(Rezi von Adelheid) Ulrich Alexander Boschwitz: Menschen neben dem Leben

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor kurzem habe ich ein Buch gelesen, bei dem mir sofort der Literaturkreis der Volkshochschule einfiel, den ich bis zum Sommer 2018 besucht habe. Da die Dozentin keine Zeit mehr hat, den Literaturkreis weiterzuführen und die Volkshochschule keinen Ersatz finden konnte, gibt es diesen Literaturkreis nicht mehr. Schade!

Wir haben uns dort immer um Bücher zu einem bestimmten Thema gekümmert – also diese Bücher gelesen und besprochen und deren Inhalt versucht zu interpretieren. Und eines dieser Themen war „Berlin“. Dort passt der Roman „Menschen neben dem Leben“ von Ulrich Alexander Boschwitz, über das ich hier schreibe, sehr gut hinein.

Allerdings war dieses Buch, als wir über Romane zum Thema „Berlin“ sprachen, noch nicht lieferbar.

Dieses Buch kam erst am 21. September 2019 auf den Markt. Aber nun der Reihe nach!

Kurze Informationen zu dem Buch „Menschen neben dem Leben“ von Ulrich Alexander Boschwitz:

Verlag: Klett-Cotta

Seitenzahl: 303 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3608964097

Erscheinungsdatum in Deutschland: 21. September 2019

Das Buch ist als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 20 Euro.

Über den Autor Ulrich Alexander Boschwitz:

Ulrich Alexander Boschwitz wurde am 19. April 1915 in Berlin geboren. Er wanderte wegen seines jüdischen Hintergrunds im Jahre 1935 nach Skandinavien aus. Dort erschien der Roman „Menschen neben dem Leben“. Anschließend reiste er nach England. Eigentlich wollte er dort bleiben, wurde jedoch als „enemy alien“ verhaftet und nach Australien gebracht. Auf seiner Reise zurück nach England per Schiff wurde das Schiff von einem deutschen U-Boot torpediert und sank. Boschwitz starb. Er war 27 Jahre alt.

Viele Jahre später wurden seine Bücher „Der Reisende“ und „Menschen neben dem Leben“ für den deutschen Buchmarkt entdeckt – und kommen jetzt auf den Markt.

Leseprobe:

Eine Leseprobe findet man beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach nach dem Buchtitel suchen und die Option „Leseprobe öffnen“ anklicken. Schon ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen.



Menschen, die im Berlin der 1920er-Jahre um ihr Überleben kämpfen, und das Tag für Tag – oder: Worum geht es in dem Buch?


Im Berlin der 1920er-Jahre gibt es Menschen, die ein Geschäft und ein geregeltes Einkommen haben. Beispielsweise der Obst- und Gemüsehändler Walter Schreiber. Reich ist er aber nicht. Er ist verheiratet und hat Kinder, seine Frau ist krank.


Im Berlin der 1920er-Jahre gibt es aber auch arme Menschen, die versuchen, zu überleben. Beispielsweise der alte Emil Fundholz. Er ist seit 20 Jahren geschieden und lebt auf der Straße. Immer wenn er Geld hat, kauft er sich Essen, aber auch alkoholische Getränke. Aus einem Pflichtgefühl heraus kümmert er sich um „Tönnchen“, einen dicken Mann, der geistig behindert ist. Fundholz gibt ihm immer wieder Nahrung ab.

Irgendwann kann Fundholz einen feuchten Kellerraum als Übernachtungsmöglichkeit für sich und Tönnchen bei Walter Schreiber mieten.


Arm ist auch Grissmann. Er ist circa 30 Jahre alt und bekommt eine Arbeitslosenunterstützung. Durch Geschäfte – sowohl legale als auch illegale – versucht er, seine finanzielle Situation zu verbessern.
Sonnenberg ist durch eine Kriegsverletzung blind und ebenfalls arm. Er ist schlecht gelaunt, trinkt und schlägt seine Frau Elsi. Deswegen will sie ihn verlassen.


Frau Fliebusch verlor in der Wirtschaftskrise viel Geld, und ihr Verlobter Wilhelm ist im Ersten Weltkrieg gefallen. Das glaubt sie aber nicht und wandert mit zwei Koffern verbittert durch Berlin. Als sie hört, dass ein Mann, namens Wilhelm, im Lokal „Fröhlicher Waidmann“ sein soll, glaubt sie, ihren Verlobten wiederzufinden und macht sich auf in dieses Lokal.


