(Rezi von Adelheid) J. Courtney Sullivan: All die Jahre

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Weil mir das Buch „Die Verlobungen“ von J. Courtney Sullivan sehr gut gefallen hatte, war ich überaus gespannt, ihr neues Werk „All die Jahre“ zu lesen. Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zum Buch „All die Jahre“ von J. Courtney Sullivan:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 29. Januar 2018

Verlag: Deuticke-Verlag

Seitenzahl: 464 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3552063662

 

Das Buch ist in deutscher Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet im Buchhandel in Deutschland 22 Euro.

 

Über die Autorin J. Courtney Sullivan:

Courtney Sullivan ist eine US-amerikanische Autorin, die in New York lebt. Sie schreibt für verschiedene Zeitungen.

Ihr Roman „Sommer in Maine“ verhalf ihr zum Durchbruch als Autorin. Das Buch zählte zu den Top Ten der besten Bücher 2011 des »Time Magazine«.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man mehrfach im Internet. Beispielsweise auch bei vorablesen.de. Einfach den Artikel suchen, auf die Option „Leseprobe“ klicken und schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Die irischen Schwestern Nora und Theresa Flynn wandern Ende der 1950er-Jahre in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) aus, um dort eine bessere Zukunft zu haben. Auf Nora wartet Charlie Rafferty, ein Ire, den sie nicht liebt. Nora will ihn aber heiraten, um ihrer jüngeren Schwester Theresa eine Ausbildung zur Lehrerin zu ermöglichen.

Nora und Theresa werden von Charlie und seinen Verwandten in Boston gut aufgenommen. Aber Theresa fühlt sich immer wieder eingeengt. Sie möchte ausgehen, Männer kennen lernen, tanzen gehen. Einige Male gelingt es ihr, unbemerkt auszugehen. Sie lernt einen Mann, namens Walter, kennen und lieben – und wird schwanger von ihm.

Ein uneheliches Kind – das war nicht nur in den USA der 1950er-Jahre etwas Unerhörtes. Nora und Theresa müssen eine Lösung finden. Abtreiben will Theresa das Kind nicht, und Walter kann sie nicht heiraten, da er bereits verheiratet ist. Theresa wird während der letzten Monate der Schwangerschaft in einem Kloster aufgenommen, wo sie auch ihr Kind zur Welt bringt – einen Jungen, namens Patrick.

Damit das Kind in der Familie bleibt, beschließt Nora, das Kind zu adoptieren. Sie will es so aussehen lassen, als habe sie selbst Patrick geboren – und beginnt, weite Kleidung zu tragen. Außerdem gibt sie ihren Job auf.

Doch als Theresa und Patrick wieder zu Hause bei den Raffertys sind, beginnen viele Probleme. Nora fühlt sich oft überfordert mit Patrick – und Theresa wird von Liebe zu ihrem Kind oft überwältigt. Sie bedauert es, das Kind nicht selbst großziehen zu können. Außerdem belasten sie die Streitereien mit ihrer Schwester Nora so sehr, dass sie eines Tages verschwindet.

50 Jahre später ist Patrick tot. Gestorben, weil er betrunken Auto fuhr und mit seinem Auto gegen eine Mauer prallte. Nora und seine Geschwister John, Bridget und Brian versuchen, sich zu erinnern, wie sie Patrick als Sohn und Bruder erlebten, welche Gefühle sie ihm gegenüber hatten und wie schwierig er oft war. Währenddessen sind sie mit ihren eigenen Problemen, ihrem eigenen Leben und ihren Partnern beschäftigt.

Darüber hinaus hat Nora ihren Kindern jahrelang verschwiegen, dass sie eine Schwester, namens Theresa, hat. Patricks Beerdigung könnte ein Anlass sein, dass Nora wieder Kontakt zu Theresa aufnimmt.

 

Meine Meinung:

Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschrieben.

