(Rezi von Adelheid) Arno Strobel – Das Skript

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Produktbild - eingestellt von Sydneysider47Von Arno Strobel und seinen Büchern hatten mir schon einige Bekannte vorgeschwärmt. Aber auch auf Ciao.de hatte ich positive Berichte gelesen.

 Ich wollte mir eine eigene Meinung bilden und freute mich deswegen, als mir das Buch „Das Skript“ zum Lesen ausgeliehen wurde.

 Dieses Buch habe ich vor einigen Monaten ausgelesen. Wie ich es finde, zeigt der folgende Bericht.

Buchdaten:

 Das Skript

 Autor: Arno Strobel

Erscheinungstermin in Deutschland: 27. Februar 2012

Verlag: Fischer-Taschenbuch-Verlag

Seitenzahl: 391 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3596191031

Über Arno Strobel

 Arno Strobel ist ein deutscher Autor, Jahrgang 1962. Er studierte Informationstechnologie und arbeitet bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.

 Bisher erschienen von ihm die Romane „Der Trakt“, „Das Wesen“, „Das Skript“, „Der Sarg“ sowie zwei Rom-Krimis. Weiterhin hat er auch Kurzgeschichten verfasst, die er auf seiner Homepage veröffentlichte, bevor er als Buchautor bekannt wurde.

 Der Autor lebt mit seiner Familie in Trier.

Leseprobe

 Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe bekommt man, wenn man beispielsweise die Homepage des Internet-Händlers Amazon.de aufruft. Auf dem Produktbild des Buches kann man die Option „In das Buch hineinlesen“ anklicken und kann anschließend einige Seiten des Buches lesen.

Die Handlung

 Die Handlung vollzieht sich aus zwei Perspektiven:

 Perspektive eins: aus der Sicht der ermittelnden Kommissare

 Die Studentin Nina Hartmann, die in Hamburg wohnt, bekommt ein merkwürdiges Paket. Der Inhalt ist Menschenhaut, auf die einige Passagen eines Romans geschrieben wurden.

 Entsetzt ruft sie die Polizei. Oberkommissar Erdmann und seine Kollegin Andrea Matthiessen nehmen die Ermittlungen auf. Sie befragen Verdächtige und recherchieren. Bald kommen sie darauf, dass hier die Handlung eines Krimis nachgespielt werden soll. Jedoch mit tödlichem Ernst. Frauen werden entführt, ihre Haut abgezogen, mit Sätzen aus einem Roman versehen und das Ganze dann an Leute gesandt.

 Aber wer tut das? Vielleicht der Romanautor Jahn? Will er sich etwa wichtig machen und mit dieser Methode den Verkauf seiner Bücher ankurbeln? Schon einmal wurde ein Roman von ihm auf grausige Weise nachgespielt – ein Mörder brachte Frauen genau auf dieselbe Art und Weise um, wie in einem seiner Romane geschildert. Daraufhin musste der Autor Köln verlassen und zog nach Hamburg um. Interessanterweise verkauften sich dann seine Romane wie „warme Semmeln“.

 Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Befragt Leute, die Rezensionen über Jahns Romane geschrieben haben, befragt Buchhändler und andere Leute – und liest Jahns Romane, um auf die Spur des Verbrechers zu kommen. Die Zeit rennt davon – eine Tote wurde schon gefunden…

 Perspektive zwei: aus der Sicht einiger entführter Frauen

 In Zwischenkapiteln, die mit römischen Zahlen gekennzeichnet sind, erfährt der Leser, wie der Täter Frauen quält. Und das in allen Facetten. Er fügt ihnen Schmerz zu, er schneidet sie, er würgt sie mit einem Band, er fesselt sie, er lässt sie zusehen, wie er andere Frauen umbringt.

 Dabei nennt der Autor weder die Frauen, noch den Täter mit Namen.

Brutales Buch, das Spannung vermissen lässt – oder: meine Leseerfahrung

 Wie gesagt, ich hatte mich auf das Buch gefreut. Ich wollte mal wieder einen spannenden Thriller lesen. Viele Romane, die sich mit dem „Prädikat“ „Psychothriller“ schmücken, sind letztendlich keine – und langweilen vorwiegend.

