(Rezi von Adelheid) Laetitia Colombani: Der Zopf

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als ich in einer „Für Sie“-Zeitschrift eine Leseprobe des Romans „Der Zopf“ las, wollte ich unbedingt das ganze Buch lesen. Aber sollte ich 20 Euro für ein Werk von gerade mal 288 Seiten ausgeben?

Ich zauderte, andererseits wollte ich das Buch unbedingt lesen. Um es bei irgendwelchen Preisrätseln zu gewinnen, war es zu spät – und in unserer Bücherei ist das Buch zur Zeit auch ständig ausgeliehen.

Also – Augen zu – und das Buch gekauft! Ich habe das Buch gelesen. Wie ich es fand, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Der Zopf“ von Laetitia Colombani

Erscheinungsdatum in Deutschland: 21. März 2018

Verlag: S. Fischer-Verlag

ISBN-Nummer: 978-3103973518

Seitenzahl: 288 Seiten

Das Buch ist als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag in der deutschen Übersetzung erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 20 Euro.

 

Über Laetitia Colombani:

Laetitia Colombani ist eine französische Autorin, Jahrgang 1976. Sie ist nicht nur Autorin, sondern auch Filmschauspielerin und Regisseurin.

„Der Zopf“ ist ihr erster Roman.

 

Leseproben:

Vom Verlag genehmigte Leseproben gibt es viele im Internet. Wie gesagt, hatte ich eine Leseprobe aus Papier, die in einer Ausgabe der Frauenzeitschrift „Für Sie“ enthalten war.

Im Internet findet man Leseproben bei diversen Internet-Buchhändlern, beispielsweise bei Amazon.de. Einfach nach dem Buch suchen und die Option „Blick ins Buch“ anklicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Schreibfehler/Grammatikfehler:

Leider gibt es sie – wenn auch nicht in rauen Mengen. Auf Seite 18 steht: „Selbst, wenn Lalita Lesen und Schreiben lernt…“

Sorry, aber richtig muss es heißen: „Selbst, wenn Lalita lesen und schreiben lernt…“

Es gibt in diesem Satz keinen einzigen Grund, diese Verben zu substantivieren!

Auf Seite 156 fiel mir ein weiterer Fehler auf. Dort steht: „Den Berechnungen zufolge, bleibt die Werkstatt noch ein Monat.“

Erstens gefällt mir das Komma nach dem Wort „zufolge“ nicht. Das kann man weglassen. Es gibt keinen Grund, es zu setzen.

Der zweite Fehler in diesem Satz ist allerdings gravierender: „… bleibt die Werkstatt noch ein Monat.“

Es muss „einen Monat“ heißen, da „DER Monat“ maskulin ist – also ein männliches Substantiv. Und solche Substantive werden im Akkusativ mit „DEN Monat“ – oder, wie hier, „EINEN Monat“ geschrieben. Richtig also: „Den Berechnungen zufolge bleibt die Werkstatt noch einen Monat.“

 

Die Handlung:

Smita lebt in Indien. Sie ist verheiratet mit Nagarajan, der als Rattenfänger Geld verdient. Die Ratten werden in Indien gegessen. Smita gehört der untersten Kaste an, und als Frau hat sie kaum Rechte in Indien. Sie reinigt die Toiletten von Menschen, die den oberen Kasten angehören. Ihre Mutter und Großmutter haben schon dasselbe getan. Smita ist gewillt, dass ihre Tochter Lalita nicht auch Toiletten reinigen wird. Sie meldet Lalita an einer Schule an, damit diese dort lesen und schreiben lernt. Als Lalita an einem Tag dort den Boden kehren soll und sich weigert, wird sie von einem Lehrer geschlagen – und wird von da an die Schule nicht mehr besuchen. Smita beschließt, an einen anderen Ort zu fliehen, um ihrer Tochter doch noch die Möglichkeit zu geben, eine Schule zu besuchen. Doch so einfach ist das nicht.

Der Vater von Giulia aus Italien hat eine Perückenfabrik – und es war schon immer Giulias Wunsch, einmal in dieser Fabrik zu arbeiten. Als ihr Vater einen Verkehrsunfall erleidet und im Krankenhaus behandelt werden muss, entdeckt sie, dass die Perückenfabrik verschuldet ist. Eine neue Idee muss her – eine Idee, die die Firma rettet. Denn Giulia sieht ihre Zukunft weiterhin in dieser Fabrik – an der Seite ihres Partners Kamaljit Singh, der Inder ist und sein Land verließ, weil er dort Probleme hatte, als Sikh zu leben.