Ich finde es sehr gut geschrieben, die Handlung berührt und ist mitreißend. Ich lese in diesem Roman Ereignisse aus dem Jahre 2009 – dem Jahr, als Patrick starb – und Ereignisse, die Ende der 1950er-Jahre beginnen. Damals waren die Ansichten über viele Dinge noch engstirniger. Ein uneheliches Kind war eine Schande – und vielen Müttern blieb nur, ihr uneheliches Kind zur Adoption freizugeben. Da scheint die Lösung, die Nora parat hat – nämlich ihren Neffen Patrick zu adoptieren – wie ein Hoffnungsschimmer zu sein. Dann bleibt er in der Familie, und Theresa kann ihn immer wieder sehen.

Oft habe ich beim Lesen Noras Verhalten nicht verstanden.Ebenfalls ihre Kinder empfanden sie oft als zu spießig – während sie bei Patrick mehr „durchgehen“ ließ als bei ihren leiblichen Kindern John, Bridget und Brian. Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt, warum sie so lange ihren leiblichen Kindern nicht sagt, dass Patrick ihr Neffe ist und sie ihn adoptiert hat. Das erscheint ihr peinlich zu sein gegenüber den eigenen Kindern. Auch ihre Kinder John, Bridget und Brian finden sie oft zu engstirnig – die Familien ihrer Freunde und Partner sind in vielen Dingen liberaler.

Interessant fand ich es ebenso zu lesen, wie Patricks Geschwister zu ihm stehen. John mochte und mag ihn nicht – und hat auch seine Gründe. Bridget und Brian mochten und mögen ihn.

Berührt hat mich ebenfalls Theresas Geschichte – der Weg, den sie einschlug, nachdem sie die Raffertys verlassen hatte. Da gab es immer wieder Zeiten, während derer sie einen losen Briefkontakt zu Nora hatte – dann gab es wieder Zeiten, während derer kein Kontakt bestand. Oft waren Noras engstirnige Ansichten der Grund für Streitigkeiten, Theresa war in vieler Hinsicht viel liberaler.

Meine Gründe, das Buch zu lesen, waren beispielsweise, weil ich wissen wollte, wie es mit den Schwestern Nora und Theresa weitergeht – ob sie sich bei der Beerdigung von Patrick wiedersehen oder nicht. Weiterhin wollte ich lesen, wie es der Familie Rafferty ging, als ihre Kinder noch zur Schule gingen – und wie es ihnen als Erwachsene geht.

Wer Familienromane mag, wird an diesem Buch Gefallen finden. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mich gepackt, berührt und regte mich zum Nachdenken an.

Deswegen vergebe ich fünf Sterne und eine Weiterempfehlung. Als Zielgruppe für das Buch sehe ich Frauen.

 

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(Rezi von Adelheid) Sylvester Pettr Clarkey: Geodreieck sucht Futur I fürs Leben

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Wochen habe ich folgendes Buch gelesen:

Geodreieck sucht Futur I fürs Leben

Bei der Lektüre habe ich mich prächtig amüsiert. Warum? Das liest man jetzt.

 

Kurzinformationen zum Buch:

Autor: Sylvester Pettr Clarkey

Erscheinungsdatum in Deutschland: 28. November 2017

ISBN-Nummer: 978-3746036366

Verlag: Books on Demand, Norderstedt

Das Buch ist als Taschenbuch erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 6,99 Euro. Es ist auch als E-Book erhältlich.

 

Über den Autor Sylvester Pettr Clarkey:

Sylvester Pettr Clarkey ist das Pseudonym eines weit gereisten und sehr kreativen Autors.

 

Leseprobe:

Leseproben gibt es einige im Internet. Beispielsweise auch bei Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken – schon kann man einige Seiten kostenlos lesen.

 

Orlando sucht die Partnerin fürs Leben – oder: Die Handlung:

Orlando könnte zufrieden sein. Er hat einen guten Job im Verkauf einer Maschinenfabrik und gibt am Feierabend noch Nachhilfe, um sich das teure Leben in Stuttgart leisten zu können. Allerdings fehlt ihm noch die Partnerin fürs Leben, die er mit Hilfe einer Kontaktanzeige finden will.

Orlando trifft interessante Frauen. Rosi, eine Lehrerin, die sehr naturverbunden ist, Beatrix, die eigentlich schon in einer festen Beziehung lebt, und Miriam, die christlich angehaucht ist. Dann gibt es noch die geheimnisvolle „A.“, die Orlando erst mal versetzt….

