(Rezi von Adelheid) Patricia Marx – Zurück auf Glück

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Kürzlich habe ich folgendes Buch gelesen:

Zurück auf Glück

Autorin: Patricia Marx

Erscheinungsdatum in Deutschland: 17.09.2012

Verlag: Insel-Verlag

Seitenzahl: 222 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3458358688

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet in Deutschland 12,99 Euro.

Über die Autorin Patricia Marx

Die Amerikanerin Patricia Marx war für eine Satire-Zeitschrift der Harvard-Universität tätig, bevor sie als Schriftstellerin arbeitete. Sie veröffentlichte viele Artikel auch in anderen Zeitungen und Zeitschriften – beispielsweise der „New York Times“.

Seit Herbst 2011 ist Patricia Marx an der Princeton-Universität als Dozentin für Drehbuchschreiben beschäftigt.

Die Handlung in 618 Kapiteln

Diese Story handelt von Imogene und Wally und ihrer Liebe zueinander. Imogene ist Dessous-Designerin – sie entwirft also Unterwäsche. Skurrile und weniger skurrile Teile. Wally Yez ist Wissenschaftler.

Und beide – Imogene und Wally – kommen aus New York, wo sie sich während einer Party begegnen. Er ist sofort Feuer und Flamme für sie, sie ist eher noch zurückhaltend. Doch ein E-Mail-Kontakt zwischen ihnen bringt ihre Beziehung ins Laufen.

Sie werden ein Paar. Sie essen zusammen, schlafen zusammen, einer von ihnen räumt den Müll weg – und sie machen vieles andere mehr.

Ihre Beziehung ist so wie viele andere Beziehungen – es gibt den Alltag und das Besondere. Doch wird ihre Beziehung bestehen bleiben?

Leseprobe

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man unter folgendem Link:

http://www.vorablesen.de/sites/vorablesen.de/files/buecher/leseproben/marx_zurueck_auf_glueck_leseprobe.pdf

Meine Meinung/Leseerfahrung

Die Leseprobe fand ich gut. Das Buch ist aus der Perspektive des auktorialen Erzählers in der Vergangenheit geschrieben – also kein Ich-Erzähler, und das gefällt mir.

Originell fand ich auch zu Anfang die kurzen Kapitel. Diese können einen ganzen Abschnitt oder auch zwei umfassen – aber auch nur einen Satz oder nur ein Wort. Liest man das Buch jedoch eine längere Zeit, fangen diese kurzen Kapitel an zu nerven. Weiterhin wirkt der Stil der Autorin durch diese abgehackten Kapitel (es sind insgesamt 618) oft wie ein Berichtstil – weniger wie ein Roman.

Auch die Handlung ist nicht mitreißend, nicht spannend. Man erfährt einiges über den Alltag von Imogene und Wally, die Kleinigkeiten, die ihr Leben bestimmen. Ich fragte mich nach einer Weile, was das Ganze soll – worauf die Autorin mit ihrem Buch hinaus will. Ja, was ist der Sinn und Zweck dieses Buches?

Der Sinn und Zweck ist es wohl, die voreheliche und eheliche Beziehung von Imogene und Wally zu erzählen, wobei hier wenig Besonderes passiert und die Lektüre schnell eintönig wird. Da können auch die Zeichnungen, die zwischen den Kapiteln immer wieder eingestreut sind und beispielsweise die Gesprächsthemen von Imogene und Wally oder auch den Gebrauch eines so genannten „Puzzle-BHs“ zeigen, nichts ändern.

Schade eigentlich, denn die Idee zu diesem Buch ist gut. Ein Roman mit Zeichnungen zwischendrin – originell und lustig sollte er sein, doch lustig ist er nicht. Und meine Begeisterung für das angeblich Originelle – die Zeichnungen – wird durch die irgendwann nervenden kurzen Kapitel und die langweilige Handlung während des Lesens im Keim erstickt.

Die Autorin bringt sich immer wieder als „Patty“ in die Handlung ein. Es dauerte einige Zeit, bis ich das begriffen hatte. Dass die Autorin im Geschehen erscheint, finde ich unnötig.

Mein Fazit

„Zurück auf Glück“ ist ein sich hinziehender Roman über die Beziehung zwischen Imogene und Wally aus New York. Er ist in 618 kurze Kapitel unterteilt. Spannend ist er nicht.