 Leider ist das bei „Das Skript“ von Arno Strobel nicht anders. Zwar bringt der Autor viele Dialoge und gestaltet so seine Handlung lebendig. Und auch die Charaktere sind meistens gut gezeichnet. Die ermittelnden Polizisten Erdmann und Matthiessen gefallen mir am besten, sie wirken sympathisch und glaubwürdig.

 Und das war’s auch schon. Der Rest ist unspannend, die Ermittlungen ziehen sich. Der Autor versucht, die nicht vorhandene Spannung durch einige dazwischen gestreute Splatter-Szenen aufzupeppen. Und da frage ich mich: muss das sein? Das liest sich wie ein sensationslüsterner,  grausamer Stoff – die Masche, die Autoren, wie Cody McFadyen verwenden, um ihre Romane reißerisch zu gestalten. Mir scheint, der Autor will zeigen, dass auch er solche grausamen Szenen schreiben kann und seinen amerikanischen und britischen Kollegen hier in nichts nachsteht.

 Der Roman ist einfach geschrieben – vom Schreibstil wäre das Buch sogar etwas für meinen Schwager H. , der sehr einfachen Geistes ist. Einfache Schreibe – das kann man positiv, aber auch negativ sehen. Positiv ist hier zu sagen, dass der Autor keinerlei Fachvokabular, wie man es eventuell aus der Ermittlersprache erwarten würde, verwendet. Negativ ist zu sagen, dass hier kein literarisches Meisterwerk entstanden ist.

Mein Fazit

 „Das Skript“ von Arno Strobel ist ein nicht spannender Roman um eine verbrecherische Person, die ihren Opfern die Haut abzieht, um darauf irgendwelche Sätze aus einem Roman zu schreiben. Tote gibt es auch, sympathische Polizisten – ansonsten aber eine kaum spannende Handlung.

 Ich habe mich geärgert, das Buch nicht schon nach 50 Seiten weggelegt zu haben. Ich habe es ausgelesen. Für mich war es Zeitverschwendung.

 Von mir gibt es zwei von fünf Sternen und keine Empfehlung.

(Rezi von Adelheid) Catherine Tarley – Die Plantage

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Produktbild - eingestellt von Sydneysider47Dank vorablesen.de durfte ich folgendes Buch lesen

 Die Plantage

 Autorin: Catherine Tarley

Verlag: dtv

Seitenzahl: 879 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3423249430

Erscheinungsdatum in Deutschland: 1. Dezember 2012

 Das Buch ist als Paperback erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 16,90 Euro.

Über Catherine Tarley

 Die Schriftstellerin Catherine Tarley (Jahrgang 1957) hat ein Studium absolviert und war anschließend erst einmal als  Dramaturgin für einen US-amerikanischen Filmproduzenten tätig. 2001 trat sie einen Job als Produktmanagerin in einem süddeutschen Buchverlag an.

 Catherine Tarley lebt mit ihrer Familie in München

Leseprobe

 Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man unter folgendem Link:

 http://www.vorablesen.de/sites/vorablesen.de/files/buecher/leseproben/leseprobe_die_plantage.pdf

Über die Witwe Antonia, einen britischen Soldaten und zwei fiese Typen – oder: die Handlung

 Ein britischer Colonel wird während einer Schlacht während des Unabhängigkeitskrieges um 1780 in den Südstaaten Amerikas schwer verletzt. Sein Name ist William Marshall Spencer. Unter Schmerzen bewegt er sich fort auf der Suche nach Wasser. Er überlebt, weil er Wasser findet. Mit seinem Pferd reitet er in einen Stall. Der Stall gehört zum Grundstück der Plantagenbesitzerin Antonia, deren Mann Henry erschossen wurde.