 

Entspannende Freizeitlektüre mit einigen interessanten und nachdenkenswerten Tatsachen über Nachhilfeinstitute, „Hausbibelkreise“ und die Suche nach einem Verlag – oder: Meine Meinung:

Der Roman ist im Präsens geschrieben – aus der Sicht des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler). Das Buch ist sehr humorvoll, teilweise auch etwas frivol. Die Frauen, die Orlando trifft, sind skurril – jede auf ihre ganz eigene Weise. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen – denn man will wissen, ob Orlando zum Schluss die Partnerin fürs Leben finden wird und wer es sein wird.

Gelungen finde ich auch, dass der Autor in den Roman einfließen lässt, wie unfair manche Nachhilfeinstitute mit ihren Nachhilfelehrern umgehen, und, wie es in ignoranten „Hauskreisen“ zugeht. Oder auch, wie schwer es ist, als unbekannter Autor einen Verlag für sein Buch zu finden. Das ist einerseits lustig zu lesen – andererseits aber auch regt es zum Nachdenken an. Wobei dieser Roman nie zu dramatisch wird und mit erhobenem Zeigefinger auf Missstände zeigt, sondern immer leichtfüßig bleibt und sich schnell lesen lässt.

Ich vergebe diesem Buch fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

(Rezi von Adelheid) Dave Andrews: Der Jesus-Dschihad

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Schon vor einigen Monaten habe ich das folgende Buch gelesen:

„Der Jesus-Dschihad“ von Dave Andrews.

Wie mir das Buch gefallen hat, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu diesem Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 25. August 2017

Verlag: Schulte und Gerth, Asslar

ISBN-Nummer: 9783957342454

Seitenzahl: 288 Seiten

Das Buch ist als Hardcoverausgabe in deutscher Sprache erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 16 Euro.

 

Über den Autor Dave Andrews:

Dave Andrews ist Sozialarbeiter und Friedensaktivist, Lehrer an einer Hochschule, Redner und Autor. Der Autor lebt mit seiner Familie in Australien.

 

Der Inhalt des Buches:

Der Autor nimmt den Leser mit auf eine geschichtliche Reise des Christentums und des Islams. Wie haben sich diese beiden Religionen entwickelt? Wie friedlich, aber auch gewaltsam waren beide Religionen im Laufe der Geschichte?

Warum passierten und passieren immer noch schlimme Dinge im Namen diverser Religionen? Es ist nicht richtig, Gräueltaten zu verharmlosen, indem man sie als „andere Kultur“ abtut. Viele schlimme Taten wurden von einzelnen Menschen verübt, die viele Anhänger um sich scharen konnten. Warum aber werden Menschen böse und handeln so?

Man liest weiterhin, was der Dschihad genau ist und wie Terroristen ausgebildet werden. Auch der Frage, wer Jesus in der Bibel und im Koran ist, wird genau nachgegangen.

Kurze Biografien einiger Personen, die gewaltfrei, aber entschieden versuchten, für ihre Meinung zu kämpfen, werden angeführt. So liest man beispielsweise, wer Frank von Assisi und Badshah Khan waren und wie sie versuchten, gewaltfrei ihre Ziele zu verwirklichen.

Der Autor zeigt schließlich Lösungen auf, wie man heute noch Konflikten zwischen beiden Religionen gewaltfrei begegnen kann.

 

Meine Meinung zu diesem Buch:

Die Kapitel des Buches, in dem die Geschichte des Christentums und des Islam geschildert wurden, habe ich mit großem Interesse gelesen. Hier gab es einige Informationen, die ich vorher noch nicht wusste.

Andere Schilderungen in dem Buch sind sehr wissenschaftlich geschrieben, und ich habe mich beim Lesen oft gefragt: Worauf will das Buch hinaus? Viele Informationen sind meiner Meinung nach eher für Muslime geschrieben, die beide Religionen vergleichen wollen. Manche Dinge waren für mich auch nicht nachvollziehbar, anderes – beispielsweise aus der Geschichte – war oft nur angerissen.

Worauf der Autor mit diesem Buch hinaus will, liest man gegen Ende des Buches. Da ist das Buch wieder eine Proklamation für das Christentum und dessen Vorteile. Und man begreift auch, warum der Buchtitel „Der Jesus-Dschihad“ gewählt wurde.