Wegen all dieser Kritikpunkte vergebe ich zwei von fünf Sternen und keine Leseempfehlung.

BildP.S.: Dieser Bericht wird noch bei Ciao.de erscheinen – und wurde in verkürzter Form auch bei Vorablesen.de unter „adel69“ veröffentlicht. Ich plane, Rezensionen über dieses Buch auch bei weiteren Händlerplattformen zu posten.

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(Rezi von Adelheid) Im Tal der Tausend Augen

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Die „echten Helden“ sind wieder da! Die „echten Helden“ – das ist eine Kinderbuchserie der Autorin Tina Zang, von der ich jetzt den dritten Band gelesen habe. Das Buch wurde mir zum Lesen ausgeliehen:

Im Tal der Tausend Augen

Autorin: Tina Zang

Verlag: ars-edition

Preis: 9,95 Euro

Seitenzahl: 144 Seiten

Einbandart: Hardcover

Erscheinungsdatum in Deutschland: 8. Juni 2011

ISBN-Nummer: 978-3760765433

Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 8 bis 10 Jahre

Über Tina Zang

Tina Zang ist ein Pseudonym der Schriftstellerin Christine Spindler. Sie ist Jahrgang 1960 und wuchs in Backnang (Baden-Württemberg) auf. Nach dem Schulabschluss studierte sie einige Semester in Heidelberg und schloss anschließend eine Fremdsprachenausbildung ab.

Vor ihrer Karriere als freiberufliche Autorin arbeitete sie in einem Übersetzungsbüro. Sie lebt in ländlicher Umgebung und verfasst unter dem Pseudonym Tina Zang Kinderbücher. Unter ihrem Namen Christine Spindler verfasst sie Krimis für Erwachsene.

Unter einem weiteren Pseudonym – nämlich Kris Benedikt – verwirklicht sie andere schriftstellerische Projekte (Quelle: Homepage der Autorin – http://www.christinespindler.de).

Leseprobe

Auf der Webseite des Verlags, unter folgendem Link, kann man in dem Buch blättern –  also einige Seiten lesen und die Illustrationen betrachten:

http://www.bic-media.com/dmrs/widget.do?arrowTeaser=yes&clickTeaser=no&buttonOrder=book&metadata=no&download=no&layout=singlepage&layoutPopUp=doublepage&showTitle=no&showTitleInPopUp=yes&showTAFButton=yes&socialSelfBackLink=yes&isbn=9783760765433

Echte Helden und ein Drache – oder: die Handlung

Die „echten Helden“ aus den Büchern „Im Labyrinth der Silberspinnen“ und „In den Fängen“ des roten Sheriffs“ treffen sich hier zu ihrem dritten Abenteuer. Nämlich Henni, Paul, Tom, Arne und Ulli. Diesmal ist der australische Schäferhund Ringo nicht dabei – denn er wird von einem Fernsehteam gefilmt. Er leidet nämlich an Narkolepsie. Das bedeutet, dass er immer einschläft, wenn er erschrickt. „Narkolepsie“ – das ist auch ein interessantes Thema für eine Fernsehreportage. Deswegen ist ein Kamerateam da unter der Leitung der ehemaligen „Wetterfee“ Wilma.

Henni, Paul, Tom, Arne und Ulli besuchen einen Friedhof. Dort sind merkwürdige „Vorgänge“ auf einem Grabstein passiert. Auf dem Grabstein der Familie Dragomir finden sich auf einmal rätselhafte Zeichen – die immer wieder auftauchen, wenn man sie entfernt hat. Woher kommen diese Zeichen und welches Geheimnis steckt dahinter?

Wenig später befinden sich die fünf Freunde in einem Gang und in einem neuen Abenteuer. Sie sind in einem Dorf mit Holzhäusern, das sie noch nie gesehen haben. Nein, das ist nicht ihr Wohnort Ruckheim – aber was ist es dann? Der Ort heißt Foggingen. Es gibt einen Drachen dort, der eigentlich für das Wetter zuständig ist. Im Moment ist er jedoch gefangen und kann das Wetter nicht beeinflussen. Das gefällt nicht nur den Bewohnern Foggingens nicht, sondern auch der regierenden Königsfamilie.