Sarah aus Montreal in Kanada ist eine erfolgreiche Anwältin. Hartnäckig hat sie an ihrer Familie gebastelt und ihren Job und ihr Familienleben voll im Griff. Ihr Leben ist strukturiert, es funktioniert, dass sie sich um ihre drei Kinder kümmert, aber auch als Anwältin Karriere macht. Doch eines Tages muss sie ihr Tempo zurücknehmen. Krebs wird in ihrer Brust entdeckt, und sie muss sich sofort operieren lassen. Sarah versucht, ihre Krankheit geheim zu halten – sowohl vor ihren Kindern, aber auch vor ihren Kollegen in der Kanzlei. Doch eines Tages begegnet sie einer Kollegin, die ihre Mutter begleitet, im Krankenhaus.

 

Meine Meinung;

Was ich hier lese, sind drei berührende Frauenschicksale –alle aus der auktorialen Erzählperspektive verfasst. Direkte Rede kommt selten vor, dafür viel indirekte Rede. Die Handlungen werden im Präsens erzählt.

Ich erfahre so nach und nach, wie sich das Schicksal der drei Frauen, die mir alle sympathisch sind und deren Beweggründe ich gut verstehen kann, entwickelt. Das ist interessant und hält mich am Lesen. Das Schicksal von Smita aus Indien hat mich erschüttert, ich spüre ihre Ausweglosigkeit in ihrer Situation als Frau einer unteren Kaste. Sympathisch war mir auch Giulia, die mit allen Mitteln versucht, die Firma ihres Vaters zu retten. Und ich fühle mit Sarah, weil ich selbst schon eine Schwester durch Krebs verloren habe. Ich will wissen, wie sie mit dieser schweren Krankheit umgeht, ob sie es schaffen wird, diese Krankheit zu überwinden.

Die Autorin präsentiert die Geschichten ihrer drei Hauptpersonen häppchenweise. Zuerst lese ich ein Kapitel über Smita, dann eines über Giulia, schließlich eines über Sarah. Fast immer enden die Kapitel mit einem „Cliffhanger“, so dass man atemlos an der Lektüre bleibt, weil man wissen will, wie die Geschichten weitergehen.

Weiterhin will man als Leser/-in wissen, warum dieses Buch „Der Zopf“ heißt. Denn irgendwie gehören die drei Geschichten verschiedener Frauen auf drei Kontinenten zusammen  – und das kann man am Schluss des Buches sehen.

Für mich war das eine berührende, immer wieder atemlose und schöne Lektüre, der ich gerne alle Sterne vergebe.

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(Rezi von Adelheid) Matt Haig: Wie man die Zeit anhält

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Matt Haig „Wie man die Zeit anhält“.

Wie es mir gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 20. April 2018

ISBN-Nummer: 978-3423281676

Verlag: dtv

Seitenzahl: 384 Seiten

 

Über den Autor Matt Haig:

Matt Haig ist ein britischer Autor, Jahrgang 1975. Von ihm erschienen bereits mehrere Romane und Kinderbücher, von denen einige literarische Preise erhielten.

In Deutschland schaffte er seinen Durchbruch als Autor mit dem Buch „Ich und die Menschen“.

 

Leseprobe:

Kostenlose Leseproben zum Buch „Wie man die Zeit anhält“ findet man mehrfach im Internet. Beispielsweise auch bei www.vorablesen.de. Einfach das Buch suchen und auf die Option „Leseprobe öffnen“ klicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Der Geschichtslehrer Tom Hazard ist ein Einzelgänger. Er sieht aus wie 40 Jahre – ist aber in Wirklichkeit 400 Jahre alt. Geboren wurde er am 3. Mai 1581. Er gehört zu den Personen, die ewig leben können. Solche Personen nennt man „Albatrosse“, die auch von einer „Albatros-Gesellschaft“ beobachtet werden.

„Albatrosse“ können zwar altern, aber es dauert bei ihnen länger als bei anderen Menschen. Toms Freund und Mentor Mr. Hendrich empfiehlt Tom auch, sich nie zu verlieben und keine Verbindung zu anderen Menschen einzugehen. Denn das könnte dazu führen, dass man den Verstand verliert.

Deswegen ist auch Abraham, ein Hund, der Probleme hat, das einzige Wesen, mit dem Tom sein Leben teilt.

