(Rezi von Adelheid) Michelle Schrenk – Kein Himmel ohne Sterne – oder: Einfache Liebesgeschichte für zwischendurch

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Liebe Leserinnen und Leser,

beim Surfen bei Amazon.de stieß ich vor einigen Jahren auf das Buch

Kein Himmel ohne Sterne der deutschen Autorin Michelle Schrenk.

Ich wollte einfach mal sehen, wie ein Buch, das über Amazon.de in Eigenregie auf den Markt gebracht wurde, aussieht.

Das Cover ist wunderbar – aber wie ist der Inhalt?

Ich habe das Buch gelesen – und hier ist meine Rezension.

Kurze Informationen zu dem Buch:

Erscheinungsdatum:  15. März 2017

Verlag: Independently published über Amazon.de

Seitenzahl: 196 Seiten

ISBN-Nummer: 978-1520830025

Über die Autorin Michelle Schrenk:

Michelle Schrenk ist Jahrgang 1983. Sie liebt es zu träumen und hasst es, Zwiebeln zu schneiden.
Schon immer hat sie sich dem Erfinden von Geschichten gewidmet und bereits im Grundschulalter damit angefangen, sie aufzuschreiben. Mit ihren gefühlvollen Liebesromanen, dem Mutmachbuch »Die Suche nach dem verlorenen Stern« sowie drei Kinderbüchern hat sie sich nun ihren Traum vom Schreiben erfüllt. Nahezu jeder ihrer Titel war in dem Amazon Top 100 vertreten, ihr herzerwärmender Roman »Kein Himmel ohne Sterne« sogar zehn Monate lang ohne Unterbrechung.
Sie ist überzeugt, dass es viele Wege zum Glück gibt, und hofft, ihren Lesern mit ihren Büchern ein wenig davon zu schenken. (Quelle: Amazon.de)

Leseprobe:

Bei Amazon.de ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken.

Worum geht es?

Emma Morgen lebt seit drei Jahren in Berlin. Überstürzt hat sie ihre Heimat Nürnberg verlassen – und damit ihre große Liebe Jannik. Sie hat sich in Berlin ein neues Leben aufgebaut – und als ihr Freund Alex sie heiraten will, wird ihr klar, dass sie in Nürnberg erst einmal ihre Vergangenheit mit Jannik klären muss.

Spontan fährt sie nach Nürnberg, trifft Jannik – und alte Gefühle für ihn flammen wieder auf.

Meine Meinung:

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Durch die Erzählung im Präsens, die große Schrift und die vielen Dialoge lässt es sich schnell lesen.

Dabei dürfen die Leser keine große Literatur erwarten. Die Sätze sind einfach, aber die Gefühle kurz und mitreißend beschrieben. Man kann sich also gut in Emma und ihre Gefühle hineinversetzen.

Als Leser will man wissen, warum Emma Nürnberg so plötzlich verlassen musste und den Kontakt zu Jannik auf Eis legte. In mancher Hinsicht fand ich Emma sehr naiv. Sie muss sich doch nicht wundern, dass  Jannik in der Zwischenzeit neue Freundinnen hatte und noch hat. Warum soll er drei Jahre auf sie warten, wenn sie sich nicht einmal meldet?

Dasselbe gilt auch für Emmas gute Freundin Amelie, zu der Emma ebenfalls den Kontakt abbrach, als sie nach Berlin zog – die aber in Nürnberg auch wieder für sie da ist.

Mein Fazit:

Wer eine schnell zu lesende Liebesgeschichte haben möchte, in der einige Konflikte vorkommen, kann zu „Kein Himmel ohne Sterne“ greifen. Ich habe mein Buch unterdessen bei einer Tauschbörse vertauscht. Ruck-zuck war es weg! Erstaunlich!

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 1:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 2:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/15/erfahrungsbericht-ueber-books-on-demand-bod-teil-2-wie-kam-ich-auf-die-idee-buecher-bei-bod-zu-veroeffentlichen-wie-veroeffentlicht-man-am-besten-dort-als-autor-oder-als-ver/

Erfahrungsbericht über einen Film über das Leben in Nordkorea:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/01/ein-film-ueber-das-leben-in-nordkorea-meine-brueder-und-schwestern-im-norden/

Erfahrungsbericht über ein Handy aus Schokolade:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/09/12/ein-geschenk-fuer-leute-die-kein-smartphone-haben-wollen-aber-schokolade-moegen/

Erfahrungsbericht über den regionalen Postdienstleister REGIO-MAIL:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/04/16/ist-regio-mail-eine-gute-alternative-zur-deutschen-post/

Erfahrungsbericht über ein Konzert des Sängers Kieran Halpin:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2019/02/12/ein-konzert-des-irischen-rockpoeten-kieran-halpin-ist-einen-besuch-wert-leider-ist-das-konzert-am-17-02-2019-schon-ausverkauft-und-ich-kann-es-nicht-besuchen/

Erfahrungsbericht zu einem Lippenpflegestift von AVEO (Eigenmarke von Drogeriemarkt „Müller“):

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/01/angenehm-und-pflegend-der-aveo-lippenpflegestift-intensive-repair/

Rezension zu dem Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/08/rezi-von-adelheid-chloe-benjamin-die-unsterblichen/

Rezension zu dem Buch „Blätterrauschen weit weg“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/11/21/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-blaetterrauschen-weit-weg/

Rezension zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/12/24/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-naechster-halt-sydney-harbour-bridge/

