(Rezi von Adelheid) Otti Pfeiffer: Träume stehn im Stundenplan

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in einem öffentlichen Bücherschrank bei uns im Ort fand ich folgendes Jugendbuch:

„Träume stehn im Stundenplan“ der Autorin Otti Pfeiffer.

Das Buch wurde 1978 im Franz-Schneider-Verlag veröffentlicht. Das war eine Zeit, als in Büchern noch keine Informationen über die Autoren standen. Deswegen weiß ich nicht, wer Otti Pfeiffer ist, ob sie noch schreibt etc.

„Otti“ – so nennt sich ja auch der Komiker Otto Waalkes, und das ist dann eher humorvoll gemeint. Aber ich denke nicht, dass die Autorin Otti Pfeiffer etwas mit Otto Waalkes zu tun hat.

Worum geht es in dem Buch?

Birgitt und Petra sind Freundinnen. Beide himmeln ihren Lehrer Herrn Baumgärtner an.

Irgendwann bekommt Annelore Baumgärtner, die Gattin des Lehrers, immer wieder anonyme Anrufe. Eine Frauenstimme sagt ihr, dass ihr Mann sie betrügt. Annelore ist entsetzt und stellt ihren Mann zur Rede. Aber dieser beteuert seine Unschuld. Er ist doch glücklich mit seiner Frau und seinen beiden Kindern, den Zwillingen Lilo und Achim.

Um den Familienfrieden zu retten, versuchen Lilo und Achim zu ergründen, wer die anonyme Anruferin sein könnte. Vielleicht Birgitt oder Petra?

Meine Meinung:

Die aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschriebene Geschichte lässt sich schnell lesen. Das Buch ist keine große Literatur, also ziemlich einfach geschrieben – aber mehr erwartet man ja von einem Kinder- und Jugendbuch, das sich ausdrücklich an Mädchen von 11 bis 14 Jahren richtet, nicht.

Es gibt viele Dialoge und die Hauptpersonen sind sympathisch. Natürlich ist man als Leserin daran interessiert zu wissen, wer die anonymen Anrufe tätigt.

Das Buch hat auch gleichzeitig einen erzieherischen Effekt. Es zeigt, dass man nie unbegründet irgendwelche Menschen verdächtigen und nie Gerüchte streuen sollte  – das kann böse ausgehen.

In einem Kinder- und Jugendbuch geht es nicht ganz so böse aus, aber die betroffenen Personen erkennen, dass sie nicht richtig gehandelt haben. Und als Leser erkennt man, dass es Dinge gibt, die man am besten nicht tut – denn sie sind nicht richtig und können sogar bestraft werden.

Manche Ereignisse in der Handlung erschienen mir zu „glatt“, aber dennoch habe ich das Buch gerne und schnell gelesen. Es konnte mich eine Weile von meinen Alpträumen ablenken.

Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

(Rezi von Adelheid) Walter Tenschert: Immer Spaß mit Mausi

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein Sozialkaufhaus im Landkreis Heilbronn hat vor einigen Monaten folgendes Buch verschenkt

„Immer Spaß mit Mausi“

von Walter Tenschert.

Ich habe das Buch gelesen. Ob es mir gefallen hat, erfährt man jetzt.

Kurzinformation zu dem Buch:

Erschienen in Deutschland: 1970

Verlag: W. Fischer-Verlag, Göttingen

Seitenzahl: 128 Seiten

Eine ISBN-Nummer hat das Buch nicht.

Über Walter Tenschert:

Über diesen Autor kann ich weder im Buch, noch im Internet Angaben finden.

Leseprobe:

Es gibt keine genehmigte Leseprobe im Internet, deswegen kann ich auch keinen Link dazu angeben.

Worum geht es in diesem Buch?

Frau Meus und Herr Ohlson  stoßen mit ihren Autos auf einer Kreuzung zusammen – und lernen sich so kennen. Sie sind beide verwitwet und ihre Kinder Elke (genannt „Mausi“) und Jörg befinden sich im Kinderheim „Drosselbart“ in Neubad.