Glücklich ist Tom mit diesem Leben nicht. Die Tatsache, dass er ein Albatros ist, kostete seiner Mutter das Leben. Außerdem leidet er immer wieder an Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Und immer wieder muss er umziehen. Beispielsweise wohnte er schon in Irland und in Toronto (Kanada).

Als er einen Job als Geschichtslehrer im London der Gegenwart annimmt, verliebt er sich in eine Lehrer-Kollegin. Sie ist Französisch-Lehrerin.

 

Meine Meinung:

Vor zwei Jahren hatte ich von Matt Haig das Buch „Zehn gute Gründe, um am Leben zu bleiben“ gelesen, das mir sehr gut gefiel und mich zum Nachdenken brachte. Ich freute mich auch, dass dieses Buch bei „lovelybooks“ Platz 3 der besten Sachbücher 2016 belegen konnte.

Natürlich war ich deswegen besonders gespannt, das Buch „Wie man die Zeit anhält“ zu lesen. Von Autoren, von denen man schon Bücher gelesen hat, die einem gefallen haben, liest man ja gerne neue/andere Bücher, um einen Vergleich zu haben.

Das Buch „Wie man die Zeit anhält“ ist für mich eine Mischung zwischen einem Märchen und einer Fantasy-Geschichte. Sympathisch ist die Hauptperson Tom Hazard (er ist der Ich-Erzähler in diesem Roman) – und er tut mir leid. Es hat mich berührt zu lesen, wie seine Mutter gestorben ist.

Tom hat keine Freude am Leben. Nicht an dem Leben, das er führen muss. Manchmal wäre er lieber ein ganz normaler Mensch, der ganz normal altert. Er lebt weiter, weil er seiner Mutter, kurz bevor sie starb, ein Versprechen abgegeben hat. Außerdem sucht er seine Tochter Marion. Auch sie ist ein „Albatros“. Er hat sie aus den Augen verloren.  Das macht ihm zu schaffen.

Die Handlung wird aus mehreren Zeitebenen erzählt. Man erfährt, wie es Tom in der heutigen Zeit geht, und man erfährt, was er vor circa 400 und circa 300 Jahren und so weiter erlebte. Tom lernte beispielsweise Shakespeare und Scott Fitzgerald kennen und verdiente sich in London als Lautenspieler sein Geld, als er Jugendlicher war. Besonders oft wird das Leben in London beleuchtet. London im Mittelalter und London heute. Das finde ich faszinierend, das gefällt mir.

Das Buch ist mitreißend, interessant und in einer schönen Sprache geschrieben. Wobei die Liebe zu Camille ein Nebenthema ist. Hauptsächlich geht es darum, was Tom im Laufe seines Lebens alles erlebt hat. Das ist alles sehr anschaulich und mit sehr viel Fantasie verfasst. So wird das Buch nie vorhersehbar – und die Ereignisse sind überraschend. Bis zum Schluss.  Ich vergebe diesem Buch fünf von fünf Sternen und empfehle es weiter.

 

(Rezi von Adelheid) J. Courtney Sullivan: All die Jahre

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Weil mir das Buch „Die Verlobungen“ von J. Courtney Sullivan sehr gut gefallen hatte, war ich überaus gespannt, ihr neues Werk „All die Jahre“ zu lesen. Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch „All die Jahre“ von J. Courtney Sullivan:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 29. Januar 2018

Verlag: Deuticke-Verlag

Seitenzahl: 464 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3552063662

 

Das Buch ist in deutscher Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 22 Euro.

 

Über die Autorin J. Courtney Sullivan:

Courtney Sullivan ist eine US-amerikanische Autorin, die in New York lebt. Sie schreibt für verschiedene Zeitungen.

Ihr Roman „Sommer in Maine“ verhalf ihr zum Durchbruch als Autorin. Das Buch zählte zu den Top Ten der besten Bücher 2011 des »Time Magazine«.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man mehrfach im Internet. Beispielsweise auch bei vorablesen.de. Einfach den Artikel suchen, auf die Option „Leseprobe“ klicken und schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Die irischen Schwestern Nora und Theresa Flynn wandern Ende der 1950er-Jahre in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) aus, um dort eine bessere Zukunft zu haben. Auf Nora wartet Charlie Rafferty, ein Ire, den sie nicht liebt. Nora will ihn aber heiraten, um ihrer jüngeren Schwester Theresa eine Ausbildung zur Lehrerin zu ermöglichen.

