(Rezi von Adelheid) Alexandra Zöbeli: Der Pub der guten Hoffnung

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dank vorablesen.de durfte ich folgendes Buch auf dem E-Book-Reader lesen:

 

Der Pub der guten Hoffnung

 

der Schweizer Schriftstellerin Alexandra Zöbeli.

Wie mir das Buch gefallen hat, erfährt man jetzt.

 

Kurze Informationen  zu dem Buch:

Verlag: Forever (gehört zu den Ullstein-Verlagen

ISBN-Nummer: 978-3958182578

Seitenzahl: 670 Seiten

Erscheinungsdatum in Deutschland: 2. April 2018

Das Buch ist als E-Book bereits erschienen. Die Print-Ausgabe wird 12 Euro kosten und erscheint im Juni 2018.

 

Über die Autorin:

Alexandra Zöbeli ist eine Schweizer Autorin. Sie wohnt mit ihrem Mann im Zürcher Oberland in der Schweiz.

Bisher hat sie fünf Romane verfasst – unter anderem „Die Rosen von Abbotswood Castle“ und „Ein Bett in Cornwall“. Ihre Romane spielen vorwiegend in Großbritannien.

 

Die Handlung:
Sams Leben ist aus den Fugen geraten. Ganz plötzlich. Vor kurzem war er noch Lehrer, glücklich verheiratet mit Hannah. Der einzige Sohn Felix studierte und schien zufrieden zu sein.

Wirklich zufrieden?

Auf einmal begeht Felix ein Attentat in einem Zug, bei dem nicht nur er, sondern auch andere Menschen ums Leben kommen und schwer verletzt werden. Seitdem wird Sam von Alpträumen gequält und Reporter belagern sein Heim.

Hannah versucht, sich das Leben zu nehmen – kann aber noch gerettet werden. Danach aber wendet sie sich von Sam ab.

Sam hat in kurzer Zeit fast alles verloren – und er fragt sich, wie es so weit kommen konnte. Sein Sohn Felix war schon immer ein Einzelgänger, aber dass das solche Konsequenzen haben würde, daran hat er nicht gedacht.

Als Sam noch seinen Job als Lehrer verliert, weil sich etliche Eltern gegen ihn stellen, bleibt nur noch ein Ausweg: sich aus der Schweiz für einige Zeit in ein Cottage in Wales (Großbritannien) zurückzuziehen. Sein Freund Daniel macht ihm diesen Vorschlag.

Sam reist mit dem Motorrad nach Wales in die Nähe des Ortes Llanberis und trifft vorwiegend nette Leute. Beispielsweise Hope und ihre Nichte Sian und ihren Neffen Finn. Oder auch Pat, dem ein Pub gehört, in dem man gut essen kann. Auch Gabe, der Handwerker, ist vertrauenserweckend.

Hope hat ein schweres Schicksal hinter sich und, da sie so sympathisch ist, Sian und Finn wirklich nett sind, bleibt es nicht aus, dass sie sich in Sam verliebt. Auch er hat Gefühle für sie – empfindet aber immer noch viel für seine Frau Hannah. Um wirklich zu wissen, wo sein Platz im Leben ist, kehrt Sam zurück in die Schweiz. Er trifft dort seine Frau wieder. Soll er mit ihr weiterleben – in der Schweiz oder im Ausland? Oder ist sein Platz in Wales, zusammen mit Hope?

 

Leseprobe:

Leseproben, die vom Verlag genehmigt wurden, findet man einige im Internet. Beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach das Buch suchen, auf die Option „Leseprobe öffnen“ (rechts oben) klicken, schon ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen.

 

Meine Meinung:

Alexandra Zöbeli packt ein schwieriges Thema an. Ein Amoklauf ist passiert, der Attentäter Felix hat viel Unheil angerichtet und sein Leben dabei verloren – und seine Eltern Hannah und Sam fragen sich: Wie konnte es soweit kommen? Hannah ist alles zu viel, sie kann nicht mehr und will sich am liebsten umbringen.

Sam steht fassungslos vor den Ereignissen, wird von Alpträumen gefragt und fragt sich: Warum das alles, und wie soll es weitergehen?