 

Mein Fazit:

„Der Jesus-Dschihad“ ist ein Buch, das dem Leser Einblicke in die Geschichte der Entwicklung des Christentums und des Islam aufzeigt. Es versucht weiterhin zu erklären, warum Menschen böse sein können.

Das Buch richtet sich in Teilen an Christen, in Teilen auch an Muslime, die sich über das Christentum informieren wollen. Die Konfliktlösungen, die der Autor zum Schluss des Buches anbietet, klingen logisch, werden aber schwierig zu realisieren sein. Das zeigen auch schon die historischen Ereignisse im Laufe der Jahrhunderte.

Für mich war das Buch interessant, aber auch nicht immer einfach zu lesen. Ich habe lange nachgedacht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Für eine mittlere Wertung von drei Sternen reicht es aus. Empfehlen möchte ich das Buch Personen, die sich über das Christentum und über den Islam informieren wollen – und einige Gedanken zur Lösung von Konflikten zwischen beiden Religionen lesen wollen.

 

(Rezi von Adelheid) Marissa Stapley: Das Glück an Regentagen

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Auf die Lektüre von „Das Glück an Regentagen“ hatte ich mich gefreut. Ich erwartete ein Wohlfühlbuch, das mir die regnerischen Januartage versüßen würde.  Wie ich das Buch fand, zeigt der folgende Bericht.

 

Kurze Informationen zu „Das Glück an Regentagen“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 7. November 2017

Verlag: Rowohlt

Seitenzahl: 302 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-499-29170-8

Das Buch ist als Paperbackausgabe in der deutschen Übersetzung erschienen und kostet im deutschen Buchhandel 14,99 Euro.

 

Über die Autorin Marissa Stapley:

Marissa Stapley ist eine kanadische Autorin, die für eine Zeitschrift tätig war und „Kreatives Schreiben“ unterrichtete, bevor sie ihr erstes Buch schrieb. Das avancierte in Kanada zum Bestseller.

Frau Stapley ist immer noch für Zeitungen tätig und schreibt Romane. „Das Glück an Regentagen“ ist ihr zweiter Roman und der erste, der in deutscher Sprache erscheint.

 

Die Handlung:

In dem Buch geht es um mehrere Personen, die irgendwie miteinander verbunden sind  – entweder durch Verwandtschaft oder auch durch andere Beziehungen.

Lilly ist verheiratet mit George. Beide sind schon sehr alt, seit 67 Jahren verheiratet. Lilly ist dement und vergisst immer wieder Dinge.

George liebt Lilly nicht, aber er vermisst seinen Freund Everett, der im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam.

Mae ist die Enkelin von Lilly und George. Sie wurde von ihren Großeltern großgezogen, da ihre Eltern schon früh starben.

Mae wähnte sich glücklich mit ihrem Partner Peter, der sie jedoch eines Tages plötzlich verließ. Zurück ließ er ihr seinen Hund Bud. Von der Polizei erfährt Mae später, dass Peter in Wirklichkeit einen anderen Namen hat und polizeilich gesucht wird.

Sie ist tief betroffen und kehrt zurück in den Ort ihrer Kindheit – Alexandria Bay. Dort will sie nicht nur ihre Großeltern wieder treffen, sondern auch Gabriel – genannt Gabe – ihre einzige große Liebe. Und sie trifft Gabe wieder, der sich mit seinem Vater überworfen hat. Sie versucht zu ergründen, warum er sie vor Jahren so plötzlich verlassen hat, obwohl sie ihre Jugend miteinander verbrachten und sich liebten. Doch es gibt ein Familiengeheimnis, von dem sie nichts weiß und an dem er sich schuldig fühlt. Wahre Liebe scheint auch das zu überwinden – doch es ergeben sich andere Probleme…

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man an mehreren Stellen im Internet. Beispielsweise beim Internethändler Amazon.de. Einfach auf die Option „Blick ins Buch“ klicken – schon kann man einige Seiten des Buches kostenlos lesen.