Minchen Lindner ist eine junge Frau, die Glück gehabt hat. Sie lebt in einer Wohnung, die ihr von einem Firmenchef finanziert wird. Dort trifft sie ihn und andere ältere Männer, die sich einsam fühlen. Sie ist wohlhabend. Das weiß auch ihr Vater, der sie immer wieder um Geld anpumpt. Seit einem Gefängnisaufenthalt ist er arm geworden.



Ein erstaunliches Buch – oder: Meine Meinung zu diesem Buch:

Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Von der Atmosphäre her erinnert es mich an Klassiker, wie „Menschen im Hotel“ von Vicki Baum und „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ von Carson Mc Cullers.


Der Schreibstil gefällt mir, das Buch ist interessant. Es ist kein Pageturner – aber es ist faszinierend durch die verschiedenen – meistens tragischen – Charaktere und die Situationen, in die sie kommen. Als Leser will ich wissen, wie es mit ihnen weitergeht und ob sich ihre Lebenssituation ändern wird.


Fundholz beispielsweise finde ich bewundernswert – wie er durch die richtigen Taktiken an Nahrung kommt und dabei auch immer wieder Tönnchen mit versorgen kann. Tönnchen mag ich nicht immer, aber seine Vergangenheit weckt Mitleid. Grissmann ist listig, und es gibt Situationen, die ihm zu Geld verhelfen, beispielsweise, als er einen älteren Mann erpressen kann.


Es gefällt mir auch, dass in manchen Kapiteln einige Überlegungen des Autors zu damals aktuellen Themen genannt werden. Beispielsweise seine Ängste über Maschinen, die menschliche Arbeitskräfte ersetzen.


Einige dieser „Menschen neben dem Leben“ in diesem Roman treffen sich, kennen sich, unterhalten sich. Und einige von ihnen wollen das Lokal „Fröhlicher Waidmann“ aufsuchen. Weil sie dort etwas erledigen wollen oder Erwartungen haben.



Mein Fazit:

„Menschen neben dem Leben“ ist ein lesenswerter Roman über den Alltag einiger, oft armen, Menschen aus dem Berlin der 1920er-Jahre. Das Buch wäre eine Bereicherung für den oben erwähnten Literaturkreis der Volkshochschule gewesen – aber auch ohne Literaturkreis lohnt sich die Lektüre wirklich!


Ich vergebe alle fünf Sterne und empfehle das Buch weiter.

(Rezi von Adelheid) Michelle Schrenk – Kein Himmel ohne Sterne – oder: Einfache Liebesgeschichte für zwischendurch

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Liebe Leserinnen und Leser,

beim Surfen bei Amazon.de stieß ich vor einigen Jahren auf das Buch

Kein Himmel ohne Sterne der deutschen Autorin Michelle Schrenk.

Ich wollte einfach mal sehen, wie ein Buch, das über Amazon.de in Eigenregie auf den Markt gebracht wurde, aussieht.

Das Cover ist wunderbar – aber wie ist der Inhalt?

Ich habe das Buch gelesen – und hier ist meine Rezension.

Kurze Informationen zu dem Buch:

Erscheinungsdatum:  15. März 2017

Verlag: Independently published über Amazon.de

Seitenzahl: 196 Seiten

ISBN-Nummer: 978-1520830025

Über die Autorin Michelle Schrenk:

Michelle Schrenk ist Jahrgang 1983. Sie liebt es zu träumen und hasst es, Zwiebeln zu schneiden.
Schon immer hat sie sich dem Erfinden von Geschichten gewidmet und bereits im Grundschulalter damit angefangen, sie aufzuschreiben. Mit ihren gefühlvollen Liebesromanen, dem Mutmachbuch »Die Suche nach dem verlorenen Stern« sowie drei Kinderbüchern hat sie sich nun ihren Traum vom Schreiben erfüllt. Nahezu jeder ihrer Titel war in dem Amazon Top 100 vertreten, ihr herzerwärmender Roman »Kein Himmel ohne Sterne« sogar zehn Monate lang ohne Unterbrechung.
Sie ist überzeugt, dass es viele Wege zum Glück gibt, und hofft, ihren Lesern mit ihren Büchern ein wenig davon zu schenken. (Quelle: Amazon.de)

Leseprobe:

Bei Amazon.de ist es möglich, einige Seiten des Buches kostenlos zu lesen. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken.