 Antonia hat es nicht einfach – ist aber gewillt, ihre Plantage und ihre Mitarbeiter zu retten. Das Haus, in dem sie wohnt, ist teilweise zerstört. Ihr Mann Henry ist tot, und sie fragt sich, wie es mit ihrer Plantage, die „Legacy“ heißt, weitergehen wird. Ihr Schwager wollte sie schon mit einem anderen Mann „verkuppeln“ – und die Bank droht, ihr keine Kredite mehr zu geben, wenn sie „Legacy“ nicht verkauft.

 Beides will Antonia nicht – weder Legacy verkaufen, noch verkuppelt zu werden.

 Antonia findet den schwerverletzten Colonel William – genannt Will – in ihrem Stall und beschließt, ihm zu helfen. Die Indianerin „Vier Federn“ unterstützt sie tatkräftig mit ihrem heilkundlichen Wissen.

 Will bleibt daraufhin in Antonias Haus. Anfangs haben es Antonia und „Vier Federn“ nicht leicht mit ihm. Er reagiert aggressiv. Jedoch kann er geheilt werden und steht anschließend Antonia bei der Rettung von „Legacy“ als Verwalter tatkräftig zur Seite. Er ackert so hart, dass er sich unentbehrlich macht. Auch eine Liebesbeziehung entwickelt sich zwischen Antonia und Will.

 Irgendwann erfährt Antonia, dass Will nicht unschuldig ist am Tode ihres Mannes Henry. Die Beziehung scheint getrübt.

 Antonia wird schwanger von Will – gerade zu einem Zeitpunkt, als Will beschließt, wieder in seine britische Heimat zurückzureisen. Begleitet wird er von Néné, seinem persönlichen Sklaven.

 Will hat aber Feinde. Zum einen Algernon Reed, ein reicher Mann mit viel Land. Algernon kann ein Charmeur sein, aber er hat auch eine unheimliche und böse Seite. Immer wieder passiert es, dass er von Anfällen heimgesucht wird. Anfälle, die ihn dazu bringen, Menschen zu ermorden. Sind die Anfälle vorbei, kann er sich kaum erinnern, was er getan hat. Dieser Zustand beängstigt ihn. Deswegen engagiert er Oliver Roscoe, für ihn zu arbeiten. Roscoe durchschaut schnell, was mit Reed los ist – kann viele Morde verhindern, aber nicht alle. Unschätzbar für Reed ist, dass Roscoe ihn nicht verrät. Aber auch Roscoe ist nicht ohne Fehl und Tadel – und auch er hat noch eine Rechnung offen mit Will.

 In Großbritannien erfährt Will eine gute und eine schlechte Nachricht. Währenddessen interessiert sich Algernon Reed in den fernen Südstaaten Amerikas immer mehr für Antonia…

Meine Leseerfahrung

 Die Leseprobe bei vorablesen.de klang gut – sie erinnerte mich an den Roman „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell. Ein dickes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

 Deswegen freute ich mich auch, als ich das Buch „Die Plantage“ gewinnen konnte. Leider kann „Die Plantage“ „Vom Winde verweht“ nicht das Wasser reichen. Denn bei dem Buch „Die Plantage“ vermisse ich meistens die Spannung, mitreißende Momente, die mich atemlos die Seiten umblättern lassen und somit dazu beitragen, dass ich das Buch recht schnell lesen kann.

 Das Buch ist zwar aus der Perspektive des auktorialen (allwissenden) Erzählers geschrieben (es gibt keinen Ich-Erzähler) und enthält viele Dialoge, aber viele Vorgänge und Begebenheiten sind sehr ausführlich dargestellt. Für mich schon zu ausführlich.

 Nein, diese 879 Seiten ziehen sich meistens recht zäh dahin. Die ersten circa 200 Seiten sind noch gut und interessant. Antonia findet William, William wird gesund und steht Antonia tatkräftig bei. Ich erfahre auch etwas, wie Antonia mit ihren Sklaven umgeht – sie schätzt sie. Bei William bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn sympathisch finden soll. Einerseits hat er Henry (Antonias Mann) umgebracht – andererseits packt er auf der Plantage tatkräftig an und ist Antonia eine wirkliche Hilfe.