Herr Meus und Herr Ohlson müssen ihre Autos reparieren lassen. So können sie auch das Kinderheim näher kennen lernen.

Elke, genannt Mausi, und Jörg sind Freunde. Eines Tages entdeckt Mausi ein altes Biedermeierkleid, das ihr Interesse weckt. Darüber hinaus spielen noch ein Postkutscher und Marzipanfiguren eine Rolle in diesem Buch….

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ziemlich altbacken und aus der Zeit gefallen. Der Schreibstil (auktorialer Erzähler, Präsens) klingt sehr betulich und ist gewöhnungsbedürftig. So, wie dieses Buch geschrieben ist, schreibt man nicht mehr. Und die Probleme der Kinder und Jugendlichen von heute sind garantiert nicht, ob es einen Postkutscher gibt oder nicht, oder, ob einer Marzipanfigur der Kopf abgebissen wird oder nicht. Heutzutage geht es um Mobbing, um Markenklamotten, darum, wie man das achtjährige Gymnasium gut schafft und so weiter.

Die Figuren in „Immer Spaß mit Mausi“ waren mir – neben der belanglosen Handlung – zu oberflächlich gezeichnet. So konnte ich als Leserin keine der Figuren irgendwie sympathisch finden.

Die Bilder in dem Buch finde ich nett und spritzig – aber sie können den Inhalt des Buches – eine spannungsarme Handlung, die heutzutage irgendwie lächerlich klingt, nicht retten.

Es gibt viele Bücher, die altmodisch und aus der Zeit gefallen sind. Dieses Buch gehört auf jeden Fall dazu.

Ich vergebe zwei Sterne und keine Empfehlung.

Vielen Dank fürs Lesen!

(Rezi von Adelheid) Agnès de Lestrade: Die große Wörterfabrik

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

meine Schwester A. hat sich folgendes Bilderbuch zu ihrem Geburtstag im Februar 2011 gewünscht, weil es ihr gefällt (sie hat es auf der Frankfurter Buchmesse gesehen und darin geblättert) und sie es ihrem Sohn vorlesen will:

Die große Wörterfabrik

 

Autorin: Agnès de Lestrade

Das Buch wurde übersetzt von Anna Taube
Die Bilder stammen von Valeria Docampo
Erschienen ist das Buch in folgendem Verlag: mixtvision
Erscheinungsdatum in Deutschland: 01.06.2010
ISBN-Nummer: 978-3-939435-26-6
Seitenzahl: 40 Seiten

Preis: 13,90 Euro

Empfohlen vom Verlag: ab 3 Jahren

 

Das Buch heißt im französischen Original „La grande fabrique de mots“.

 

Es handelt sich um ein Bilderbuch mit stabilem Pappeinband und Seiten aus (meiner Ansicht nach) starkem Papier im Format 24,5 x 25 cm.

 

Über die Autorin Agnès de Lestrade

 Agnès de Lestrade ist 1964 geboren und lebt in der französischen Region Gironde, mitten auf dem Land, in der Nähe des Flusses Garonne. Sie hat zwei Kinder.

Ihre Hobbys sind träumen, im Meer tauchen, ihren Kindern zuhören und Crêpes backen.

In Frankreich ist sie sehr bekannt – nicht nur als Autorin von Kinderbüchern. Sie hat viele anrührende Lieder geschrieben. Außerdem spielt sie Akkordeon und leitet Schreibkurse.

Seit 2003 schreibt sie und veröffentlicht Kinderbücher. In Frankreich sind bereits über 50 Kinderbücher von ihr erschienen. Erwähnen möchte ich hier „Les espoirs de Bouba” (Boubas Hoffnungen), „La petite tricoteuse d’histoires“ (Die kleine Geschichtenschneiderin), „Les petits cadeaux d’Octavio” (Octavios kleine Geschenke) und „La Plage du Prince blanc” (Der Strand des weißen Prinzen).