Worum geht es?

Emma Morgen lebt seit drei Jahren in Berlin. Überstürzt hat sie ihre Heimat Nürnberg verlassen – und damit ihre große Liebe Jannik. Sie hat sich in Berlin ein neues Leben aufgebaut – und als ihr Freund Alex sie heiraten will, wird ihr klar, dass sie in Nürnberg erst einmal ihre Vergangenheit mit Jannik klären muss.

Spontan fährt sie nach Nürnberg, trifft Jannik – und alte Gefühle für ihn flammen wieder auf.

Meine Meinung:

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Durch die Erzählung im Präsens, die große Schrift und die vielen Dialoge lässt es sich schnell lesen.

Dabei dürfen die Leser keine große Literatur erwarten. Die Sätze sind einfach, aber die Gefühle kurz und mitreißend beschrieben. Man kann sich also gut in Emma und ihre Gefühle hineinversetzen.

Als Leser will man wissen, warum Emma Nürnberg so plötzlich verlassen musste und den Kontakt zu Jannik auf Eis legte. In mancher Hinsicht fand ich Emma sehr naiv. Sie muss sich doch nicht wundern, dass  Jannik in der Zwischenzeit neue Freundinnen hatte und noch hat. Warum soll er drei Jahre auf sie warten, wenn sie sich nicht einmal meldet?

Dasselbe gilt auch für Emmas gute Freundin Amelie, zu der Emma ebenfalls den Kontakt abbrach, als sie nach Berlin zog – die aber in Nürnberg auch wieder für sie da ist.

Mein Fazit:

Wer eine schnell zu lesende Liebesgeschichte haben möchte, in der einige Konflikte vorkommen, kann zu „Kein Himmel ohne Sterne“ greifen. Ich habe mein Buch unterdessen bei einer Tauschbörse vertauscht. Ruck-zuck war es weg! Erstaunlich!

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 1:

Erfahrungsbericht über BoD – Books on Demand – Teil 2:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/15/erfahrungsbericht-ueber-books-on-demand-bod-teil-2-wie-kam-ich-auf-die-idee-buecher-bei-bod-zu-veroeffentlichen-wie-veroeffentlicht-man-am-besten-dort-als-autor-oder-als-ver/

Erfahrungsbericht über einen Film über das Leben in Nordkorea:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/01/ein-film-ueber-das-leben-in-nordkorea-meine-brueder-und-schwestern-im-norden/

Erfahrungsbericht über ein Handy aus Schokolade:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/09/12/ein-geschenk-fuer-leute-die-kein-smartphone-haben-wollen-aber-schokolade-moegen/

Erfahrungsbericht über den regionalen Postdienstleister REGIO-MAIL:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/04/16/ist-regio-mail-eine-gute-alternative-zur-deutschen-post/

Erfahrungsbericht über ein Konzert des Sängers Kieran Halpin:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2019/02/12/ein-konzert-des-irischen-rockpoeten-kieran-halpin-ist-einen-besuch-wert-leider-ist-das-konzert-am-17-02-2019-schon-ausverkauft-und-ich-kann-es-nicht-besuchen/

Erfahrungsbericht zu einem Lippenpflegestift von AVEO (Eigenmarke von Drogeriemarkt „Müller“):

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/02/01/angenehm-und-pflegend-der-aveo-lippenpflegestift-intensive-repair/

Rezension zu dem Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/08/rezi-von-adelheid-chloe-benjamin-die-unsterblichen/

Rezension zu dem Buch „Blätterrauschen weit weg“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/11/21/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-blaetterrauschen-weit-weg/

Rezension zu dem Buch „Nächster Halt: Sydney Harbour Bridge“ von Elaine-Laurae Weolke:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2017/12/24/rezi-von-adelheid-elaine-laurae-weolke-naechster-halt-sydney-harbour-bridge/

Rezension zu dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2018/04/01/rezi-von-adelheid-abby-fabiaschi-fuer-immer-ist-die-laengste-zeit/

Rezension zu dem Buch „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman:

https://verrueckteleseratten.wordpress.com/2019/01/23/rezi-von-adelheid-gayle-forman-manchmal-musst-du-einfach-leben/

Erfahrungsbericht zu dem Alverde-Duschgel „Grapefruit-Bambus“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/15/die-alverde-pflegedusche-grapefruit-bambus-ist-eine-fruchtige-dusche/