 Auf einmal entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen Antonia und William – mir geht diese fast schon zu schnell. Und die Liebesszenen finde ich irgendwie kitschig.

 Doch als die Charaktere Algernon Reed und Oliver Roscoe in das Buch eingeführt werden – und ich viele Seiten lang nichts von Antonia und von William lese, wünsche ich sie mir wieder zurück. Denn Algernon Reed und Oliver Roscoe sind absolut fiese Typen!

 Catherine Tarley beschreibt einmal, wie Algernon Reed eine Frau aufschlitzt – da schüttelt es mich. Nein, so detailliert will ich das nicht lesen! Und Oliver Roscoe ist ein Mann, dem Männer lieber sind als Frauen. Das ist ja nicht verwerflich – gerade nicht für Leser in der heutigen Zeit, es gibt durchaus nette Homosexuelle. Aber Oliver Roscoe hat auch eine Vorliebe, sich an Jungen sexuell zu vergehen – auch eine solche Szene lese ich und denke: Nein, das will ich eigentlich nicht lesen!

 Reed und Roscoe sind durchaus unsympathische Charaktere – mir sind sie zuwider, ich finde sie einfach nur ekelhaft. Aber soll ich deswegen die Lektüre des Buches „Die Plantage“ abbrechen? Irgendwas zieht mich immer wieder zu dem Buch – auch wenn ich schon sehr bald weiß, dass es über eine Drei-Sterne-Bewertung von mir nicht hinauskommen wird. Ich muss das Buch fertig lesen – auch wenn für mich „Lesegenuss“ anders aussieht. Unter Lesegenuss verstehe ich nicht, „Die Plantage“ zu lesen.

 So zieht sich die Handlung des Buches dahin. Antonia gerät schnell aus dem Blickfeld der Handlung, dafür weiß die Autorin mehr zu schreiben von Reed und Roscoe. Positiv ist anzumerken, dass immerhin William immer wieder erscheint. William, der mir als Leserin immer sympathischer wird.

 Ein Romanschreibexperte würde „Die Plantage“ als Entwicklungsroman bezeichnen. Entwicklungsroman deshalb, weil eine der Personen sich innerhalb des Romans entwickelt. Und das ist hier William. Er wird vom Colonel, der unter den Briten in den Kampf gezogen ist, zu einem Plantagenverwalter, der tatkräftig einer Frau unter die Arme greift. Und nicht nur das – seine Entwicklung geht noch weiter. Dazu will ich aber nichts sagen, um nicht allzu viel von der Handlung preiszugeben.

Mein Fazit

 „Die Plantage“ ist ein dicker Schmöker, der spannender und mitreißender sein könnte. Die Haupthandlung spielt in den amerikanischen Südstaaten. Es geht um Antonia und Will, die nach meinem Geschmack länger in der Handlung bleiben können. Dagegen fixiert sich die Autorin viel zu lange auf die unsympathischen Charaktere Algernon Reed und Oliver Roscoe, mit denen ich mich während der Lektüre absolut nicht anfreunden konnte – und die meinen Lesegenuss sehr trübten.

 Das Buch wiegt 970 Gramm, so konnte ich es leider nicht in den Mallorca-Urlaub mitnehmen. Man soll nicht zuviel Reisegepäck mitnehmen in ein Flugzeug. Auch das ist also ein Manko an dem Buch – es ist zu schwer für das Reise- oder Handgepäck für den Urlaub, wenn man eine Flugreise gebucht hat. Diese Tatsache soll aber nicht zum Punkteabzug führen.

 Wegen der fehlenden Spannung und dieser zwei äußerst abstoßenden Charaktere ziehe ich jeweils einen Stern ab – verbleibe also bei drei Sternen in meiner Gesamtwertung.

 Bei einer Weiterempfehlung des Buches bin ich unentschlossen.

 Wer sich für das Buch interessiert, sollte ab 16 Jahren alt sein. Ich halte es sowohl für Frauen, als auch für Männer geeignet, da sehr viele Ereignisse rund um Männer enthalten sind.