Die „echten Helden“ lernen den Drachen kennen und auch seinen „Drachenputzer“, namens Viggo. Als Ritter ohne Pferd bekommen sie die Bezeichnung „Ritter Ohnepferd“ und versuchen, wie sie das Problem mit dem gefangenen Drachen und dem Wetter für Foggingen lösen können…

Aufmachung des Buches

Die Aufmachung der Bände 1 und 2 der Echte-Helden-Serie hat mir schon sehr gefallen – und auch bei Band 3 „Im Tal der Tausend Augen“ ist es nicht anders. Dieses Buch ist sehr schön gestaltet. Der Hardcovereinband ist bunt, er glänzt und wirkt somit hochwertig.

Im Buch selbst gibt es Schwarz-Weiß-Zeichnungen, mit Kohlestift oder Bleistift liebevoll angefertigt von Alexander von Knorre. Die Zeichungen passen zur Handlung. So sehe ich beispielsweise witzige Zeichnungen, die Wilma zeigen. Wilma, die Dame, unter deren Leitung die Reportage mit Ringo entstehen soll.

Außerdem sieht man Bilder des Drachens, der fünf Freunde, Bilder des Hundes, der Bewohner von Foggingen und viele andere mehr. Vieles ist witzig in Szene gesetzt und erinnert mich vom Zeichenstil an die Comics mit Fix und Foxi. So sehe ich zum Beispiel die fünf Freunde, als sie in Foggingen von einem Eselskarren mitgenommen werden.

Und wenn die fünf Freunde in einem dunklen Wald sind, ist der Hintergrund der Seiten des Kapitels „Im Tal der Tausend Augen“ auf einmal grau – die Buchstaben sind nach wie vor schwarz. Ich rate, gerade dieses Kapitel bei gutem Licht oder guten Tageslichtverhältnissen zu lesen – und nicht bei Dämmerlicht. Das könnte anstrengend für die Augen werden, wenn man die Schrift (schwarze Buchstaben) auf grauem Grund erkennen will.

Helden und Drachen – oder: meine Lese-Erfahrungen

Wann ist man heutzutage eigentlich ein Held? Ich habe dieses Thema vor ungefähr einem Jahr mit einem meiner (damaligen) Nachhilfeschüler – einem Abiturienten – diskutiert. Das Thema „Helden“ war tatsächlich schon Thema in der Deutsch-Abiturprüfung in Baden-Württemberg. Der erwähnte Schüler versuchte, nach unserer Diskussion einen Aufsatz zu diesem Thema zu verfassen.

Im Mittelalter beispielsweise waren „Helden“ Personen, die in Kriegen gekämpft hatten. Und schon immer waren „Helden“ auch Personen, die andere Menschen aus Gefahren retteten. Heutzutage sind „Helden“ auch Personen, die sich trauen, bei Casting-Shows aufzutreten. Ob sie die Casting-Shows gewinnen, ist für viele zweitrangig. Hauptsache ist, teilgenommen zu haben. Und für viele ist man auf einmal zum „Helden“ geworden.

Dieses Aufsatzthema zum Thema „Helden im Wandel der Zeiten“ kam mir wieder in den Sinn, als ich das dritte Abenteuer aus der „Echten-Helden-Serie“ von Tina Zang las. Warum bezeichnet sie und der Verlag die fünf Jungen, die in dem Buch vorkommen, als „Helden“? Sie sind deswegen Helden, weil sie Abenteuer erleben und bestehen müssen. Abenteuer, die andere Kinder nicht erleben.

Dieses Mal treffen sie einen Drachen. Wer trifft schon einen Drachen? Einen Drachen habe ich nicht mal in Hong Kong getroffen, obwohl die Chinesen dort überzeugt davon sind, dass Drachen existieren.

Die „echten Helden“ aus Tina Zangs Buch treffen einen Drachen, und Hund Ringo ist diesmal nicht dabei. Das finde ich gut. Denn seine Anwesenheit könnte einen Drachen erschrecken oder gar in Wut bringen.