Nora und Theresa werden von Charlie und seinen Verwandten in Boston gut aufgenommen. Aber Theresa fühlt sich immer wieder eingeengt. Sie möchte ausgehen, Männer kennen lernen, tanzen gehen. Einige Male gelingt es ihr, unbemerkt auszugehen. Sie lernt einen Mann, namens Walter, kennen und lieben – und wird schwanger von ihm.

Ein uneheliches Kind – das war nicht nur in den USA der 1950er-Jahre etwas Unerhörtes. Nora und Theresa müssen eine Lösung finden. Abtreiben will Theresa das Kind nicht, und Walter kann sie nicht heiraten, da er bereits verheiratet ist. Theresa wird während der letzten Monate der Schwangerschaft in einem Kloster aufgenommen, wo sie auch ihr Kind zur Welt bringt – einen Jungen, namens Patrick.

Damit das Kind in der Familie bleibt, beschließt Nora, das Kind zu adoptieren. Sie will es so aussehen lassen, als habe sie selbst Patrick geboren – und beginnt, weite Kleidung zu tragen. Außerdem gibt sie ihren Job auf.

Doch als Theresa und Patrick wieder zu Hause bei den Raffertys sind, beginnen viele Probleme. Nora fühlt sich oft überfordert mit Patrick – und Theresa wird von Liebe zu ihrem Kind oft überwältigt. Sie bedauert es, das Kind nicht selbst großziehen zu können. Außerdem belasten sie die Streitereien mit ihrer Schwester Nora so sehr, dass sie eines Tages verschwindet.

50 Jahre später ist Patrick tot. Gestorben, weil er betrunken Auto fuhr und mit seinem Auto gegen eine Mauer prallte. Nora und seine Geschwister John, Bridget und Brian versuchen, sich zu erinnern, wie sie Patrick als Sohn und Bruder erlebten, welche Gefühle sie ihm gegenüber hatten und wie schwierig er oft war. Währenddessen sind sie mit ihren eigenen Problemen, ihrem eigenen Leben und ihren Partnern beschäftigt.

Darüber hinaus hat Nora ihren Kindern jahrelang verschwiegen, dass sie eine Schwester, namens Theresa, hat. Patricks Beerdigung könnte ein Anlass sein, dass Nora wieder Kontakt zu Theresa aufnimmt.

 

Meine Meinung:

Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschrieben.

Ich finde es sehr gut geschrieben, die Handlung berührt und ist mitreißend. Ich lese in diesem Roman Ereignisse aus dem Jahre 2009 – dem Jahr, als Patrick starb – und Ereignisse, die Ende der 1950er-Jahre beginnen. Damals waren die Ansichten über viele Dinge noch engstirniger. Ein uneheliches Kind war eine Schande – und vielen Müttern blieb nur, ihr uneheliches Kind zur Adoption freizugeben. Da scheint die Lösung, die Nora parat hat – nämlich ihren Neffen Patrick zu adoptieren – wie ein Hoffnungsschimmer zu sein. Dann bleibt er in der Familie, und Theresa kann ihn immer wieder sehen.

Oft habe ich beim Lesen Noras Verhalten nicht verstanden.Ebenfalls ihre Kinder empfanden sie oft als zu spießig – während sie bei Patrick mehr „durchgehen“ ließ als bei ihren leiblichen Kindern John, Bridget und Brian. Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt, warum sie so lange ihren leiblichen Kindern nicht sagt, dass Patrick ihr Neffe ist und sie ihn adoptiert hat. Das erscheint ihr peinlich zu sein gegenüber den eigenen Kindern. Auch ihre Kinder John, Bridget und Brian finden sie oft zu engstirnig – die Familien ihrer Freunde und Partner sind in vielen Dingen liberaler.

Interessant fand ich es ebenso zu lesen, wie Patricks Geschwister zu ihm stehen. John mochte und mag ihn nicht – und hat auch seine Gründe. Bridget und Brian mochten und mögen ihn.

Berührt hat mich ebenfalls Theresas Geschichte – der Weg, den sie einschlug, nachdem sie die Raffertys verlassen hatte. Da gab es immer wieder Zeiten, während derer sie einen losen Briefkontakt zu Nora hatte – dann gab es wieder Zeiten, während derer kein Kontakt bestand. Oft waren Noras engstirnige Ansichten der Grund für Streitigkeiten, Theresa war in vieler Hinsicht viel liberaler.

