(Rezi von Adelheid) Matt Haig: Wie man die Zeit anhält

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Matt Haig „Wie man die Zeit anhält“.

Wie es mir gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 20. April 2018

ISBN-Nummer: 978-3423281676

Verlag: dtv

Seitenzahl: 384 Seiten

 

Über den Autor Matt Haig:

Matt Haig ist ein britischer Autor, Jahrgang 1975. Von ihm erschienen bereits mehrere Romane und Kinderbücher, von denen einige literarische Preise erhielten.

In Deutschland schaffte er seinen Durchbruch als Autor mit dem Buch „Ich und die Menschen“.

 

Leseprobe:

Kostenlose Leseproben zum Buch „Wie man die Zeit anhält“ findet man mehrfach im Internet. Beispielsweise auch bei www.vorablesen.de. Einfach das Buch suchen und auf die Option „Leseprobe öffnen“ klicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Der Geschichtslehrer Tom Hazard ist ein Einzelgänger. Er sieht aus wie 40 Jahre – ist aber in Wirklichkeit 400 Jahre alt. Geboren wurde er am 3. Mai 1581. Er gehört zu den Personen, die ewig leben können. Solche Personen nennt man „Albatrosse“, die auch von einer „Albatros-Gesellschaft“ beobachtet werden.

„Albatrosse“ können zwar altern, aber es dauert bei ihnen länger als bei anderen Menschen. Toms Freund und Mentor Mr. Hendrich empfiehlt Tom auch, sich nie zu verlieben und keine Verbindung zu anderen Menschen einzugehen. Denn das könnte dazu führen, dass man den Verstand verliert.

Deswegen ist auch Abraham, ein Hund, der Probleme hat, das einzige Wesen, mit dem Tom sein Leben teilt.

Glücklich ist Tom mit diesem Leben nicht. Die Tatsache, dass er ein Albatros ist, kostete seiner Mutter das Leben. Außerdem leidet er immer wieder an Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Und immer wieder muss er umziehen. Beispielsweise wohnte er schon in Irland und in Toronto (Kanada).

Als er einen Job als Geschichtslehrer im London der Gegenwart annimmt, verliebt er sich in eine Lehrer-Kollegin. Sie ist Französisch-Lehrerin.

 

Meine Meinung:

Vor zwei Jahren hatte ich von Matt Haig das Buch „Zehn gute Gründe, um am Leben zu bleiben“ gelesen, das mir sehr gut gefiel und mich zum Nachdenken brachte. Ich freute mich auch, dass dieses Buch bei „lovelybooks“ Platz 3 der besten Sachbücher 2016 belegen konnte.

Natürlich war ich deswegen besonders gespannt, das Buch „Wie man die Zeit anhält“ zu lesen. Von Autoren, von denen man schon Bücher gelesen hat, die einem gefallen haben, liest man ja gerne neue/andere Bücher, um einen Vergleich zu haben.

Das Buch „Wie man die Zeit anhält“ ist für mich eine Mischung zwischen einem Märchen und einer Fantasy-Geschichte. Sympathisch ist die Hauptperson Tom Hazard (er ist der Ich-Erzähler in diesem Roman) – und er tut mir leid. Es hat mich berührt zu lesen, wie seine Mutter gestorben ist.

Tom hat keine Freude am Leben. Nicht an dem Leben, das er führen muss. Manchmal wäre er lieber ein ganz normaler Mensch, der ganz normal altert. Er lebt weiter, weil er seiner Mutter, kurz bevor sie starb, ein Versprechen abgegeben hat. Außerdem sucht er seine Tochter Marion. Auch sie ist ein „Albatros“. Er hat sie aus den Augen verloren.  Das macht ihm zu schaffen.

Die Handlung wird aus mehreren Zeitebenen erzählt. Man erfährt, wie es Tom in der heutigen Zeit geht, und man erfährt, was er vor circa 400 und circa 300 Jahren und so weiter erlebte. Tom lernte beispielsweise Shakespeare und Scott Fitzgerald kennen und verdiente sich in London als Lautenspieler sein Geld, als er Jugendlicher war. Besonders oft wird das Leben in London beleuchtet. London im Mittelalter und London heute. Das finde ich faszinierend, das gefällt mir.