Erfahrungsbericht zu dem Lacura-Duschgel „Wunderblume“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2019/01/26/%ef%bb%bfdas-verwoehnende-duschgel-lacura-naturals-wunderblume-ist-eine-wohlfuehldusche/

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/21/isana-duschgel-frangipani-man-fuehlt-sich-sauber-aber-die-inhaltsstoffe-koennten-besser-sein/

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2018/12/18/air-malta-eine-gute-und-zuverlaessige-fluggesellschaft/

Erfahrungsbericht zu Zeltkirchen:

https://adelheidsmusikblog.wordpress.com/2016/08/01/zeltkirche-beobachtungen-und-erfahrungen/

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2017/03/24/erster-blogbeitrag/

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/29/noch-mehr-neue-buecher-eine-veranstaltung-der-vhs-in-der-buecherei-boek-in-lauffen-am-neckar-am-16-11-2018/

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn:

https://wogibteswasimlandkreisheilbronn.wordpress.com/2018/12/27/ratskeller-in-heilbronn-manchmal-kann-es-vorkommen-dass-der-gast-kein-getraenk-bekommt/

(Rezi von Adelheid) Nellja Vermej: Berlin liegt im Osten

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

folgende Rezension erschien im November 2015 auf der Verbraucherplattform Ciao.de.  Leider ist Ciao.de seit Februar 2018 endgültig Geschichte. All meine Berichte, die ich dort verfasst habe, sind weg. Auch dieser. Deswegen habe ich ihn wieder „ausgegraben“ und veröffentliche ihn jetzt auf dem WordPress-Blog der „Verrückten Leseratten“.

Im Literaturkreis der Volkshochschule in einem Ort im Landkreis Heilbronn befassen wir uns mit Literatur, die Menschen geschrieben haben, die irgendwann nach Deutschland eingewandert sind. Wir möchten erfahren, wie diese Menschen ihr Leben in Deutschland und die Deutschen denken.

Deswegen haben wir im Herbst 2015 auch folgendes Buch gelesen:

Berlin liegt im Osten

der russischen Autorin

Nellja Vermej.

Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

Kurzinformationen zu dem Buch „Berlin liegt im Osten“

Erscheinungstermin in Deutschland: 17. Juli 2015

Verlag: Aufbau-Taschenbuch-Verlag (ATB)

ISBN-Nummer: 978-3746631226

Seitenzahl: 318 Seiten

Das Buch erschien zuerst als Hardcoverausgabe. Mir liegt die Taschenbuchausgabe vor, die im deutschen Buchhandel  9,99 Euro kostet.

Über Nellja Vermej:

Nellja Vermeij wurde 1963 in der Sowjetunion (heute heißt ein Großteil der damaligen Sowjetunion Russland) geboren. Sie studierte an der Universität in Leningrad (heute heißt diese Stadt Sankt Petersburg).

Seit 1994 wohnt sie in Berlin. Sie ist dort als Altenpflegerin, Russischlehrerin, Journalistin und Literatin tätig.

Leseprobe:

Weder auf der Homepage des Verlags, noch beim Internet-Versandhändler Amazon.de kann ich eine vom Verlag genehmigte Leseprobe finden. Deswegen kann ich auch keinen Link zu einer Leseprobe angeben und werde deswegen näher auf den Schreibstil eingehen.

Schreibstil:

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive verfasst. Die Ich-Erzählerin ist Lena, die Hauptperson. Ereignisse, die gerade in ihrem Leben passieren, beschreibt sie im Präsens (Gegenwart). Es gibt auch einige Rückblenden in dem Buch – beispielsweise, wenn Lena Ereignisse erzählt, die während ihrer Kindheit und Jugend im Kaukasus passiert sind.

Das Buch zeichnet sich durch viele ausschmückende Beschreibungen aus. Auch gibt es Dialoge, die allerdings nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet sind.

Die Handlung – in meinen Worten:

Lena arbeitet als Altenpflegerin in Berlin. Vor einigen Jahren ist sie mit ihrem Mann Schura und der gemeinsamen Tochter Marina vom Kaukasus (Russland) nach Deutschland gekommen und dort geblieben.

Von ihrem Mann ist sie getrennt, Marina lebt bei ihr. Während Lenas Deutsch noch nicht perfekt ist, beherrscht ihre Tochter sowohl Deutsch als auch Russisch hervorragend. Sie ist beliebt in der Schule, sie ist integriert und soll später einmal Filmentwicklerin werden.