Rezension zu dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2018/04/01/rezi-von-adelheid-abby-fabiaschi-fuer-immer-ist-die-laengste-zeit/

Rezension zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/23/rezi-von-adelheid-gayle-forman-manchmal-musst-du-einfach-leben/

Erfahrungsbericht zu dem Alverde-Duschgel „Grapefruit-Bambus“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/15/die-alverde-pflegedusche-grapefruit-bambus-ist-eine-fruchtige-dusche/

Erfahrungsbericht zu dem Lacura-Duschgel „Wunderblume“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/26/%ef%bb%bfdas-verwoehnende-duschgel-lacura-naturals-wunderblume-ist-eine-wohlfuehldusche/

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/21/isana-duschgel-frangipani-man-fuehlt-sich-sauber-aber-die-inhaltsstoffe-koennten-besser-sein/

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/18/air-malta-eine-gute-und-zuverlaessige-fluggesellschaft/

Erfahrungsbericht zu Zeltkirchen:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/08/01/zeltkirche-beobachtungen-und-erfahrungen/

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/03/24/erster-blogbeitrag/

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/29/noch-mehr-neue-buecher-eine-veranstaltung-der-vhs-in-der-buecherei-boek-in-lauffen-am-neckar-am-16-11-2018/

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/27/ratskeller-in-heilbronn-manchmal-kann-es-vorkommen-dass-der-gast-kein-getraenk-bekommt/

(Rezi von Adelheid) Amanda Prowse: Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

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Eigentlich wollte ich keine Bücher mehr lesen, in denen die Krankheit Krebs eine dominante Rolle spielt. Aber als ich den Roman
Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel von Amanda Prowse
in einem Wühltisch mit preisreduzierten Büchern fand, habe ich das
Buch gekauft. Und einige Tage später habe ich es gelesen.

Informationen zu diesem Buch
Erscheinungsdatum in Deutschland: 19. Oktober 2015
Verlag: Piper
ISBN-Nummer: 978-3492307833
Seitenzahl: 384 Seiten

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen
Buchhandel 9,99 Euro. Ich habe ein preisreduziertes Mängelexemplar
vor mir, das am hinteren Cover etwas beschädigt ist. Das ist der Grund,
warum ich das Buch für 3,99 Euro bekommen konnte.  

Über die Autorin Amanda Prowse
Amanda Prowse ist eine britische Autorin. Ihr Ziel ist es, Geschichten zu
schreiben, die mitten aus dem Leben kommen und ihre Leser/-innen zu
Tränen rühren können.  

Poppy leidet an Krebs – oder: die Handlung
Poppy Cricket ist in ihrem Leben dort angekommen, wovon sie schon
während einer Kindheit unter ihrer lieblosen Mutter träumte: Ihr Mann
Martin liebt sie, und die beiden Kinder Peg und Max sind gesund und
entwickeln sich gut. Und deswegen ist Poppy glücklich.

Poppy ist 32 Jahre alt, als sie beim Duschen einen Knoten in ihrer Brust
entdeckt. Untersuchungen zeigen schnell: Sie hat Krebs. Poppy ist gewillt, wieder gesund zu werden. Chemotherapien und Medikamente sollen
helfen. Doch der Kampf gegen den Krebs erweist sich als sehr schwierig. Außerdem: Wie bringt man solch eine schlechte Nachricht Leuten bei, die man liebt? Sie erzählt ihrem Mann, Verwandten und engen Freunden
von ihrer Krankheit. Einer sehr schweren Krankheit, die nicht nur sie,
sondern alle Menschen verändert, die mit ihr (Poppy) zu tun haben…  

Schreibstil/Schreibperspektive
Das Buch ist vorwiegend aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Nur im Prolog –
dem ersten Kapitel also – tritt Poppy als Ich-Erzählerin auf.

Das Buch lässt sich leicht lesen, da es viele Dialoge beinhaltet.
Außerdem finde ich die Handlung interessant und mitreißend.