Das Buch ist mitreißend, interessant und in einer schönen Sprache geschrieben. Wobei die Liebe zu Camille ein Nebenthema ist. Hauptsächlich geht es darum, was Tom im Laufe seines Lebens alles erlebt hat. Das ist alles sehr anschaulich und mit sehr viel Fantasie verfasst. So wird das Buch nie vorhersehbar – und die Ereignisse sind überraschend. Bis zum Schluss.  Ich vergebe diesem Buch fünf von fünf Sternen und empfehle es weiter.

 

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(Rezi von Adelheid) Alexandra Zöbeli: Der Pub der guten Hoffnung

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dank vorablesen.de durfte ich folgendes Buch auf dem E-Book-Reader lesen:

 

Der Pub der guten Hoffnung

 

der Schweizer Schriftstellerin Alexandra Zöbeli.

Wie mir das Buch gefallen hat, erfährt man jetzt.

 

Kurze Informationen  zu dem Buch:

Verlag: Forever (gehört zu den Ullstein-Verlagen

ISBN-Nummer: 978-3958182578

Seitenzahl: 670 Seiten

Erscheinungsdatum in Deutschland: 2. April 2018

Das Buch ist als E-Book bereits erschienen. Die Print-Ausgabe wird 12 Euro kosten und erscheint im Juni 2018.

 

Über die Autorin:

Alexandra Zöbeli ist eine Schweizer Autorin. Sie wohnt mit ihrem Mann im Zürcher Oberland in der Schweiz.

Bisher hat sie fünf Romane verfasst – unter anderem „Die Rosen von Abbotswood Castle“ und „Ein Bett in Cornwall“. Ihre Romane spielen vorwiegend in Großbritannien.

 

Die Handlung:
Sams Leben ist aus den Fugen geraten. Ganz plötzlich. Vor kurzem war er noch Lehrer, glücklich verheiratet mit Hannah. Der einzige Sohn Felix studierte und schien zufrieden zu sein.

Wirklich zufrieden?

Auf einmal begeht Felix ein Attentat in einem Zug, bei dem nicht nur er, sondern auch andere Menschen ums Leben kommen und schwer verletzt werden. Seitdem wird Sam von Alpträumen gequält und Reporter belagern sein Heim.

Hannah versucht, sich das Leben zu nehmen – kann aber noch gerettet werden. Danach aber wendet sie sich von Sam ab.

Sam hat in kurzer Zeit fast alles verloren – und er fragt sich, wie es so weit kommen konnte. Sein Sohn Felix war schon immer ein Einzelgänger, aber dass das solche Konsequenzen haben würde, daran hat er nicht gedacht.

Als Sam noch seinen Job als Lehrer verliert, weil sich etliche Eltern gegen ihn stellen, bleibt nur noch ein Ausweg: sich aus der Schweiz für einige Zeit in ein Cottage in Wales (Großbritannien) zurückzuziehen. Sein Freund Daniel macht ihm diesen Vorschlag.

Sam reist mit dem Motorrad nach Wales in die Nähe des Ortes Llanberis und trifft vorwiegend nette Leute. Beispielsweise Hope und ihre Nichte Sian und ihren Neffen Finn. Oder auch Pat, dem ein Pub gehört, in dem man gut essen kann. Auch Gabe, der Handwerker, ist vertrauenserweckend.

Hope hat ein schweres Schicksal hinter sich und, da sie so sympathisch ist, Sian und Finn wirklich nett sind, bleibt es nicht aus, dass sie sich in Sam verliebt. Auch er hat Gefühle für sie – empfindet aber immer noch viel für seine Frau Hannah. Um wirklich zu wissen, wo sein Platz im Leben ist, kehrt Sam zurück in die Schweiz. Er trifft dort seine Frau wieder. Soll er mit ihr weiterleben – in der Schweiz oder im Ausland? Oder ist sein Platz in Wales, zusammen mit Hope?

 

Leseprobe:

Leseproben, die vom Verlag genehmigt wurden, findet man einige im Internet. Beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach das Buch suchen, auf die Option „Leseprobe öffnen“ (rechts oben) klicken, schon ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen.

 

Meine Meinung:

Alexandra Zöbeli packt ein schwieriges Thema an. Ein Amoklauf ist passiert, der Attentäter Felix hat viel Unheil angerichtet und sein Leben dabei verloren – und seine Eltern Hannah und Sam fragen sich: Wie konnte es soweit kommen? Hannah ist alles zu viel, sie kann nicht mehr und will sich am liebsten umbringen.