Die „echten Helden“ wollen den Drachen befreien, denn er ist gefangen. Anschließend möchten sie wieder heil von Foggingen in ihren Wohnort Ruckheim zu ihren Familien gelangen. Ob ihnen das gelingen wird und wie ihnen das gelingen wird? Genau die Antwort auf diese Frage ist der Grund, warum man das Buch weiterlesen will. Man will wissen, wie alles ausgeht und wie die Autorin die Welt rund um Foggingen beschreibt. Da gibt es nicht nur Drachen, sondern auch einen „Drachenputzer“ und auch eine Königsfamilie. Und natürlich die Bewohner von Foggingen. Das klingt alles sehr märchenhaft, aber auch nach Fantasy.

Dank der großen Schrift und der vielen Bilder kann man das Buch innerhalb von einer bis zwei Stunden durchlesen. Eine Augenweide sind – wie auch schon bei den vorhergehenden Bänden dieser Reihe – die Zeichnungen von Alexander von Knorre. Es macht einfach Spaß, diese zu betrachten.

Die Geschichte mit dem Drachen ist kurzweilig, witzig und zum großen Teil mitreißend. Einen Ich-Erzähler gibt es nicht. Die Erzählperspektive ist der auktoriale Erzähler. Die „echten Helden“ fallen durch ihre Dialoge auf – umgangssprachliche Dialoge. Auf Ausdrücke, wie „mach hinne!“ (auf Hochdeutsch heißt das: „beeile dich!“) und „hupps!“ (das ist ein Ausruf des Erstaunens) sollte man also bei der Lektüre gefasst sein.

Mein Fazit

„Im Tal der Tausend Augen“ ist der dritte Band der „Echten-Helden-Reihe“, der mir gut gefallen hat, da er witzig und zum großen Teil spannend geschrieben ist. Die Zeichnungen passen zu dem Buch, sie sind pfiffig und ansprechend.

Auch das vom Verlag empfohlene Lesealter für Kinder von 8 bis 10 Jahren finde ich angemessen. Ich würde das Buch Jungen empfehlen. Die fünf Freunde in dem Buch sind circa zehn Jahre alt – und viele Jungs können sich sicherlich mit ihnen identifizieren.

Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

BildP.S.: Diese Rezension wird noch bei Ciao.de unter meinem Nicknamen „Sydneysider47“ erscheinen.

{Rezension} Schmetterlingsgeschichten – The White Edition: Chronik II – Rock ’n‘ Roll von Alexander Ruth

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Produktinformation

Autor: Alexander Ruth  
Titel: Schmetterlingsgeschichten – Chronik 2 – Rock´n´Roll  
Verlag: Books on Demand
Erschienen: 11. März 2010
ISBN-10: 3839164265
ISBN-13: 978-3839164266  
Seiten: 236 Seiten  
Einband: Taschenbuch  
Serie: Schmetterlingsgeschichten – Chronik 2  
Preis: 13,90 Euro

Klappentext

Gerade erst sind die jungen Ritter der Erde aufgewacht – schon kommen die nächsten Abenteuer: Sebastian ist mit Lehrer Jens aufgebrochen, um seine Ausbildung in der geheimen Stadt Orso anzutreten, während Elitesoldatin Sarah die Koordination der Erde übernommen hat. Dabei muss sich die Ritterin der Blauen Rose auf eine spannende Suche machen. Unterstützung holt sich die Kriegerin von der „Spezialtruppe“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Form von Professorin Ursula Nadel und Professor Kuhte.Doch was hat es mit dem Jahr 1288 auf sich? Warum verschlägt es die Gruppe aus Meerbusch und Düsseldorf dabei nach Rom? Und wer sind Sir Virgil of Camboricum und Schmetterlingsmacho Johnny?Vieles mehr ist jetzt im zweiten Teil der Schmetterlingsgeschichten zu erfahren. Niedergeschrieben von Stephanus, dem Chronisten der Erde, der auch diesmal wieder auf seine fröhlich plappernden Quellen bauen kann.Und sogar noch auf viele mehr denn das Erwachen hat ja gerade erst begonnen Schmetterlingsgeschichten sind hautnahe und lebensechte Abenteuer für Mädels und Jungs, die bereits heute wissen, dass sie mehr sind, als es ihnen ihre Eltern und Lehrer erzählen

 

Meine Meinung

Überall auf der Erde und auf anderen Planeten erwchen die Ritter. Mit ihnen natürlich auch die Schmetterlinge.