Meine Meinung
In den ersten Kapiteln fiel mir das Buch immer wieder auf die Nerven. Es wurde – für meinen Geschmack – zu viel geredet. Fast hätte ich das Buch weggelegt. Fast. Aber dann begann das Buch, mich zu packen, mich zu berühren. Und zwar von dem Moment an, an dem Poppy den Knoten entdeckte. Poppy wurde mir auf einmal überaus sympathisch und
liebenswert und ich wünschte nach jeder Seite, die ich las, dass sie den
Krebs überwinden möge. Und ich verstand auch, warum in den ersten Kapiteln so viel geredet wurde. Hier wurde die heile Welt aufgezeigt, die Unbeschwertheit, in der Poppy und ihre Familie lebten. Sie plauderten, lachten, hatten Spaß.
Als Poppy schwer krank wurde, wurde nicht nur ihr Leben radikal
verändert, sondern auch das Leben ihres Mannes, ihrer Kinder, der
Nachbarin und Freundin Jo und einiger anderer Menschen.
Beispielsweise Simons Leben – ein Onkel, der mit Poppy Kontakt
aufnahm und den Poppy lange Zeit nicht kannte.
Die Autorin lässt Poppy durch viele Tiefen gehen. Die Ärzte sagen ihr
gleich, wie es um sie steht. Und ich wurde bei der Lektüre oft daran
erinnert, wie es meiner Schwester S. ging, als sie gegen den Krebs
kämpfte. Zwischen dem, was Poppy erlebte, und dem, was meine
Schwester S. erlebte, gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten. Und das zeigt mir, dass die Autorin keine heile Welt beschreibt, sondern Situationen,
wie sie wirklich passieren, wenn jemand Krebs hat.
Die Autorin erspart den Lesern lange Schilderungen über
Chemotherapien und Entnahmen von Gewebeproben oder Operationen.
Ihr Augenmerk liegt darauf, wie eine Krebskrankheit verlaufen kann und wie der Krebs Kranke und auch deren Umwelt beeinflusst. Poppy leidet nicht nur Schmerzen, sie verändert sich auch optisch. So sehr, dass
Menschen, die sie schon Monate nicht mehr gesehen haben, ziemlich
geschockt reagieren. Haare fallen aus, Knochen treten hervor und so
weiter.
Martin muss akzeptieren, dass seine Frau schwer krank ist. Und das fällt
ihm nicht leicht. Er kämpft einen inneren Kampf, er wird zornig, er wird traurig. All das habe ich gelesen – und ich fand und finde es authentisch. Man sieht, wie eine Person, die Krebs hat, leidet, und als Angehöriger
oder Ehepartner oder Freund kann meistens nur zusehen. Das ist
frustrierend!
Dieses Buch macht traurig. Poppy erlebt nicht nur grauenhafte Momente, sondern es gibt ebenso schöne Szenen in dem Buch.
Der Schluss ist in gewisser Hinsicht vorhersehbar, jedoch gibt es zum
Glück ebenfalls Überraschungen.
Mir hat mir das Buch gefallen. Die Handlung konnte mich mitreißen. Die Hauptfigur Poppy ist sehr sympathisch und liebenswert.
Auch ihre Tochter Peg fand ich sehr überzeugend. Sie will wissen, was
ihre Mutter hat, welcher „Bazillus“ (so nennt sie es) im Körper ihrer
Mutter wütet.
Martin ist eher eine Nebenfigur, aber ich verstehe als Leserin viele
Verhaltensweisen, die er an den Tag legt. Weiterhin wuchsen mir die
meisten Nebenfiguren schnell ans Herz – Claudia beispielsweise und
auch Jo, die Nachbarin.
Die Handlung ist plausibel und die Personen sind liebenswert und
authentisch.
Als Kritikpunkte sehe ich nur einige Längen – also Handlungsstränge, die mir zu ausführlich waren.  

Mein Fazit
Das Buch „Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel“ hat mich bewegt. Die Lektüre konnte mich packen – denn ich entdeckte auch einige
Parallelen zu Ereignissen, die ich bereits selbst als Angehörige einer
krebskranken Person erleben musste.
Die Charaktere in dem Buch sind meistens liebenswert.
Als einzigen Kritikpunkt sehe ich diverse langatmige Handlungsstränge. Ich vergebe diesem Buch vier von fünf Sternen und eine
Leseempfehlung. Meiner Meinung nach ist es eher ein Frauenbuch.  

(Rezi von Adelheid) Pam Hillman: Das Haus hinter den Magnolienblüten

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein christlicher Liebesroman – gibt es das?

Ja, klar, das gibt es! Ich hatte nur bis vor einigen Wochen noch keinen gelesen. Ich lese gerne christliche Bücher – auch vom Brunnen-Verlag. Das sind aber eher Sachbücher über Glaubensthemen oder Biographien oder auch Romane, die mehr oder weniger mit dem Thema „Glauben“ etwas zu tun haben.

Vor kurzem habe ich folgendes Buch gelesen:

Das Haus hinter den Magnolienblüten von Pam Hillman.

Hier soll es sich um einen christlichen Liebesroman handeln. Ja, da kann ich teilweise zustimmen. Es ist ein Liebes- und ein Familienroman. Es geht um Geschwister und Verantwortung und darüber, wie man sich ein neues Leben in einem neuen Land, einem neuen Kontinent aufbauen kann. Nicht in heutiger Zeit, sondern vor Jahrhunderten.

Dieses Buch ist also auch ein historischer Roman.

Kurze Informationen zu diesem Buch:

Verlag: Brunnen

Seitenzahl: 368 Seiten

ISBN-Nummer: 9783765506079

Erscheinungsdatum: 30.01.2019

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverausgabe erschienen und kostet in Deutschland 17 Euro.

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es einige im Internet. Beispielsweise auf der Homepage des Brunnen-Verlags. Einfach dort nach dem Buch suchen und auf die Option „Leseproben“ gehen.

Worum geht es in diesem Buch?

1772 kommen die Irinnen Kiera Young und ihre Schwestern Amelia und Megan in Natches, Mississippi (Amerika) an. Kiera soll dort mit Pierre Le Bonne verheiratet werden. Ihr Schwager George hat alles arrangiert. Er ist verheiratet mit Charlotte, der Halbschwester der drei Mädchen, und betrachtet seine Schwägerinnen als Leibeigene, über deren Schicksal er bestimmen kann.

Als Kiera, Amelia und Megan auf den Franzosen Pierre Le Bonne treffen, wird schnell klar, dass dieser nicht die Absicht hat, Kiera zu heiraten. Er möchte die drei Mädchen in seinem Bordell für sich arbeiten lassen, als Bezahlung für Spielschulden, die George gemacht hat.