Sam steht fassungslos vor den Ereignissen, wird von Alpträumen gefragt und fragt sich: Warum das alles, und wie soll es weitergehen?

Man ist als Leser sofort mittendrin in der Handlung, man ist erschüttert und fassungslos. In kurzer Zeit verliert Sam fast alles – seinen Sohn, beinahe seine Frau, seinen Job und viele Sympathien. Zurück bleibt nur sein Wohnort in der Schweiz, der für ihn fast nichts mehr wert ist.

Sam ist sympathisch, mir tut er leid und ich wünsche als Leserin, dass er irgendwie herauskommt aus dem Dilemma.

Das Buch entwickelt sich dann schnell zum Wohlfühlbuch. Denn in Wales kann Sam endlich wieder durchatmen, sich wohlfühlen – ohne ständig an die schrecklichen Erlebnisse, die er hinter sich hat, erinnert zu werden.

Ich kann mir als Leserin die Landschaft richtig gut vorstellen, die Hauptpersonen sind sympathisch. Natürlich gibt es auch Konflikte, die Sam aber gut lösen kann – oder die mit seiner Hilfe gelöst werden.

Dass er sich in Hope verliebt und sie sich in ihn, ist fast schon vorhersehbar. Sam stellt sich die Frage, mit wem er sein Leben weiterführen möchte – mit Hannah oder mit Hope?

Oft war mir die Handlung zu lang. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, allerdings werden mir viele Dinge zu ausführlich geschildert. Beispielsweise Hopes und Sams Suche nach einer Uhr, die Sian gehört.

Ich vergebe dem Buch vier von fünf Sternen und empfehle es weiter!

 

 

 

(Rezi von Adelheid) J. Courtney Sullivan: All die Jahre

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Weil mir das Buch „Die Verlobungen“ von J. Courtney Sullivan sehr gut gefallen hatte, war ich überaus gespannt, ihr neues Werk „All die Jahre“ zu lesen. Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch „All die Jahre“ von J. Courtney Sullivan:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 29. Januar 2018

Verlag: Deuticke-Verlag

Seitenzahl: 464 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3552063662

 

Das Buch ist in deutscher Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 22 Euro.

 

Über die Autorin J. Courtney Sullivan:

Courtney Sullivan ist eine US-amerikanische Autorin, die in New York lebt. Sie schreibt für verschiedene Zeitungen.

Ihr Roman „Sommer in Maine“ verhalf ihr zum Durchbruch als Autorin. Das Buch zählte zu den Top Ten der besten Bücher 2011 des »Time Magazine«.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man mehrfach im Internet. Beispielsweise auch bei vorablesen.de. Einfach den Artikel suchen, auf die Option „Leseprobe“ klicken und schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Die irischen Schwestern Nora und Theresa Flynn wandern Ende der 1950er-Jahre in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) aus, um dort eine bessere Zukunft zu haben. Auf Nora wartet Charlie Rafferty, ein Ire, den sie nicht liebt. Nora will ihn aber heiraten, um ihrer jüngeren Schwester Theresa eine Ausbildung zur Lehrerin zu ermöglichen.

Nora und Theresa werden von Charlie und seinen Verwandten in Boston gut aufgenommen. Aber Theresa fühlt sich immer wieder eingeengt. Sie möchte ausgehen, Männer kennen lernen, tanzen gehen. Einige Male gelingt es ihr, unbemerkt auszugehen. Sie lernt einen Mann, namens Walter, kennen und lieben – und wird schwanger von ihm.

Ein uneheliches Kind – das war nicht nur in den USA der 1950er-Jahre etwas Unerhörtes. Nora und Theresa müssen eine Lösung finden. Abtreiben will Theresa das Kind nicht, und Walter kann sie nicht heiraten, da er bereits verheiratet ist. Theresa wird während der letzten Monate der Schwangerschaft in einem Kloster aufgenommen, wo sie auch ihr Kind zur Welt bringt – einen Jungen, namens Patrick.

Damit das Kind in der Familie bleibt, beschließt Nora, das Kind zu adoptieren. Sie will es so aussehen lassen, als habe sie selbst Patrick geboren – und beginnt, weite Kleidung zu tragen. Außerdem gibt sie ihren Job auf.