In deutscher Sprache ist auch noch ihr Buch „Der liebste Wolf der Welt“ im Jahre 2008 erschienen (laut Amazon ist dieses Buch gerade nicht lieferbar).

(Informationen stammen aus verschiedenen französischen Webseiten, die über die Autorin berichten)

 

Leseprobe

Eine genehmigte Leseprobe des Verlags/einen Eindruck des Buches kann man direkt unter der Beschreibung des Buches auf Amazon.de bekommen. Wenn man auf die Abbildung des Buches klickt, hat man die Möglichkeit, ein bisschen in dem Buch zu blättern.

 

Worum geht es in dem Buch?

 Man stelle sich ein Land vor, in dem die Menschen fast gar nicht sprechen. Damit sie sprechen können, müssen sie sich Wörter kaufen und diese schlucken. Nur dann sind sie in der Lage, diese Wörter auch aussprechen zu können.

Die Wörter werden in einer Wörterfabrik produziert – sie stehen auf einer Endlospapierrolle. Es gibt Wörter in unterschiedlichen Sprachen, und die Wörter sind unterschiedlich wertvoll, haben also unterschiedliche Preise. Wenn man reich ist, kann man sich wertvolle Wörter kaufen. Und da viele Leute nicht reich sind, werden wertvolle Wörter seltener gesagt als nicht wertvolle.

Arme Leute kramen in Mülleimern, um Wörter zu finden. Die Wörter, die andere Leute weggeworfen haben, sind jedoch wertlos – beispielsweise „Hundekacka“ und „Hasenpipi“. Manchmal gibt es Wörter im Sonderangebot – aber auch sie sind oft (fast) unbrauchbar.

Gute Wörter sind also selten für die meisten Menschen in diesem Land. Und so weiß Paul, der Maria liebt, nicht, wie er ihr das sagen soll. Und so sinnt er nach einem Ausweg…

 

Leseerfahrung/Meine Meinung

 Auf den ersten Blick fand ich das Buch teuer, das ich da beim Buchhändler für meine Schwester A. bestellt hatte und vor ein paar Tagen abholte. Auch an die Illustrationen musste ich mich erst einmal gewöhnen.

Aber auf den zweiten Blick bin ich entzückt von dem Buch – hingerissen von der Idee der Geschichte. Das Buch regt mich zum Nachdenken an. Es hat wenig Text – aber die Handlung und die Botschaft des Buches brauchen auch nicht viele Worte.

Ich finde hier keine Reime – aber Reime würden zu dem Buch auch nicht passen. Es sind kurze Sätze in einfachem Stil (eben für Kinder ab drei Jahren geeignet) – in der Art „Morgen ist Maries Geburtstag. Paul hat sie furchtbar lieb. Das würde er ihr gerne sagen“.

Die Bilder gefallen mir unterdessen sehr gut. Die Farben sind in warmen Tönen gehalten – Rot- und Brauntöne überwiegen. Die Figuren – meistens Kinder – blicken freundlich.

Meinem Sohn habe ich das Buch auch vorgelesen. Er mag es, wenn man ihm etwas vorliest, und jodelt und jubelt dann laut herum. Wobei er es lieber mag, wenn eine Geschichte in Reimen gestaltet ist – denn er hört es, wenn sich Wörter reimen, und das macht ihm großen Spaß.

Mir gefällt das Buch so, wie es ist, und ich mache mir Gedanken über seine Botschaft. Ich überlege: Welche Wörter würde ich kaufen, wenn ich Wörter kaufen müsste? In diesem Falle würde ich zu „Liebe – Sommer – Hoffnung – Zuversicht – wertvoll – wundervoll – fantastisch – interessant – Zukunft“ greifen – und ich würde Wörter, wie „geil – Wutbürger – Stuttgart 21 – alternativlos“ und Ausdrücke wie „Ey, Alter!“ erst gar nicht kaufen.