Dass die Young-Schwestern in einer üblen Situation stecken, merkt auch der Ire Quinn O’Shea, der Kiera auf dem Schiff kennen gelernt hat. In einer halsbrecherischen Aktion befreit er zusammen mit zwei anderen Männern Kiera, Amelia und Megan aus dem Bordell. Quinn O’Shea hat die Idee, Kiera und ihre Schwestern mitzunehmen nach Breeze Hill. Das ist die Plantage seines Bruders Connor und dessen Frau Isabella.  Dorthin ist Quinn unterwegs, zusammen mit seinen jüngeren Brüdern Rory und Patrick.

Connor ist nicht besonders glücklich, Kiera und ihre Schwestern bei sich aufzunehmen, denn er kennt ihre Halbschwester Charlotte, mit der er sehr schlechte Erfahrungen machte. Aber er möchte die drei Schwestern auch nicht Pierre Le Bonne überlassen.

Zuerst sind alle sicher auf Breeze Hill – Quinn arbeitet als Schmied, Kiera betätigt sich als Köchin, die auch eine Herberge für Reisende anbieten kann. Und so langsam kommen sich Kiera und Quinn näher, eine Liebe zwischen den beiden ist entfacht, die sich entwickelt. Aber Pierre Le Bonne ist erpicht, Kiera und ihre Schwestern zu finden…

Meine Meinung:

Das aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) verfasste Buch ist sofort mitreißend und interessant. Ich brauche keine lange Einlesezeit, um in die Handlung hineinzukommen. Das Buch vermittelt einen Einblick in das 18. Jahrhundert. Frauen hatten offensichtlich nicht viele Rechte.  Ich war entsetzt zu lesen, wie ein Mann seine Schwägerinnen in ein Bordell „verkaufen“ konnte, um seine Spielschulden zu bezahlen!

Dank der vielen Dialoge und der guten Beschreibungen der Schauplätze konnte ich mir alles beim Lesen sehr gut vorstellen.

Kiera und Quinn und die meisten Hauptpersonen sind sympathisch – und das Leben auf Breeze Hill ist kein Zuckerschlecken, aber jeder versucht, mit den Herausforderungen dort fertig zu werden. Immer wieder gibt es auch Kontakt mit Indianern, die Tauschgeschäfte mit den Siedlern machen.

Pierre Le Bonne ist der Bösewicht, ein absolut unsympathischer Mensch – und man will als Leser wissen, ob er Kiera und ihre Schwestern finden wird und was dann mit ihnen passiert. Weiterhin möchte man wissen, ob es eine gemeinsame Zukunft für Kiera und Quinn geben wird.

Es gibt noch weitere offene Fragen in dem Buch, die mich an der Lektüre hielten – beispielsweise, was mit Reginald Caruthers und seiner Familie passiert.

Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es war schnell und angenehm zu lesen. Der Glaube und ein gewisses Vertrauen an Gott spielen auch immer wieder eine Rolle. Ich vergebe dem Buch fünf von fünf Sternen und empfehle es weiter.

(Rezi von Adelheid) Donna Milner: River

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich einen lesenswerten Familienroman aus Kanada vorstellen:

River

Autorin: Donna Milner

Verlag: Piper, München – im September 2008 wurde das Buch in der deutschen Version als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag veröffentlicht. Es kostete damals 19,90 Euro.

Seitenzahl: 398 Seiten

ISBN-Nr. 978-3-492-05162-0

Schrift/Zeilenabstand: eineinhalbzeilig, die Schrift ist gut lesbar (für mich jedenfalls)

Seit einigen Jahren ist das Buch auch als Taschenbuch erhältlich.

Ein paar Informationen über die Autorin Donna Milner

Donna Milner ist verheiratet und lebt im kanadischen Bundesstaat British Columbia.

„River“ ist ihr erster Roman. Ein weiterer Roman wurde ebenfalls veröffentlicht.

Worum geht es in dem Roman?

Natalie wird im Jahre 2003 von ihrem Bruder Boyer angerufen. Die Mutter liegt im Sterben. Natalie hatte 34 Jahre lang keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie, der Familie Ward, – unterdessen hat sie eine eigene Familie. Auf der Reise zu dem Zuhause ihrer Kindheit und Jugend, zu ihren Brüdern, zu ihrer Mutter lässt sie die Vergangenheit vor ihrem inneren Auge nochmals Revue passieren…

Die Ereignisse, die 1966 begannen – als Natalie, die Ich-Erzählerin des Romans, 14 Jahre alt war. Sie wuchs auf einer Milchfarm in Kanada auf – in der Nähe zur Grenze der USA. Sie lebte in einer wunderbaren, intakten Familie – mit ihren Eltern und ihren drei Brüdern Boyer, Carl und Morgan.

Die Welt war heil für Natalie und ihre Familie – solange, bis Richard „River“ Jordan in das Leben der Familie trat. Er suchte Arbeit und fand sie auf der Milchfarm der Familie Ward. River war US-Amerikaner und wollte nicht in den Vietnam-Krieg ziehen. So wie viele seiner Landsleute auch – die ebenfalls nach Kanada flüchteten.

Und so wurde River ein Teil der Familie Ward. Natalie erzählt von den Jahren 1966 bis 1969 – den Jahren ihrer Jugend, den Jahren mit ihrer Familie. Sie erzählt von Boyer, ihrem ältesten Bruder, dem Büchernarr. Dem Bruder, zu dem sie ein inniges Verhältnis pflegte, weil er ihr das Lesen beibrachte, ihre Hochbegabung erkannte und sie seine Bücher lesen ließ.