Hier in Band 2 der Serie macht Sebastian (Samis) meiner Meinung nach die größte Verwandlung durch. Mehr und mehr kommt der Ritter Samis durch und Sebastian entdeckt immer neue Kräfte an sich und zu was er fähig ist.
Auch seine Schwester Julia finde ich in diesem Band als sehr gelungen. Julia, zwar ein „normaler“ Mensch, hilft den Rittern bei der Koordination auf der Erde. Sie wird Chief Operator Earth und ist mir total sympatisch.
Sarah (Gwendoline) hat einen Auftrag, sie muss sich auf die Suche nach einer Schrift machen, bekommt dabei Unterstützung von zwei Professoren der Düsseldorfer Uni. Sarah konnte mich in dem Band nicht wirklich überzeugen, irgendwie fehlte mir ihre taffe Art und Weise.
Ebenso war sehr blass der Ritter Xamorphus – Jens. Er ist mit Sebastian auf Mission, aber neben Sebastian verblasste seine Figur völlig – ich hoffe, dass er im folgenden Band wieder greifbarer wird.

Dann gibt es natürlich auch neue Protagonisten, wo mir am besten der Schmetterling Jonny gefallen hat, er ist einfach klasse – dieser Rock´n´Roller! Und natürlich auch sein Ritter Jack – die beiden passen einfach zusammen, wie der Deckel auf den Topf 🙂

Ebenfalls begeistert war ich von den neuen Protagonisten Cassandra und Chester. Beide sind auf der Flucht vor den Troopers der Union, denn die haben ihren Planeten wieder eingenommen, nachdem sie rebelliert haben – gegen die Union!
Während sie auf der Flucht sind, wird Cassandra vom alten Schmetterling Wansul gefunden. Wansul ist einfach klasse! Ich bin gespannt, was er noch so alles ausheckt!

Und natürlich gibt es auch wieder den ultimativ „Bösen“ Protagonisten – hier in Gestalt des Vorsitzenden der Union: Claudius Brutus Drachus. Durch und durch Böse! Er geht sprichwörtlich über Leichen und will wirklich alle Planten Untertan machen!

Dieser 2.Band der Schmetterlingsgeschichten war für mich um vieles besser, als Band 1 – wobei auch der erste Band gut war!
Aber hier war alles viel gereifter, spannender – und – oh Schreck – das Ende einfach nur schrecklich!!! Was für ein Cliffhanger! Man darf wirklich auf den ditten Band gespannt sein!

Von der ersten bis zur letzten Seite fand ich die Geschichte spannend und durch und durch stimmig!

Timeless von Alexandra Monir

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Autor: Monir, Alexandra
Titel: Timeless
Originaltitel: Timeless
Verlag: Heyne
Erschienen: 18. Juni 2012
ISBN-10: 3453267583
ISBN-13: 978-3453267589
Seiten: 351 Seiten
Einband: Hardcover
Serie: Time-Reihe Band 1
Empfohlenes Alter: 14-16 Jahre
Preis: 14,99 Euro

Klappentext

Nacht für Nacht hat die 16-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit… 

 

Meine Meinung

Als Micheles Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt, muss die 17jährige zu ihren Großeltern nach New York. Dort ist der Empfang eher unterkühlt, die Großeltern sagan zwar, sie haben Michele gerne da, aber irgendwie hat Michele das Gefühl, nicht so ganz willkommen zu sein.

In den Sachen ihrer Mutter findet sie unter anderem einen Schlüssel – dieser ermöglicht es ihr, in der zeit zu reisen….und schon ist sie im Haus ihrer Großeltern, allerdings nicht mehr im Jahr 2010, sonder 1910.

Nun beginnen spannende Tage, Michele lernt durch die Zeitreisen ihre Familie genau kennen, und natürlich Philip Walker. Und sie verliebt sich in ihn.
Aber wie sollen die beiden je zusammen sein können???

Ein wirklich spannender Zeitreise Roman, nicht nur für Jugendliche. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert und habe mit Michele mitgelitten und mich ebenso mit ihr gefreut.
Der Autorin ist hier ein kleines Meisterstück gelungen, mit richtig sympatischen Protagonisten und einer wunderschön beschriebenen Umgebung. Auch der geschichtliche Teil war sehr interessant, so lernte man New York in den verschiedenen Jahren / Jahrzehnten kennen und ich war fasziniert davon.
Besonders ist mir Micheles Ausflug mit der Klasse in erinnerung geblieben.