Lena erzählt dem Leser von ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Sie wird von ihrer Chefin in Altenheime und Wohnungen geschickt, um sich um alte Menschen zu kümmern. Sie pflegt Herrn Struck, der stirbt. Sie feiert Weihnachten und Silvester mit Herrn Ulf Seitz. Ein gutes Verhältnis haben dieser ältere Mann und seine Altenpflegerin. Sie feiern Weihnachten miteinander. Später führt er sie durch Berlin und erklärt ihre die Stadt. So lernt sie, die Stadt mit seinen Augen sehen. Allmählich droht ihr Verhältnis zu Herrn Seitz Grenzen zu überschreiten, die es nicht überschreiten soll…

Immer wieder lässt Lena Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend im Kaukasus einfließen. In Leningrad hat sie Lehramt studiert. Würde sie aber den Beruf als Lehrerin ausüben, würde sie sich selbst als Versagerin deklarieren. Deswegen nimmt sie eine Arbeit bei der amerikanischen Wohltätigkeitsorganisation CARE an.

Auch das Leben von Ulf Seitz wird beleuchtet. Die Nachkriegszeit hat er als kleiner Junge erlebt. Schreckliche Dinge passieren. Beispielsweise musste er mitansehen, wie russische Soldaten auf Frauen mit Kindern schießen. Dann wollte eine Familie, die mit ihm und seiner Mutter befreundet war, bei Verwandten  untertauchen. Aber diese Verwandten waren nicht mehr am Leben, sie sahen schrecklich aus, als man sie im Keller fand.  

Ulf und andere Jungen werden einmal von russischen Soldaten beauftragt, Leichen wegzuräumen.

Mit seiner Mutter wohnte Ulf Seitz alleine. Um vor Belästigungen durch andere Männer sicher zu sein, zog ein russischer Leutnant mit in die Wohnung. Dieser Leutnant war Ulf suspekt, er floh zu einer Nachbarin, während der Leutnant der Mutter Avancen machte. Der Leutnant zog bald weg – aber der Zettel, dass er dort wohnen würde, blieb an der Türe. Und dieser Zettel schützte Ulf und seine Mutter vor Belästigungen.

1959 heiratet er Dora. Fünf Jahre später brachte sie den gemeinsamen Sohn Marius auf die Welt. Sie wohnten in der DDR. Die Familie hatte es gut in der DDR, denn sie waren Befürworter des dort herrschenden kommunistischen Systems.  Doch auch in der DDR gab es einige Schicksalsschläge…

Meine Meinung zu dem Roman:

Beim Lesen merkte ich bald: Dieser Roman ist autobiographisch. Die Autorin schreibt viel, was sie selbst erlebt hat.

Die Sprache ist ausschmückend – viele Wendungen gefallen mir. Beispielsweise wenn sie Berlin als „märkisches Ninive an der Spree“ bezeichnet. Die Autorin hat eine Sprache, die ich so noch nicht gelesen habe – sie malt Bilder mit Worten, und es macht Freude, so etwas zu lesen.

Ein Problem habe ich allerdings mit dem Buch. Es ist nicht spannend und lässt sich oft nur zäh lesen. In der Mitte des Buches droht die Handlung, in Richtung Trivialliteratur abzuschweifen. Zum Glück bekommt die Autorin dieses „Problem“ in den Griff, und gegen Schluss wird das Buch nochmals sehr interessant.

Immer wieder gibt es furchtbare Beschreibungen in dem Buch. Tote, verstümmelte Menschen nach dem Krieg beispielsweise. Dann ein kleiner Hund, den Lena besaß, als sie in St. Petersburg studierte. Eines Tages musste sich der Hund übergeben – und starb dann. Solche Dinge berühren mich – ich frage mich oft, ob ich solche Szenen überhaupt lesen will. Andererseits ist das wirklichkeitsnah – der Krieg war grausam, und die Nachkriegszeit war es ein Stückweit auch.

Außerdem muss man sich bei der Lektüre konzentrieren, da die Autorin zwischen den Erzählzeiten hin und her springt. Mal schreibt sie über Berlin, mal über den Kaukasus – einige Male musste ich schauen, dass ich nicht durcheinanderkomme.  Das Buch ist zwar in Kapitel gegliedert – aber innerhalb der Kapitel gibt es immer wieder diese Zeitsprünge.