 P.S.: Rezensionen von mir erscheinen auch noch woanders im Internet – unter anderem habe ich vor, eine ähnliche Rezension bei Ciao.de einzustellen, wo ich unter dem Usernamen „Sydneysider47“ Verbraucherberichte schreibe.

{Rezension} Ein Vampir liebt auch zweimal von Katie MacAlister

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Autor: Katie MacAlister
Titel: Ein Vampir liebt auch zweimal 
Originaltitel: Much Ado about Vampires
 Serie: Dark Ones – Band 9
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: 13.September 2012
ISBN-10: 3802587960 ISBN-13: 978-3802587962 
Seiten: 352 Seiten  
Einband: Taschenbuch 
Preis: 9,99 Euro

Der Vampir Alec wurde verbannt, weil er eine Sterbliche umbrachte, die versehentlich seine Seelengefährtin getötet hatte. Doch als er der hübschen Corazon begegnet, fühlt er sich augenblicklich zu ihr hingezogen. Ist es Zufall, dass sie ihn so sehr an seine verstorbene Geliebte erinnert?

 

Ja ich gebe zu, ich bin süchtig nach der Serie und nachdem ich von Band 8 etwas enttäuscht war, konnte mich dieser hier wieder voll überzeugen und zeigte mir, dass Band 8 nur ein Ausrutscher war!

In diesem band trifft Alec ( Freund von Kristoff, der uns bereits in Band 6 und 7 begegnete ) auf Corazon. Diese wiederum hasst Vampire, denn immer wieder hat sie die Erinnerung an eine Sitzung, wo sie ihr voriges Leben gesehen hat: Sie wurde von einem Ochsenkarren überfahren und ein Vampir tötete daraufhin die Besitzerin dieses Karrens.

Dass Corazon dann auch noch versehentlich im Akasha landet und gerade dort auf eben jenen Vampir trifft, hilft ihr auch nicht. Aber aus irgendwelchen gründen fühlt sie sich gleich zu ihm hingezogen.

Dieser Teil der Serie ist wieder sehr spritzig, humorvoll und sprüht wieder vor Fantasie. Man trifft auf verschiedene Dämonen und auch andere neue Gestalten – was auch wieder die Spannung auf weitere Teile hält.
Mit Corazon hat die Autorin wieder eine starke Frau geschaffen, die für die Liebe kämpft und aber auch irgendwie total normal ist. Ich mag einfach die Charaktere der Autorin.
Mir hat auch gefallen, wie wieder Kristoff und Pia in die Geschichte wieder eingebunden wurden, schliesslich sind die beiden gute Freunde.

Einzig was mich etwas störte, dass diese Geschichte nicht ganz so spannend und Actiongeladen war, wie die letzten. So kam es mir vor, als würden die Kämpfe mit Dämonen nur noch Nebensache sein und ratzfatz kann man diese erledigen. 
Und mir fehlte etwas die Magie der letzten Bücher. Die trat hier ganz in den Hintergrund, da konnte auch Sally oder Ulfur nicht helfen.

Trotz der kleinen Kritikpunkte fand ich diesen Teil der Serie wieder sehr gut – nicht ganz so voll Kämpfe, nicht ganz so viel Magie, nicht ganz so viel Erotik, deswegen auch einen Punkt Abzug, aber trotzdem auf alle Fälle lesenswert – die Protagonisten muss man einfach mögen!