Dieser erste Band macht mich nun neugierig auf Band 2, denn ein kleiner Cliffhanger blieb bestehen.
Schade, dass ich nun immer noch 3 Monate auf erscheinen des 2.Bandes warten muss.

Hexe Lilli und der geheimnisvolle Flaschengeist Suki (Kinderbuch)

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Autor: Knister
Titel: Hexe Lilli und der geheimnisvolle Flaschengeist Suki
Originaltitel:
Verlag: Arena
Erschienen: Juli 2011
ISBN-10:3401700995
ISBN-13: 978-3401700991
Seiten: 56
Einband: Gebundene Ausgabe
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 – 8 Jahre
Preis: 7,50€

Kurzbeschreibung:

 

Lilli ist empört! Der Ponyhof soll abgerissen werden. Wie kann man so etwas nur zulassen? Doch Lillis kleiner Bruder Leon macht sich auch so seine Gedanken: Was ist mit der geheimnisvollen Flasche in Lillis Zimmer? Wohnt darin etwa eine Flaschenfee? Vielleicht kann sie ja Wünsche erfüllen. Und gaaanz vielleicht sogar den Ponyhof retten? Mal sehen …

Meine Meinung

In diesem Band muss der Reiterhof gerettet werden, auf den Lilli immer geht.

Leon findet eine Flasche in Lillis Zimmer und denkt sich, da könnte doch ein Flaschengeist drin sein, denn vorher hatten die beiden sich über Flaschengeister unterhalten und die Mama sagte, Flaschengeister ruft man durch reiben an de Flasche.
Also reibt Leon mal kräftig – und zawusch… steht vor Leon der Flaschengeist Suki.
Natürlich hat Leon auch gleich tolle Wünsche, die Suki auch umgehend erfüllt.
Aber dann muss er Lilli und dem  Reiterhof helfen und er hat da so eine Idee….

Auch dieses Buch hat uns wie alle anderen sehr gut gefallen. Die Geschichte ist richtig schön Kindgerecht geschrieben, auch meine 4jährige Tochter hat (das meiste) verstanden.
Sie fragt und wir erklären, ich denke, die Hexe Lilli Bücher verstehen auch aufgeweckte jüngere Kinder.

Und auch hier muss ich ein großes Lob an die Illustrationen machen. Birgit Rieber hat auch in diesem Buch wieder große Arbeit geleistet und die Bilder sind wieder wunderschön und sprechen so auch für sich – noch ein Pluspunkt!

Fazit

Dieses wie auch die anderen Hexe Lilli Bücher kann ich nur empfehlen. Und mit 6 Jahren – wie vom Verlag empfohlen – sind sie auf jeden fall total verständlich!

Liebe auf leisen Sohlen von Emilia Licht

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 308 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1481889958
  • ISBN-13: 978-1481889957
  • 8,98 €

 Klappentext

LIEBE AUF LEISEN SOHLEN Powerfrau Josina „Josi“ Hollenstein leitet das Familienhotel Anna Karolina in Dresden. Knallhart, unnahbar und perfektionistisch. Ihre schrullige Schwiegermutter hingegen möchte das Haus und vor allem Josi mit mehr Liebe füllen, während die pubertierenden Kinder ihr das Leben schwer machen und Ehemann David sie immer öfter wie eine Fremde anschaut. Völlig zurecht fragt sich Josi, wo eigentlich die Romantik in ihrer Ehe geblieben ist und greift zu ungewöhnlichen Mitteln … Karriere oder Liebe? Keine Frage: Beides! Ein wunderschöner Roman über den Spagat zwischen beruflicher Entfaltung und der Sehnsucht nach Romantik. 

Meine Meinung

Josi hat ihr Leben eigentlich voll im Griff: Sie leitet angagiert ihr kleines Hotel Anna Karolina, managt nebenher noch den haushalt und versucht auch noch die Probleme der beiden pupertierenden Kinder in den Griff zu bekommen. Ausserdem macht ihre Schwiegermutter ihr so manches mal das leben nicht einfacher, weil die findet, Josi sollte viel romantischer sein, und vor allem mehr Frau: in ihren Augen nicht so viel Beruf – mehr Frau zu Hause.
Josi kann das gar nicht verstehen, ist sie doch gerne Geschäftsfreu und leitet ihr Hotel in allen Belangen!