Meine Gründe, das Buch zu lesen, waren beispielsweise, weil ich wissen wollte, wie es mit den Schwestern Nora und Theresa weitergeht – ob sie sich bei der Beerdigung von Patrick wiedersehen oder nicht. Weiterhin wollte ich lesen, wie es der Familie Rafferty ging, als ihre Kinder noch zur Schule gingen – und wie es ihnen als Erwachsene geht.

Wer Familienromane mag, wird an diesem Buch Gefallen finden. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mich gepackt, berührt und regte mich zum Nachdenken an.

Deswegen vergebe ich fünf Sterne und eine Weiterempfehlung. Als Zielgruppe für das Buch sehe ich Frauen.

 

(Rezi von Adelheid) Amy Liptrot: Nachtlichter

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Das Cover des Buches

„Nachtlichter“

von

Amy Liptrot

ist ein Hingucker. Sehr schön gestaltet, und auch die Farben gefallen mir äußerst gut. Auch die Handlung klang sehr interessant – und so habe ich das Buch gelesen.

 

Kurzinformationen zu diesem Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 9. Oktober 2017

Verlag: btb (gehört zur Verlagsgruppe Random House)

Seitenzahl: 352 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-442-75733-6

Das Buch ist in Deutschland als Hardcoverbuch mit Schutzumschlag erschienen und kostet 18 Euro. Es ist auch als E-Book erhältlich.

 

Über die Autorin:

Amy Liptrot ist auf den Orkney-Inseln aufgewachsen. Sie ist als Journalistin für einige britische Magazine tätig.

„Nachtlichter“ ist ihr erstes Buch, war in Großbritannien ein Bestseller und erhielt einige Buchpreise.

 

Leseprobe:

Einige – vom Verlag genehmigte – Leseproben sind auf diversen Seiten im Internet zu finden. Beispielsweise auch beim Internet-Buchhändler Amazon.de. Einfach das Buch aufrufen und auf die Option „Blick ins Buch“ klicken. Schon kann man einige Seiten kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Amy und ihr Bruder Tom wachsen Papay, einer Insel der Orkney-Inseln, auf. Die Orkney-Inseln gehören zu Schottland (Großbritannien). Sie sind einsam, zerklüftet, es gibt viel Wildnis, viel unberührte Natur.

Die Eltern sind geschieden. Amy studiert und geht nach London, um einen Job zu suchen. Der Alkohol lockt, sie ist in Cliquen integriert, die sie cool findet. Jedoch wird sie immer mehr vom Alkohol abhängig. Diese Abhängigkeit kostet sie ihre Jobs sowie ihre Partnerschaft. Schließlich nimmt Amy an einem öffentlich subventionierten Programm teil, das sie von der Alkoholsucht heilen soll. Sie ist Stimmungen unterworfen –sie will durchhalten, durchlebt aber auch immer wieder Phasen, während derer sie sich nach diversen alkoholischen Getränken sehnt. Doch sie versucht, stark zu bleiben.

Sie reist zurück auf die Orkney-Inseln, sie trifft ihre Mutter und hilft ihrem Vater mit den Lämmern und erledigt handwerkliche Arbeiten. Außerdem treibt sie Sport.

Immer noch bewirbt sie sich in London, sie will dorthin zurückkehren und arbeiten. Die Jobsuche ist jedoch lange aussichtslos – und so bleibt sie länger auf den Orkney-Inseln, als sie wollte. Sie beginnt, das Leben – ihr Leben – dort neu zu entdecken. Und die Sehnsucht nach Alkohol wird immer schwächer….

 

Meine Meinung:

Die Autorin hat eine schöne Sprache. Sie schreibt ausführlich, aber nie so, dass es langweilig wird. „Nachtlichter“ ist ein vorwiegend ruhiges Buch – aber es ist auch sehr eindringlich.

Der Entzug, die Therapie wird sehr eindrücklich geschildert – auch die wechselnden Stimmungen, denen Amy immer wieder unterworfen ist. Sie wird empfindsam, kann aber Träumen, in denen Alkohol verlockend erscheint, widerstehen.