Doch als Theresa und Patrick wieder zu Hause bei den Raffertys sind, beginnen viele Probleme. Nora fühlt sich oft überfordert mit Patrick – und Theresa wird von Liebe zu ihrem Kind oft überwältigt. Sie bedauert es, das Kind nicht selbst großziehen zu können. Außerdem belasten sie die Streitereien mit ihrer Schwester Nora so sehr, dass sie eines Tages verschwindet.

50 Jahre später ist Patrick tot. Gestorben, weil er betrunken Auto fuhr und mit seinem Auto gegen eine Mauer prallte. Nora und seine Geschwister John, Bridget und Brian versuchen, sich zu erinnern, wie sie Patrick als Sohn und Bruder erlebten, welche Gefühle sie ihm gegenüber hatten und wie schwierig er oft war. Währenddessen sind sie mit ihren eigenen Problemen, ihrem eigenen Leben und ihren Partnern beschäftigt.

Darüber hinaus hat Nora ihren Kindern jahrelang verschwiegen, dass sie eine Schwester, namens Theresa, hat. Patricks Beerdigung könnte ein Anlass sein, dass Nora wieder Kontakt zu Theresa aufnimmt.

 

Meine Meinung:

Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschrieben.

Ich finde es sehr gut geschrieben, die Handlung berührt und ist mitreißend. Ich lese in diesem Roman Ereignisse aus dem Jahre 2009 – dem Jahr, als Patrick starb – und Ereignisse, die Ende der 1950er-Jahre beginnen. Damals waren die Ansichten über viele Dinge noch engstirniger. Ein uneheliches Kind war eine Schande – und vielen Müttern blieb nur, ihr uneheliches Kind zur Adoption freizugeben. Da scheint die Lösung, die Nora parat hat – nämlich ihren Neffen Patrick zu adoptieren – wie ein Hoffnungsschimmer zu sein. Dann bleibt er in der Familie, und Theresa kann ihn immer wieder sehen.

Oft habe ich beim Lesen Noras Verhalten nicht verstanden.Ebenfalls ihre Kinder empfanden sie oft als zu spießig – während sie bei Patrick mehr „durchgehen“ ließ als bei ihren leiblichen Kindern John, Bridget und Brian. Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt, warum sie so lange ihren leiblichen Kindern nicht sagt, dass Patrick ihr Neffe ist und sie ihn adoptiert hat. Das erscheint ihr peinlich zu sein gegenüber den eigenen Kindern. Auch ihre Kinder John, Bridget und Brian finden sie oft zu engstirnig – die Familien ihrer Freunde und Partner sind in vielen Dingen liberaler.

Interessant fand ich es ebenso zu lesen, wie Patricks Geschwister zu ihm stehen. John mochte und mag ihn nicht – und hat auch seine Gründe. Bridget und Brian mochten und mögen ihn.

Berührt hat mich ebenfalls Theresas Geschichte – der Weg, den sie einschlug, nachdem sie die Raffertys verlassen hatte. Da gab es immer wieder Zeiten, während derer sie einen losen Briefkontakt zu Nora hatte – dann gab es wieder Zeiten, während derer kein Kontakt bestand. Oft waren Noras engstirnige Ansichten der Grund für Streitigkeiten, Theresa war in vieler Hinsicht viel liberaler.

Meine Gründe, das Buch zu lesen, waren beispielsweise, weil ich wissen wollte, wie es mit den Schwestern Nora und Theresa weitergeht – ob sie sich bei der Beerdigung von Patrick wiedersehen oder nicht. Weiterhin wollte ich lesen, wie es der Familie Rafferty ging, als ihre Kinder noch zur Schule gingen – und wie es ihnen als Erwachsene geht.

Wer Familienromane mag, wird an diesem Buch Gefallen finden. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mich gepackt, berührt und regte mich zum Nachdenken an.

Deswegen vergebe ich fünf Sterne und eine Weiterempfehlung. Als Zielgruppe für das Buch sehe ich Frauen.

 

(Rezi von Adelheid) Sylvester Pettr Clarkey: Geodreieck sucht Futur I fürs Leben

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Geodreieck sucht Futur I fürs Leben

Bei der Lektüre habe ich mich prächtig amüsiert. Warum? Das liest man jetzt.