 

Meine Meinung:

Das Buch nennt sich „Das Glück an Regentagen“ – doch von Glück war während der Romanhandlung lange nichts zu spüren. Ich las von traurigen Leuten, von Leuten, die zerbrochen sind, von Leuten, die im Streit mit anderen sind.

Die Geschichten von Mae, Lilly und George usw. werden in diesem Buch nicht nacheinander erzählt, sondern abwechselnd in kleinen Portionen. Man erfährt wechselweise Ereignisse aus deren Gegenwart und aus deren Vergangenheit  Für mich war das anfangs ziemlich mühsam. So dauerte es eine Weile, bis ich mich in der Handlung zurechtfand, und, bis ich wusste, in welcher Beziehung die vorkommenden Personen zueinander stehen und was genau ihre Geschichte ist. Dann jedoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Der Schluss ist gut – nicht vorhersehbar, und er zeigt, wozu wahre Liebe fähig sein kann.

Sehr erfrischend fand ich die Kapitelüberschriften. Tipps für Regentage, die Maes Mutter Virginia aufgeschrieben hatte. Das sind Tipps, über die man selbst als Leser/-in auch nachdenken kann, ob man sie selbst nicht auch beherzigen sollte. Gerade an Regentagen.

 

Mein Fazit:

„Das Glück an Regentagen“ ist ein Roman rund um die Beziehung von Mae und Gabe. Sie liebten sich, sie verloren sich aus den Augen, sie treffen sich wieder. Ihre Liebe muss sich neuen Herausforderungen stellen.

Wer einen Liebesroman sucht, der schön geschrieben ist und keine offenherzigen Szenen beinhaltet, liegt  bei diesem Roman genau richtig. Ich musste mich zu Anfang durch einige Szenen kämpfen, bis ich überhaupt wusste, worum es in dem Buch genau geht. Außerdem waren mir manche Szenen zu detailliert.

Ich vergebe dem Buch drei von fünf Sternen und empfehle es weiter.

 

(Rezi von Adelheid) Glenn Dixon: Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einigen Tagen habe ich folgendes E-Book zu Ende gelesen:

„Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ des kanadischen Autors Glenn Dixon.

Wie ich die Lektüre fand, kann man jetzt lesen.

 

Kurze Informationen zu diesem Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: Als E-Book ist der Titel bereits am 11. Januar 2018 erschienen. Man kann das Buch als E-Pub-Datei kaufen, aber auch in der Kindle-Version für den Amazon-Reader. Ich habe das Buch als E-Pub auf meinem Sony-E-Book-Reader gelesen.

Als Taschenbuch wird das Buch am 8. März 2018 in Deutschland erscheinen. Es kostet dann im deutschen Buchhandel 9,99 Euro.

Seitenzahl: 336 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3462051148

Verlag: Kiepenhauer und Witsch (KiWi)

 

Über den Autor Glenn Dixon:

Glenn Dixon ist Kanadier. Er hat viele Jahre als Lehrer auf Highschools gearbeitet. Jetzt lebt er als Autor, Musiker und Filmemacher in der kanadischen Stadt Toronto.

Er hat bereits drei Bücher veröffentlicht.

 

Die Handlung:

Glenn Dixon ist Lehrer an einer Highschool in Kanada. Mit den Schülern der jeweiligen Abschlussklasse nimmt er jedes Jahr das Stück „Romeo und Julia“ durch. Er liebt dieses Stück und weiß, wie er seine Schüler dafür begeistern kann.

In den Sommerferien reist er einmal nach Verona, wo es einen berühmten Balkon der Julia gibt. Er ist fasziniert davon und entdeckt den „Club der Julias“. Das sind Frauen, die Briefe von Menschen aus aller Welt beantworten. Menschen, die Liebeskummer haben oder wissen wollen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollen. Ob sie beispielsweise zum Studium in eine andere Stadt ziehen sollen – weg von ihrem Partner. Oder, warum die Liebe bei manchen Leuten bleibt, bei anderen aber nicht.

Glenn ist fasziniert von diesem „Club der Julias“ – leidet er doch selbst an Liebeskummer. Er hat Claire verloren – seine große Liebe.