Die Autorin schreibt sehr eindrucksvoll von der Wildheit der Orkney-Inseln, von der Natur, von der Einsamkeit. Sie entdeckt diese Schönheiten der Orkney-Inseln erst auf den zweiten Blick, als sie nach ihrer erfolglosen Zeit in London wieder zurückkehrt. Eigentlich soll auch dieser Aufenthalt auf den Orkney-Inseln nur ein „Zwischenstopp“ sein und bleiben – er wird aber mehr: er wird die Einleitung zu einer Heilung, zu einem Prozess, dass Amy ihr Leben neu ordnet, dass sie sich neu orientiert.

Als Leserin konnte ich mir die Orkney-Inseln- die Plätze, die Amy besuchte, sehr gut vorstellen. Man meint die Rauheit der Landschaft zu sehen, die Natur zu riechen, die Lämmer blöken zu hören. Amys Bericht weckt außerdem eine gewisse Reiselust. Das Interesse daran, diese Inseln selbst zu sehen.

 

Mein Fazit:

Das Buch „Nachtlichter“ ist ein biographisches Buch, das schildert, wie jemand nach und nach von einer Sucht geheilt wird. Außerdem erfährt man viel über Land, Leute und das Leben auf den Orkney-Inseln.

Ich habe dieses Buch gerne gelesen und vergebe fünf von fünf Sternendafür.

(Rezi von Adelheid) Isabelle Autissier: Herz auf Eis

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern habe ich folgendes Buch zu Ende gelesen:

„Herz auf Eis“ von Isabelle Autissier.

Wie ich diesen Roman fand, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Herz auf Eis“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 7. März 2017

Verlag: mare-Verlag

ISBN-Nummer: 978-3866482562

Seitenzahl: 224 Seiten

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet 22 Euro im deutschen Buchhandel.

 

Über die Autorin isabelle Autissier:

Isabelle Autissier ist eine französische Autorin, Jahrgang 1956. Sie ist in Paris geboren und aufgewachsen. Unterdessen lebt sie in La Rochelle.

Im Alter von sechs Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Segeln; 1991 machte sie Furore als erste Frau, die im Rahmen einer Regatta allein die Welt umsegelte. Seit den Neunzigerjahren widmet sie sich dem Schreiben. Herz auf Eis war für den Prix Goncourt nominiert und wurde in zahlreiche Länder verkauft.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man beispielsweise beim Internethändler Amazon.de. Einfach die Option „Blick ins Buch“ anklicken – schon kann man einige Seiten kostenlos lesen.

 

Louise und Ludovic wollen um die Welt segeln – oder: Die Handlung

Louise und Ludovic sind jung und verliebt und wollen sich, solange sie noch jung und ungebunden sind, eine Weltreise mit dem Segelboot gönnen. Ihr Segelboot heißt „Jason“ und die ersten Wochen ihrer Reise sind tatsächlich atemberaubend. Sie sind glücklich, bereisen einige Länder und selbst der Verlust ihres Handys in Buenos Aires (Argentinien) kann ihre Reiselust nicht schmälern.

Als sie an einem Tag eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn erkundet haben, deren Schönheit sie in den Bann geschlagen hat, bemerken sie, als sie zu ihrem Segelboot zurückkehren wollen, dass dieses nicht mehr da ist. Ihre „Jason“  mit Nahrung, Kleidung und sonstigen wichtigen Dingen ist weg – verschwunden! Nur noch das Beiboot ist da. Mit ihm können sie allerdings wenig anfangen.

Und so versuchen sie, auf dieser einsamen Insel zu überleben. Sie jagen Pinguine und Robben und essen deren Fleisch – auch wenn es nicht schmeckt. Sie versuchen, sich eine gewisse Disziplin, einen gewissen Tagesablauf anzueignen. Sie jagen sechs Tage lang und übernachten in einer Hütte.

Aber dennoch bleibt es nicht aus, dass sie abmagern und sich gegenseitig Vorwürfe machen. Warum sind sie überhaupt auf diese Insel gegangen? Wessen Idee war es?

Sie streiten sich, sie versöhnen sich, sie lieben sich. Sie sind Stimmungen unterworfen- einerseits ungestümer Liebe, andererseits Spannungen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.

 

Meine Meinung:

Zum ersten Mal hörte ich von diesem Buch, als es im „ARD Büffet“ empfohlen wurde. Mein Interesse war geweckt, aber für 22 Euro wollte ich mir das Buch nicht kaufen.

Deswegen war ich froh, als ich das Buch zufällig in unserer Ortsbücherei sah. Sofort lieh ich es mir aus. Es dauerte allerdings einige Wochen, bis ich dazu kam, es zu lesen.

