(Rezi von Adelheid) Kate Dakota: Eine Liebe in Manhattan

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

folgendes Buch habe ich vor einigen Tagen zu Ende gelesen:

Eine Liebe in Manhattan

von

Kate Dakota.

Wie es mir gefallen hat, liest man jetzt.

Kurze Informationen über das Buch:

Erscheinungsdatum: 04.02.2019

Verlag: Forever

ISBN-Nummer: 9783958183919

Seitenzahl: 404 Seiten

Das Buch ist bisher als E-Book erschienen, wird aber bald auch in einer Taschenbuchausgabe zu kaufen sein.

Über die Autorin Kate Dakota:

Kate Dakota ist eine Autorin, die unter einem Pseudonym schreibt. Sie wurde 1968 in Nordrhein-Westfalen geboren und wuchs in Niedersachsen auf.

Nach einem Autorenstudium an einer Fernuniversität in Hamburg gelang es ihr, 1998 ihr erstes Buch zu veröffentlichen. Es drehte sich hier um ein regionalhistorisches Thema. Weitere Bücher folgten.

Seit einigen Jahren schreibt Kate Dakota auch Romane und konnte 2014 ihren ersten Roman veröffentlichen.

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise beim Online-Buchhändler Amazon.de. Einfach nach dem Buch suchen und auf die Option „Blick ins Buch“ tippen. Schon ist es möglich, einige Seiten kostenlos zu lesen.

Worin geht es in diesem Buch?

Floyd Taylor ist Hubschrauberpilot in New York. Er zeigt Touristen die Sehenswürdigkeiten dieser US-amerikanischen Millionenmetropole von oben.

Das Unternehmen „Taylor Flights“, für das Floyd tätig ist, gehört Floyds Vater – und alles läuft gut, bis Floyd die wahnwitzige Idee realisiert, mit einer Frau, die ihm sehr gut gefällt, um das Empire State Building zu fliegen. Das bleibt nicht ohne Folgen – dem Hubschrauberunternehmen wird von den Behörden eine drastische Geldstrafe aufgebrummt.

Um seinen Sohn zu bestrafen, befiehlt Jeremy Taylor ihm, sich um Emma, eine Deutsche, zu kümmern. Emma ist die Tochter eines Freundes, die auf tragische Weise ihre Mutter verlor und einige Monate in New York verbringen will, um eine Sprachenschule zu besuchen und vielleicht auch ihr Trauma, das mit den Ereignissen rund um den 11. September 2001 zu tun haben, los zu werden. Sie soll neben dem Besuch der Sprachenschule Touristen auf Rundflügen über New York betreuen und ihnen in deren Landessprache – soweit es geht – die Schönheiten der Stadt erklären.

Emma entspricht gar nicht den Frauen, hinter denen der gut aussehende Floyd her ist. Sie ist übergewichtig und macht einen traurigen Eindruck. Deswegen will er sie loswerden und beschert ihr einen Anfangsflug, nach dem sie tatsächlich bereit ist, diesen Nebenjob im Hubschrauber nicht anzunehmen.

Floyd bereut, was er getan hat, und sie gibt ihm eine zweite Chance. Den Nebenjob, mit ihm Hubschrauberflüge zu machen, nimmt sie an. Emma und Floyd kommen sich näher, eine Freundschaft entwickelt sich, die aber immer noch geprägt ist von Sticheleien und Emmas Trauma.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Das Buch ist vorwiegend aus der auktorialen Erzählperspektive geschrieben, nur das Anfangskapitel und der Epilog enthalten Abschnitte aus der Ich-Perspektive.

Das Buch lässt sich flott lesen, die Handlung ist anschaulich beschrieben, es gibt viele Dialoge, die Hauptcharaktere Emma und Floyd sind gut geschildert. Ich konnte mir die beiden beim Lesen gut vorstellen.

Floyd mochte ich zu Anfang nicht besonders, ich empfand ihn als arroganten Schnösel. Langsam kommen seine menschlichen Fähigkeiten während des Romans zum Ausdruck.

Emma tat mir leid. Aber sie und Floyd entwickeln sich. Emma ist bereit, an ihrem Trauma zu arbeiten, Floyd kann ihr dabei helfen. Beide bekommen die Möglichkeiten, über sich selbst hinauszuwachsen, was dem Leser spannende und lebhafte Momente bei der Lektüre beschert.

Interessant an diesem Buch finde ich, dass es sich hier nicht nur um einen gut lesbaren Frauenroman handelt, sondern auch diverse Probleme zur Sprache gebracht werden. Beispielsweise: Wie verarbeitet man Trauer? Floyd muss die Trauer um seinen verstorbenen Bruder Jack verarbeiten – und auch seine Eltern Conny und Jeremy trauern um diesen Sohn.