Trotzdem zweifelt Josi, ihr Ehemann David scheint sie gar nicht mehr wirklich zu sehen, immer weniger werden die kleinen Zärtlichkeiten und Romantik ist schon längst vorbei.

Da plant Josi für sich und David ein Wochenende zu zweit zu ihrem 20.Hochzeitstag. Weil sie nichts verraten will, ist sie immer öfters verschwunden, was auch der Schwiegermutter auffällt und Josi fragt. Aber Josi verrät nichts, klar, Schwiegermutter geht zum Sohn und lässt ein paar eigene Kommentare fallen….und dieser kocht vor Eifersucht!

Es ist ein toller Roman, in dem auch ich mich immer mal wiederfinden konnte, und ich musste hin und wieder schmunzeln, weil es einfach so gut geschrieben ist!
Der Roman spielt in Dresden und das fand ich wunderbar, denn viele der Orte kannte ich und das machte das Buch für mich noch interessanter und bei meinem nächsten Besuch in Dresden werde ich einige Orte mit anderen Augen sehen.

Josi ist eine sehr sympatische Frau, die wirklich versucht, Beruf, Haushalt und Kinder unter einem Hut zu bringen. Jeden, dem es ebenso geht, weiss wie schwer das ist. Und Josi macht das eigentlich wirklich gut.
Aber noch witziger fand ich Josis Freundin Ulrike. Diese probiert die Männer aus bis sie den richtigen gefunden hat und hat für Josi immer einen guten Spruch. Sie macht Josi auch den Vorschlag, sich entführen zu lassen, damit ihr Mann aufmerksamer wird und ihr zur Hilfe eilt. Natürlich ist das nur ein Witz, aber was macht Josi daraus?

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und lässt sich flüssig lesen. Es macht einfach Lust auf mehr – als Emilia Licht – bitte mehr davon!

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{Rezension} Hexe Lilli und der pirat in der Badewanne (Kinderbuch)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag Gmbh; Auflage: 1. Aufl. 2008 (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401093681
  • ISBN-13: 978-3401093680
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 6 Jahren

Klappentext

„Klabauterpups und Haifischgrütze!“ Eigentlich wollte Hexe Lilli nur Leons Spielzeugpiraten etwas größer zaubern und jetzt sitzt – Zawusch! – mit einem Mal ein echter Piratenjunge bei Leon in der Badewanne. Und zwar nicht irgendeiner, sondern der Sohn des gefürchteten Kapitän Bartbacke. Und dessen Papagei kreist durch die Wohnung und schreit schlimme Schimpfwörter. Au backe!

Meine Meinung

Lilli kommt im strömenden regen mit dem Fahrrad nach hause und stellt fest, sie hat ihren Schlüssel vergessen. Zu Hause macht auch nach mehrmaligen klingeln und klopfen keiner auf. Lilli ist sauer und muss zur Nachbarin den Ersatzschlüssel holen.
Als sie dann in die Wohnung kommt, hört sie Leon in der Badewanne – dort spielt er Pirat auf hoher See. Lilli ist begeistert – wollte sie doch eh ein warmes Bad nehmen. Sie springt zu Leon in die Wanne und hext einen Piratenpapagei herbei!
Das kann lustig werden und wird es auch. Allerlei Schabernack geschieht und die Nachbarin kommt natürlich auch noch um zu schauen, was da los ist.

Und auch dieses Buch ist wieder ein typisches Hexe Lilli Buch – wir haben gelacht und hatten viel Spaß mit Lilli und dem Papagei!
Das Buch (für Erstleser geeignet) ist so wundervoll kindgerecht geschrieben, dass es auch meine Kleine 4jährige Tochter zum Großteil verstanden hat. Und meine Große 9jährige Tochter ist wie eh und je von Knisters Hexe Lilli begeistert.

Wie immer ein wundervolles Erlebnis – Hexe Lilli muss man einfach kennen und lieben!
Und auch hier wieder wunderschöne Illustrationen, die einfach nur Spaß machen und schon für sich sprechen!

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