Als einziger Mann wird er Mitglied im „Club der Julias“ und versucht, viele Briefe zu beantworten. Glenn muss hier Einfühlungsvermögen zeigen und diplomatische Formulierungen wählen, die den Leuten, die die Briefe verfasst haben, weiterhelfen und Mut machen. Er bekommt viel Unterstützung von den Frauen, die ehrenamtlich im „Club der Julias“ arbeiten. Eines Tages schreibt er selbst an „Julia“, denn die Erinnerungen an Claire lassen ihn nicht los.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe kann man auf mehreren Seiten im Internet finden. Beispielsweise bei vorablesen.de. Einfach auf dieser Seite nach dem Buchtitel suchen und links oben die Option „Leseprobe öffnen“ anklicken. Schon ist es möglich, einige Seiten dieses Buches kostenlos zu lesen.

 

Meine Meinung zu diesem Buch:

Die Stadt Verona kenne ich bisher nur vom Namen nach. Fast hätte ich sie selbst besucht mit meiner Schwester S. vor einigen Jahren. Doch es kam nicht soweit – meine Schwester S. ist gestorben.

Die Lektüre des Buches „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ stimmte mich positiv. Glenn Dixon kann sehr gut erzählen. Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht lesbar. Es ist kein „simpler“ Liebesroman, denn ich erfahre viel über das Stück „Romeo und Julia“, mit dem ich mich bisher noch nicht befasst hatte.  Außerdem lässt der Autor immer wieder lehrreiche Informationen einfließen, die ich ebenfalls sehr interessant fand. Beispielsweise darüber, wie die Liebe entstand und sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelte.

Glenn Dixon kann die Atmosphäre in Verona sehr gut herüberbringen. Beim Lesen sehe ich den Balkon der Julia vor mir und ich wünschte mir, irgendwann doch noch nach Verona zu reisen und diesen Balkon zu sehen.

Beim Lesen merkt man immer wieder, wie sehr Glenn Dixon noch Claire hinterher trauert, in die er verliebt war, mit der ihn allerdings ausschließlich eine platonische Liebe verband. Ich wollte wissen, ob aus dieser Liebe doch noch „etwas“ wird. Das war einer der Gründe, warum ich dieses Buch gelesen habe.

Der Schluss ist schön und lange nicht vorhersehbar – manchmal jedoch drohte das Buch gegen Ende, ein wenig in Kitsch abzudriften. Es gab einige Abschnitte, die ich zu langatmig fand.

 

Mein Fazit:

Das Buch „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ ist ein gut erzähltes biographisches Buch, das dem Leser Wissen über Dinge gibt, die bisher sicherlich wenigen bekannt waren. Es vermag den Wunsch zu wecken, nach Verona zu reisen und sich mit dem Stück „Romeo und Julia“ genauer auseinanderzusetzen.

Manchmal gegen Ende des Buches gab es einige Passagen, die ich zu langatmig fand, deswegen ziehe ich einen Stern in der Gesamtwertung ab.

Ich vergebe diesem Buch also vier von fünf Sternen und empfehle es weiter.

 

(Rezi von Adelheid) Amy Liptrot: Nachtlichter

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Das Cover des Buches

„Nachtlichter“

von

Amy Liptrot

ist ein Hingucker. Sehr schön gestaltet, und auch die Farben gefallen mir äußerst gut. Auch die Handlung klang sehr interessant – und so habe ich das Buch gelesen.

 

Kurzinformationen zu diesem Buch:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 9. Oktober 2017

Verlag: btb (gehört zur Verlagsgruppe Random House)

Seitenzahl: 352 Seiten

ISBN-Nummer: 978-3-442-75733-6

Das Buch ist in Deutschland als Hardcoverbuch mit Schutzumschlag erschienen und kostet 18 Euro. Es ist auch als E-Book erhältlich.

 

Über die Autorin:

Amy Liptrot ist auf den Orkney-Inseln aufgewachsen. Sie ist als Journalistin für einige britische Magazine tätig.

„Nachtlichter“ ist ihr erstes Buch, war in Großbritannien ein Bestseller und erhielt einige Buchpreise.

 

Leseprobe:

Einige – vom Verlag genehmigte – Leseproben sind auf diversen Seiten im Internet zu finden. Beispielsweise auch beim Internet-Buchhändler Amazon.de. Einfach das Buch aufrufen und auf die Option „Blick ins Buch“ klicken. Schon kann man einige Seiten kostenlos lesen.