Weiterhin gibt es noch das Geheimnis um den Tod von Emmas Mutter. Emma wuchs bei ihren Großeltern in Hamburg auf – und zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt mehr. Warum das so ist, interessiert mich ebenso. Um eine Antwort auf all diese offenen Fragen zu bekommen und um zu wissen, ob aus Emmas und Floyds Beziehung doch noch Liebe wird, habe ich dieses Buch gelesen.

Der Schluss ist unvorhersehbar, aber für mich auch nachvollziehbar. Das spricht ebenfalls für das Buch.

Mein Fazit:

Das Buch „Eine Liebe in Manhattan“ hat mich positiv überrascht. Ich habe hier nicht nur einen unterhaltsamen Roman über die Beziehung zweier Menschen und deren Verwandte und Freunde gelesen, sondern auch Einblicke darüber erhalten, wie es mit Hubschrauberflügen in New York funktioniert, und andere Dinge erfahren, die ich bisher noch nicht wusste oder kannte. Das hat mich zum Nachdenken angeregt, was ich sehr gut finde.

Ich vergebe diesem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

(Rezi von Adelheid) Catherine Shepherd: Krähenmutter

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

manchmal lese ich zwei bis drei Bücher gleichzeitig. So habe ich auch das Buch

„Krähenmutter“ der deutschen Autorin Catherine Shepherd

gleichzeitig mit zwei anderen Büchern gelesen. Soll man das tun? Manchmal tut man das, wenn man unter Zeitdruck ist.

Das Buch „Krähenmutter“ wird mich bald verlassen – denn ich werde es, im Rahmen eines Büchertausches, am 26.11. an eine andere Leserin schicken. Aber: das Buch wird gelesen – es wurde bereits von mir gelesen, und die Dame, die sich jetzt dafür interessiert, wird es auch lesen. Es ist doch schön, wenn ein Buch gelesen wird!

 

Kurzinformationen zu dem Buch „Krähenmutter“:

Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2016

Verlag: Piper

ISBN-Nummer: 978-3492309653

Seitenzahl: 288 Seiten

Das Buch ist als Taschenbuch zu 9,99 Euro erschienen. Unterdessen kann man das Buch auch preisgünstiger bekommen. Ich habe es vom „Wühltisch“ in einer Bahnhofsbuchhandlung für 3,50 Euro gekauft.

 

Über die Autorin:

Catherine Shepherd ist das Pseudonym einer deutschen Autorin aus Zons am Rhein. Sie ist Jahrgang 1972, hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.

Seit einigen Jahren schreibt sie erfolgreich Kriminalromane und hat damit bereits eine große Leserschaft erreicht.

 

Leseprobe:

Leseproben kann man auf einigen Buchhändlerseiten im Internet bekommen, auch bei Amazon.de

 

Worum geht es in dem Buch?

Henri Nussbaum ist sechs Monate alt und Sohn eines einflussreichen Unternehmers. Als seine Mutter mit ihm beim Einkaufen weilt und einen Moment unaufmerksam ist,  wird er aus einem Supermarkt entführt. Spezialermittlerin Laura Kern steht vor einem Rätsel, denn es gibt keine Lösegeldforderung.

Weitere Babys verschwinden spurlos. Laura und ihr Kollege Max sind ratlos. Auch ein Serienmörder, der Berliner Pärchenmörder, hält sie auf Trab. Laura Kern hat noch ein eigenes Kindheitstrauma zu bewältigen, aber als Ermittlerin will sie ihr Bestes geben. Laura und Max machen sich auf die Suche. Nicht einfach – vor allem, wenn man nicht weiß, wo man suchen soll.

 

Meine Meinung:

Der Roman fängt gleich interessant an. Henri Nussbaum verschwindet.

Wer aber jetzt denkt, dass sich das Buch um seine Mutter dreht und ihren Mann (der sie übrigens betrügt), der irrt. Diese Familie ist nur eine Randerscheinung, es sind Nebenfiguren. Die Autorin spart die Gefühle von Menschen, die ihr Baby vermissen, fast aus. Wichtiger sind ihr die Ereignisse rund um die Ermittlerin Laura Kern. Die Frau ist klasse und sympathisch. Ich finde es gut, über sie zu lesen. Allerdings ist das Buch oft nicht spannend – es interessant. Aber es ist vermessen, es als Thriller zu bezeichnen, da es keine Pageturner ist.

Der Schluss hat mich stellenweise erstaunt, denn man rechnet mit gewissen „Tatsachen“ einfach nicht. Aber das spricht für das Buch.

Lange dachte ich, dass man das Buch bedenkenlos Menschen empfehlen kann, die keine blutigen Krimis mögen. Diese Empfehlung hat sich jedoch gegen Schluss des Buches zerschlagen – da gibt es eine blutige Szene. Mehr will ich aber nicht verraten.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Tatsache, dass ich es nicht als „Thriller“ empfinde, kostet einen Stern.

Ich vergebe also vier von fünf Sternen und werde das Buch am 26.11.2018 an eine andere Leserin schicken.