Da ich das Buch allerdings für den Literaturkreis lesen musste, habe ich mich an einem Nachmittag hingesetzt und viele Seiten des Buches gelesen. Das hat dazu geführt, dass mir das Buch besser gefiel, weil ich mich länger mit der Handlung befassen konnte.

Es gibt mehrere Konflikte in dem Buch. Den Mutter-und-Tochter-Konflikt zwischen Lena und Marina beispielsweise. Oft scheint es so, dass Marina auf ihre Mutter aufpasst – sie in die Wirklichkeit zurückholt, wenn sie zu sehr abdriftet.

Dann gibt es den Konflikt zwischen Lena und Schura. Schura ist ein Hallodri mit einigen verrückten Ideen, für deren Umsetzung er Geld braucht, das er aber nicht bekommt. Weiterhin gibt es den Konflikt zwischen Lena und Ulf Seitz – und einige Ereignisse, die ihre Tätigkeit als Altenpflegerin übersteigen. Es gibt noch weitere Konflikte – beispielsweise einen zwischen Ulf und seiner Frau Dora. Darauf will ich aber nicht eingehen, um nicht zu viel zu verraten.

Nachdenklich hat mich das Buch gemacht, nachdenklich lässt es mich nach dem Lesen zurück – und es hallt noch einige Tage nach. Interessant war auf jeden Fall zu lesen, wie eine Russin versucht, hier in Deutschland Fuß zu fassen. Wirklich angekommen ist Lena in Deutschland noch nicht – sie geht in russische Läden, trifft russische Freunde. Aber sie will auch nicht wieder zurück in den Kaukasus ziehen – dazu liebt sie Berlin zu sehr.

Merkwürdig ist, dass mir keine der in dem Buch vorkommenden Figuren so richtig sympathisch war. Lena fand ich okay (Note: befriedigend), aber bei der Schilderung mancher ekelhafter Vorgänge (beispielsweise den Hund, der sich übergeben musste) wurde sie mir regelrecht unsympathisch.

Mein Fazit:

Der Roman „Berlin liegt im Osten“ schildert Episoden aus dem Leben der Russin Lena, die nach Berlin gezogen und dort als Altenpflegerin tätig ist. Sie versucht, sich zu integrieren – und merkt, dass das  ihrer Tochter weitaus besser gelingt als ihr.

Da das Buch oft zäh zu lesen ist und in der Mitte fast in Kitsch abdriftet, ziehe ich einen Stern ab.

Ich vergebe also vier von fünf Sternen und empfehle dieses Buch weiter.

Links zu weiteren lesenswerten Berichten von mir:

Erfahrungsbericht zu dem Duschgel „Frangipani“ von Rossmann:

Erfahrungsbericht über die Fluggesellschaft „Air Malta“:

Erfahrungsbericht über die Weinstube „Sonne“ in Lauffen:

Erfahrungsbericht über die Veranstaltung „Noch mehr neue Bücher“ am 16.11.2018 in der Bücherei in Lauffen:

Erfahrungsbericht über das Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn:

(Rezi von Adelheid) Catherine Shepherd: Krähenmutter

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

manchmal lese ich zwei bis drei Bücher gleichzeitig. So habe ich auch das Buch

„Krähenmutter“ der deutschen Autorin Catherine Shepherd

gleichzeitig mit zwei anderen Büchern gelesen. Soll man das tun? Manchmal tut man das, wenn man unter Zeitdruck ist.

Das Buch „Krähenmutter“ wird mich bald verlassen – denn ich werde es, im Rahmen eines Büchertausches, am 26.11. an eine andere Leserin schicken. Aber: das Buch wird gelesen – es wurde bereits von mir gelesen, und die Dame, die sich jetzt dafür interessiert, wird es auch lesen. Es ist doch schön, wenn ein Buch gelesen wird!

 

Kurzinformationen zu dem Buch „Krähenmutter“:

Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2016

Verlag: Piper

ISBN-Nummer: 978-3492309653

Seitenzahl: 288 Seiten

Das Buch ist als Taschenbuch zu 9,99 Euro erschienen. Unterdessen kann man das Buch auch preisgünstiger bekommen. Ich habe es vom „Wühltisch“ in einer Bahnhofsbuchhandlung für 3,50 Euro gekauft.

 

Über die Autorin:

Catherine Shepherd ist das Pseudonym einer deutschen Autorin aus Zons am Rhein. Sie ist Jahrgang 1972, hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.