 

Die Handlung:

Amy und ihr Bruder Tom wachsen Papay, einer Insel der Orkney-Inseln, auf. Die Orkney-Inseln gehören zu Schottland (Großbritannien). Sie sind einsam, zerklüftet, es gibt viel Wildnis, viel unberührte Natur.

Die Eltern sind geschieden. Amy studiert und geht nach London, um einen Job zu suchen. Der Alkohol lockt, sie ist in Cliquen integriert, die sie cool findet. Jedoch wird sie immer mehr vom Alkohol abhängig. Diese Abhängigkeit kostet sie ihre Jobs sowie ihre Partnerschaft. Schließlich nimmt Amy an einem öffentlich subventionierten Programm teil, das sie von der Alkoholsucht heilen soll. Sie ist Stimmungen unterworfen –sie will durchhalten, durchlebt aber auch immer wieder Phasen, während derer sie sich nach diversen alkoholischen Getränken sehnt. Doch sie versucht, stark zu bleiben.

Sie reist zurück auf die Orkney-Inseln, sie trifft ihre Mutter und hilft ihrem Vater mit den Lämmern und erledigt handwerkliche Arbeiten. Außerdem treibt sie Sport.

Immer noch bewirbt sie sich in London, sie will dorthin zurückkehren und arbeiten. Die Jobsuche ist jedoch lange aussichtslos – und so bleibt sie länger auf den Orkney-Inseln, als sie wollte. Sie beginnt, das Leben – ihr Leben – dort neu zu entdecken. Und die Sehnsucht nach Alkohol wird immer schwächer….

 

Meine Meinung:

Die Autorin hat eine schöne Sprache. Sie schreibt ausführlich, aber nie so, dass es langweilig wird. „Nachtlichter“ ist ein vorwiegend ruhiges Buch – aber es ist auch sehr eindringlich.

Der Entzug, die Therapie wird sehr eindrücklich geschildert – auch die wechselnden Stimmungen, denen Amy immer wieder unterworfen ist. Sie wird empfindsam, kann aber Träumen, in denen Alkohol verlockend erscheint, widerstehen.

Die Autorin schreibt sehr eindrucksvoll von der Wildheit der Orkney-Inseln, von der Natur, von der Einsamkeit. Sie entdeckt diese Schönheiten der Orkney-Inseln erst auf den zweiten Blick, als sie nach ihrer erfolglosen Zeit in London wieder zurückkehrt. Eigentlich soll auch dieser Aufenthalt auf den Orkney-Inseln nur ein „Zwischenstopp“ sein und bleiben – er wird aber mehr: er wird die Einleitung zu einer Heilung, zu einem Prozess, dass Amy ihr Leben neu ordnet, dass sie sich neu orientiert.

Als Leserin konnte ich mir die Orkney-Inseln- die Plätze, die Amy besuchte, sehr gut vorstellen. Man meint die Rauheit der Landschaft zu sehen, die Natur zu riechen, die Lämmer blöken zu hören. Amys Bericht weckt außerdem eine gewisse Reiselust. Das Interesse daran, diese Inseln selbst zu sehen.

 

Mein Fazit:

Das Buch „Nachtlichter“ ist ein biographisches Buch, das schildert, wie jemand nach und nach von einer Sucht geheilt wird. Außerdem erfährt man viel über Land, Leute und das Leben auf den Orkney-Inseln.

Ich habe dieses Buch gerne gelesen und vergebe fünf von fünf Sternendafür.

(Rezi von Adelheid) Isabelle Autissier: Herz auf Eis

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern habe ich folgendes Buch zu Ende gelesen:

„Herz auf Eis“ von Isabelle Autissier.

Wie ich diesen Roman fand, liest man jetzt.

 

Kurze Informationen zu dem Buch „Herz auf Eis“:

Erscheinungsdatum in Deutschland: 7. März 2017

Verlag: mare-Verlag

ISBN-Nummer: 978-3866482562

Seitenzahl: 224 Seiten

Das Buch ist in der deutschen Übersetzung als Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag erschienen und kostet 22 Euro im deutschen Buchhandel.