 

{Rezension} Skulduggery Pleasant 01. Der Gentleman mit der Feuerhand von Derek Landy

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Autor: Derek Landy
Titel: Skulduggery Pleasant. Der Gentleman mit der Feuerhand  
Serie: Skulduggery Pleasant 01
Verlag: Loewe Verlag   
Erschienen: September 2007
ISBN-10: 3785559224
ISBN-13: 978-3785559222  
Seiten: 344 Seiten  
Einband: Gebundene Ausgabe  
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre  
Preis: 16,90 Euro

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und – er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie ihn in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zu Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet –

 

Dieses Buch war für mich ein reiner Coverkauf und ich wurde nicht enttäuscht! Ohne jede Erwartung bin ich an das Buch gegangen, habe extra nicht viele Rezensionen dazu gelesen und bin im Nachhinein auch wirklich froh darüber.
Das Buch war ein richtiges Erlebnis: Ein Skelett-Detektiv, der in einer magischen Welt wohnt. Stephanie – ein ganz normales Menschen – Mädchen von 12 Jahren, die immer gemerkt hat, dass sie nicht ins normale Leben passt. Die beiden sind ein wahres Dream-Team!

Natürlich müssen sie die Welt retten, und das in einer Art und Weise, die einfach nur spaßig, witzig und manchmal auch tieftraurig ist.

Ich bin restlos von dem Buch überzeugt und habe hier mal wieder eine Serie entdeckt, sie ich auf jeden Fall weiterlesen möchte.

Dieses Buch ist echt ein kleines Highlight und dem Autor ein sympatischer Protagonist aus der feder gesprungen, der so herrlich witzig und sarkastisch ist, dass es einfach eine Freude ist, zu lesen.

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen – das hat schon viel zu sagen! Alle, die ein wenig Wortwitz, Humor und Sarkasmus lieben, werden das Buch mögen. Gepaart mit Spannung und viel Magie ist es für mich das Highlight des Monats!

Von mir volle 5 Bücher

Derek Landy

 Derek Landy

© privat

Derek Landy ist viel zu bescheiden, um über Preise oder Auszeichnungen zu sprechen, die er für seine Bücher erhalten hat. Beispielsweise würde er niemals die Tatsache erwähnen, dass sein erstes Buch, „Der Gentleman mit der Feuerhand“, den Red House Children‘s Book Award gewonnen hat oder etwa, dass sein zweites Buch, „Das Groteskerium schlägt zurück“, mit dem Irischen Buchpreis für das Kinderbuch des Jahres ausgezeichnet wurde oder gar, dass sein drittes Werk, „Die Diablerie bittet zum Sterben“, das Lieblingsbuch seiner Mutter ist.

Er lebt in Irland zusammen mit einer Vielzahl an Katzen, einem Schäferhund und zwei betagten Staffordshire Bull Terriern, die nur deshalb auf seinen Küchenfußboden pinkeln, weil es ihnen Spaß macht.

{Rezension} Die Auswahl – Cassia und Ky Band 1 von Ally Condie

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Autor: Ally Condie
Titel: Die Auswahl
Originaltitel: Matched  
Serie: Cassia & Ky – Band 1
Verlag: Fischer FJB  
Erschienen: 26.Januar 2011
ISBN-10: 3841421199   
ISBN-13: 978-3841421197
Seiten: 464 Seiten  
Einband: Gebundene Ausgabe
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 9,99 Euro

Der neue Megaseller aus den USA: spannend, beklemmend und hochemotional Cassia & Ky: Die Auswahl.
Das System sagt, wen du lieben sollst was sagt dein Herz?
„Ich stehe da und starre auf den Bildschirm und während die Sekunden verrinnen, kann ich nichts anderes tun, als stillzuhalten und zu lächeln. Um mich herum begannen die Leute zu tuscheln. Mein Herz klopft stärker denn je. Der Bildschirm ist und bleibt dunkel. Das kann nur Eines bedeuten …“
Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?

 

Ich habe mich so auf das Buch gefreut – und dann? Entäuschung!
Anders kann ich es nicht benennen, ich scheine hier aus dem allgemeinen Raster und der Stimmung für das Buch total rauszufallen, und trotzdem: Ich bin überhaupt nicht so begeistert, wie ich bisher alle Rezensenten gelesen habe.

Die 17jährige Cassia lebt in einer Gesellschaft, wo sie nichts selbst bestimmen kann. Es wird ihrvorgegeben, was und wieviel sie zu essen hat, wann sie ihre Freizeit gestalten darf und da auch nur mit vorgegebenen Freizeitaktivitäten und sogar ihr Partner wird ihr vorbestimmt.