Sollten wir nicht froh sein, dass wir unsere Sprache haben, unsere Wörtervielfalt – und uns die Wörter nicht kaufen müssen? Aber wir vernachlässigen oft unsere Sprache – wir verwenden ordinäre Wörter anstatt schöner, wertvoller Wörter. Oder wir verwenden immer mehr Abkürzungen („MfG“ und weitere). Und so verarmt Sprache – sie verändert sich, leider nicht immer zum Positiven. Sollten wir also nicht wieder anfangen, besser und liebevoller mit unserer Sprache, mit den uns zur Verfügung stehenden Worten umgehen?

Diesen Gedanken nachhängend, schließe ich den Bericht.

 

Mein Fazit

Ein Bilderbuch, das mich sehr positiv überrascht hat. Ich vergebe 5 Sterne und rate allen, die diesen Bericht lesen: kauft das Buch, lest es selbst und denkt über seine Botschaft nach – und verschenkt das Buch an andere. So wie ich es jetzt mit dem Exemplar tun werde, das ich gekauft habe.

P.S.: Dieser Bericht erschien 2011 bereits auf der Verbraucherplattform Ciao.de. Schade, dass es Ciao.de nicht mehr gibt!

{Rezension} Liliane Susewind – Mit Freunden ist man nie allein (Hörbuch – Kinder)

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Autor: Tanya Stewner
Titel: Liliane Susewind – Mit Freunden ist man nie allein
Serie:  Liliane Susewind
Verlag: argon hörbuch
Erschienen: 14.Juli 2011
ISBN-10: 3839840198
ISBN-13: 978-3839840191
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
Laufzeit: 1 CD – 1h 10 min
Preis: 9,95 €

Eine zauberhafte Geschichte über Mut und Freundschaft

Der kleine Grünling ist ganz aufgeregt: Der Stock-Mann hat das fröhliche Pferd entführt! Zum Glück versteht Liliane Susewind, was der Vogel ihr da atemlos zuzwitschert: Das Pferd Merlin wurde von Egobert, dem rücksichtslosen Trainer, in eine Scheune im Wald verschleppt. Lilli macht sich große Sorgen. Was hat Egobert nur mit Merlin vor? Und wie kann sie Merlin befreien? Jesahja hat die rettende Idee, die Zootiere um Hilfe zu bitten. Und so machen sich Lilli und ihre Freunde mitten in der Nacht auf den Weg zu einer mutigen Befreiungsaktion …

Dies war die erste Geschichte, die ich mit meinen Kindern gehört habe über die kleine Liliane, die alle Tiere verstehen kann. Und gleich vorneweg: Wir waren begeistert!

Liliane muss ihr Pferd Merlin retten! Denn das wurde entführt – von Egobert, den sie bereits in einer vorherigen Folge entlarvt hat, dass er die Tiere schlägt, somit verlor er seinen Tiertrainer Job und wollte sich nun an ihr rächen.

Die Geschichte wird hier so toll erzählt, die Sprecherin Catherine Stoyan liest diese einfach wundervoll. Ganz zauberhaft macht sie die Tiere nach und spricht sie so verständlich, dass auch meine 5jährige Tochter einiges damit anfangen konnte.

Ich glaube, das wird nicht unsere letzte Geschichte aus der serie gewesen sein, ich werde auf jeden fall mal nach den Büchern Ausschau halten.

Eine wundervolle Geschichte, die meine Kinder fesselnd und spannend fanden und deren Zauber sie sofort verfallen waren. Das Lied trällern sie noch heute mit!

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Biografie

Tanya Stewner begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Nach dem Abitur studierte sie Literaturübersetzen in Düsseldorf, brach dieses Studium jedoch ab, um in Wuppertal Anglistik, Germanistik und Literaturwissenschaften zu studieren.

Von 1996 bis 1998 lebte die Autorin in London, studierte dort an der University of North London, absolvierte ein Verlagspraktikum und begann gleichzeitig ihren Roman »Das Lied der Träumerin« zu schreiben. 2002 schloss Tanya Stewner ihr Studium in Deutschland mit dem Titel Magistra Artium ab.

