über das Leben in Nordkorea:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/01/ein-film-ueber-das-leben-in-nordkorea-meine-brueder-und-schwestern-im-norden/

Erfahrungsbericht über den regionalen Postdienstleister REGIO-MAIL:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/04/16/ist-regio-mail-eine-gute-alternative-zur-deutschen-post/

Erfahrungsbericht über ein Konzert des Sängers Kieran Halpin:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2019/02/12/ein-konzert-des-irischen-rockpoeten-kieran-halpin-ist-einen-besuch-wert-leider-ist-das-konzert-am-17-02-2019-schon-ausverkauft-und-ich-kann-es-nicht-besuchen/

Rezension zu dem PONS Verbentrainer PLUS Latein:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/04/03/rezi-von-adelheid-pons-verbtabellen-plus-latein-der-verbendetektiv-und-verben-trainer-von-pons/

Rezension zu dem Buch „Das Haus hinter den Magnolienblüten:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/04/04/rezi-von-adelheid-pam-hillman-das-haus-hinter-den-magnolienbluten/

Rezension zu dem Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/08/rezi-von-adelheid-chloe-benjamin-die-unsterblichen/

Rezension zu dem Buch „Blätterrauschen weit weg“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/11/21/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-blaetterrauschen-weit-weg/

Rezension zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/12/24/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-naechster-halt-sydney-harbour-bridge/

Rezension zu dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2018/04/01/rezi-von-adelheid-abby-fabiaschi-fuer-immer-ist-die-laengste-zeit/

Rezension zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/23/rezi-von-adelheid-gayle-forman-manchmal-musst-du-einfach-leben/

Erfahrungsbericht zu dem Alverde-Duschgel „Grapefruit-Bambus“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/15/die-alverde-pflegedusche-grapefruit-bambus-ist-eine-fruchtige-dusche/

Erfahrungsbericht zu dem Lacura-Duschgel „Wunderblume“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/26/%ef%bb%bfdas-verwoehnende-duschgel-lacura-naturals-wunderblume-ist-eine-wohlfuehldusche/

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/21/isana-duschgel-frangipani-man-fuehlt-sich-sauber-aber-die-inhaltsstoffe-koennten-besser-sein/

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/18/air-malta-eine-gute-und-zuverlaessige-fluggesellschaft/

Erfahrungsbericht zu Zeltkirchen:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/08/01/zeltkirche-beobachtungen-und-erfahrungen/

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/03/24/erster-blogbeitrag/

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/29/noch-mehr-neue-buecher-eine-veranstaltung-der-vhs-in-der-buecherei-boek-in-lauffen-am-neckar-am-16-11-2018/

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn: https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/27/ratskeller-in-heilbronn-manchmal-kann-es-vorkommen-dass-der-gast-kein-getraenk-bekommt/

(Rezi von Adelheid) Zadie Smith: Swing Time

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im August 2017 habe ich nach vielen Jahren endlich mal wieder London besucht. Natürlich war ich auch in einigen Buchläden. Beworben wird dort gerade unter anderem das Buch

Swing Time

der britischen Autorin

Zadie Smith.

Ich habe das Buch in der deutschen Übersetzung gelesen. Wie es mir gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 17. August 2017

ISBN-Nummer: 978-3462049473

Verlag: Kiepenhauer & Witsch

Seitenzahl: 640 Seiten

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverbuch mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 24 Euro.

 

Über die Autorin Zadie Smith:

Zadie Smith ist eine britische Autorin, die 1975 im Norden Londons geboren wurde. Ihr erster Roman „Zähne zeigen“ war ein großer Erfolg und erhielt viele Preise.

Weitere Bücher folgten – unter anderem „Von der Schönheit“ und „London NW“.

Die Autorin lebt heute in New York.

 

Die Handlung:

Tracey und die Ich-Erzählerin wachsen in ärmeren sozialen Verhältnissen in einem Londoner Stadtteil auf. Beim Ballettunterricht lernen sie sich kennen.

Traceys Mutter ist alleinerziehend. Um ihren Vater wird ein großes Geheimnis gemacht. Später jedoch erfährt man die Auflösung, wo der Vater sich befindet.

Tracey und die Ich-Erzählerin sind Freundinnen. Immer wieder erfährt man Ereignisse aus ihrer Kindheit, aber auch aus dem Erwachsenenleben.  Die Ich-Erzählerin ist als Erwachsene für eine Popsängerin und Tänzerin, namens Aimée, tätig.

Die Ich-Erzählerin hat eine Mutter mit afrikanischem Migrationshintergrund und einen Vater mit europäischen Wurzeln. Später tauchen kurz zwei Geschwister auf – Kinder des Vaters, die er mit einer anderen Frau hat.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise auf vorablesen.de. Einfach den Titel des Buches in die Suchleiste eingeben und bei der Vorstellung des Buches auf die Option „Leseprobe“ klicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung zu dem Buch:

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Gleich war ich „drin“ in der Freundschaft zwischen der Ich-Erzählerin (ihren Namen erfahre ich nie) und Tracey.

Allerdings flacht das Buch schnell ab. Spannung kommt keine auf – die Handlung hüpft zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Beim Lesen fragte ich mich oft: „Worauf will das Buch hinaus?“ Oft hatte ich den Eindruck, dass die Autorin anfängt, irgendeine Geschichte zu erzählen, sich dann aber in anderen Gedanken verzettelt.

Ich mag zwar den Schreibstil der Autorin, aber die Handlung kann mich selten packen. Das ist schade, denn die Idee, ein Buch über eine Frauenfreundschaft zu machen, hätte durchaus Potential gehabt.

 

Mein Fazit:

Von dem Buch  „Swing Time“ von Zadie Smith hatte ich mir mehr versprochen, als ich im Endeffekt bekommen habe. Mir gefällt zwar der Schreibstil der Autorin, allerdings ist die Handlung wenig spektakulär  – und die Autorin verliert sich oft in irgendwelche andere Gedanken als die, die sie zu Beginn eines Kapitels aufgegriffen hatte. Dadurch wird die Handlung langatmig und vermochte mich als Leserin kaum zu packen.

Ich vergebe zwei Sterne. Bei einer Leseempfehlung bin ich unentschlossen.