Als ihr Großvater stirbt und er merkwürdige Andeutungen macht, fängt Cassia an über das System nachzudenken. Auch als sie Ky näher kennenlernt, fragt sie sich öfters, ob es das richtige System in der Gesellschaft ist.

Die Geschichte ist toll und die Grundlagen dafür gefallen mir wirklich gut, allerdings hadere ich mit der Ausführung: Die Geschichte der Gesellschaft wird nur am Rande erzählt, da hätte mich mehr interessiert, wie ist es dazu gekommen etc.
Die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky tändelt so vor sich hin und mir fehlt bei den Charakteren einfach die Tiefe – ich konnte mich kaum richtig mit den Protagonisten anfreunden, sie gingen mir einfach nicht unter die Haut.

Aus dieser Geschichte hätte die Autorin was richtig tolles herausholen können, aber durch eine langweilige Sprache und wenig Tiefgang in der Geschichte und bei den Protagonisten bin ich versucht, diese Trilogie nach dem ersten Band abzubrechen.

Vielleicht habe ich aber auch zu viel erwartet? Nach den durch und durch positiven Rezensionen und dem ganzen Hype um die Trilogie waren meine Erwartungen vielleicht auch zu groß?

Von mir bekommt dieser Auftakt zur Trilogie nur 3 Bücher

{Rezension} Das Sehnen der Nacht von Lara Adrian

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Autor: Lara Adrian
Titel: Das Sehnen der Nacht
Originaltitel: A taste of Midhnidht
Serie: Midnight Breed
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: 11.Oktober 2012
ISBN-10: 3802588800 

ISBN-13: 978-3802588808
Seiten: 160 Seiten  
Einband:Taschenbuch
Preis: 4,99 Euro

Auf diese Novelle warten die Fans mit angehaltenem Atem. Die Stammesgefährtin Danika ist nach dem Tod ihres Geliebten Conlan in ihre Heimat zurückgekehrt, um ihren kleinen Sohn in Frieden aufzuziehen. Als sie nach Schottland reist, erfährt sie durch Zufall von dunklen Machenschaften eines Gangsterbosses. Danika ist fest entschlossen, den kriminellen Vampir zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei trifft sie auf dessen Gefolgsmann Brannoc, der ihr unerwartet zur Hilfe kommt – und ihr Herz nach langer Trauer wieder höher schlagen lässt …

 

Zum Inhalt selbst möchte ich gar nicht so viel verraten – das Wichtigste steht im Grunde schon im Klappentext.

Das Buch ist eine Novelle in der Midnight Breed Serie der Autorin und spielt im Grunde zwischen Band 10 „Erwählte der Ewigkeit“ und Band 11 „Vertraute der Sehnsucht“.

Die Geschichte rund um Dannika und Malcolm ist kurz und knackig und wirklich viel zu schnell vorbei, denn im Ganzen handelt sich diese Story innerhalb von 128 Seiten ab. Trotzdem ist sie es wert gelesen zu werden, einfach weil sie so schön ist!
Ich mag die beiden Protagonisten sehr und es hat viel Spaß gemacht, daas Buch zu lesen.

Auf den restlichen Seiten werden noch einmal alle Ordenskrieger und deren Stammesgefährtinnen vorgestellt. Ausserdem enthält es noch eine Leseprobe zu Band 11 „Vertraute der Sehnsucht“ – was schon wieder die Spannung steigen lässt!

Für alle Fans der Serie auf jeden Fall eine Empfehlung wert, auch wenn diese wundervolle Geschichte einfach viel zu kurz ist.