Im Sommer 2003, während ihres Volontariats in einem Redaktionsbüro, schrieb Tanya Stewner die erste Geschichte des rothaarigen Mädchens Liliane Susewind. Ihre Versuche, eine Literaturagentur von ihrem Kinderroman zu überzeugen, scheiterten jedoch. Auch weitere Bemühungen, das Buch ohne Agenten bei einem Verlag unterzubringen, waren erfolglos. Erst nach insgesamt 24 Absagen erfolgte im Sommer 2006 die Zusage des S. Fischer Verlags.

»Liliane Susewind − Mit Elefanten spricht man nicht!« erschien im August 2007 und entwickelte sich rasch zum Überraschungserfolg. Acht weitere Bände folgten. Im August 2010 erschien der erste Band einer neuen Kinderbuch-Reihe »Wie weckt man eine Elfe?«.

Inzwischen hat Tanya Stewner ihre Tätigkeit als Lektorin und Übersetzerin aufgegeben und widmet sich ganz der Schriftstellerei. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Wuppertal und arbeitet an weiteren Büchern für Kinder und Jugendliche, ebenso wie an Romanen für Erwachsene.

{Rezension} Der geheimnisvolle Ritter (Kinderbuch)

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Autor: Mary Pope Osborne
Titel:  Der geheimnisvolle Ritter
Serie: Das magische Baumhaus – Band 2
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen : 2000
ISBN-10: 3785535929
ISBN-13: 978-3785535929
Seitenzahl: 89
Ausgabe: Gebundene Ausgabe
Preis: 7,95 €

Ein rätselhaftes Schloss taucht plötzlich aus dem dichten Nebel auf. Philipp und Anne stockt der Atem. Wo hat sie das magische Baumhaus dieses Mal hingewirbelt? Was mag sich hinter den steinernen Mauern wohl verbergen? Und wo ist der geheimnisvolle Ritter, der kurz zuvor ihren Weg gekreuzt hat? Eine abenteuerliche Suche beginnt.

Auch dieser zweite Band der serie konnte uns wieder in Bann schlagen. Diesmal reisen Anne und Phillip in die Zeit der Ritter. Und während sie ihren geheimnisvollen Ritter suchen, kommen sie in ein Schloss, wo sie so manche heikle Situation retten müssen.

Diese Kinderbuchserie macht richtig Spaß, für mich zum Vorlesen und für die Kinder ebenfalls. Auch wenn meine Mädchen nun nicht unbedingt auf Ritter und Burgen stehen, war es für sie ein tolles Erlebnis und eine wunderbare Geschichte der Geschwister Anne und Phillip.

Hier wurde bei dem Buch wieder einiges an Hintergrundinformation vermittelt, und das gaze auf richtig tolle kindgerechte Art und Weise.
Ausserdem gibt es hier auch wieder sehr schöne schwarz weiss Illustrationen, die das Ganze noch richtig anschaulich machen.

Diese Bücherserie werden wir auf jeden Fall weiter lesen und können sie guten Gewissens weiter empfehlen!

{Rezension} Conni auf dem Reiterhof (Kinderbuch)

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Autor: Julia Boehme
Titel:  Conni auf dem Reiterhof

Serie: Meine Freundin Conni – Band 1  
Verlag: Carlsen
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 9 Jahre

Erschienen am: Juli 2002
ISBN-10: 3551552819
ISBN-13: 978-3551552815 
Seitenzahl: 96
Ausgabe: Gebundene Ausgabe
Preis: 7,99 €

Conni kann ihr Glück kaum fassen: Sie darf mit ihrer Freundin Anna in den Ferien eine Woche auf den Reiterhof! Ein bisschen mulmig ist ihr schon, denn so lange war sie noch nie alleine weg – aber das wird sie nie zugeben, denn sie ist ja kein Baby mehr. Als Anna dann krank wird und nicht kommt, geht es Conni auf dem Reiterhof zuerst gar nicht gut. Der schrecklichste Urlaub ihres Lebens wird das werden! Die anderen Kinder sind doof – und die Ponys sind frech. Aber Conni wäre nicht Conni, wenn sie nicht beschließen würde: Jetzt erst recht!