Seit einigen Jahren schreibt sie erfolgreich Kriminalromane und hat damit bereits eine große Leserschaft erreicht.

 

Leseprobe:

Leseproben kann man auf einigen Buchhändlerseiten im Internet bekommen, auch bei Amazon.de

 

Worum geht es in dem Buch?

Henri Nussbaum ist sechs Monate alt und Sohn eines einflussreichen Unternehmers. Als seine Mutter mit ihm beim Einkaufen weilt und einen Moment unaufmerksam ist,  wird er aus einem Supermarkt entführt. Spezialermittlerin Laura Kern steht vor einem Rätsel, denn es gibt keine Lösegeldforderung.

Weitere Babys verschwinden spurlos. Laura und ihr Kollege Max sind ratlos. Auch ein Serienmörder, der Berliner Pärchenmörder, hält sie auf Trab. Laura Kern hat noch ein eigenes Kindheitstrauma zu bewältigen, aber als Ermittlerin will sie ihr Bestes geben. Laura und Max machen sich auf die Suche. Nicht einfach – vor allem, wenn man nicht weiß, wo man suchen soll.

 

Meine Meinung:

Der Roman fängt gleich interessant an. Henri Nussbaum verschwindet.

Wer aber jetzt denkt, dass sich das Buch um seine Mutter dreht und ihren Mann (der sie übrigens betrügt), der irrt. Diese Familie ist nur eine Randerscheinung, es sind Nebenfiguren. Die Autorin spart die Gefühle von Menschen, die ihr Baby vermissen, fast aus. Wichtiger sind ihr die Ereignisse rund um die Ermittlerin Laura Kern. Die Frau ist klasse und sympathisch. Ich finde es gut, über sie zu lesen. Allerdings ist das Buch oft nicht spannend – es interessant. Aber es ist vermessen, es als Thriller zu bezeichnen, da es keine Pageturner ist.

Der Schluss hat mich stellenweise erstaunt, denn man rechnet mit gewissen „Tatsachen“ einfach nicht. Aber das spricht für das Buch.

Lange dachte ich, dass man das Buch bedenkenlos Menschen empfehlen kann, die keine blutigen Krimis mögen. Diese Empfehlung hat sich jedoch gegen Schluss des Buches zerschlagen – da gibt es eine blutige Szene. Mehr will ich aber nicht verraten.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Tatsache, dass ich es nicht als „Thriller“ empfinde, kostet einen Stern.

Ich vergebe also vier von fünf Sternen und werde das Buch am 26.11.2018 an eine andere Leserin schicken.

(Rezi von Adelheid) Roxann Hill: Dunkel Land

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dank lovelybooks.de durfte ich folgenden Krimi auf dem E-Book-Reader kostenlos lesen:

Dunkel Land

der Autorin Roxann Hill.

Wie mir der Krimi gefallen hat, liest man jetzt.

Der Buchtitel „Dunkel Land“ ist übrigens kein Rechtschreibfehler. Diese Schreibweise ist so gewollt, und es wird auch im Buch erklärt, wie sie zustande kam und zu verstehen ist.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Dunkel Land“ von Roxann Hill:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 13. November 2017

Verlag: Harper Collins

Seitenzahl: 384 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3959671385

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 10,99 Euro. Es ist auch als E-Book erschienen.

 

Über die Autorin Roxann Hill:

Roxann Hill ist eine Autorin, die in Brünn (Tschechien) geboren ist und jetzt in Mittelfranken (Deutschland) mit ihrer Familie lebt.

Ihr erstes Buch erschien 2012 und wurde erfolgreich. Weitere Bücher folgten, die sich ebenfalls gut verkauften. Die Bücher wurden auch in weitere Sprachen übersetzt.

Leseprobe:

Eine vom Verlag und der Autorin genehmigte Leseprobe findet man, wenn man zum Beispiel den Buchtitel bei Amazon.de sucht. Dort klickt man beim Cover einfach auf die Option „Blick ins Buch“ und kann einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Die Ich-Erzählerin Verena Hofer hat einen neuen Job. Sie hat Literaturwissenschaft studiert und Erfahrungen als Dozentin. Eigentlich meinte sie, für einen Jungen als Aufpasserin im Gut Wuthenow zu arbeiten. Doch Carl von Wuthenow, für den sie zuständig sein soll, ist 34 Jahre alt und arbeitet als Profiler, Kriminalist und Berater für die Polizei in Berlin. Ein Problem hat er allerdings: Durch einen Anschlag ist sein Gedächtnis so beeinträchtigt, dass er immer wieder Dinge und Ereignisse vergisst. Deswegen wurde ihm Verena zur Seite gestellt. Sie soll ihn beispielsweise zur Berliner Polizei fahren, wenn er dort einen Termin hat. Und sie soll ihn intellektuell fördern.