 

Kurzinformationen zum Buch:

Autor: Sylvester Pettr Clarkey

Erscheinungsdatum in Deutschland: 28. November 2017

ISBN-Nummer: 978-3746036366

Verlag: Books on Demand, Norderstedt

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 6,99 Euro. Es ist auch als E-Book erhältlich.

 

Über den Autor Sylvester Pettr Clarkey:

Sylvester Pettr Clarkey ist das Pseudonym eines weit gereisten und sehr kreativen Autors.

 

Leseprobe:

Leseproben gibt es einige im Internet. Beispielsweise auch bei Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken – schon kann man einige Seiten kostenlos lesen.

 

Orlando sucht die Partnerin fürs Leben – oder: Die Handlung:

Orlando könnte zufrieden sein. Er hat einen guten Job im Verkauf einer Maschinenfabrik und gibt am Feierabend noch Nachhilfe, um sich das teure Leben in Stuttgart leisten zu können. Allerdings fehlt ihm noch die Partnerin fürs Leben, die er mit Hilfe einer Kontaktanzeige finden will.

Orlando trifft interessante Frauen. Rosi, eine Lehrerin, die sehr naturverbunden ist, Beatrix, die eigentlich schon in einer festen Beziehung lebt, und Miriam, die christlich angehaucht ist. Dann gibt es noch die geheimnisvolle „A.“, die Orlando erst mal versetzt….

 

Entspannende Freizeitlektüre mit einigen interessanten und nachdenkenswerten Tatsachen über Nachhilfeinstitute, „Hausbibelkreise“ und die Suche nach einem Verlag – oder: Meine Meinung:

Der Roman ist im Präsens geschrieben – aus der Sicht des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler). Das Buch ist sehr humorvoll, teilweise auch etwas frivol. Die Frauen, die Orlando trifft, sind skurril – jede auf ihre ganz eigene Weise. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen – denn man will wissen, ob Orlando zum Schluss die Partnerin fürs Leben finden wird und wer es sein wird.

Gelungen finde ich auch, dass der Autor in den Roman einfließen lässt, wie unfair manche Nachhilfeinstitute mit ihren Nachhilfelehrern umgehen, und, wie es in ignoranten „Hauskreisen“ zugeht. Oder auch, wie schwer es ist, als unbekannter Autor einen Verlag für sein Buch zu finden. Das ist einerseits lustig zu lesen – andererseits aber auch regt es zum Nachdenken an. Wobei dieser Roman nie zu dramatisch wird und mit erhobenem Zeigefinger auf Missstände zeigt, sondern immer leichtfüßig bleibt und sich schnell lesen lässt.

Ich vergebe diesem Buch fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

(Rezi von Adelheid) Marissa Stapley: Das Glück an Regentagen

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Auf die Lektüre von „Das Glück an Regentagen“ hatte ich mich gefreut. Ich erwartete ein Wohlfühlbuch, das mir die regnerischen Januartage versüßen würde.  Wie ich das Buch fand, zeigt der folgende Bericht.

 

Kurze Informationen zu „Das Glück an Regentagen“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 7. November 2017

Verlag: Rowohlt

Seitenzahl: 302 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-499-29170-8

Das Buch ist als Paperbackausgabe in der deutschen Übersetzung erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 14,99 Euro.

 

Über die Autorin Marissa Stapley:

Marissa Stapley ist eine kanadische Autorin, die für eine Zeitschrift tätig war und „Kreatives Schreiben“ unterrichtete, bevor sie ihr erstes Buch schrieb. Das avancierte in Kanada zum Bestseller.

Frau Stapley ist immer noch für Zeitungen tätig und schreibt Romane. „Das Glück an Regentagen“ ist ihr zweiter Roman und der erste, der in deutscher Sprache erscheint.

 

Die Handlung:

In dem Buch geht es um mehrere Personen, die irgendwie miteinander verbunden sind  – entweder durch Verwandtschaft oder auch durch andere Beziehungen.

Lilly ist verheiratet mit George. Beide sind schon sehr alt, seit 67 Jahren verheiratet. Lilly ist dement und vergisst immer wieder Dinge.

George liebt Lilly nicht, aber er vermisst seinen Freund Everett, der im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam.