Das aus der auktorialen Erzählperspektive geschriebene Buch fängt sofort spannend an.

Louise und Ludovic stranden auf der Insel – und von da an scheint ihre Situation fast hoffnungslos. Mich hat die Lektüre lange Zeit fast schon deprimiert – so intensiv ist das Buch geschrieben und so gut konnte ich mir die Landschaft und die Personen vorstellen. Und weil mich das Buch oft traurig stimmte, war ich immer wieder versucht, es wegzulegen.

Aber ich habe weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Louise und Ludovic weitergeht. Ich will nicht zu viel verraten – nur so viel: es gibt einige dramatische Ereignisse in dem Buch und Situationen, bei denen ich mich gefragt habe: Wie würde ich reagieren, wenn mir so etwas passieren würde?

Zum Schluss hin gab es einige Passagen, während derer mir die Handlung beim Lesen zu flach erschien – gemessen an dem, was vorher passiert war. Nachdem ich das Buch allerdings ausgelesen habe, muss ich zugeben, dass das Buch so passt, wie es ist – denn der Schluss ist wieder völlig unvorhersehbar.

Das Buch ist flüssig geschrieben, der Schreibstil ist gut, das Buch ist meistens spannend, die Handlung oft unvorhersehbar und regt zum Nachdenken an.

Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

(Rezi von Adelheid) Katrin Burseg: In einem anderen Licht

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Vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

„In einem anderen Licht“

der deutschen Autorin

Katrin Burseg.

 

Wie ich das Buch fand, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch „In einem anderen Licht“ von Katrin Burseg:

Erscheinungsdatum in Deutschland:  8. September 2017

Seitenzahl: 316 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3471351406

Verlag: List

Das Buch ist als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 18 Euro.

 

 

Über die Autorin Katrin Burseg:

Katrin Burseg ist eine deutsche Autorin, Jahrgang 1971. Sie studierte Kunstgeschichte und Literatur und arbeitete anschließend als Journalistin. Sie hat einige Romane verfasst.

Ihr Roman „Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern“ erhielt 2016 einen Literaturpreis.

Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach die Informationen zum Buch aufrufen und rechts oben auf den Knopf „Leseprobe“ klicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

 

Die Handlung:

Miriam hat ihren Mann Gregor verloren. Er starb während seiner Arbeit als Fotojournalist. Beide arbeiteten beim Hamburger Nachrichtenmagazin GLOBUS.
Miriam versucht, ihr Leben ohne Gregor in den Griff zu bekommen. Immerhin muss sie sich um ihren Sohn Max kümmern – und das tut sie mit Liebe und Hingabe. Ein zweites Baby, das sie erwartete, hat sie nach Gregors Tod verloren.
Sie bekommt die Chance, für die Frauenzeitschrift ANABEL zu arbeiten, die vom selben Verlag wie der GLOBUS herausgebracht wird. Denn für den GLOBUS kann und will sie nicht mehr arbeiten. Zu viel dort erinnert sie an Gregor.

Sie versucht, ihre Trauer, die sich immer wieder als Rabe darstellt, zu verarbeiten. Der Job bei ANABEL bietet ihr die Möglichkeit, über die Reederswitwe Dorothea Sartorius zu schreiben. Frau Sartorius ist sehr einflussreich und vermögend und fördert viele soziale Projekte und verleiht einen Preis für Zivilcourage.

Miriam interviewt Frau Sartorius, die ihr sehr sympathisch ist. Aber es gibt auch einige Details aus dem Leben von Frau Sartorius, die Miriam stutzig machen. Die 14 Briefe, die sie von einer „Elisabeth“ bekommt und die sie immer wieder ermahnen, Dorothea Sartorius nach Marguerite zu fragen, nähren in Miriam das Gefühl, dass es dunkle Punkte in Frau Sartorius‘ Vergangenheit gibt. Sie recherchiert und stößt auf Ereignisse, die bis in die 1970er-Jahre zurückreichen, einem Jahrzehnt, als die RAF Terror in Deutschland verbreitete.

 

Meine Meinung:
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben und konnte mich meistens in seinen Bann ziehen. Bis zum Interview mit Frau Sartorius fand ich die Handlung mitreißend, die Figuren Miriam und Frau Sartorius lebendig und sympathisch geschildert. Danach stellten sich jedoch einige Längen in der Handlung ein – und ich wusste nicht so recht, worauf das Buch hinauswill. Eine zarte Liebesgeschichte wird eingewebt, denn Miriam und Bo, bei dem sie immer wieder mit Max einige Tage verbringt, kommen sich näher.