Es handelt sich hier um die Fortsetzung der Conni Bücher. Conni ist bereits in der Schule.
Ich habe das Buch mit meiner 5jährigen Tochter gelesen und die war ganz begeistert. Sicherlich habe ich ihr ein paar Sachen erklären müssen, aber ich denke, es war auch gut für sie geeignet.
In der Altersangabe steht 8-9 Jahre, was ich für Schulkinder gut finde, da die Schrift so schön groß ist und man es gut lesen kann. Allerdings konnte ich meine (jetzt) 10jährige Tochter mit den Conni Geschichten nicht mehr locken – ich persönlich denke schon, dass es eher für die Altersstufe um die 6 Jahre ist.

Die Geschichte war toll, wenn auch manchmal traurig, aber wir hatten auch Spaß daran.
Es waren die Kapitel nicht zu lang und es gab richtig tolle kindliche Verwirrungen und auch kindliche Ungerechtigkeit. meine Tochter hat sich auch beschwert, wie gemein manche Kinder sein können.
Aber Conni hat alles wieder gut gemacht.

Wir sind froh, dass hier die Pixie Bücher weiter geführt wurden, für etwas ältere Kinder, die aus der Zeit der Pixie Bücher einfach rausgewachsen sind und nun auch richtige Bücher lesen wollen.
Von Conni war meine kleine schon immer begeistert und wir freuen uns hier, dass es nun mit den Büchern weiter geht.

Sehr schön waren auch die kleinen Zeichnungen (von Herdis Albrecht), die meine Tochter immer schön mit kommentiert hat!

Von uns bekommt das Buch volle 5 Bücher!

Julia Boehme

Bilder von Julia Boehme
Julia Boehme arbeitete als Redakteurin beim Kinderfernsehen, bis ihr einfiel, dass sie als Kind unbedingt Schriftstellerin werden wollte. Wie konnte sie das bloß vergessen? Auf der Stelle beschloss sie jetzt nur noch zu schreiben. Nun lebt sie in Berlin und denkt sich ein Kinderbuch nach dem anderen aus.
Foto:© Frau Schild-Vogel

 

{Rezension} Im Tal der Dinosaurier – Das magische Baumhaus Band 1 (Kinderbuch)

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Autor: Mary Pope Osborne
Titel:  Im Tal der Dinosaurier
Originaltital: Dinosaurs Before Dark
Serie: Das magische Baumhaus – Band 1
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen am: 2011
ISBN-10: 3785535910
ISBN-13: 978-3785535912
Seitenzahl: 90
Ausgabe: Gebundene Ausgabe
Preis: 7,95 €

 

 

Philipp und Anne trauen ihren Augen nicht, als sie im Wald ein verborgenes Baumhaus entdecken. Gespannt klettern sie die lange Strickleiter nach oben. Was für ein toller Ausblick! Doch plötzlich beginnt sich das Baumhaus zu drehen. Schneller und schneller! Dann ist alles still. Aber Philipp und Anne sind nicht mehr da, wo sie vorher waren. Sie sind im Tal der Dinosaurier … Komm mit auf die Reise im magischen Baumhaus! Rätselhafte Abenteuer in fremden Welten und längst vergangenen Zeiten erwarten dich auch in den nächsten Bänden.

 

Das Buch hat eine Altersempfehlung ab 8 Jahre. Gelesen habe ich das aber meiner 5jährigen Tochter, da sie im Moment Dinosaurier liebt! Sie hat schon einiges über Dinosaurier gelernt und findet die ganz spannend.
Also dachte ich mir, ich versuche es mal. Und ja, auch für sie war die Geschichte gut. Und meine Tochter hat ganz viel Spaß gehabt. Besonders toll fanden wir die Zeichnungen im Buch, die es auch einfacher machten, alles zu verstehen.