Ich mag die Serie, ich mag Lara Adrians Schreibstil und ich mag die Protagonisten, deswegen bekommt auch diese Novelle von mir 5 Bücher

{Rezension} Drei Wünsche hast Du frei von Jackson Pearce

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Autor: Jackson Pearce
Titel: Drei Wünsche hast Du frei
Originaltitel: As you wish
Verlag: Pan Verlag
Erschienen: 10.September 2010
ISBN-10: 3426283360 ISBN-13: 978-3426283363
Seiten: 288 Seiten  
Einband: Broschiert
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 13 Jahre
Preis: 12,95 Euro

 

»Wer bist du?«, flüstert sie. »Ich habe keinen Namen«, antworte ich. »Aber können wir die Förmlichkeiten überspringen und das hier beschleunigen?« »Was beschleunigen?« »Das mit den Wünschen. Ich bin hier, um dir drei zu erfüllen.« Als Viola von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Gerade noch war sie verliebt und beliebt, nun ist sie nur noch die Ex vom coolsten Typ der Schule. Viola wünscht sich nichts mehr, als wieder glücklich zu werden – und beschwört so versehentlich einen Dschinn herbei. Er ist jung, er sieht gut aus … und er ist furchtbar schlecht gelaunt, denn er hält Menschen für ungemein nervtötend. Aber bevor er in seine Heimat zurückkehren kann, muss er Viola drei Wünsche erfüllen. Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört …

 

Für Viola bricht eine Welt zusammen, als sich ihr Freund Lawrence als schwul outet und damit ihre beginnende Beziehung beendet. In der Hierarchie in der Schule steigt er damit auf, aber Viola wird regelrecht „unsichtbar“.
Sie wünscht sich so sehr, nicht mehr unsichtbar zu sein, sondern wieder dazu zu gehören! Und weil ihr Wunsch so intensiv ist, kommt ein Dschinn (den natürlich nur sie sieht) und verlabgt von ihr, sie soll sich schnell mal drei Wünsche wünschen, damit er wieder recht schnell nach Caliban zurückkehren kann.

Um hier nicht zu viel zu verraten, will ichg auch gar nichts mehr zur Geschichte selbst erzählen, auf kurzen 288 Seiten wird dieser Jugendroman recht schnell und flüssig erzählt, die Sprache, deren sich die Autorin bedient, ist sehr schön zu lesen und passt genau in die Geschichte.

Ich mag auch die Protagonisten Viola, Lawrence und „Dschinn“ sehr gerne. Wobei Dschinn wirklich eine tolle Verwandlung hat und er mir so richtig ans Herz gewachsen ist.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Viola und Dschinn erzählt, was ich wirklich richtig gut finde, einfach weil man so viel besser in die Protagonisten „hinein sehen“ kann und man vieles viel besser nachvollziehen kann.

Das Cover fand ich sehr gut, auf jeden Fall viel besser, als das Original vom Buch „As you wish“:

Die Geschichte ist zugegeben recht einfach und auch der Schluss ist wohl keine Überraschung.  Es gibt weder größere Spannungen noch dramatische Wendungen.
Trotzdem machte mir das Lesen viel Spaß und ich denke, für Jugendliche von 12 Jahren ist die Geschichte ganz nett.

Aufgrund dessen bekommt das Buch von mir nur 4 Bücher, wären die Protagonisten nicht so überzeugend gewesen, wären es nur 3 geworden.

 

Jackson Pearce

Bilder von Jackson Pearce
Die amerikanische Autorin Jackson Pearce, geboren 1984 in North Carolina, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie und arbeitet als Tanzcoach an einer High School. Als Jackson Pearce zwölf Jahre alt war, setzte sie sich in den Kopf, unbedingt ein Buch lesen zu wollen, in dem ein schlaues Mädchen, Pferde, Tierbabys und Magie eine Rolle spielen – und da sie ein solches nirgendwo finden konnte, begann sie, sich die Geschichte selbst auszudenken und aufzuschreiben. 2009 wurden ihre ersten beiden Romane bei renommierten amerikanischen Verlagen veröffentlicht. Jackson Pearce, die laut eigener Angabe mit einer schielenden Katze und einem Hund, der ein bisschen wie ein Außerirdischer aussieht, zusammenlebt, ist auf Facebook aktiv, twittert unter und unterhält eine Website, auf der sie ihre Gedanken und Videos veröffentlicht.

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