Verena ist zuerst nicht angetan von ihrer Tätigkeit. Andererseits ist aber ihre Nichte Amelie, um die sie sich nach dem Tod ihrer Schwester kümmert, auf Wuthenow gut versorgt, während sie für Carl arbeitet. Außerdem bekommt Verena mit Amelie eine eigene Wohnung auf dem Gut.
Der Fall, für den die Berliner Polizei Carls Rat und Meinung benötigt, ist nicht einfach. Die Leiche eines Migranten wurde gefunden, ein Mann wurde verhaftet, den die Polizei für den Täter hält. Carl ist jedoch anderer Meinung. Der Täter ist noch auf freiem Fuß.

Die Suche nach dem Täter führt Verena und Carl in die rechte Szene. Das Umfeld, in dem sie ermitteln müssen, ist also nicht einfach. Verena muss sich auf einiges gefasst machen. Weitere Leichen werden gefunden. Außerdem merkt Verena, dass Carl nicht immer ein angenehmer Zeitgenosse ist. Wenn er beispielsweise geschlafen hat und sich nach dem Aufwachen an beinahe nichts mehr erinnert, kann es zu extremen Situationen kommen. Genau eine solche Situation erlebt auch Verena.

Verena und Carl tappen als Ermittlerteam lange im Dunkeln. Nur langsam kommen sie vorwärts, nur langsam nähern sie sich der Lösung. Die Tatsache, dass die Ermordeten mit Metzgerknoten gefesselt wurden, könnte zum Täter führen….

Meine Meinung:

Der Krimi fängt sofort rasant und brutal an. Eine Person wird gequält und umgebracht.

Anschließend wird die Handlung ruhiger. Und so bleibt sie auch meistens. Man lernt Verena und Amelie kennen. Beide sind sehr sympathisch, Carl ist es auch.

Die Idee, eine Literaturwissenschaftlerin und einen Profiler als Ermittlerteam in einem Mordfall arbeiten zu lassen, fand ich neu und aufregend. Das war ein Grund für mich, das Buch zu lesen. Weiterhin hat mich die Handlung mitgerissen. Das Buch ist spannend geschrieben, es gibt viele Dialoge. Es geht nicht nur um den Mordfall, sondern auch um Verena, die sich immer wieder fragt, ob es richtig war, das Jobangebot auf Gut Wuthenow anzunehmen.

Neben den Ermittlungen kommen noch viele private Dinge vor – beispielsweise, wie Carl, Verena, Amelie und einige Leute, die auf dem Gut Wuthenow arbeiten, zu Abend essen. Diese privaten Einflechtungen haben mich aber nicht gestört, sie haben die Handlung rund um die brutalen Morde etwas auflockern können.

Außerdem zeigen mir solche Blicke in die Privatsphäre, dass die Hauptpersonen Menschen sind mit Gefühlen und Plänen und Gedanken.

Was mir weiterhin an dem Buch gefällt, ist, dass keine ordinäre Sprache verwendet wird. Es gibt kaum Schimpfwörter.

Die Kapitel sind kurz – und so kann man immer wieder Lesepausen einlegen.

Lange ist nicht klar, wer der Mörder sein könnte – oder ob es mehrere Mörder gibt. Der Leser ist immer genauso schlau oder ahnungslos wie die Ermittler. Es gibt auch falsche Fährten – das verstärkt die Spannung noch. So ist man als Leser lange Zeit am Rätseln. Man folgt den Gedanken von Carl, Verena und der Polizei in Berlin und man fragt sich lange, worauf die Lösung der Morde hinausläuft….

Mein Fazit:

Das Buch „Dunkel Land“ von Roxann Hill habe ich gerne gelesen. Die Handlung ist interessant, die Hauptpersonen sympathisch, das Buch ist flüssig geschrieben.

Mir gefällt auch, dass das Buch nur an wenigen Stellen brutal und heftig ist. Der Fokus wird eher auf die Ermittlungsarbeit gelegt.

Ich vergebe „Dunkel Land“ von Roxann Hill alle fünf Sterne und empfehle das Buch weiter.