Für River, den sanften Hilfsarbeiter mit den blauen Augen, begann sie, sich immer mehr zu interessieren. Aber nicht nur sie interessierte sich für ihn – auch andere Familienmitglieder…

Es kam schließlich zu einer Katastrophe – die weitere nach sich zog. Katastrophen, die die intakte Familie Ward aus ihren heilen Fugen riss – und die Natalie schließlich Abstand zu ihrer Familie suchen ließ….

So fragt sie sich – im Jahre 2003 – ob sie wieder zurückkehren will an den Ort ihrer Kindheit, sich alten Konflikten stellen will, sich mit Mitgliedern ihrer Familie endlich aussprechen soll.

Man sollte noch sagen, dass gewisse Ereignisse/Tatsachen in der Gesellschaft der 60er-Jahre – auch in Kanada – eine Schande waren und deswegen unausgesprochen bleiben sollten. Und auch das führte zum Bruch der Familie.

Natalie beschließt, sich den Ereignissen von damals zu stellen – und ihre Familie nach vielen Jahren wiederzusehen.

Meine Erfahrungen mit dem Roman

Im Buchhandel hatte ich eine Leseprobe bekommen, die mir gut gefiel. Ich wollte die ganze Geschichte lesen, ich wollte wissen, was es mit dem „Leid“, das auf Seite 11 des Romans erwähnt wird, auf sich hat – wie sich also die Geschichte mit River und der Familie Ward entwickelt.

Der Schreibstil, die Wortwahl der Autorin – ihre schöne Ausdrucksweise und die Art und Weise, wie sie es schaffte, Bilder vor meinem inneren Auge – eine lebendige Geschichte – entstehen zu lassen, beeindruckte mich.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Man ist sofort mittendrin im Geschehen, sieht beispielsweise die Milchfarm, riecht das Grün der Natur im Kanada der 60er-Jahre und so weiter – man ist schnell gepackt von den Ereignissen rund um die Familie Ward und um River.

Fazit:

Wer Familienromane mag – egal, ob als Sommerlektüre im Urlaub oder als Lektüre an langen Winterabenden – oder wann auch immer – wird dieses Buch mögen.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne – ich werde es wieder lesen!

Diese Rezension erschien 2009 auf der Erfahrungsplattform Ciao.de. Jetzt habe ich sie für den Buchblog der verrückten Leseratten umgeändert.

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 1:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 2:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/15/erfahrungsbericht-ueber-books-on-demand-bod-teil-2-wie-kam-ich-auf-die-idee-buecher-bei-bod-zu-veroeffentlichen-wie-veroeffentlicht-man-am-besten-dort-als-autor-oder-als-ver/

Erfahrungsbericht über einen Film über das Leben in Nordkorea:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/01/ein-film-ueber-das-leben-in-nordkorea-meine-brueder-und-schwestern-im-norden/

Erfahrungsbericht über ein Handy aus Schokolade:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/09/12/ein-geschenk-fuer-leute-die-kein-smartphone-haben-wollen-aber-schokolade-moegen/

Erfahrungsbericht über den regionalen Postdienstleister REGIO-MAIL:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/04/16/ist-regio-mail-eine-gute-alternative-zur-deutschen-post/

Erfahrungsbericht über ein Konzert des Sängers Kieran Halpin:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2019/02/12/ein-konzert-des-irischen-rockpoeten-kieran-halpin-ist-einen-besuch-wert-leider-ist-das-konzert-am-17-02-2019-schon-ausverkauft-und-ich-kann-es-nicht-besuchen/

Erfahrungsbericht zu einem Lippenpflegestift von AVEO (Eigenmarke von Drogeriemarkt „Müller“):

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/01/angenehm-und-pflegend-der-aveo-lippenpflegestift-intensive-repair/

Rezension zu dem Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/08/rezi-von-adelheid-chloe-benjamin-die-unsterblichen/

Rezension zu dem Buch „Blätterrauschen weit weg“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/11/21/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-blaetterrauschen-weit-weg/

Rezension zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/12/24/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-naechster-halt-sydney-harbour-bridge/

Rezension zu dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2018/04/01/rezi-von-adelheid-abby-fabiaschi-fuer-immer-ist-die-laengste-zeit/

Rezension zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/23/rezi-von-adelheid-gayle-forman-manchmal-musst-du-einfach-leben/

Erfahrungsbericht zu dem Alverde-Duschgel „Grapefruit-Bambus“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/15/die-alverde-pflegedusche-grapefruit-bambus-ist-eine-fruchtige-dusche/

Erfahrungsbericht zu dem Lacura-Duschgel „Wunderblume“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/26/%ef%bb%bfdas-verwoehnende-duschgel-lacura-naturals-wunderblume-ist-eine-wohlfuehldusche/

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/21/isana-duschgel-frangipani-man-fuehlt-sich-sauber-aber-die-inhaltsstoffe-koennten-besser-sein/

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/18/air-malta-eine-gute-und-zuverlaessige-fluggesellschaft/

Erfahrungsbericht zu Zeltkirchen:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/08/01/zeltkirche-beobachtungen-und-erfahrungen/

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/03/24/erster-blogbeitrag/

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/29/noch-mehr-neue-buecher-eine-veranstaltung-der-vhs-in-der-buecherei-boek-in-lauffen-am-neckar-am-16-11-2018/

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/27/ratskeller-in-heilbronn-manchmal-kann-es-vorkommen-dass-der-gast-kein-getraenk-bekommt/

(Rezi von Adelheid) Kate Dakota: Eine Liebe in Manhattan

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

folgendes Buch habe ich vor einigen Tagen zu Ende gelesen:

Eine Liebe in Manhattan

von

Kate Dakota.