Mae ist die Enkelin von Lilly und George. Sie wurde von ihren Großeltern großgezogen, da ihre Eltern schon früh starben.

Mae wähnte sich glücklich mit ihrem Partner Peter, der sie jedoch eines Tages plötzlich verließ. Zurück ließ er ihr seinen Hund Bud. Von der Polizei erfährt Mae später, dass Peter in Wirklichkeit einen anderen Namen hat und polizeilich gesucht wird.

Sie ist tief betroffen und kehrt zurück in den Ort ihrer Kindheit – Alexandria Bay. Dort will sie nicht nur ihre Großeltern wieder treffen, sondern auch Gabriel – genannt Gabe – ihre einzige große Liebe. Und sie trifft Gabe wieder, der sich mit seinem Vater überworfen hat. Sie versucht zu ergründen, warum er sie vor Jahren so plötzlich verlassen hat, obwohl sie ihre Jugend miteinander verbrachten und sich liebten. Doch es gibt ein Familiengeheimnis, von dem sie nichts weiß und an dem er sich schuldig fühlt. Wahre Liebe scheint auch das zu überwinden – doch es ergeben sich andere Probleme…

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise beim Internethändler Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken – schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung:

Das Buch nennt sich „Das Glück an Regentagen“ – doch von Glück war während der Romanhandlung lange nichts zu spüren. Ich las von traurigen Leuten, von Leuten, die zerbrochen sind, von Leuten, die im Streit mit anderen sind.

Die Geschichten von Mae, Lilly und George usw. werden in diesem Buch nicht nacheinander erzählt, sondern abwechselnd in kleinen Portionen. Man erfährt wechselweise Ereignisse aus deren Gegenwart und aus deren Vergangenheit  Für mich war das anfangs ziemlich mühsam. So dauerte es eine Weile, bis ich mich in der Handlung zurechtfand, und, bis ich wusste, in welcher Beziehung die vorkommenden Personen zueinander stehen und was genau ihre Geschichte ist. Dann jedoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Der Schluss ist gut – nicht vorhersehbar, und er zeigt, wozu wahre Liebe fähig sein kann.

Sehr erfrischend fand ich die Kapitelüberschriften. Tipps für Regentage, die Maes Mutter Virginia aufgeschrieben hatte. Das sind Tipps, über die man selbst als Leser/-in auch nachdenken kann, ob man sie selbst nicht auch beherzigen sollte. Gerade an Regentagen.

 

Mein Fazit:

„Das Glück an Regentagen“ ist ein Roman rund um die Beziehung von Mae und Gabe. Sie liebten sich, sie verloren sich aus den Augen, sie treffen sich wieder. Ihre Liebe muss sich neuen Herausforderungen stellen.

Wer einen Liebesroman sucht, der schön geschrieben ist und keine offenherzigen Szenen beinhaltet, liegt  bei diesem Roman genau richtig. Ich musste mich zu Anfang durch einige Szenen kämpfen, bis ich überhaupt wusste, worum es in dem Buch genau geht. Außerdem waren mir manche Szenen zu detailliert.

Ich vergebe dem Buch drei von fünf Sternen und empfehle es weiter.

 

(Rezi von Adelheid) Elaine Laurae Weolke: Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge

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Vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge

der Autorin

Elaine Laurae Weolke.

 

Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 20. Oktober 2017

Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt

Seitenzahl: 248 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3848231607

 

Über die Autorin:

Elaine Laurae Weolke ist das Pseudonym einer Autorin, die schon weit gereist ist. Aus ihrer Feder stammt bereits das Buch „Blätterrauschen, weit weg“. Das Buch „Sydney Harbour Bridge“ ist die Fortsetzung davon.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag und der Autorin genehmigte Leseprobe findet man, wenn man zum Beispiel den Buchtitel bei Amazon.de sucht. Dort klickt man beim Cover einfach auf die Option „Blick ins Buch“ und kann einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Audrey aus Deutschland und Lionel aus Australien treffen sich in Sydney, Lionels Heimatstadt. Audrey  verbringt dort einen unvergesslichen Urlaub. Lionel zeigt ihr Sydney und weitere interessante Orte im australischen Bundesstaat New South Wales. Auch nach Canberra, der australischen Hauptstadt, reist Audrey.