Man ist als Leser sofort mittendrin in der Handlung, man ist erschüttert und fassungslos. In kurzer Zeit verliert Sam fast alles – seinen Sohn, beinahe seine Frau, seinen Job und viele Sympathien. Zurück bleibt nur sein Wohnort in der Schweiz, der für ihn fast nichts mehr wert ist.

Sam ist sympathisch, mir tut er leid und ich wünsche als Leserin, dass er irgendwie herauskommt aus dem Dilemma.

Das Buch entwickelt sich dann schnell zum Wohlfühlbuch. Denn in Wales kann Sam endlich wieder durchatmen, sich wohlfühlen – ohne ständig an die schrecklichen Erlebnisse, die er hinter sich hat, erinnert zu werden.

Ich kann mir als Leserin die Landschaft richtig gut vorstellen, die Hauptpersonen sind sympathisch. Natürlich gibt es auch Konflikte, die Sam aber gut lösen kann – oder die mit seiner Hilfe gelöst werden.

Dass er sich in Hope verliebt und sie sich in ihn, ist fast schon vorhersehbar. Sam stellt sich die Frage, mit wem er sein Leben weiterführen möchte – mit Hannah oder mit Hope?

Oft war mir die Handlung zu lang. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, allerdings werden mir viele Dinge zu ausführlich geschildert. Beispielsweise Hopes und Sams Suche nach einer Uhr, die Sian gehört.

Ich vergebe dem Buch vier von fünf Sternen und empfehle es weiter!

 

 

 

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(Rezi von Adelheid) Elaine Laurae Weolke: Blätterrauschen, weit weg

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Vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Blätterrauschen, weit weg

der Autorin

Elaine Laurae Weolke.

 

Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Blätterrauschen, weit weg“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 10. Mai 2017

Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt

Seitenzahl: 244 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-7448-1858-2

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 8,99 Euro. Es kann auch als E-Book gekauft werden.

 

Über die Autorin:

Elaine Laurae Weolke ist das Pseudonym einer Autorin, die schon weit gereist ist.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag und der Autorin genehmigte Leseprobe findet man, wenn man zum Beispiel den Buchtitel bei Amazon.de sucht. Dort klickt man beim Cover einfach auf die Option „Blick ins Buch“ und kann einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Audrey aus Deutschland und Lionel aus Sydney in Australien beginnen in den 1980er-Jahren eine Brieffreundschaft. Sie schreiben sich in englischer Sprache, der Kontakt ist angenehm. Da Lionel gerne reist, bleibt es nicht aus, dass Audrey und Lionel sich treffen. Sie finden sich sympathisch, und ihre Freundschaft wird vertieft.

Nach einigen Treffen verlieben sie sich ineinander. Aber wie sollen sie ihre Liebe realisieren, wenn Audrey in Deutschland lebt und Lionel in Australien? Sie planen noch weitere Treffen – und dass Audrey auch einmal nach Australien reist.

Leider gibt es nicht nur die Entfernung, die die Liebe zwischen den beiden Menschen auf zwei verschiedenen Kontinenten arg erschwert – es gibt auch Audreys Freundin Isabella, die absolut merkwürdig reagiert, als sie erfährt, dass Audrey in einen Australier verliebt ist. Sie hat einige Ideen, wie sie dazwischenfunken kann….

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, die Lektüre hat mich sofort gepackt. Der Roman ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben – es gibt also keinen Ich-Erzähler. Dialoge und gute Landschaftsbeschreibungen verleihen der Handlung Lebendigkeit – man kann sich Audrey und Lionel richtig gut vorstellen, wie sie einige deutsche Städte und Sehenswürdigkeiten besuchen und sich auch in der Schweiz aufhalten. Man merkt, dass die Autorin viele der Schauplätze selbst besucht und gesehen hat.

Das Buch zeigt auch, was aus Brieffreundschaft entstehen kann. Nicht nur ein purer Briefwechsel, sondern auch Freundschaft und Liebe. Und man liest das Buch deswegen, weil man wissen will, wie Audrey und Lionel ihre Liebe realisieren können. Leider endet das Buch kurz vor Audreys Australienreise, die sicherlich Thema des Fortsetzungsbuches „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ ist, das ich auf jeden Fall auch noch lesen will.

Als Zielgruppe für „Blätterrauschen, weit weg“ sehe ich Frauen, die Liebesromane mögen.

Ich vergebe diesem Buch alle fünf Sterne (Note „sehr gut“) und empfehle es weiter.