Wie es mir gefallen hat, liest man jetzt.

Kurze Informationen über das Buch:

Erscheinungsdatum: 04.02.2019

Verlag: Forever

ISBN-Nummer: 9783958183919

Seitenzahl: 404 Seiten

Das Buch ist bisher als E-Book erschienen, wird aber bald auch in einer Taschenbuchausgabe zu kaufen sein.

Über die Autorin Kate Dakota:

Kate Dakota ist eine Autorin, die unter einem Pseudonym schreibt. Sie wurde 1968 in Nordrhein-Westfalen geboren und wuchs in Niedersachsen auf.

Nach einem Autorenstudium an einer Fernuniversität in Hamburg gelang es ihr, 1998 ihr erstes Buch zu veröffentlichen. Es drehte sich hier um ein regionalhistorisches Thema. Weitere Bücher folgten.

Seit einigen Jahren schreibt Kate Dakota auch Romane und konnte 2014 ihren ersten Roman veröffentlichen.

Leseprobe:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise beim Online-Buchhändler Amazon.de. Einfach nach dem Buch suchen und auf die Option „Blick ins Buch“ tippen. Schon ist es möglich, einige Seiten kostenlos zu lesen.

Worin geht es in diesem Buch?

Floyd Taylor ist Hubschrauberpilot in New York. Er zeigt Touristen die Sehenswürdigkeiten dieser US-amerikanischen Millionenmetropole von oben.

Das Unternehmen „Taylor Flights“, für das Floyd tätig ist, gehört Floyds Vater – und alles läuft gut, bis Floyd die wahnwitzige Idee realisiert, mit einer Frau, die ihm sehr gut gefällt, um das Empire State Building zu fliegen. Das bleibt nicht ohne Folgen – dem Hubschrauberunternehmen wird von den Behörden eine drastische Geldstrafe aufgebrummt.

Um seinen Sohn zu bestrafen, befiehlt Jeremy Taylor ihm, sich um Emma, eine Deutsche, zu kümmern. Emma ist die Tochter eines Freundes, die auf tragische Weise ihre Mutter verlor und einige Monate in New York verbringen will, um eine Sprachenschule zu besuchen und vielleicht auch ihr Trauma, das mit den Ereignissen rund um den 11. September 2001 zu tun haben, los zu werden. Sie soll neben dem Besuch der Sprachenschule Touristen auf Rundflügen über New York betreuen und ihnen in deren Landessprache – soweit es geht – die Schönheiten der Stadt erklären.

Emma entspricht gar nicht den Frauen, hinter denen der gut aussehende Floyd her ist. Sie ist übergewichtig und macht einen traurigen Eindruck. Deswegen will er sie loswerden und beschert ihr einen Anfangsflug, nach dem sie tatsächlich bereit ist, diesen Nebenjob im Hubschrauber nicht anzunehmen.

Floyd bereut, was er getan hat, und sie gibt ihm eine zweite Chance. Den Nebenjob, mit ihm Hubschrauberflüge zu machen, nimmt sie an. Emma und Floyd kommen sich näher, eine Freundschaft entwickelt sich, die aber immer noch geprägt ist von Sticheleien und Emmas Trauma.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Das Buch ist vorwiegend aus der auktorialen Erzählperspektive geschrieben, nur das Anfangskapitel und der Epilog enthalten Abschnitte aus der Ich-Perspektive.

Das Buch lässt sich flott lesen, die Handlung ist anschaulich beschrieben, es gibt viele Dialoge, die Hauptcharaktere Emma und Floyd sind gut geschildert. Ich konnte mir die beiden beim Lesen gut vorstellen.

Floyd mochte ich zu Anfang nicht besonders, ich empfand ihn als arroganten Schnösel. Langsam kommen seine menschlichen Fähigkeiten während des Romans zum Ausdruck.

Emma tat mir leid. Aber sie und Floyd entwickeln sich. Emma ist bereit, an ihrem Trauma zu arbeiten, Floyd kann ihr dabei helfen. Beide bekommen die Möglichkeiten, über sich selbst hinauszuwachsen, was dem Leser spannende und lebhafte Momente bei der Lektüre beschert.

Interessant an diesem Buch finde ich, dass es sich hier nicht nur um einen gut lesbaren Frauenroman handelt, sondern auch diverse Probleme zur Sprache gebracht werden. Beispielsweise: Wie verarbeitet man Trauer? Floyd muss die Trauer um seinen verstorbenen Bruder Jack verarbeiten – und auch seine Eltern Conny und Jeremy trauern um diesen Sohn.

Weiterhin gibt es noch das Geheimnis um den Tod von Emmas Mutter. Emma wuchs bei ihren Großeltern in Hamburg auf – und zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt mehr. Warum das so ist, interessiert mich ebenso. Um eine Antwort auf all diese offenen Fragen zu bekommen und um zu wissen, ob aus Emmas und Floyds Beziehung doch noch Liebe wird, habe ich dieses Buch gelesen.

Der Schluss ist unvorhersehbar, aber für mich auch nachvollziehbar. Das spricht ebenfalls für das Buch.