Irgendwann war das Interesse an der Handlung wieder geweckt, denn ich wollte wissen, wie Miriam mit den Tatsachen, die sie über Frau Sartorius erfährt, umgehen soll. Und ich wollte natürlich auch erfahren, wie es mit ihr und Bo weitergeht.

Der Roman findet auf all diese Themen einen „runden“ und für mich zufriedenstellenden Schluss. Die Liebesgeschichte driftet dabei nie in „Kitsch“ ab und Miriams Recherchen und die Ereignisse drumherum erscheinen logisch und nachvollziehbar. Gut finde ich, dass auch das Thema „RAF“ – also der Terror in den 1970er-Jahren – in die Romanhandlung einfließt.

Ich vergebe dem Buch vier Sterne und empfehle es weiter.

(Rezi von Adelheid) Zadie Smith: Swing Time

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im August 2017 habe ich nach vielen Jahren endlich mal wieder London besucht. Natürlich war ich auch in einigen Buchläden. Beworben wird dort gerade unter anderem das Buch

Swing Time

der britischen Autorin

Zadie Smith.

Ich habe das Buch in der deutschen Übersetzung gelesen. Wie es mir gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 17. August 2017

ISBN-Nummer: 978-3462049473

Verlag: Kiepenhauer & Witsch

Seitenzahl: 640 Seiten

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverbuch mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 24 Euro.

 

Über die Autorin Zadie Smith:

Zadie Smith ist eine britische Autorin, die 1975 im Norden Londons geboren wurde. Ihr erster Roman „Zähne zeigen“ war ein großer Erfolg und erhielt viele Preise.

Weitere Bücher folgten – unter anderem „Von der Schönheit“ und „London NW“.

Die Autorin lebt heute in New York.

 

Die Handlung:

Tracey und die Ich-Erzählerin wachsen in ärmeren sozialen Verhältnissen in einem Londoner Stadtteil auf. Beim Ballettunterricht lernen sie sich kennen.

Traceys Mutter ist alleinerziehend. Um ihren Vater wird ein großes Geheimnis gemacht. Später jedoch erfährt man die Auflösung, wo der Vater sich befindet.

Tracey und die Ich-Erzählerin sind Freundinnen. Immer wieder erfährt man Ereignisse aus ihrer Kindheit, aber auch aus dem Erwachsenenleben.  Die Ich-Erzählerin ist als Erwachsene für eine Popsängerin und Tänzerin, namens Aimée, tätig.

Die Ich-Erzählerin hat eine Mutter mit afrikanischem Migrationshintergrund und einen Vater mit europäischen Wurzeln. Später tauchen kurz zwei Geschwister auf – Kinder des Vaters, die er mit einer anderen Frau hat.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise auf vorablesen.de. Einfach den Titel des Buches in die Suchleiste eingeben und bei der Vorstellung des Buches auf die Option „Leseprobe“ klicken. Schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung zu dem Buch:

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Gleich war ich „drin“ in der Freundschaft zwischen der Ich-Erzählerin (ihren Namen erfahre ich nie) und Tracey.

Allerdings flacht das Buch schnell ab. Spannung kommt keine auf – die Handlung hüpft zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Beim Lesen fragte ich mich oft: „Worauf will das Buch hinaus?“ Oft hatte ich den Eindruck, dass die Autorin anfängt, irgendeine Geschichte zu erzählen, sich dann aber in anderen Gedanken verzettelt.

Ich mag zwar den Schreibstil der Autorin, aber die Handlung kann mich selten packen. Das ist schade, denn die Idee, ein Buch über eine Frauenfreundschaft zu machen, hätte durchaus Potential gehabt.

 

Mein Fazit:

Von dem Buch  „Swing Time“ von Zadie Smith hatte ich mir mehr versprochen, als ich im Endeffekt bekommen habe. Mir gefällt zwar der Schreibstil der Autorin, allerdings ist die Handlung wenig spektakulär  – und die Autorin verliert sich oft in irgendwelche andere Gedanken als die, die sie zu Beginn eines Kapitels aufgegriffen hatte. Dadurch wird die Handlung langatmig und vermochte mich als Leserin kaum zu packen.

Ich vergebe zwei Sterne. Bei einer Leseempfehlung bin ich unentschlossen.

 

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