Die Liebe zwischen Audrey und Lionel vertieft sich und sie suchen beide nach Lösungen, ihre Zukunft für immer miteinander verbringen zu können. Doch das ist nicht einfach. Der Roman spielt in den 1990er-Jahren, und ein „Work-And-Travel“-Visum für deutsche Staatsbürger für Australien gab es noch nicht. Aber Audrey und Lionel lassen sich nicht unterkriegen…

 

Meine Meinung:

Es handelt sich hier um die Fortsetzung des Buches „Blätterrauschen, weit weg“. Dieses Buch habe ich schon sehr gerne gelesen und „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ ebenso. Die Schilderung von Audreys Australien-Reise ist überaus gelungen. Man bekommt einen guten Eindruck von Land und Leuten und hat beim Lesen oft das Gefühl, dass man sich selbst in Australien befände!

Der Roman ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben – es gibt also keinen Ich-Erzähler. Vorhersehbar ist die Lektüre nicht. Wer denkt, hier einen seichten Liebesroman vor sich zu haben, der irrt! Manche Ereignisse entwickeln sich anders, als man dachte – und der Schluss des Buches hat mich sehr überrascht!

Als Zielgruppe für „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ sehe ich Frauen, die Liebesromane mögen, die dramatisch sein können und in denen die Hauptpersonen vor schwierigen Situationen stehen.

Ich vergebe diesem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

 

(Rezi von Adelheid) Elaine Laurae Weolke: Blätterrauschen, weit weg

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Vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Blätterrauschen, weit weg

der Autorin

Elaine Laurae Weolke.

 

Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Blätterrauschen, weit weg“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 10. Mai 2017

Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt

Seitenzahl: 244 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-7448-1858-2

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 8,99 Euro. Es kann auch als E-Book gekauft werden.

 

Über die Autorin:

Elaine Laurae Weolke ist das Pseudonym einer Autorin, die schon weit gereist ist.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag und der Autorin genehmigte Leseprobe findet man, wenn man zum Beispiel den Buchtitel bei Amazon.de sucht. Dort klickt man beim Cover einfach auf die Option „Blick ins Buch“ und kann einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Audrey aus Deutschland und Lionel aus Sydney in Australien beginnen in den 1980er-Jahren eine Brieffreundschaft. Sie schreiben sich in englischer Sprache, der Kontakt ist angenehm. Da Lionel gerne reist, bleibt es nicht aus, dass Audrey und Lionel sich treffen. Sie finden sich sympathisch, und ihre Freundschaft wird vertieft.

Nach einigen Treffen verlieben sie sich ineinander. Aber wie sollen sie ihre Liebe realisieren, wenn Audrey in Deutschland lebt und Lionel in Australien? Sie planen noch weitere Treffen – und dass Audrey auch einmal nach Australien reist.

Leider gibt es nicht nur die Entfernung, die die Liebe zwischen den beiden Menschen auf zwei verschiedenen Kontinenten arg erschwert – es gibt auch Audreys Freundin Isabella, die absolut merkwürdig reagiert, als sie erfährt, dass Audrey in einen Australier verliebt ist. Sie hat einige Ideen, wie sie dazwischenfunken kann….

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, die Lektüre hat mich sofort gepackt. Der Roman ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben – es gibt also keinen Ich-Erzähler. Dialoge und gute Landschaftsbeschreibungen verleihen der Handlung Lebendigkeit – man kann sich Audrey und Lionel richtig gut vorstellen, wie sie einige deutsche Städte und Sehenswürdigkeiten besuchen und sich auch in der Schweiz aufhalten. Man merkt, dass die Autorin viele der Schauplätze selbst besucht und gesehen hat.

Das Buch zeigt auch, was aus Brieffreundschaft entstehen kann. Nicht nur ein purer Briefwechsel, sondern auch Freundschaft und Liebe. Und man liest das Buch deswegen, weil man wissen will, wie Audrey und Lionel ihre Liebe realisieren können. Leider endet das Buch kurz vor Audreys Australienreise, die sicherlich Thema des Fortsetzungsbuches „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ ist, das ich auf jeden Fall auch noch lesen will.

Als Zielgruppe für „Blätterrauschen, weit weg“ sehe ich Frauen, die Liebesromane mögen.

Ich vergebe diesem Buch alle fünf Sterne (Note „sehr gut“) und empfehle es weiter.

 

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