Mein Fazit:

Das Buch „Eine Liebe in Manhattan“ hat mich positiv überrascht. Ich habe hier nicht nur einen unterhaltsamen Roman über die Beziehung zweier Menschen und deren Verwandte und Freunde gelesen, sondern auch Einblicke darüber erhalten, wie es mit Hubschrauberflügen in New York funktioniert, und andere Dinge erfahren, die ich bisher noch nicht wusste oder kannte. Das hat mich zum Nachdenken angeregt, was ich sehr gut finde.

Ich vergebe diesem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

(Rezi von Adelheid) Gayle Forman: Manchmal musst du einfach leben

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf folgendes Buch war ich über vorablesen.de aufmerksam geworden. Ich wollte es, als es in der Paperback-Version zu 16,99 Euro erschien, gerne lesen, konnte es aber nicht gewinnen. Kaufen wollte ich es auch nicht gleich, sondern erst auf die Taschenbuchversion warten. Diese erschien im August 2018. Ich habe sie mir sofort für 10,99 Euro gekauft.

Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

Kurze Informationen zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 19. Juli 2017

ISBN-Nummer: 978-3810525291

Seitenzahl: 368 Seiten

Verlag: Fischer/Krüger

Das Buch ist erstmals im Juli 2017 als Paperbackausgabe zu 16,99 Euro erschienen. Seit Juli 2018 gibt es das Buch auch als Taschenbuch zu 10,99 Euro.

Über Gayle Forman:

Gayle Forman ist eine US-amerikanische Autorin, die 1971 geboren ist. Ihre journalistische Karriere begann bei diversen Zeitschriften. Dann fing Gayle Forman an, Romane zu schreiben und konnte schon einige Bestseller landen. Sie lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, New York.

Worum geht es in dem Buch?

Maribeth Klein ist 44 Jahre alt und wohnt in New York (USA). Sie ist verheiratet mit Jason und hat vierjährige Zwillinge, namens Liv und Oscar. Außerdem arbeitet sie bei der Zeitschrift FRAP.

Sowohl als Mutter, als auch als Ehefrau und Mitarbeiterin einer Zeitschrift versucht Maribeth immer, ihr Bestes zu geben. Eines Tages jedoch gerät ihr Leben aus den Fugen. Sie erleidet einen Herzinfarkt und braucht eine Operation.

Danach muss sie sich erst einmal schonen und erwartet Rücksichtnahme. Diese bekommt sie aber nicht. Ihr Mann unterstützt sie nicht und nimmt ihr keine Arbeit im Haushalt und mit den Kindern ab. Die Kinder sind fordernd und verlangen, dass Maribeth für sie da ist, wenn sie es wollen. Und in der Redaktion der Zeitschrift FRAP scheint sie auf einmal nicht mehr gebraucht zu werden. Es gibt schon eine andere Mitarbeiterin, die Maribeths Aufgaben übernimmt.

So packt Maribeth unbemerkt eine kleine Tasche, hebt 25.000 Dollar von ihrem Konto ab und reist in der Bahn nach Pittsburgh. Sie will fort von ihrer Familie, erst einmal ein neues Leben beginnen. Gleichzeitig will sie ihre leibliche Mutter finden, denn sie wurde von Adoptiveltern aufgezogen.

In Pittsburgh mietet sie sich ein kleines Apartment und nennt sich M.B. So lernt sie ihre Nachbarn Sunita und Todd kennen und fährt mit ihnen zum Einkaufen. In dem Kardiologen Stephen Grant findet sie nicht nur einen fähigen Arzt, der sich um die Nachsorge ihres Herzens kümmert, sondern auch einen Freund. Und eine Frau, namens Janice, bemüht sich, Maribeths leibliche Mutter zu finden.

Leseprobe:

Im Internet gibt es mehrere, vom Verlag genehmigte Leseproben. Beispielsweise bei Amazon.de. Einfach nach dem Buch schauen und auf die Option „Blick ins Buch“ klicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Dieses Buch spricht mir aus der Seele – deswegen wollte ich es lesen. Wer will nicht auch einmal abhauen, das stressige Alltagsleben und unverständige Mitmenschen hinter sich lassen! Bei mir ist es die 91-jährige Schwiegermutter, die nicht mal in Kurzzeitpflege gehen will, sondern alle Menschen, die sich mit ihr befassen müssen, unendlich nervt! Mit meinem Mann kann ich darüber nicht reden, er ist ja der Sohn der Schwiegermutter – und sieht sich in unendlicher Verpflichtung gegenüber seiner Mutter. Er lässt sich gerne von ihr nerven.

Mir genügt mein schwerbehinderter Sohn völlig. Ihn kann ich immerhin in Schulzeiten ins Fünf-Tage-Internat geben. Am Wochenende habe ich Stress mit ihm, aber das halte ich aus. Er ist mein Sohn, für ihn mache ich das.

Maribeth hat weder eine nervende Schwiegermutter, noch einen schwerbehinderten Sohn. Dafür hat sie zwei gesunde, lebhafte Kinder, die in einem Alter sind, in dem sie viel Aufmerksamkeit wollen und brauchen. Und einen Mann, der sie nicht unterstützt. Obwohl sie erst einen Herzinfarkt hinter sich hat, an dem sie fast gestorben wäre.

Und irgendwann rastet sie aus. Für mich ist das verständlich. Eine kleine Tasche nehmen und abhauen. Das Smartphone kommt weg, Maribeth will unerreichbar sein. 