Die Idee der Serie: Die Geschwister Phillip und Anne finden ein Baumhaus, darin sind verschiedene Bücher. Als sie diese genauer anschauen, und sich in diese Zeit wünschen, machen sie mit dem magischen Baumhaus eine Reise genau dorthin.

In der Serie wird es also immer woanders hingehen, und nach dem 1.Band sind wir auch schon auf mehr gespannt und meine Tochter wünscht sich mehr davon.

Auch meine 10jährige Tochter fand die Geschichte super, hat sie allerdings selbst gelesen. Sie war auch recht schnell durch, aber ich denke, gerade für Leseanfänger ist das Buch klasse, da die Schrift schön groß, die tollen Zeichnungen im Buch sehr ansprechend und die Geschichte recht spannend ist.

Von uns eine ganz klare Leseempfehlung!

Reihenfolge der Serie „Das magische Baumhaus“:

  1. Im Tal der Dinosaurier
  2. Der geheimnisvolle Ritter
  3. Das Geheimnis der Mumie
  4. Der Schatz der Piraten
  5. Im Land der Samurai
  6. Gefahr am Amazonas
  7. Im Reich des Mammuts
  8. Abenteuer auf dem Mond
  9. Der Ruf der Delfine
  10. Das Rätsel der Geisterstadt
  11. Im Tal der Löwen
  12. Auf den Spuren der Eisbären
  13. Im Schatten des Vulkans
  14. Im  Land der Drachen
  15. Insel der Wikinger
  16. Auf der Spur der Indianer
  17. Im Reich des Tigers
  18. Rettung in der Wildnis
  19. Abenteuer in Olympia
  20. Im Auge des Wirbelsturms
  21. Gefahr in der Feuerstadt
  22. Verschollen auf hoher See
  23. Das Geheimnis des alten Theaters
  24. Den Gorillas auf der Spur
  25. Im Land der ersten Siedler
  26. Abenteuer in der Südsee
  27. Im Auftrag des roten Ritters
  28. Das verzauberte Spukschloss
  29. Das mächtige Zauberschwert
  30. Im Bann des Eiszaubers
  31. Sturmflut vor Venedig
  32. Der gestohlene Wüstenschatz
  33. Geheimauftrag in Paris
  34. Das verwunschene Einhorn
  35. Angriff des Wolkendrachen
  36. Der geheime Flug des Leonardo
  37. Das Ungeheuer vom Meeresgrund
  38. Das verborgene Reich der Pinguine
  39. Die geheime Macht der Zauberflöte
  40. Piratenspuk am Mississippi
  41. Gefangen im Elfenland
  42. Geister in der Nebelnacht
  43. Das Gift der Königskobra
  44. Lawinenhunde im Schneesturm
  45. Die Feder der Macht
  46. Pandas in großer Gefahr
  47. Im Bann des schwarzen Hengstes

 

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Mary Pope Osborne

Bilder von Mary Pope Osborne
Mary Pope Osborne reist nicht nur für ihr Leben gern, sie liebt auch Spaziergänge. Dabei entdeckte sie einst ein verfallenes Baumhaus im Wald. Diese Episode wäre nebensächlich, stünde sie nicht am Anfang einer großen Erfolgsgeschichte. Denn „Das magische Baumhaus“ gehört heute sowohl in den USA als auch in Deutschland zu den beliebtesten Kinderbuchreihen. Osborne, die 1949 in Fort Sill, Oklahoma, geboren wurde, begann nach ihrem Studium und ausgedehnten Reisen durch Asien mit dem Schreiben – und war auf Anhieb erfolgreich. Die Autorin engagiert sich als Präsidentin bzw. Vorstandsmitglied von „The Authors Guild“, der ältesten US-amerikanischen Schriftstellerorganisation. Sie lebt mit ihrem Mann Will, einem bekannten Schauspieler und Theaterdirektor, in Connecticut.

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