 

Über die Autorin isabelle Autissier:

Isabelle Autissier ist eine französische Autorin, Jahrgang 1956. Sie ist in Paris geboren und aufgewachsen. Unterdessen lebt sie in La Rochelle.

Im Alter von sechs Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Segeln; 1991 machte sie Furore als erste Frau, die im Rahmen einer Regatta allein die Welt umsegelte. Seit den Neunzigerjahren widmet sie sich dem Schreiben. Herz auf Eis war für den Prix Goncourt nominiert und wurde in zahlreiche Länder verkauft.

 

Leseprobe:

Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man beispielsweise beim Internethändler Amazon.de. Einfach die Option „Blick ins Buch“ anklicken – schon kann man einige Seiten kostenlos lesen.

 

Louise und Ludovic wollen um die Welt segeln – oder: Die Handlung

Louise und Ludovic sind jung und verliebt und wollen sich, solange sie noch jung und ungebunden sind, eine Weltreise mit dem Segelboot gönnen. Ihr Segelboot heißt „Jason“ und die ersten Wochen ihrer Reise sind tatsächlich atemberaubend. Sie sind glücklich, bereisen einige Länder und selbst der Verlust ihres Handys in Buenos Aires (Argentinien) kann ihre Reiselust nicht schmälern.

Als sie an einem Tag eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn erkundet haben, deren Schönheit sie in den Bann geschlagen hat, bemerken sie, als sie zu ihrem Segelboot zurückkehren wollen, dass dieses nicht mehr da ist. Ihre „Jason“  mit Nahrung, Kleidung und sonstigen wichtigen Dingen ist weg – verschwunden! Nur noch das Beiboot ist da. Mit ihm können sie allerdings wenig anfangen.

Und so versuchen sie, auf dieser einsamen Insel zu überleben. Sie jagen Pinguine und Robben und essen deren Fleisch – auch wenn es nicht schmeckt. Sie versuchen, sich eine gewisse Disziplin, einen gewissen Tagesablauf anzueignen. Sie jagen sechs Tage lang und übernachten in einer Hütte.

Aber dennoch bleibt es nicht aus, dass sie abmagern und sich gegenseitig Vorwürfe machen. Warum sind sie überhaupt auf diese Insel gegangen? Wessen Idee war es?

Sie streiten sich, sie versöhnen sich, sie lieben sich. Sie sind Stimmungen unterworfen- einerseits ungestümer Liebe, andererseits Spannungen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.

 

Meine Meinung:

Zum ersten Mal hörte ich von diesem Buch, als es im „ARD Büffet“ empfohlen wurde. Mein Interesse war geweckt, aber für 22 Euro wollte ich mir das Buch nicht kaufen.

Deswegen war ich froh, als ich das Buch zufällig in unserer Ortsbücherei sah. Sofort lieh ich es mir aus. Es dauerte allerdings einige Wochen, bis ich dazu kam, es zu lesen.

Das aus der auktorialen Erzählperspektive geschriebene Buch fängt sofort spannend an.

Louise und Ludovic stranden auf der Insel – und von da an scheint ihre Situation fast hoffnungslos. Mich hat die Lektüre lange Zeit fast schon deprimiert – so intensiv ist das Buch geschrieben und so gut konnte ich mir die Landschaft und die Personen vorstellen. Und weil mich das Buch oft traurig stimmte, war ich immer wieder versucht, es wegzulegen.

Aber ich habe weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Louise und Ludovic weitergeht. Ich will nicht zu viel verraten – nur so viel: es gibt einige dramatische Ereignisse in dem Buch und Situationen, bei denen ich mich gefragt habe: Wie würde ich reagieren, wenn mir so etwas passieren würde?

Zum Schluss hin gab es einige Passagen, während derer mir die Handlung beim Lesen zu flach erschien – gemessen an dem, was vorher passiert war. Nachdem ich das Buch allerdings ausgelesen habe, muss ich zugeben, dass das Buch so passt, wie es ist – denn der Schluss ist wieder völlig unvorhersehbar.

Das Buch ist flüssig geschrieben, der Schreibstil ist gut, das Buch ist meistens spannend, die Handlung oft unvorhersehbar und regt zum Nachdenken an.

Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

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