In Pittsburgh hat sie die Chance, zur Ruhe zu kommen und über sich und ihr Leben nachzudenken. Sie gewinnt neue Bekanntschaften, wie die Nachbarn Todd und Sunita und Dr. Grant.

Ich habe das Buch gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Maribeth weitergeht. Wird sie zu ihrer Familie in New York zurückkehren – oder trennt sie sich von ihr und ihrem Leben dort und beginnt ein neues Leben in Pittsburgh?

Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, nie wurde es langweilig. Auch weil ich mich immer fragte: wie würde ich handeln, wenn ich in derselben Situation wäre?

Der Schluss ist nicht vorhersehbar und hat mich überrascht. Ja, so soll es sein.

Ein gutes Buch ist „Manchmal musst du einfach leben“. Kein lockerer Frauenroman, sondern ein Buch mit Botschaft, aber gut und locker zu lesen. Es ist aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst.

Ich vergebe fünf Sterne und empfehle das Buch weiter.

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn:

(Rezi von Adelheid) Marc Levy: Wo bist du?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von manchen Büchern erwartet man als Leser etwas anderes als das, was man dann tatsächlich bekommt, wenn man sie liest.

So erwartete ich beim Buch

„Wo bist du?“ des französischen Autors Marc Levy

eine intelligente Liebesgeschichte, geschrieben in der französischen Romanschreibweise, die ich so mag und schätze. Irgendwie eine nette Geschichte zum Entspannen, gleichzeitig clever und intelligent.

Was ich bekommen habe, war aber etwas komplett anderes. Hat es mir gefallen? Lesen Sie selbst.

 

Kurzinformationen zum Buch:

Erschienen: 2003 in Deutschland

Verlag: Knaur-Taschenbuch

ISBN-Nummer: 3-426-626608

Seitenzahl: 270 Seiten

Das Buch, das ich gelesen habe, ist ein Taschenbuch. Ich nehme an, dass es mal circa 8,95 Euro kostete. Heutzutage bekommt man das Buch bereits für einige Cents bei diversen Buchhändlern im Internet. Einfach schauen.

 

Über den Autor Marc Levy:

Marc Levy ist ein französischer Autor, der 1961 geboren wurde. Sein Debüt-Roman „Solange du da bist“ wurde zum Bestseller. Der Autor hat seitdem viele weitere Bücher geschrieben und veröffentlicht – beispielsweise „Mit jedem neuen Tag“ und „Zurück zu dir“.

 

Worum geht es in dem Buch – oder: die Handlung:

Susan und Philip sind befreundet. Immer wieder treffen sie sich – meistens kurz auf dem Flughafen in Newark. Sie reden miteinander, sie diskutieren, sie schimpfen. Meistens muss Susan dann wieder schnell abfliegen, um in Honduras armen Menschen zu helfen. Das ist ein harter, nervenaufreibender Job. Den Kontakt zu Philip hält sie mit Hilfe von Briefen aufrecht.

Philip wohnt in New York – er ist Künstler, und eigentlich würde er Susan gerne heiraten. Diese hat aber – wegen ihrer Tätigkeit in Honduras keine Zeit dafür.

Und weil er sich doch nach Liebe sehnt, heiratet er Mary. Die beiden haben einen Sohn, namens Thomas. Eines Tages bekommen Philip, Mary und Thomas Besuch. Jemand bringt Lisa vorbei, die Tochter von Susan. Über Susan erfährt man, dass sie gestorben sei. Philip soll sich jetzt um Lisa kümmern. Das ist nicht einfach.

 

Meine Meinung:

In dem Buch wird viel geschimpft und diskutiert – das regt mich beim Lesen auf. Ich bleibe nur deswegen bei der Lektüre, weil ich wissen will, ob Susan und Philip zusammenkommen.  Die Tatsache, dass Susan auf einmal tot ist, bewegt mich. Ich will wissen, wie Lisa in der Familie und in den USA zurechtkommt.

Der Autor handelt viele Szenen sehr schnell ab – er berichtet über beispielsweise über diverse Schulereignisse, die zeigen, wie schwer es Lisa, die bisher in Honduras lebte, fiel, sich an das Leben in den USA zu gewöhnen. Aber nicht nur Lisa hat Probleme, auch Mary. Ihr wird es oft zu viel, sich mit einem Mädchen auseinanderzusetzen, das ihr „vor die Nase“ gesetzt wurde. Sie wird ja nicht gefragt, ob sie sich um Lisa kümmern will. Es wird als selbstverständlich angesehen, dass sich Philip und seine Familie um Lisa kümmern.

Lisa wächst heran – und man fragt sich beim Lesen, was in dem Buch noch kommen wird. Ereignisse werden aneinandergereiht – fast schon schnell und lieblos.

Der Schluss hat mich überrascht – und auch geärgert. Einiges wird klarer – oder auch nicht. Die Taten einer Person kann ich nicht nachvollziehen.

 

Mein Fazit:

Das, was ich bei diesem Buch erwartet habe, habe ich nicht bekommen. Ich habe auch nicht eine Handlung bekommen, die mich positiv überrascht hat. In dem Buch wird viel geschimpft und sich empört, viele Ereignisse werden im Berichtsstil abgehandelt, so dass man als Leser keine Beziehung zu den Personen entwickeln kann. Der Schluss hat mich empört, er ist für mich nicht nachvollziehbar. Mich hat das Buch enttäuscht. Ich vergebe einen von fünf Sternen und keine Empfehlung.

 

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